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Bärenkind

Auslastung eines Hundes - körperlich UND geistig!

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Körperlich

Da ich Momo leider nicht freilaufen lassen kann (Jagdtrieb) kommt das körperliche manchmal leider etwas kurz. "Spiel" mit anderen Hunden, Buddeln, Schwimmen, Hetzspiel mit der Reizangel, Apportieren über Distanzen von 20 oder 30 Meter (dabei kann ich die Leine schleppen lassen) wo sie auch mal richtig rennen kann oder in hohen Wiesen wo sie viel hüpfen muss um voran zu kommen, Mantrailing - Momo will dabei immer ganz schnell rennen und weil ich nicht so schnell kann muss sie mich "hinterherziehen" das is anstrengend!

Geistig

Ganz viel Suchen: meistens Futterbeutel, in Bäumen, unter Blättern, in hohem Gras, unter Blumentöpfen, in Kartons, in Schubladen, unter Decken usw., Fährten, Mantrailing. Apportieren, Sortieren, "Gehorsams"- und Steadinessübungen.

Stefanie

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Hi.

Danke für das tolle Thema. Ramses ist mein erster Hund (seit ca. 6 Wochen), aber er ist schon 10 und lässt sich nicht mehr sooo leicht zum Spielen, besonders Suchen animieren. Er saß 4 Jahre im Tierheim in Frankreich im Zwinger und das letze Jahr hier in Deutschland im Tierheim lief er zwar frei, hat aber auch nicht viel gespielt.

Ich will eigentlich, dass er geistig mal gefordert wird. Futter verstecken und suchen klappt so mittelmäßig, er ist halt nicht so motiviert...schaut mich immer nur groß an "hallo! wieso gibts du mir das leckerli nicht einfach? Ich weiss du weisst wo es ist.." Wir müssen meistens zusammen suchen, damit er motiviert ist. Ballspielen mag er nur im Garten mit Quitschbällen, das liebt er. Beim Spazierengehen will er meistens schnüffeln und rennen...fürs Bälle holen etc. ist er meistens zu abgelenkt. Grundgehorsam üben wir aber auch beim Spazieren.

Habt ihr noch einen Tip für ältere Hunde, wie sie sich noch leichter motivieren lassen zum spielen bzw. geistiger Förderung? Ramses ist noch ziemlich fit und ich will dass es so bleibt.

Vielen Dank Ihr Lieben.

Svenja

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Hi! :-)

Wir sind eigentlich jeden Tag auf dem Hundeplatz mit unseren Hunden.

Aber dabei wird nicht jeden Tag geübt, sondern auch einfach mal viel gespielt (Bälle werfen, die Hunde zusammen rennen lassen, etc.).

Zwei bis drei mal pro Woche gehen wir fährten.

Zuhause verstecken wir zum Beispiel Spielzeug für unsere Hunde (z.b. im Schrank) und lassen sie suchen.

Viel Fahrrad fahren und schwimmen gehen im Sommer steht auch auf dem Programm.

Wir haben aber keinen genauen Wochenplan, sondern richten uns auch mal nach dem Wetter oder nach der Lust der Hunde. Denn unsere Fellnasen haben auch mal Tage, wo sie lieber auf der Couch liegen bleiben wollen und total unmotiviert sind. Das können wir ihnen dann auch guten Gewissens gönnen! :-)

@Svenjahund

Auf dem Hundeplatz arbeiten wir mit dem Clicker (bzw. mit einem Pager). Damit kann man - meiner Meinung nach - mit Hunden jeden Alters arbeiten!

Probier's doch einfach mal mit deinem Hund!! :-) Aber laß ihm ruhig auch die Zeit, die er braucht, um sich noch etwas bei dir einzugewöhnen und Vertrauen zu dir zu fassen, dann wird die Motivation bestimmt auch noch ein bißchen mehr!

Liebe Grüße,

Patricia

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Also für die körperliche Auslastung gibt es spielen mit anderen Hunden, im Wald oder in der Hundeschule.

Schwimmen im Kanal oder im See..wenn es die Zeit zulässt fahren wir auch an den Strand (30 km weit weg)

Leichtes Traben am Rad

Bollerwagen fahren, zurZeit noch ohne Gewicht, weil er erst 16 Monate alt ist. Nachher soll er den Einkauf ziehen und unsere Tochter die im Oktober auf die Welt kommt.

oder einfach "nur" ausgedehnte Spaziergänge ohne Leine.

zur Geistigen Auslastung machen wir oft Such/Versteckspiele...z.b Dennis (mein Freund) versteckt sich in der Heide (die hinter unserem Wald ist und sehr Bergig ist)und John Boy muss ihn dann suchen...er wird immer besser.!

sowie tägliche Gehorsamsübungen wie Bleib, Halt (Stop) Platz, Fuss uvm....

dann bringen wir ihm zum Spaß kleine Kunststücke bei wie

shoppen gehen....so wie in der Werbung..dann legt er sich auf den Rücken...

oder Zeitung bringen.

Ballspiele und ähnliches machen wir wegen seiner Ellenbogen nicht.

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Ich habe festgestellt, Aias ist nach 3 Std Mantrailing-Übungen wesentlich müder als nach 8 Stunden bei der Rettungshundearbeit.

Selbst nach 15.000 m² im vollen Galopp war er abends nicht so platt, wie nach mehreren Trails in verschiedenen Längen und Schwierigkeitsstufen.

LG Manuela

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Bin beim Googeln über dieses Thema gestolpert.

Wir gehen mit Mona unter der Woche jetzt 2 mal Abends joggen (bisher schaffe ich 20min am Stück). Vor kurzem habe ich ein Mädel aus meiner Nachbarschaft kennengelernt, die immer mit zwei anderen Mädels und deren Hunden samstags zusammen spazieren gehen. Der Gruppe konnte ich mich jetzt zum Glück anschließen. Meistens gehen die so zwischen 2-3 Stunden.

Wir machen zuhause relativ viele Such-und Apportierspiele und z.Z. versuche ich "Pfötchen geben" beizubringen. Zwischendurch gibt`s mal nen gefüllten Kong, nen Ochsenziemer und auf den Spaziergängen üben wir immer ein bisschen Grundgehorsam.

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Ich muss zugeben, das ich mir mittlerweile gar keine Gedanken mehr über die Auslastung mache.

ich habe ein buntes Zwieding.

Arwen geht mit joggen, Gassi.

Im Schutzdienst hat sie körperliche und geistige Auslastung.

In der Unterordnung genau so

Fährten ist für mich geistige Auslastung.

und jeglicher "Scheiß" den sie zwischendrin beigebracht bekommt gilt auch unter Kopfarbeit.

Allerdings mache ich mir schon lange keinen Streß bzw. Kopf darüber was ich da tue ;)

Festos Auslastung besteht darin auch mit joggen zu gehen und auf der Couch rumzuliegen.

Geistige Auslastung ist wenn er ab und an mal fährten darf oder RH Training mitmacht.

Er will aber auch nicht augelastet werden :Oo

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Mir ist am Wochenende nur mal wieder so richtig bewusst geworden, was für ein Powerpaket wir doch zuhause haben.

Am Samstag bin ich mit einer Bekannten mit zu ihrer "Hundeschule" gegangen nur um mal zu schauen (war ein richtiger Griff ins Klo). Die hatten da ein paar "Geräte aufgebaut,..ein Steg zum Drübergehen, ein Minihindernis, eine Wippe, ein Tunnel,.... Die ist überall ohne mit der Wimper zuzucken drubergehopst, durchgerannt etc. Die "Trainerin" war ganz baff und meinte, das wäre der erste Hund der alles sofort gemacht hätte und sie wäre super aufmerksam.

So relaxt wie seit dem Wochenende war sie schon lange nicht mehr. Deshalb kam ich nochmal ins Grübeln.

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