Jump to content
Hundeforum Der Hund
d.beagle

Helicobakter - Wer hat Erfahrungen?

Empfohlene Beiträge

So nun ist es amtlich, alle drei Hunde haben diese Helicobakter. Bei Djego ist es vermutlich die Erklärung für seine langjährigen Magenprobleme, Maya hatte auch schon angefangen... :Oo

Hatte das schon ein Hund von euch? Wie lief es bei euch mit der Behandlung? erfolgreich?

Habt ihr euch als Menschen auch behandeln lassen?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Wir hatten schon einen Hund mit Helicobacter, allerdings in einem so krassen Ausmaß und so schrecklich, dass er zweijährig daran gestorben ist.

Das ist allerdings wirklich die Ausnahme und ich will Dir damit keine Angst machen, ich weiß nicht, was der Grund dafür war, dass es bei Janosch nicht in den Griff zu bekommen war.

Es war das Furchtbarste, was ich je mit einem Hund erleben musste!

Kurz darauf bemerkten wir bei der Hündin meiner Tochter (die nicht bei uns lebt) Symptome und da wir natürlich absolut panisch waren, wurde bei Alma sofort eine Magenspiegelung gemacht.

Auch sie hatte Helicobacter, wobei den ja viele Hunde (und Menschen) haben und ihn gut in Schach halten können, wir wissen nicht, ob sie ihn sich bei Janosch geholt hat.

Alma wurde behandelt und es war und blieb o.k.

Von den anderen Hunden und Katzen hat sich niemand angesteckt und wir sollten laut Tierarzt auch nichts weiter tun, als zu beobachten.

Auch wir Menschen hatten nix, sollten genauso wenig behandeln, aber bei evtl. Problemen halt dran denken, dass es dieses verdammte Helicobacter sein könnte.

Wir hatten die grösste Sorge, dass sich meine Enkelin, die damals ein Krabbelkind war, angesteckt haben könnte, aber auch die blieb gesund.

Das Ganze ist jetzt 4 Jahre her und ein echtes Trauma! :(

Wenn Ihr Euch an den Behandlungsplan haltet, den die TÄ Euch aufstellen, werdet Ihr das bald überstanden haben!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

KRASS :( dass das solche Ausmaße nehmen kann war mir nicht klar....Welche Symptome hatte Dein Hund denn da?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Also, einen Hund kenne ich nicht der diese Bakterien hat/hatte, aber Jörg hatte die vor vielen Jahren. Wenn ich mich noch richtig erinnere musste er ein paar Wochen lang AB nehmen. Danach war alles in Ordnung.

Er hatte vorher lange Probleme mit dem Magen, Schmerzen, Sodbrennen etc.

Alles Gute für deine Wuffels.

LG Elke :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich hatte sie. Führen oft zu Magenproblemen (Reizmagen, zu viel Magensäure zB) können Magengeschwüre verursachen und im schlimmsten Fall Magenkrebs.

Als Mensch bekommt man eine Antibiotikatherapie. Ich meine es waren drei verschiedene Tabletten, 10 Tage lang und danach war Ruhe.

Bei Hunden ist wohl die Behandlung ähnlich. Man sollte nur sicher sein, dass der Hund nicht MDR 1-/- ist. Wie es der Zufall will habe ich gerade von einer HH erfahren, dass der Hund der HH mit Defekt die gängigen AB nicht nehmen kann und das verursacht Probleme.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

also ich habe keine Probleme mit dem Magen, lasse mich aber wohl zur Sicherheit testen. Für alle Hunde habe ich jetzt einen Berg Medis daheim (pro Hund 4 verschiedene Tabletten je 2 am Tag) :( ist ein ganz schönes Chaos vor allem weil Frau Hund die Dinger immer aussortiert :motz:

@Ninchen: magst du nochmal etwas mehr schreiben? Bin doch etwas in Sorge....

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich hab`s etwas vor mir her geschoben, weil das mir immer noch sehr schwer fällt, aber ich werd` das heute abend tun.

Mir tut es leid, dass ich`s überhaupt geschrieben habe, weil ich Dich wirklich nicht ängstigen wollte!

Und wirklich, das mit Janosch war eine ganz grosse, kathastrophale Ausnahme!

Das fing sehr akut an und wurde ganz schnell ganz schlimm!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

ok :) natürlich musst du nicht schreiben wenn es dir schwer fällt, tut mir leid das hatte ich gerade nicht bedacht :(:(

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Also, zuerst mal haben ja fast alle Hunde diesen Helicobacter, ohne dass er Probleme machen würde.

Bei Janosch fing es ganz akut während eines Spaziergangs an, er hatte vorher nie irgendwelche Symptome, sondern war immer kerngesund.

Er frass vollkommen hektisch Gras, um es sofort wieder zu erbrechen und wirkte irgendwie verstört.

Ich dachte, ihm steckt was im Hals, er hustete, würgte und zog Luft.

Die erste Diagnose war dann Mandelentzündung, weil die Mandeln etwas dick waren und der Rachen gerötet.

Nach AB war es dann eine Zeit lang wieder gut, bis es dann total abartig wurde.

Er hatte richtige Anfälle, schluckte dabei soviel Luft, dass er sich regelrecht aufblähte und zur Beruhigung sediert werden musste.

Es begann ein Diagnosemarathon, Magenspiegelung mit Biopsie ergab Helicobacter, alle waren erleichtert, weil eigentlich gut zu behandeln.

Aber es wurde schlimmer, statt besser.

Also CT vom Kopf, x-Blutbilder, Untersuchungen auf einfach ALLES, dann kam eine Speiserohrenerweiterung durch die massive Schleimbildung hinzu, Klinikaufenthalt, nach 4 Tagen holten wir ihn heim, weil es ihm besser zu gehen schien, aber noch in der selben Nacht wurde es wieder so schlimm, dass wir ihn immer wieder sedieren mussten, damit er wenigstens keine Angst hatte und nicht mehr soviel mitbekam.

Wir hatten die entsprechenden Mittel mitbekommen und versuchten so noch ein paar Tage rauszuschinden, in der Hoffnung, die Medikamente würden doch noch anschlagen, während unsere TÄ mit Spezialisten in ganz Deutschland telefonierten und nicht weiterkamen.

Dann bekam er Fieber, die Atmung wurde schlecht, der zähe Schleim verstopfte ihm die Atemwege, so dass wir dann an einem Morgen um 4.30 mit dem sedierten Hund zu unserer TÄ gefahren sind, um Janosch zumindest vor dem Ersticken zu bewahren und zu erlösen.

Wir haben ihn auch von unserer TÄ obduzieren lassen, weil wir alle so fassungslos waren.

Der arme kleine Kerl hatte keine Magenschleimhaut mehr und auch seine Speiseröre war nur noch das rohe Fleisch.

Wir kommen bis heute nicht damit klar, dass wir ihn so lange haben leiden lassen, aber er war ja bei seinem Tod erst 2 Jahre und 2 Tage alt und KEINER konnte sich dieses Ende vorstellen.

Es war ja "nur" ein Helicobacter, der kann doch einen kräftigen, sonst gesunden, jungen Hund nicht umbringen....!

Unsere TÄ waren alle genauso fassungslos wie wir und bis heute wissen wir nicht, warum es bei unserem Joschi so einen Verlauf genommen hat.

Alles in allem waren es 5 Wochen vom ersten Symptom bis zu seinem Tod.

Vorher hatte er weder Durchfall noch Erbrechen oder sonstige Anzeichen, dass sich so etwas anbahnen könnte.

Bianca, das, was Janosch da passiert ist, ist ein grosser Unglücksfall gewesen, das darf Dich nicht beunruhigen, normalerweise lässt sich dieser Helicobacter gut behandeln.

Ich bin sicher, Ihr habt das bald geschafft!

Oh, Mensch, es tut mir jetzt echt leid, dass ich überhaupt davon angefangen hab, Janosch Geschichte ist ja keinesfalls repräsentativ für diese Erkrankung.

Deshalb erwähne ich jetzt auch noch mal unsere Alma, die hat ihre Medikamente bekommen und alles war gut! :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

oh man das ist ja ein Alptraum :( es tut mir so leid :(

Mein Djego hat diese Syptome schon seit wir ihn haben (hatte er vorher auch schon). Er pumpt sich auf wie verrückt, würde alles fressen was ihm vor den Rüssel kommt, wurde daher auch schon operriert weil er Kabelbider gefressen hatte...wir müssen das per MK verhindern. Alles in allem eine echte Tortour jedes mal, teilweise dauern die Anfällt bis zu einer Woche... :( Nun hatte ja auch Frau Hund damit angefangen und das hat uns noch extrem stutzig gemacht. Über Helikobakter haben wir vor Jahren mit unserem damaligen Tierarzt gesprochen aber offenbar war er für eine Diagnose dafür zu uninformiert.... und wir hatten dieses Thema dann abgehakt. Eine THP hat uns aber nochmal zu einem an deren Tierarzt geschickt der unbedingt darauf noch testen wollte und ein Sono gemacht hat. So kam der STein ins rollen und ich bin so froh darüber.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Helicobakter

      Hallo ihr, bei mir wurde jetzt im Bluttest Heliobacter positiv bestätigt, im Stuhl allerdings negativ Naja, mein Hausarzt schickt mich jetzt zur Magenspiegelung. Da Diaz ja auch schon immer Durchfall hat bei manchem Kotabsatz (unregelmäßig, immer nur bei einem Kotabsatz, davor und/oder danach ist meist alles wieder weg) bin ich jetzt am überlegen ihn auch testen zu lassen... Ist das sinnvoll? Wie wird so ein Test durchgeführt weiss das jemand? Danke schonmal.

      in Hundekrankheiten

×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.