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Hundeforum Der Hund

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Hallo Ihr Lieben,

ich habe da mal eine Frage.

Es gibt ja Einige von euch die auch in der Umgebung der Kollerinsel leben.

Meine Hundetrainerin postete nun heute einen Zeitungsartikel, dass das Schwimmen dort mit Hunden verboten ist.

Ich war jahrelang immer wieder dort. Es war so, dass eine Seite des "Strandes" schön gepflegt war und dort galt Hundeschwimmverbot. Die andere Seite war, naja, Schotter, Verdorte Büsche, etc. Dort hat das Ordnungsamt nie etwas gesagt, dass man dort mit Hunden nicht schwimmen darf.

Und das Schild mit Hundeverbot war auch eindeutig auf die gepflegte Seite gestellt.

Darf man bei einem nicht überwachten (also ohne Rettungsschwimmern) See (Zumal es ja nur ein halber See ist. Der Rhein fließt da halt durch) Hunde verbieten?

Dort war, hier in der Umgebung, wirklich die einzige Möglichkeit mit dem Hund schwimmen zu gehen. Und wie schon gesagt, wenn die Ordnungshüter vorbei kamen sagten sie nie was zu den Hunden.

Könnte man dort eine Art Gewohnheitsrecht fordern?

Ich finde es einfach nur noch gemein. Wie kann man Tieren so was verbieten. Überall wird man bös angeschaut und hat keine Rechte mehr.

Wie darf ich Tieren verbieten dort ein Bad zu nehmen, wenn 10 Schritte weiter Felder gespritzt und gedüngt werden? An der Wasser qualität (zumal es auch so ist das der Rhein dort fließt) kann es nicht liegen.

Und wir waren eh immer schon im hässlichen Teil des "Strandes" wo niemals nicht ein nicht Hundehalter sich hinlegen würde!

Bin grad echt traurig und wütend. :wall:

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Originalbeitrag

Darf man bei einem nicht überwachten (also ohne Rettungsschwimmern) See (Zumal es ja nur ein halber See ist. Der Rhein fließt da halt durch) Hunde verbieten?

Kurz und knapp: ja.

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Ich weiß nichts von einem Hunde-Badeverbot auf der Kollerinsel. Das ist kein "See", das ist ein Altrheinarm.

Hundeverbot ist nur ganz vorne, an dem "Strand" an dem an 10 oder 15 Tagen im Jahr mal Kinder sind.

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Mach dich nicht verrückt. Wir waren heute erst da und auch den Sommer über öfter mal dort schwimmen mit Hund. Hunde werden noch immer im hinteren Teil genauso toleriert wie die Nacktbader. Hab jedenfalls noch nichts gehört, dass dort jetzt ein Verbot durchgesetzt werden soll.

Und hier der Videobeweis:

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Hey Ramona.

Erst jetzt gesehen, dass du geschrieben hast.

Der Artikel in der Zeitung besagt, dass das baden mit hund verboten ist und angeblich nie war.

Ein paar aus unserer hundeschule teilten auch mit, dass ordnungsamt und Wasserschutzpolizei vermehrt prüfen.

Wir haben mittlerweile einen offenen brief an die Gemeinde geschickt. Bis jetzt bekamen wir nur die Antwort, dass sich der Bürgermeister in urlaub befindet und erst danach stellung nehmen kann.

;-)

Wir werden sehen was daraus wird.

Lg

Der Artikel darüber war übrigens am 12.8 in der Schwetzinger Zeitung.

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Da frage ich mich glatt, ob ihr damit keine schlafenden Hunde weckt.

Wir sind ca. 3 Mal die Woche da - noch nie hat jemand was gesagt. Das OA hab ich in knapp 10 Jahren dort nur 1 Mal gesehen.

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so oft sind wir nicht da, aber auch wir wurden dort noch nie angesprochen. Wenn sich das ändert, dann deswegen weil das Thema nun in die Öffentlichkeit getragen wird und man die Verantwortlichen, die das bisher stillschweigend toleriert haben, zum Handeln zwingt. Deswegen würd ich auch sagen: erstmal Füße still halten und die Gemeinde nicht immer wieder daran erinnern, dass es dort was zu kontrollieren gibt...ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass dort nun ein offizieller Hundestrand eingerichtet werden wird.

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Hier gibt es einige Stellen, wo es nicht offiziell erlaubt ist, aber schon ewig geduldet wird.

Klar ist eine absolute Erlaubnis schöner, aber deswegen werde ich nicht aufs Amt gehen.

Dann wird garantiert ein Verbotsschild aufgestellt und mehr kontrolliert.

Stattdessen genieße ich lieber solche Stellen.

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Dies für euch zur Info.

Haben Antwort erhalten auf den offenen Brief:

Sehr geehrte Frau...,

um dem zunehmenden Freizeitdruck auf der Kollerinsel gerecht zu werden,

wurde 1999 von der Gemeinde Brühl der Bebauungsplan „Naherholung

Kollerinsel“ aufgestellt. Mit diesem Bebauungsplan sollte die Naherholung

dort in geordnete Bahnen gelenkt und durch eine Konzentration der

Freizeiteinrichtungen die restliche Kollerinsel auch aus Gründen des

Naturschutzes beruhigt werden. Zuvor musste ein aufwändiges

naturschutzrechliches Verfahren durchgeführt werden, um das

Bebauungsplangebiet aus dem seit 1939 bestehenden Landschaftsschutzgebiet

herauszunehmen.

Die neuen Naherholungseinrichtungen auf der Kollerinsel sehen einen

Campingplatz, einen Badestrand sowie Bootsanlegestellen für drei

Segelvereine vor, wobei der dritte Verein entweder Ende des Jahres oder im

Laufe des nächsten Jahres in Verlängerung der jetzigen Einrichtungen von

der Pfälzer Seite an den Bootsstrand verlegt werden wird.

Der von Ihnen angesprochene Bereich, der aktuell von Hundebesitzern und

FKK-Anhängern als Badestrand genutzt wird, liegt außerhalb des offiziellen

Naherholungsgebiets. Dieser Bereich ist Landschaftsschutzgebiet und liegt

zudem innerhalb eines Vogelschutzgebiets, das Bestandteil des Europäischen

Natura 2000 Netzes ist, einem europaweiten Verbund schützenswerter

Lebensräume.

Weiterhin hat der Eigentümer der Kollerinsel, das Land Baden-Württemberg,

diesen jetzt von Hundebesitzern und FKK-Anhängern genutzten Strandabschnitt

als Ausgleichsfläche für die inzwischen abgeschlossene Auskiesung

vorgesehen: hier soll, und das ist in den Planfeststellungsunterlagen zur

Auskiesung rechtskräftig festgelegt, durch das Sich-Selbst-Überlassen des

Ufers ein Weichholzauwald entstehen.

An dieser Stelle einen offiziellen Hundebadestrand auszuweisen, wäre selbst

mit dem Einverständnis des Grundstückseigentümers, dem Land

Baden-Württemberg, aus naturschutz- und planungsrechtlichen Gründen gar

nicht möglich.

Leider hat sich in den letzten Jahren, wohl auch weil die Überwachung des

Gebiets recht schwierig ist (Fährbetrieb nur im Sommerhalbjahr und nicht

täglich) und auch nicht genügend Personal zur Überwachung zur Verfügung

steht, ein inoffizieller Badestrand entwickelt, der durch entsprechende

Infos im Internet immer mehr zwei- und vierbeinige Besucher bekommt.

Inzwischen ist die Situation auf der Kollerinsel so, dass sich dort ein

überörtlicher Hundeauslauf und –badestrand entwickelt hat. Aufmerksame

Beobachter stellen fest, dass dort nicht nur Einzelpersonen mit ihrem Hund,

sondern auch professionelle Hundebetreuer und Hundeschulen jeweils mit

mehreren Hunden zum Gassi-Gehen oder Baden anfahren, was weder im Sinne des

Naturschutzes noch im Sinne des Grundstückseigentümers ist. Daher ist die

Gemeinde Brühl als Ordnungsbehörde derzeit gefordert hier geeignete

Maßnahmen zu ergreifen.

Die Suche nach geeigneten Badeplätzen für Hunde und ihre menschlichen

Begleiter ist verständlich, von unserer Seite aus kann hier jedoch leider

keine Lösung angeboten werden.

Alle Baggerseen auf Brühler Gemarkung liegen im Landschafts- oder

Naturschutzgebiet und sind darüber hinaus als Angelgewässer verpachtet.

Eventuell wäre bei der Suche nach einem geeigneten Gewässer eine

Kontaktaufnahme Ihrerseits mit dem Landratsamt des Rhein-Neckar-Kreises

zielführend. Die dort angesiedelten Behörden wie Naturschutzbehörde und

Wasserrechtsamt wissen am ehesten, ob und welche Gewässer für einen

überörtlichen Hundestrand freigegeben werden könnten.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Andreas Askani

- Umweltberater -

Gemeindeverwaltung Brühl

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