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Hundeforum Der Hund
Gast

Ich hab mich völlig falsch verhalten und das tut mir jetzt leid

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Hallo,

es geht um Folgendes:

Neulich hab ich beobachten müssen, wie eine HH ihren Hund, mehrmals, so heftig maßregelte, das dieser sich nicht mehr anders zu helfen wusste und eine Freundin von ihr, die neben dem Hund auf einer Decke saß, und sie gebissen hat. Die Bisse müssen sehr heftig gewesen sein.

Der Hund ist ca. ein Jahr alt.

Die Besitzerin, junge Erwachsene, was ich nach dieser Aktion von ihr, sehr bezweifeln muss.

Sie drehte diesen Hund, wenn er sich nicht so verhielt, wie sie es wollte, ständig auf den Rücken und drückte ihn mit ihrem Gewicht auf den Rasen.

Erziehungsmethoden wie man sie vor 30/40 Jahren mal eingesetzt hat.

Das wiederholte sich in regelmäßigen Abständen, bis dieser kleine Kerl sich schließlich wehrte.

Nach den Bissen, packte sie ihn und brachte ihn weg.

Mir tut der Hund leid. Ich will nicht wissen, wie sie ihn behandelt wenn niemand in der Nähe ist.

Aber mich lässt die Situation, seitdem ich es beobachtet habe, nicht mehr los. Ich hab mich völlig falsch verhalten und das tut mir so leid. Besonders für den Hund.

Allerdings denke ich, egal wie ich ihr gegenüber aufgetreten wäre, oder was ich zu ihr gesagt hätte, in dem Moment wäre wohl nichts bei ihr angekommen. Sie weiß eh alles besser als andere HH.

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Also Du hast nichts gemacht und denkst jetzt, das war falsch?

Ich finde auch immer schwierig, mische ich mich ein oder lieber nicht, und manchmal habe ich den Moment dann verpasst. Wenn es mich noch länger beschäftigt, spreche ich die Person dann bei der naechsten Gelegenheit darauf an. So kann ich das fuer mich abhaken und die Person ist vielleicht sogar ansprechbarer, als gerade in dem Moment, wo sie sowieso gereizt oder wütend ist.

ICH jedenfalls neige eher zum zuhören, wenn ich nicht gerade auf 180 bin (weil ich dann zumache).

Also überleg, wie wichtig und wie sinnvoll es Dir erscheint. Und entscheide, ob Du sie nochmal ansprechen magst.

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Ich denke nicht, dass du dich falsch verhalten hast. Hättest du

was gesagt, wäre es vielleicht für den Hund noch schlimmer gekommen.

So schlimm das ist, da kann man nicht viel machen.

Die einzige die was bewirken könnte, wäre das Opfer der Bisse.

Leider hält sich das Märchen, dass man Hunde mit Gewalt unterwerfen

muss hartnäckig. Und wird so sicher auch von dem einen oder anderen

Trainer noch vertreten.

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Das hat man auch nicht vor 30 oder 40 Jahren so gemacht. Zumindest nicht Leute mit ein wenig Verstand. Und Dumme gab es immer und wird es immer geben.

Bei solchen Dingen kann man nur versuchen fachlich zu argumentieren und andere Lösungswege anzusprechen. Wenn die Leute aber partout nicht mit- und umdenken wollen, kann man eigentlich nichts mehr machen.

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Muck, ich denke, wir können nicht die ganze Welt retten und wir können auch nicht alle ändern.

Das einzige, was wir ändern können, sind wir selbst.

Vielleicht kannst du mit diesen Leuten ja doch noch mal das Gespräch suchen und auch sagen, das dich das Ganze sehr bewegt hat.

Ob die allerdings etwas ändern, ist fraglich aber du hast dann dein Bestes gegeben.

:knuddel

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Hab ich auch schon "getan", bzw nicht getan.

Ein Mann der seinen Husky (Mix?) heftigst an der Leine ruckte (und ich bin kein absoluter Ruck-Feind, wenn man es denn vernünftig und EINDEUTIG und so selten wie möglich einsetzt), dass es mir echt anders wurde. Einfach nur sinnloses reißen und rucken.

Wir waren zu dritt, alle Hundebesitzer (war gerade Trailen) und nachher standen wir nebeneinander und sagten uns, dass wir eigentlich was hätten sagen müssen. Aber... macht man auch irgendwie nicht. Schon gar nicht von drei Frauen. Andererseits, vielleicht hätte es ja was gebracht?

mir tat der Hund echt leid, denn mal ehrlich: wenn ich einen Obedience-tauglichen Hund will, der bei Fuß geht wie angetackert, dann kauf ich mir doch keinen Husky. Und wenn man gleich die richtige Rasse wählt, muss man an seinem Tier auch nicht so herumreißen :( Aber nun... getan ist getan, nicht-getan ist nicht-getan.

Nächstes Mal würde ich vielleicht freundlich fragen, ob es nicht doch auch andere Wege gibt den Hund zu trainieren.

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Ich kann nachvollziehen, weshalb du nichts gesagt hast.

Denke aber schon, dass "man" das durchaus tun sollte. Wie sonst merkt ein Mensch, dass seine Handlungen öffentliches Interesse wecken und Passanten nicht einfach so tierschutzrelevantes Verhalten hinnehmen.

Möglicherweise hat das einfach noch keiner getan und sie ist wirklich der Auffassung, "das macht man so" bzw. st hilflos/überfordert etc.

Es kann gut sein, dass sie erstmal patzig oder sogar wütend reagiert und im allerschlimmsten Fall die Wut an dem Hund auslässt-aber es besteht auch die Möglichkeit, dass das Gesagte bei ihr doch etwas auslöst und anstößt. Vielleicht nicht sofort aber dann doch irgendwann, wenn sie darüber nachdenkt.

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@Friederike

Ich war ja auch nicht allein. Wir waren ein ganzer Tisch voll. Aber uns gings da wie dir. Wir regten uns tierisch über das Mädel auf, aber erst hinterher, war uns klar, man hätte eingreifen müssen.

Oder zum Veranstalter gehen, das er das unterbindet.

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Veranstalter?

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Ja, das war im Rahmen einer Hundeveranstaltung.

Im Anschluß saßen alle HH und ihre Hunde, ca 100 Leute, an Tischen oder saßen eben auf der Wiese.

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Gast
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