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Hundeforum Der Hund
Krissi.

Hund bellt andere Hunde/Passanten an --> Revierverteidigung?!

Empfohlene Beiträge

Hallo ihr lieben, :winken:

Wir (Calimero und Ich) haben ein Problem:

Sobald mein Hund einen anderen Hund sieht, versteift er sich und fängt an mit knurren und bellt wenn der Hund näher kommt, dazu kommt, dass er an der Leine zieht (in richtung des Hundes). Ich gehe mit ihm dann zügig vorbei und ignoiere sein Verhalten.

Sobald der Hund vorbei ist, schnüffelt er wie verrückt auf dem Boden.

Hundekontakt hat er deswegen nur sehr wenig (wir haben noch einen zweithund mit dem er sich gut versteht)

Ähnlich ist es mit den Pasanten, sobald jemand auf unser Grundstück kommt, oder er beim Gassie gehen nicht angeleint ist und uns dort jemand entgegen kommt, rennt er zu der Person, springt sie an und bellt.

habt ihr eine Idee wie ich die zwei Probleme lösen könnte?

viele Grüße

Krissi und Calimero

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Ich kann nicht wirklich helfen.

oder er beim Gassie gehen nicht angeleint ist und uns dort jemand entgegen kommt' rennt er zu der Person, springt sie an und bellt.

Nur das geht gar nicht. Da wäre mein Hund an der Leine.

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Originalbeitrag

Ich kann nicht wirklich helfen.

oder er beim Gassie gehen nicht angeleint ist und uns dort jemand entgegen kommt' rennt er zu der Person, springt sie an und bellt.

Nur das geht gar nicht. Da wäre mein Hund an der Leine.

Das hat er einmal gemacht... wenn uns jetzt jemand entgegen kommt, dann ist er sofort an der Leine.

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(bearbeitet)

Was würde passieren, wenn du bsp. ein Abbruchsignal erteilst bevor der Spass richtig los geht und anschließend in die andere Richtung verduftest?

Unsere Chihuahua Hündin war auch der Meinung sie müsste andere Hunde anbellen (nicht agressiv eher nach dem Motto: Angriff ist die beste Verteidigung). Da wir sie damals immer an der kurzen Leine hatten, waren wir in der Nähe und sie hat idr. gebellt und dann bei uns Schutz gesucht.

Wir haben dann eine Hundebegegnung arrangiert und sie vorher an eine lange Schleppleine (10m) gemacht. Als der Spass losging, haben wir ein deutliches Abbruchsignal gegeben und sind einfach von dannen gezogen. Grace hat sofort gemerkt, dass sie keinen Schutz mehr erwarten konnte, hat einmal kurz gejault und ist uns hinterhergeflitzt.

Anschließend haben wir beide Hunde zusammengeführt und den anderen Hund liebkost, bzw. Leckerchen gegeben.

Das haben wir über eine Woche wiederholt, seitdem ist Grace bei Hundebegegnungen friedlich, bzw. fängt von sich aus nicht an zu bellen. Auch die Angst ist geringer geworden, lediglich bei Hunden die viel größer sind als sie (schäferhund aufwärts, z.T. auch Labrador) wufft sie oft kurz.

Zeige ihr, dass du auf dich selbst aufpassen kannst. Ein Rudelführer begrüßt andere idR zuerst, nie das Rudel. Vielleicht kannst du zu zweit Gassi gehen, und einen entgegenkommenden Hund begrüßen, während der andere deinen Hund hält. Damit dein Hund verknüpft: Krissi ist selbstsicher und hat alles im Griff. Jedenfalls würde ich deinen Hund erstmal nur angeleint führen, damit das anspringen unterbleibt, gerade bei Kleinkindern kann das (ja nach Hund) auch mal gefährlich werden. Übt den RR bis du dir sicher sein kannst dass sie auch kommt.

Hoffe das war nicht zu lang :-)

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Meine Hündin hat zwar keine Passanten angebellt, aber andere Hunde wie bekloppt.

Ich habe sie in einer solchen Situation so kurz gehalten (ich arbeite ausschließlich mit Geschirr), dass sie nicht in die Leine springen konnte. Dazu habe ich mich seitlich vom Hund gestellt und noch ein Bein vor den Hund. Mit dieser meiner Körperhaltung begrenze ich den Hund und gebe ihm keinerlei Möglichkeit, zu agieren.

War der Hund entspannt, bin ich hinter den Hund und habe ihn zu mir gerufen. Belohnt habe ich, wenn Luzie zu mir gekommen ist.

Durch ruhige Autorität habe ich dem Hund so klar gemacht, dass Zickerei an der Leine nicht zum Erfolg führt und das nur der entspannte Hund weiter laufen darf.

Wichtig ist, dass du nicht schimpfst, denn wenn der Hund einmal hochgefahren ist, hört er dir überhaupt nicht zu. Du kannst erst wieder kommunizieren, wenn der Hund ruhig ist.

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Was würde passieren, wenn du bsp. ein Abbruchsignal erteilst bevor der Spass richtig los geht und anschließend in die andere Richtung verduftest?

Unsere Chihuahua Hündin war auch der Meinung sie müsste andere Hunde anbellen (nicht agressiv eher nach dem Motto: Angriff ist die beste Verteidigung). Da wir sie damals immer an der kurzen Leine hatten, waren wir in der Nähe und sie hat idr. gebellt und dann bei uns Schutz gesucht.

Wir haben dann eine Hundebegegnung arrangiert und sie vorher an eine lange Schleppleine (10m) gemacht. Als der Spass losging, haben wir ein deutliches Abbruchsignal gegeben und sind einfach von dannen gezogen. Grace hat sofort gemerkt, dass sie keinen Schutz mehr erwarten konnte, hat einmal kurz gejault und ist uns hinterhergeflitzt.

Anschließend haben wir beide Hunde zusammengeführt und den anderen Hund liebkost, bzw. Leckerchen gegeben.

Das haben wir über eine Woche wiederholt, seitdem ist Grace bei Hundebegegnungen friedlich, bzw. fängt von sich aus nicht an zu bellen. Auch die Angst ist geringer geworden, lediglich bei Hunden die viel größer sind als sie (schäferhund aufwärts, z.T. auch Labrador) wufft sie oft kurz.

Zeige ihr, dass du auf dich selbst aufpassen kannst. Ein Rudelführer begrüßt andere idR zuerst, nie das Rudel. Vielleicht kannst du zu zweit Gassi gehen, und einen entgegenkommenden Hund begrüßen, während der andere deinen Hund hält. Damit dein Hund verknüpft: Krissi ist selbstsicher und hat alles im Griff. Jedenfalls würde ich deinen Hund erstmal nur angeleint führen, damit das anspringen unterbleibt, gerade bei Kleinkindern kann das (ja nach Hund) auch mal gefährlich werden. Übt den RR bis du dir sicher sein kannst dass sie auch kommt.

Hoffe das war nicht zu lang :-)

Vielen dank für deine ausführliche Antwort, Benny :)

Das mit dem Abbruchsignal bringt nichts, sobald er den Hund gesehen hat, versteift er sich total und wil zu dem Hund hin. Da hilft nochnicht mal Leckerlie die ich ihm vor die Nase halte :/

Den Rückruf werde ich auf jedenfall üben, danke:)

Neulich kam der Nachbarshund auf unser Grundstück, Cali hat das natürlich sofort gemerkt, ist hingerannt und hat ihn verbellt, der Hund ( 4 mal so groß wie er) ist dann Kopfsenkent zu seinem Frauschen gerannt.

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Meine Hündin hat zwar keine Passanten angebellt, aber andere Hunde wie bekloppt.

Ich habe sie in einer solchen Situation so kurz gehalten (ich arbeite ausschließlich mit Geschirr), dass sie nicht in die Leine springen konnte. Dazu habe ich mich seitlich vom Hund gestellt und noch ein Bein vor den Hund. Mit dieser meiner Körperhaltung begrenze ich den Hund und gebe ihm keinerlei Möglichkeit, zu agieren.

War der Hund entspannt, bin ich hinter den Hund und habe ihn zu mir gerufen. Belohnt habe ich, wenn Luzie zu mir gekommen ist.

Durch ruhige Autorität habe ich dem Hund so klar gemacht, dass Zickerei an der Leine nicht zum Erfolg führt und das nur der entspannte Hund weiter laufen darf.

Wichtig ist, dass du nicht schimpfst, denn wenn der Hund einmal hochgefahren ist, hört er dir überhaupt nicht zu. Du kannst erst wieder kommunizieren, wenn der Hund ruhig ist.

Danke für deine Antwort :)

Also bist du stehen geblieben, wenn dein Hund angefangen hat zu bellen?

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(bearbeitet)

Ja genau. Stehen bleiben und den Hund ganz ruhig festhalten. Wenn du mit dem zickenden Hund weitergehst, hat der Hund meiner Meinung nach keinen Lerneffekt.

Erst wenn er ruhig ist und du wieder mit ihm "reden" kannst, kann er auch lernen, was das gewünschte Verhalten in dieser Situation ist.

Denn genau das vermittelst du, wenn du dich ruhig verhälst. Bei uns hat das super gut geklappt. Ich kann problemlos mit beiden Hunden an anderen Hunden vorbei gehen, außer, wir treffen eine Horde Havaneser. Dann geht nix mehr. :D

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Ja genau. Stehen bleiben und den Hund ganz ruhig festhalten. Wenn du mit dem zickenden Hund weitergehst, hat der Hund meiner Meinung nach keinen Lerneffekt.

Erst wenn er ruhig ist und du wieder mit ihm "reden" kannst, kann er auch lernen, was das gewünschte Verhalten in dieser Situation ist.

Denn genau das vermittelst du, wenn du dich ruhig verhälst. Bei uns hat das super gut geklappt. Ich kann problemlos mit beiden Hunden an anderen Hunden vorbei gehen, außer, wir treffen eine Horde Havaneser. Dann geht nix mehr. :D

Super danke =)

werden wir auf jedenfall bei der nächsten Hundebegegnung ausprobieren.

Wann genau hältst du an?

Wenn dein Hund anfängt mit Bellen, oder wenn ihr kurz vor dem Hund seit?

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Wie alt ist der Hund?

Was für eine Rasse(-mix)?

Wie lange ist er bei euch?

Die Antworten darauf können erste Hinweise geben.

Aber um jemanden, der sich das ganze vor Ort anguckt, kommst du nicht herum, weil die Möglichkeiten nahezu unendlich sind.

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