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Hundeforum Der Hund
stella05

Hilfe, meine 8jährige Miniyorkie Hündin akzeptiert den neuen nicht

Empfohlene Beiträge

Hallo,

Ich brauche mal Hilfe. Meine Yorkiehündin (Paula)war 7 als wir uns einen Bullterrier Welpen (Buddy) dazu holten . Er kam mit 9 Wochen und war natürlich schon grösser als sie. Sie mochte ihn von Anfang an nicht. Hat immer geknurrt und sie kann schreien wie ein Papagei. Obwohl sie mit einem grossen Hund aufgewachsen ist und sich auch sonst "eigentlich" gut mit anderen versteht. Für ein halbes Jahr war sie dann von ihm getrennt (private Gründe)

Nun war es etwas Arbeit aber sie hat begriffen nicht mehr so quietschen zu müssen. Er ist mittlerweile 1 Jahr alt und will natürlich spielen. Sie hat aber kein bock und haut immer nach oben ab. Dort bleibt sie den ganzen Tag wenn wir sie nicht runterholen . Er ist auch ein sturkopf und kapiert nicht das er sie in Ruhe lassen soll. Sonst arbeiten wir mit ihm mit einer wasserspritze, klappt super, nur wenn Paula da ist nicht. Ich verzweifel langsam und möchte nicht, dass sie sich nur oben versteckt. Ich denke sie mag ihn einfach nicht. Sie hat kein bock auf ihn. Und vielleicht auch etwas Angst wenn so ein Riese angerannt kommt. Obwohl er total vorsichtig ist. Er stubst sie an und möchte nur spielen. Aber wie machen wir ihm klar, dass sie nicht spielen will?

Es gab schon Momente, da haben wir uns beide rangeholt und sie lagen einfach nebeneinander. Kaum steht sie auf, rennt er ihr hinterher. Bei der kleinsten Bewegung von ihr, reagiert er sofort. Aber nie böse, aber sie möchte auch das alles nicht.

Was machen wir denn nun?

Danke schmal ;)

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Manchmal frage ich mich wieso man 2 Hunde, die offensichtlich nicht zusammen sein wollen, dazu zwingen will.

Das ist nicht böse gemeint, fällt mir aber immer häufiger auf.

Ihr müsst ihr Schutz bieten und ihn nicht mehr an sie ranlassen. Vielleicht einen Rückzugsort einrichten an den nur sie darf...

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(bearbeitet)

Wieso setzt ihr 2 Hunde zusammen, die sich von Anfang an nicht verstanden haben, wieder zusammen? Und ernsthaft, eine Bullterrrier,der nur Spielen will, ist doch ein riesen Stress, für einen älteren Yorki. Klar, dass sie sich nach oben verzieht, sie ist gereizt und genervt von dem Hund, der sie die ganze Zeit nur nervt. Sie braucht einen Ort, wo sie sich zurückziehen kann, aber nciht ausgeschlossen wird. Einen Ort, der tatsächlich für den Bullterrier tabu ist.

Manchmal frage ich mich wieso man 2 Hunde, die offensichtlich nicht zusammen sein wollen, dazu zwingen will.

Das ist nicht böse gemeint, fällt mir aber immer häufiger auf.

Sehe ich übrigends genauso :kaffee: .

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Frage ich mich auch. Wie würdest Du es finden, wenn Du mit Deinem Anti-Lieblingskollegen oder verhassten Nachbarn zusammen leben müsstest...und dann auch noch mit ihm spielen sollst?

Man muss schon vorher mal schauen, ob die Hunde sich mögen. So können beide einem nur leid tun. :(

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Hallo stella05,

wie verhalten sich die beiden denn beim gemeinsamen Spaziergang?

Spielen sie dort zusammen oder geht euer Yorki da auch getrennte Wege?

LG

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Ich sehe es auch so wie der Rest hier. Nicht jeder Hund teilt gerne sein Zuhause. Auch wenn viele behaupten, jaja Hund ist ein Rudeltier, es gibt Hunde die mögen draußen evtl. einen anderen Hund, aber drin sind sie lieber allein.

Und auch wenn der Hund prinzipiell Gesellschaft nicht abgeneigt ist, es kann nicht jeder mit jedem. Auch nicht bei Hunden.

Ich nehme meine Althunde immer mit wenn Zuwachs ins Haus steht. Und bei diesem Treffen muss das Verhalten zumindest neutral sein.

Einmal habe ich vor länger, länger Zeit den Fehler gemacht mir 'ne fremde Hündin Ufschwatzen zulassen und sie einfach ins Haus geholt. Es hat 30h nur geknallt zwischen den Hunden, die Rüden sind fast durch gedreht (und nicht weil sie sie so nett fanden), dann ging besagte Hündin zurück an den Vorbesitzer.

Es gibt nette Hunde die sich mit allem und jedem arrangieren, aber viele Hnde tun es eben nicht. Dann muss man als Besitzer daraus die Konsequenz ziehen. Besonders wenn es schon Anfangs nicht klappte.

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Ob die Hunde sich nicht mögen, kann ich aus den wenigen Informationen nicht rauslesen.

Dass die Hündin genervt ist, schon.

Nicht SIE muss lernen, nicht mehr so zu quietschen - IHR müsst lernen, dem Bully klar zu machen, dass er auf Annäherungsanzeichen ihrerseits warten muss.

SIE ist die ältere - der Bully ist ein absoluter, vermutlich tolpatschiger Jungspund, der erst das kleine 1x1 der Hundebenimmregeln lernen muss.

Dass sie nur dann ihre Ruhe hat, wenn sie das vorher für sie frei zur Verfügung stehende Refugium verlässt, sich also einschränken muss für den neuen Familienzuwachs - dann trägt das sicher nicht zu einem Sich-Mögen bei :kaffee:

Deine Hündin benötigt EURE Unterstützung, zur Not bekommt der Bully ein Geschirr an und wird angeleint und von euch überall in der Wohnung mitgeführt - wenn er nach 2maligem Wegnehmen von ihr immer noch nicht aufhört, sie "zu belästigen".

Erst wenn deine Hündin merkt, dass sie EURE Unterstützung bekommt UND der Kleine begriffen hat, dass SIE diejenige ist die bestimmt, WANN und WIE LANGE sie sich mit ihm beschäftigt - erst dann wird sie auch dazu bereit sein, sich mit ihm beschäftigen zu wollen ... und zwar FREIWILLIG.

Ein 2. Hund darf niemals die Ressourcen und Gewohnheiten eines Ersthundes beschränken - sonst wird er nie als Familienzuwachs der Gewinn bedeutet angesehen, sondern immer das lästige Etwas bleiben ;)

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Hallo,

Also draussen klappt es mit den beiden. Entweder geht jeder seinen weg oder er spielt sie mal an, merkt die will nicht und lässt sie auch in Ruhe. Sie hat ihn draussen auch schon angespielt, da war er voll überrascht und hat leider wieder übertrieben, sodass sie schnell wieder die schnauze voll von ihm hatte. Kaum sind wir drin, hängt er ihr wieder auf der pelle.

Natürlich bringen wir ihm bei, dass er sie in Ruhe lassen MUSS. Er versteht es aber nur schwer. Bullterrier hält, sturkopf! Und zu denen, die hier schreiben warum holt man sich einen zweiten wenn die sich nicht mögen....bla bla

Paula ist mit einem anderen großen hund groß geworden (seit sie 4 ist, ist sie erst bei mir) sie mochte immer andere Hunde. Und NATÜRLICH haben sich die beiden vorher, bevor er eingezogen ist "beschnuppert " , alles war gut. Kaum war er hier zu Hause wäre vorbei.

Ich weiss auch, dass wir es wohl sind die was falsch machen, deswegen habe ich hier um Rat gefragt und nicht um mir die Frage zu stellen wieso weshalb der zweite sein musste. Nun sind beide da und niemals schieben wir einen ab. Sie müssen sich nicht lieben, aber akzeptieren und das sollte man wohl hinkriegen .

Klar ist der bulli muss lernen, hat jemand noch Tipps dazu? Vorwürfe helfen mir gerade nicht weiter.

Danke euch!!

LG

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Naja, die eine Lösung wird es nicht geben.

Und wenn ich ehrlich bin, würde ich es für beide Tiere schöner finden, wenn ihr wirklich eines abgebt.

Denn so bedeutet es immer wieder Streß, das ist wahnsinnig anstrengend.

Für BEIDE Hunde.

Ich rate sonst nie zum Abgeben, das ist hier das erste Mal.

Aber 2 Hunde die so überhaupt nicht miteinander können, gehören getrennt.

Alles andere ist menschlischer Egoismus.

Die Yorkiedame kann noch gute 7 Jahre leben, soll sie sich so lange verkrümeln?

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Stella, hast du es den schon in Betracht gezogen einen kompetenten Hundetrainer ins Haus zu holen (hier helfen dir sicherlich User in deiner Gegend einen passenden zu finden) ? Das er/sie sich das zusammen leben vor Ort ansehen kann?

Tipps aus der Ferne sind immer schwierig.

Sicherlich mag ein Bulli ein Sturkopf sein, aber schlussendlich ist er auch ein Hund dem man sehr wohl kommunizieren kann wann er Grenzen überschreitet.

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