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Hundeforum Der Hund
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Entspannt an verschieden langen Leinen, gar nicht so einfach

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Ich bin auch der Meinung, dass Fuß gehen und Leinenführigkeit zwei grundverschiedene Dinge sind, wobei ich die Behauptung aufstelle, dass man das Kommando Fuß viel schneller aufbauen kann.

Leinenführigkeit ist insgesamt ein recht komplexes Thema und dauert einfach seine Zeit.

Ich habe es auch über zwei verschiedene Führtechniken aufgebaut, also lange und kurze bzw. Balanceleine.

Da mein Hund eher selten an der Leine ist, führe ich ihn hauptsächlich mit Balanceleine und nur ganz selten an langer Leine.

Er hat also eigentlich von Anfang an gelernt, dass an der Leine immer ordentlich gelaufen werden soll und kein Schnüffeln, kein Pinkeln, kein Hallo sagen mit anderen Hunden erlaubt ist.

Im Freilauf hat er dann noch gelernt, auf ein Kommando in meiner Nähe zu bleiben und auch ohne Leine unter Ablenkung sich an mir zu orientieren. Also ähnlich wie Fuß, nur dass er dabei auch mal einen Meter vor, hinter oder neben mir gehen kann und es mir egal ist, ob er rechts oder links läuft.

Klassisches Fußgehen habe ich bisher eher selten gemacht, da ich das auf Spaziergängen nicht nutzen will, um es mir nicht zu versauen. Das korrekte Fußgehen brauche ich eigentlich nur fürs Dummytraining. Dort hat er gelernt, auf ein Kommando hin, sich an meinem linken Bein zu orientieren. Egal, ob ich stehe oder gehe. Für den Alltag brauche ich das aber nicht.

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Hinter mir geht gar nicht... Da zischt der Herr eher mal ab (ist aber an der langen 10m-Leine wegen Jagdtrieb...). Außerdem ist der Bursche viel zu schnell, um ihn zu blocken, wenn ihn etwas interessiert - habe ich lange probiert. Und ihn interessiert eigentlich ALLES ! ;)

Vor und neben mir geht mittlerweile super - 1m vor Ende der jeweiligen Leinenlänge (variiert nach meiner Laune) sage ich "Ende" und dann kennt er den zur Verfügung stehenden Radius. Klappt mittlerweile zu 95 % :so

Da ich bei ihm auch nur Handfütterung mache und dadurch immer wieder mal "einfach so" rufe oder ihn ablege o.ä., reagiert er da zum Großteil in Sekundenbruchteilen und ich kann reagieren, sobald er sich anspannt o.ä.

Wenn er hinter mir geht, kann ich nicht schnell genug reagieren. Bei ihm muß man seeehr schnell sein... :Oo;)

Stehen bleiben, umdrehen bei Zug auf der Leine - brachte nichts.

Nur der ungeliebte Leinenruck, konsequent angewandt... :Oo

Und wenn er nun doch mal (etwas) die Leine spannt, wird er gleich langsamer - wenn nicht, gibt es eine Zeit lang Kommando "Fuß", das weiß er mittlerweile genau. Leine auf Zug - Freiheit ist erstmal (kurzzeitig, je nachdem) vorbei... :(:so

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Mit Geschirr und Halsband gehe ich auch, genau aus dem Grund wie schon von einigen hier beschrieben: Geschirr = an der Leine rumschnüffeln, auch mal leicht ziehen (nutze ich ja auch an der Schlepp), alles o.k. und Halsband = nicht *rumdaddeln*, ordentlich gehen, ruhig auch vor mir, und egal wie lang die Leine ist, nicht ziehen. Vielleicht ist der Unterschied wie ich ihn im Moment mache für Cuby noch zu unklar.

*Bei Fuss* an der Leine muß nicht unbedingt sein, da liegt mir nicht viel dran. Einfach nur nicht ziehen! ;) Ohne Leine neben mir laufen finde ich allerdings wichtig, aber da sind wir noch nicht dran, eins nach dem anderen. ;)

Shari kennt auch *Hinter*, daß sie hinter mir läuft wenn ich merke sie hat ihre Nase zu sehr im Wald. Aber das ist schon lange nicht mehr so, sie wird ja schließlich auch älter - und vernünftiger! ;):D

LG Elke :)

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Die Länge der Leine ist nicht das Problem hier.

Nur dass der Hund ständig ziehen möchte.

Da muss ich sie immer wieder ausbremsen, das nervt mich.

Hinter mir laufen geht nicht, zu riskant.

Verschieden lange Leinen sind kein Problem, sie kennt das Kommando Leine Ende.

Damit warne ich sie vor, dass im nächsten Moment die Leine gespannt ist.

Außerdem kann sie das ganz gut unterscheiden, welche Leine dran ist.

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Ja, genau diese Frage stelle ich mir auch.

Lucie hat eine kurze Leine, eine 10 m Flex und eine 20 m Schleppleine.

Ich halte es jetzt so:

kurze Leine heißt rechts am Fuß,aber etwas hinter mir, zu laufen.

Sie bekommt das Kommando "Fuß"

Bei allen anderen Leinen bekommt sie das Kommando "Leine", wenn sie los läuft.

(also knapp davor ist in die Leine zu renne)

Und diese Griechin hat es jetzt, nach einem Monat, drauf.

Ich rufe "Leine" und sie achtet darauf, nicht in die Leine zu laufen, egal, wie lang das Ding ist.

( bei Katzensichtung oder ähnlichem hilft es allerdings noch nicht)

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Ich habe jetzt nur Deinen Eingangspost gelesen. Deshalb könnte ich mich wiederholen:

bei sehr ablenkungsbereitem hibbeligem Hund, habe ich bisher die beste Erfahrung gemacht mit:

Vorwarnkommando einüben (kurz vor Leinenende), bei Ignorieren durchhaltende Hand. Warten, bis Hund die Spannung löst durch Ansehen/andere Kooperationsangebote - dann weitergehen.

Bei Toscha klappt es nur auf diese Weise, da sie sich immer wieder so weit sammeln muss, um nicht einfach ihren Stiefel weiterzugehen (und die lästige Unterbrechung durch Leinenstopp schnell abzuhaken).

Wichtig ist mir dabei, dass sie wirklich bei mir ist und nicht z.B. einfach kommt und weiter geradeaus starrt. Sie kann dabei stehenbleiben oder umdrehen. Ziel ist, gar nicht erst umzudrehen!

Bei Fuss gehen ist für Tosch auch kein Problem - an 3 m - Leine gleichmässig laufen schon! Es erfordert für die meisten Hunde eine enorme Konzentration bis es zur Routine wird. Wenn man ihnen im natürlichen Bewegungsablauf zusieht, kann man das leicht erahnen...

Einfache Methode: diverse Male heftigst am Kettenwürger seitwärts - abwärts ziehen. Merkt sich Hund auch irgendwann mal (notfalls durch Verschärfung des Halsbandes). Wäre nicht mein Weg, mit meinem Partner umzugehen...

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Hallo,

Das vernünftige "An-der-Leine-laufen", Ja, das ist so ein Thema...

Mit meinem Großen klappt es nur, wenn ich ihn durch Körpersprache

einschränke, dann läuft er bei mir.

Lass ich ihn, wie er möchte, dann ist die Leine auf Spannung :(

Mich nervt es tierisch, aber ich bin ja selbst Schuld....

Ich habe auch eine Flexi, aber die nutze ich erstmal nicht mehr,

da ich letzte Woche, einen morgen, von ihm bei Katzensichtung vom Rad geholt wurde :wall::(

Mit diesem Plastik-Griff in der Hand kann ich irgendwie null einwirken.

Und da es morgens um 06:00 leider schon wieder dunkel ist,

und ich Katzen, etc. nicht mehr vor ihm entdecken kann ist mir

das zu gefährlich.

Ein Geschirr habe ich auch, was ich aber aus gleichem Grund nicht mehr nutze.

Beides würde ich aber gern nutzen.

Wie hält man einen großen Hund an einem Geschirr (eventuell sogar

noch zusätzlich an der Flexi), wenn er wirklich mal in die Leine springt ??? :???

Macht meiner "nur" bei Katzensichtung oder wenn ihn ein anderer Hund attackieren will.

Da ich meist mit ihm Rad fahre, ist mir das zu heavy :(

LG

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Einen großen Hund hält man im Notfall unvorbereitet gar nicht und mit Geschirr oder längerer Leine hat man einfach noch schneller verloren. Das lässt sich nicht ändern.

Verschiedene Leinenlängen sind meinem Hund egal. Er hat gelernt, dass er nicht ziehen soll. Also passt er sich der Leinenlänge an und nutzt immer den Spielraum den er gerade hat. Das kann die kurz gehaltene Ein-Meter-Leine sein oder die 10-Meter-Flexi.

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Meinen 27kg Hund bekomme ich mit Geschirr gut gehalten, mit Flexi auch noch aber normale Leinen sind mir lieber.

Mit ermahnen klappt das an der Leine laufen bei meinem Spinner recht gut, allerdings darf er sich auf "lauf" in die Leine legen, wenn er zu gestresst ist geht es ihm so besser.

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Einen großen Hund hält man im Notfall unvorbereitet gar nicht und mit Geschirr oder längerer Leine hat man einfach noch schneller verloren. Das lässt sich nicht ändern.

zitieren

Ja,das ist dann wohl leider so :(

Würde ihn ja gern am Geschirr führen, was bis auf die bereits genannten Situationen,

auch gut klappt.

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