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Älterer Hund sollte neu lernen

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Falls es jemand mitverfolgen sollte und sich wundert, dass nichts mehr "kommt": der Hund hat sich böse am Auge verletzt und so liegen alle weiteren Ansätze erst mal auf Eis. Er hat sich die Hornhaut eingerissen und das hat sich leider schwer entzündet. Da so etwas sehr schmerzhaft ist und die Wunde eitert, wurde alles außer kleinen Spaziergängen an der Leine eingestellt.

Dafür habe ich mir aber zwei sehr schöne Knackfrösche geholt, und mal sehen, was sich so ergibt :-)

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Gute Besserung und schnelle Genesung für den "Oldie".

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Kann das nur aus eigener Erfahrung beschreiben.

Ich habe völlig umgestellt, als Sherlock knapp 3 Jahre alt war.

Mein erster Weg war, ihn zu einer Kommunikation mit mir zurück zu holen. Ich habe jeden Blickkontakt bestätigt, gefördert und ausgebaut.

Dann habe ich begonnen, "richtig" mit meinem Hund zu spielen.

Danach habe ich angefangen, alle "Kommandos" neu aufzubauen. Also erst mal ausschließlich über Sichtzeichen, dann erst wieder Hörzeichen, mann kann dann auch neue nehmen.

Vor lauter alles richtig machen wollen hab ich dann die Führungsebene etwas vernachlässigt. Bin also letztlich von einem Extrem ins andere getaumelt und dazwischen drin reichlich geeiert ;) .

Der Mensch sollte bemüht sein, dem Hund nur so viel Neues zuzumuten, wie er es selbst auch verinnerlicht hat. Auf Knopfdruck ab morgen nur noch Positiv und die Welt ist rosarot, das funktioniert nicht. Je länger ein Mensch auf die alte Methode eingeschworen war, desto schwieriger ist es, die eigene Macht der Gewohnheit auszutricksen. Glücklicherweise war ich nie ganz auf den richtig harten Methoden und glücklicherweise hab ich nicht lange so gearbeitet.

Ich wünsche der betreffenden Person ganz viel Erfolg und kann nur sagen, es ist NIE zu spät!

LG Anja

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Vielen Dank! Werde ich ausrichten.

Anja, du bringst es auf den Punkt. Da hat der Mensch nun sehr viel Kopfarbeit vor sich, und es ist gar nicht so schlecht, dass er sich da erst mal ohne Hund auf den Weg bringt.

Automatismen haben sich etabliert, und die liebe Gewohnheit...dazu noch Selbstzweifel machen es nicht leichter. Schließlich hat man versagt; da gibt es nichts zu rütteln. Aber besser ein neuer Anfang als in schlechten Gewohnheiten verhaftet.

Will ich mal hoffen, dass die Beiden nicht so viel eiern müssen!

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Hallo Tina,

nach deinen Berichten, habe ich den Eindruck, das die Besitzer nicht wirklich was ändern wollen.

Wenn z.B. dein Vorschlag mit dem Futter irgnoriert wird - fragst du dann nach warum - was sie darüber denken...

Um in eine Diskussion zu kommen über Hintergründe für Verhaltensweisen und warum man etwas nicht ändert.

Mit denen, mit denen ich so spreche und die mich um Rat fragen bin ich immer die Neugierige,

wie sieht es im Alltag aus - was habt ihr verändert - warum dies oder das nicht -

Ist den Besitzern denn klar, dass "Der Fisch am Kopf anfängt zu stinken" ?

Soll in Mensch/Hund-Beziehung bedeuten, dass der Mensch sein Verhalten ändern muss und seine Gewohntheiten, wie mit dem Hund umgegangen wird ändern muss.

Ich habe so den Eindruck, dass denen das nicht so wirklich klar ist.

Und wenn du nicht schaffst, denen das klar zu machen und die "Einlenken",

dann kannst du dich mit verschiedenen Ansätzen abmühen so viel du willst,

dann wird das nichts - so sehe ich das.

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Hallo Jutta,

auch sehr treffend formuliert. Warum wollen Menschen nicht sehen, wenn sich etwas schräg entwickelt? Hier war es der Wunschhund, und alles sollte möglich sein. Leider macht so etwas oft blind für die Realität. Wenn der Hund in einigen Sparten gute Leistungen zeigte, wurde der Rest schlicht unwichtig und vernachlässigt. Anstatt ein gutes Fundament zu bauen, wurde nur das "Gute" mitgenommen und für den Rest gab es tausend Entschuldigungen.

Es wurde jetzt schon erkannt, dass der Hund sich nicht so entwickelt hat, wie gewünscht wurde. Ich glaube, so nach dem Motto: viele Jahre dran gearbeitet, dann muß es ja mal gut und der Hund fertig sein. Da ich den HF schon sehr lange kenne, habe ich schon vor fünf Jahren vorhergesagt, was passieren wird, und daran hat man sich nun erinnert.

Damals konnte ich auf den HF einreden wie "Bauer auf kranke Kuh", ich habe ihn nicht erreicht. Da er ja nun selber drauf gekommen ist, versuche ich zu helfen. Wie Anja schon sagte: es ist nie zu spät! Sollte es jedenfalls nicht sein. Wenn doch, kann ich mir den Atem sparen...

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So, heute waren wir zusammen unterwegs und zwar zwei mal; einmal mit einer Gassigruppe und da war ich dann schon so weit, mir den Atem zu sparen.

Denn was nutzt alle Überlegung, wenn derjenige aus Angst, vor den anderen sein Gesicht zu verlieren, einfach wie gewohnt weitermacht?

Dann aber alleine und nur mit dem Hund, um den es geht, und da muß ich sagen: Respekt, er hat seinen HF sehr gut erzogen, volle Punktzahl.

Um einen freiwilligen Blickkontakt zu bekommen, der nicht vorsätzlich(durch z.B zappeln) vom HF herbeigeführt wurde, haben wir wirklich lange gebraucht. Diesen aber zu bestätigen, war noch schwieriger- es dauerte immer viel zu lange, bis eine Reaktion vom HF kam. Bei einem Spaziergang von ca 1 Std ganze 3 x so lala geschafft.

Ansonsten ist der Hund nicht dumm, nur abgestumpft, und lustig war, dass wir unterwegs noch ein Ehepaar mit Hundetrainer getroffen haben. Wir in der gleichen Gehordnung: Hf mit Schleppleine voran, Trainer hinterher, wobei ich mich nicht als Trainer bezeichnen möchte, aber wir (Hinterfrauen) mussten echt schmunzeln.

Ach ja, spielen können die übrigens überhaupt nicht zusammen. Körpersprachlich totale Ebbe...Wie kann ich die nur zum Spielen bringen...grübel

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Ach ja, spielen können die übrigens überhaupt nicht zusammen. Körpersprachlich totale Ebbe...Wie kann ich die nur zum Spielen bringen...grübel

Da würde ich erstmal von Abstand nehmen, sonst wird es zuviel auf einmal.

Einfach mal "hinnehmen" dass es einfach Hunde gibt, die nicht wirklich mit anderen Hunden spielen.

Aika hat das am Anfang ja auch überhaupt nicht getan. Heute macht sie mit ausgewählten Hunden Rennspiele und fordert die auch mal zum Toben auf, das kam aber mit der Zeit von alleine. Sie wurde halt sicherer.

Ich würde das also den Hund ganz alleine machen lassen. :D

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Hi,

ich habe mich missverständlich ausgedrückt. Der Hund ist mit anderen sogar sehr nett, er spielt auch mit anderen Hunden fast jeden Alters.

Aber der HF und der Hund spielen nicht miteinander, da ist körpersprachliche Ebbe. Das sollte sich ändern...

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Kann der Hund Leckerli oder Ball aus der Luft fangen?

Wir machen das oft mit unserem Seil/Stoff frisbee, wenn es nur die kurze Runde ist. Shyla laueft voraus1-5m, sobald sie in meine Richtung schaut werf ich ihr das Frisbee in den Mund. Wirklich genau ziehlen, denn wir machen das auf dem Gehsteig(geuebt haben ich meine Wurfsicherheit in Parks).

Entweder bringt sie es zu mir und wir zerren ein wenig, oder laeuft ein paar Schritte und legt es dann hin und ich heb es auf, wenn ich dort ankomme. Manchmal halte ich es auch an seitlich ausgesterecktem Arm und sie springt und nimmt es aus meiner Hand. Bei uns laeuft das heute meist nach Shylas Lust und Laune. Kommt schon for, dass Shyla das Frisbee fuer 100m traegt, bis sie es mir zum Werfen hinlegt. Aber manchmal habe ich Lust Kommandos zu ueben und es geht nach meiner Laune.

Ich denke mit ein wenig Uebung koennte das Zuwerfen auch an einer Schleppleine funktionieren oder vielleicht doch lieber eine kuerzere Leine am Hosenguertel befestig so der HF hat die Haende frei? Wir haben hier die Joggingleinen mit Gummizug, die sich von 1m-3m strecken lassen...hm

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