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Hundeforum Der Hund
Erdbeerkuchen

Dringend! Straßenhund gerettet!

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Erstens schließe ich mich dem an: Wenn es die Option ist, ihn angekettet im Garten zu lassen und keiner ist da, um sich zu kümmern und obendrein muß er ab Januar sowieso wieder weg: Laß ihn laufen!

Zweitens glaube ich schon, dass die verwilderten Hunde sich nicht nur von Brotresten etc. ernähren, sondern durchaus in der Lafge sind sich auch Fleisch zu besorgen in Form von Kleintieren (Ratten, Mäuse.....). Deswegen halte ich es für sehr ungünstig, ihn annähernd Fleischfrei zu halten!

Wenn er bleiben soll, such Dir jemanden, der sich kümmert, wenn Du arbeitest, besorg ihm genug Hundefutter, damit Du ihn anständig versorgen kannst und kümmere Dich um Einfuhrbestimmungen, damit Du rechtzeitig alles in Angriff nehmen kannst, um ihn mit zu nehmen.

Wenn das alles nicht möglich ist, gib ihm seine Freiheit wieder!

Auch, wenn sein Leben dadurch gefährdeter ist (in Bezug auf Autoverkehr etc.), so ist es zumindest ein Leben. Und das ist das Dasein an der Kette im Garten nicht.

Ich glaube auch nicht, dass das ein "Angsthund" ist, eine wirklich tiefsitzende Angst löst sich nicht durch 2 Tage etwas Futter geben auf.

Ein verunsicherter Hund, das sicher. Aber kein Angsthund!

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Also wenn der Hund dann ab Januar eh wieder sich selbst überlassen ist, dann lass ihn besser direkt wieder frei.

Das finde ich auch. Bevor er eine zu enge Bindung zu euch aufbaut, lass ihn lieber laufen.

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Gäbe es die Möglichkeit den Hund JETZT zu kastrieren, zu pflegen/kennzeichnen und dann in 2 Wochen wieder "laufen zu lassen"?

Das wär die Tierschutz-beste-Lösung ... zumindest in meinen Augen.

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Hallo Erdbeerkuchen,

ich freue mich sehr, dass der Hund doch nicht so verängstigt ist, wie es zuerst schien. Übigens meinte ich nicht hinlegen, sondern hinsetzen ;)

Wie Mara und einige andere bereits gesagt haben - wenn du objektiv betrachtet dich ab Januar nicht mehr um den Hund kümmern kannst, musst du dir eine Lösung überlegen, und den Tag über anbinden wäre wirklich nicht im Sinne des Hundes. Alles alles Liebe!

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Ich kann nur eine kleine Erfahrung bei steuern.

Lucie, die kleine Straßenhündin aus Griechenland, seit knapp zwei Monaten bei mir, bringt mich immer wieder zum Staunen.

Sie ist selbstsicher, handlet überlegt und nie hektisch.

(nur unendlich stur)

Ich habe gestern die neue Katzenklappe eingebaut.

Bohren, Sägen, Schrauben, nichts macht ihr Angst, ganz im Gegenteil, alles von Nahen beschauen.

Ich nehme sie mit in das Altersheim, die Schule für geistig behinderte Kinder, in Läden und in die große Stadt Berlin.

Sie zeigt keine Angst,ist neugierig und sehr selbstbewusst.

Da ist mein Schäfer, vom Züchter, im Zwinger geboren, echt ängstlich.

Aber sie müsste kastriert werden, schon das alleine wäre doch eine große Hilfe für sie.

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Eventuell haben wir eine Loesung gefunden. Wir haben einen Kontakt zu einer Tierauffangstation bekommen. Das wuerde ich mir gerne ansehen. Wieder frei lassen finde ich persoenlich nicht gut, da hier Hundekoeder ausgelegt werden und jeden morgen zeitig die toten Hunde eingeammelt werden, die in der Nacht auf die Strasse kommen.

Was ich bisher zu den Einreisebestimmungen gelesen habe, ist dass der Hund eine Blutuntersuchung benoetigt, die mindestens 30 Tage nach der Tollwutimpfung stattgefunden hat. Dann muss man noch 3 Monate warten, bis man den Hund mitnehmen darf (eine Begleitperson wird benoetigt). Ich muss jedoch Anfang Januar wieder zurueck. Darin sehe ich das Problem, nicht am behoerdlichen Kram. Oder habt ihr andere Informationsquellen?

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Hi,

das überschneidet sich also um 1 Monat.

Du bist doch nicht alleine dort. Hast du keine Kontakte zu anderen Deutschen? Oder Holländer, Niederländer, Franzosen...., die auch nächstes Jahr wieder zurück fliegen?

Da könntest du doch einen Flugpaten organisieren. Oder vielleicht gibt es eine "Flugpaten gesucht" Seite. Hier im Forum sind doch viele im Tierschutz aktiv. vielleicht kann dir da jemand helfen.

Ich wünsche dir und der Fellnase viel Glück!

Gruß

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Wenn sich das nur um 1 Monat überschneidet, könntest du ihn ja vorübergehend in die Tierauffangstation geben und dann per Flugpaten nachholen lassen.

Schau dir mal die Station an, vielleicht geht das in Ordnung.

Ich denke, du hast den Hund schon sehr ins Herz geschlossen!

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Das mit dem Flugpaten ist eine super Idee! Ich werde mich mal umhoeren, ob das geht und ob irgendwer dazu bereit ist. Dann muesste ich aber auch noch ein Labor finden, dass den Richtlinien entspricht. Hoffentlich gibt es hier so etwas. Die Maus hab ich schon sehr ins Herz geschlossen und den Gedanken, sie freizulassen und sie draussen sicher sterben wird (was nur eine Frage der Zeit sein wird) ertrage ich nicht. Man sieht nicht umsonst in Kigali so gut wie keine freilaufenden Hunde. Seit dem Genozid werden hier alle wilden Hunde umgebracht.

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Sie würde vermutlich ohnehin versuchen, wieder zurückzukommen. Ich kenne das von Stationen, die Hunde einsammeln, kastrieren und wieder aussetzen. Nur oft geht das nach hinten los, die Hunde wollen nicht mehr weg. So geschehen in Moldawien - aus der Kastrationsklinik wurde unfreiwillig ein Auffanglager. So toll scheint es auf der Straße dann doch nicht zu sein.

Ich drücke dir die Daumen, dass du einen Weg findest. Vielleicht findest du ja auch ein Zuhause in Ruanda für sie! :)

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