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polar-chat.de  Der Hund
oOCandoOo

Mein Hund hat 'ne Meise

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Ich lieb ihn, aber an dieser Tatsache gibbet's nix zu rütteln.

Hi...

Cando ist ein toller Hund, aber 2 Baustellen machen das Leben mit ihm verdammt "spannend".

Meine Fellnase tickt an der Leine anderen Hunden gegenüber völlig aus.

Ohne Leine ist er allen Hunden gegenüber absolut freundlich gesinnt.

Freilauf iss aber auch nicht immer, weil er fremde Leute nicht mag.

In der Regel geht er Ihnen aus dem Weg, aber bei bestimmten "Spezis" ..."Och guck doch mal wie süß... ", die einfach nach ihm grapschen, kann ich keine Garantie dafür übernehmen, dass die Fingerchen das heil überstehen.

Radfahrer u. Jogger sind ebenfalls ein Problem.Autos und Züge sind auch so eine Sache.Cando ist ein Kontrollfreak und versucht vom Radfahrer bis zum Zug, Alle/s zu stellen.

Der Rückruf funktioniert zu 90% und bis hier hin war's schon verdammt harte arbeit.Bleiben immer noch 10% übrig, die ein gewaltiges Risiko in sich bergen.

Wir üben natürlich weiter.Auch ein Trainer ist schon involviert.

Was die Leinenaggression anbelangt haben wir schon einiges durch.

Spinnen lassen, irgendwo fest machen..und weg gehen..

Ignorieren, weiter gehen...

scharf zurecht weisen, weiter gehen...

Ich sollte ihn auch schon am Ohr ziehen und zu Boden drücken. Das will ich aber nicht.Ich kann Mir einfach nicht vorstellen, dass das etwas bringt.

Nichts hilft.

Ich muss das Problem irgendwie in den Griff kriegen und bin einfach auf der Suche nach zündenden und vor allem gewaltfreien Ideen.

Nächste Woche habe ich einen Termin bei einer anderen Trainerin.

Der Schwerpunkt unserer Aktuellen liegt mehr beim "Erziehen auf Knopfdruck"... ich brauche aber wohl eher Eine, die den Hund in seiner Gesamtheit sieht.Warum tickt ein Hund, wie er tickt.

Ich bin verzweifelt...

Wenn den "Kerl" jemand zuhause sehen könnte.

Die Fellnase ist der reinste Zucker, aber Spaziergänge können wirklich zum Spießrutenlauf werden.

Viele Grüße :winken:

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Also, ´ne Meise hat Dein Hund ganz bestimmt nicht ;) ...aber das hast Du ja selber schon gleich ein wenig zurückgenommen!

Eher hat er bisher ausschliesslich unpassende Management - Methoden auf sein VH hin erfahren (zumindest, was die von Dir aufgezählten Methoden betrifft).

Ich denke, Dein Gefühl trügt Dich nicht, wenn Du die "Auf - Knopf - drück" - Varianten für unsinnig erachtest. Das würde ich genauso tun.

Ninchens Anregung ist schonmal absolut wert, sich damit zu befassen - das kann man für viele Dinge nutzen!

Deine neue Erziehungshilfe sollte Euch ermöglichen, die betreffenden Situationen unter kontrollierten Bedingungen zu üben - das heisst, eine schrittweise Reduktion des Abstands zum Reiz zu erarbeiten. Immer soweit, dass der Hund noch nicht zu aufgeregt ist, sondern noch ansprechbar bleibt. So kann der Hund langsam lernen und nachhaltig. Ist er nämlich schon "hochgefahren" erreichst Du ihn nicht mehr und lernen kann er in diesem Zustand auch nicht mehr.

Das ist natürlich nur eine grobe Grundidee, die ein Trainer vor Ort modifizieren kann oder mit anderen Methoden kombinieren kann, da er/sie Euch live erlebt und kennenlernen kann.

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Danke euch. :)

Mit Euren Tipps im Schlepp, werde ich Unsere neue Trainerin überfallen.

Die Problematik muss doch zu lösen sein und da ich dafür zu doof zu sein scheine, hoffe und bete ich, dass Sie Mir einen Weg aus der Misere zeigt.

An meinem Hund liegt's nicht.Das jedenfalls ist Mir bewußt.Hmpf..

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