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Hundeforum Der Hund
pesu

Viel verachtete Schleppleine

Empfohlene Beiträge

Wie ich schon in der Überschrifft angedeutet, ich mag die Schleppleine so gar nicht.

Ja, ABER, mann /frau lernt nie aus.

Ich darf ja meine Pflegehündin nach Vertrag nicht ableinen.

Und da sie eine Griffon ist, ist sie zur Jagd gezüchtet.

Ich würde jetzt gerne mal Eure Meinung, eure Erfahrungen vor allem , lesen.

Die Kleine ist für mich wieder einmal eine neue Erkenntnis.

Ich hatte ja nun mal in meinem recht langem Leben nur Fundhunde.

Also habe ich gelernt, HUnde zu lesen (so nenne ich es)

HUnde kommen bei mir an, habe lange Zeit, um sich zu zeigen.

Ich dagegen bemühe mich, lesbar für die Hunde zu sein.

Nun versteht meine kleine Griechin ja kein Deutsch.

Also Körpersprache und genaue Kommandos sind angesagt, bei Einsatz der Stimme.

(wie blöd komme ich mir vor, wenn ich draußen laut,schrill und hoch "FFFEEEEEIIIIIN"

rufe)

Jetzt habe ich eine Schleppleine gebastelt, 20 Meter lang.

Wofür :

* die Kleine rennt sonst immer in die Leine

* sie kann ihre Grenzen nicht ausprobieren

( bei 5m-10m)

* sie kann nicht "frei" entscheiden

ja, ich weis, es klingt blöd, schließlich hängt sie ja doch an der Leine.

Aber ich habe es nicht glauben wollen.

Die Kleine hat die Schlepp als Befreieung angezeigt.

Sie läuft die 20 Meter kaum aus, kann selber auf "HIer" entscheiden und läuft nicht mehr in alle offene Einfahrten.

Sie kann auf der Wiese toben , die Leine schleift.

Sie kann selber entscheiden, ob sie auf "Wart" reagiert.

Sie lernt sogar "Fuß".

Durch die Schlepp habe ich sie sicher, aber kann sie über 20 Meter frei entscheiden lassen.

Natürlich hat mein freilaufender Schäfer mir den dicken Daumen gezeigt und meine Unaufmerksamkeit genutzt, um einer franz.Bulldogge mal kurz Tag zu sagen.

Wie macht ihr das mit der Schleppleine?

Und vor allem, wann lasst ihr eure Hunde los?

vielen Dank

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Schleppleine gar nicht.

Ich leine ab, wenn ich zwischen den Häusern raus bis und wieder an, wenn wir wieder in bebaute Gegenden kommen. Aus Auto oder Hänger lasse sich sie meist direkt frei laufen.

Aber natürlich baue ich den Freilauf vorher schrittweise auf.

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Wenn es vertraglich festgehalten ist dann lass sie nicht frei laufen bzw nur auf eingezäuntem Gelände. Ich hab auch eine aber wie benutzen sie nie da Mira so gut wie immer ohne Leine läuft und hier sieht man 1x in 2 Jahren evtl ein Hase.

Ich würde darauf achten das die Leine eine schlaufe hat damit du sie immer fest halten kannst. Habe bereits schon mal drauf getreten und bin geflogen :D

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(bearbeitet)

Als ich meinen Hund neu hatte, sie war sehr ängstlich, wie eigentlich alle Wanderpokale, leinte ich sie das erste Jahr gar nicht ab. Sie lief immer an der Schlepp.

Bis sie Bindung und Vertrauen aufgebaut hatte. Wir haben aber auch sehr viel an der Schlepp geübt, eigentlich alles was man dem Hund eh beibringen muss.

Da ich nicht in die Hundeschule geh, hat es vielleicht etwas länger gedauert, aber dafür war die Bindung sehr gut.

Als sie nun im Februar die eine Woche weg war, hat sie soviel schlechtes erleben müssen, das sie völlig Panisch war. Natürlich läuft sie nun seitdem wieder permanent an der Schlepp.

Aber wir üben, üben, üben. Gerade um dem Hund etwas "Freiheit" zu geben und um mit ihm zu Üben, finde ich eine lange Schlepp eine sehr gute Lösung.

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Pfleglinge mache ich nur ab, wenn es mit dem Hundehalter oder der Orga abgesprochen ist.

Eigentlich nur Langzeitpfleglinge, oder sehr junge Hunde (bis 6 Monate, um denen den Rückruf beizubringen).

Dann aber auch erst einmal nur und wirklich nur in eingezäunten Gelände.

Denn so ein Hund weiß noch nicht wirklich, wo er hin gehört.

Und man weiß nicht, ob sie sich nicht doch mal erschrecken, weil sich ein Mensch komisch bewegt, ein Knall kommt oder was auch immer.

Meine kommt wegen des Jagens immer mal wieder an die Schlepp.

Ich lebe damit, lieber Schleppleine als Hund weg oder tot.

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Den Freilauf habe ich auch über eine Schleppleine aufgebaut. Damalso noch ohne Biotane – was für eine Sauerei im Herbst/Winter :-)

Da hatte mein Hund seine 10m Freiheit. Damals musste er mit Halsband und Geschirr raus. Das Halsband wurde angeklickt, wenn die normale Leine dran war. Durfte er "frei" laufen, so wurde die lange Leine am Geschirr fest gemacht.

Nach einiger Zeit habe ich mich in ruhiger Umgebung getraut, die Handschlaufe mal am Boden schleifen zu lassen. Später wurden die 10m auf eine 5m Schlepp (ohne Schlaufe) reduziert. Dann durfte er frei laufen. Das war ca. 1/2 Jahr nach seiner Ankunft.

Es ist natürlich ein jenseits gewurschtel mit der langen Leine. Und man muss aufpassen, dass niemand drauf tritt oder darüber fällt. Aber in meinem Fall hat es sich gelohnt. Der Hund darf wo es nur geht frei laufen.

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Ich persönlich bin da auch immer vorsichtig, wie oft kommen denn Hunde weg, weil sie zu früh los gemacht wurden?

Hier läuft seit April eine Hündin aus Kreta alleine herum, auch nicht ausreichend gesichert.

Weil sie ja schon so einen tollen Bezug zu den Leuten hätte.

Seitdem läuft die alleine hier in der Gegend, wird hin und wieder gesehen, aber lässt sich nicht einfangen.

Das muss ich nicht haben

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Ich danke für die Antworten.

Ja, dreckige Hände und ein ewiges Gewuschel ist natürlich angesagt.

Aber ich habe bisher meine Hunde immer im Freilauf trainiert.

Ja, sie sind mal weg, aber immer wieder zurück gekommen(gefunden worden)

Jetzt erlebe ich zum ersten mal diese Schleppleine.

Und ich sehe den Hund, der sofort fast wie frei läuft .

Ob ich es nun übertreibe, aber ich sehe sie frei entscheiden: "soll ich nun auf "hier" oder "neien" hören oder nicht.

Und sie zeigt immer mehr, dass ich fast 5 Meter der Leine nicht brauche,

Natürlich muss ich sie bei Hundebegegnungen anders beurteilen, wäre ja nun wirklich zu viel in der Kürze der Zeit verlangt.

Aber ich sehe schon viel.

Finde ich toll.

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"Schleppleine" war für mich schon immer eines der Unwörter. Es degradiert eine Leine in ihren Möglichkeiten zu sehr.

Ich nutze Leinen verschiedener Längen bei unterschiedlichen Erziehungs- und Ausbildungsmassnahmen und zu verschiedenen Zwecken. Folglich habe ich Leinen in unterschiedlichen Varianten, je nach dem für was.

Eine Leine ist einmal zum Führen eines Hundes und dann als Ausbildungshilfe zum Einwirken. Je nach Hund, je nach Situation und je nachdem was ich gerade vorhabe, kann sie 1m, 2m, 5m, 10m, 20m oder 50m lang sein.

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Es ist halt nicht Dein Hund.

Das solltest Du bedenken, denn zumindest noch gehört sie der Orga.

Die wollen, dass sie an der Leine bleibt.

Es sei denn, Du hast die schon adoptiert.... :D

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      in Hundeerziehung & Probleme


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