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Silvester - Fragen zum Umgang bei Panik / Vorbereitungen

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Hi ihr Lieben,

Bevor ich mit meinen Fragen einen einen fremden Threat sprenge, dachte ich mir ich mache doch mal einen eigenen auf.

Am besten beschreibe ich mal wie es letztes Jahr verlaufen ist.

Unser erstes Sylvester war der absolute Graus, ich war zwar auf Angst vorbereitet aber das es so schlimm wird hätte ich nicht gedacht.

Schon ca 3 Wochen vorher ging es los, zu jeder Tageszeit meinten die Leute rumzuböllern und das zog sich dann auch bis ca 3 Wochen nach Sylverster hin :(.

Ich habe natürlich versucht so normal und cool wie möglich zu bleiben in jeder Situation, aber das ist garnicht so einfach wenn der Hund bei jedem Böller in Panik verfällt, Flüchten möchte und einfach garnicht mitbekommt das ich überhaupt da bin.

Sie wird dann einfach total Kopflos.

Am Sylversterabend selbst war es natürlich besonders schlimm.

Bin natürlich extra mit Pöyti zuhaus geblieben. habe die Fenster zu gemacht, Musik aufgedreht und hatte ein paar Freunde da (Für sei eine Situation die sie kennt und eigentlich sehr mag). Rescue Tropfen hatte sie auch bekommen, hat aber nicht wirklich geholfen. Hecheln, Zittern, Kopflosigkeit, Flüchten.....

Danach wurde alles nur noch schlimmer, ich weiss garnicht, wie viele Tage sie sich hintereinander nicht Lösen konnte....

Auch wenn es nicht knallte, war kein normaler Gassigang möglich, sie hatte sich alle Orte an denen es "geknallt" hat gemerkt, jeden Park, jeden Wald.

Und das ging dann ca 2 Monate so!!! Sie konnte nirgends mehr entspannen, hat abgeblockt, wollte nirgendwo laufen.

Nun hat sich alles normalisiert, sie ist ingesamt sicherer geworden, aber das nächste "Fest" steht ja auch bald mal wieder an...und ich möchte verhindern das es wieder so schlimm wird und ich mit ihr nirgends hingehen kann.

Ein wenig habe ich mich schon vorbereitet, Sicherheitsgeschirr ist da und eine Faltbox habe ich ihr letzten Monat gekauft. Diese nimmt sie auch sehr gut an und ich hoffe das diese ihr eventuell Sicherheit geben könnte.

Jetzt mache ich mir Gedanken was ich noch machen kann, ein Gespräch mit der Tierärztin wegen Medis ist schon geplant. ( Ich frage mich nur, ob es da etwas gibt, das sie über diese ganze "Knallerzeit" bekommen kann.)

Und vor allem, wie mache ich das mit dem Gassi gehen?

Sie muss immer raus, ich habe keinen Garten. Außerdem kann ich mir nur sehr schwer vorstellen das ich sie ca 5 Wochen nicht ordentlich auslasten kann, nur Pipirunden um den Block? Furchtbare Vorstellung!

Andererseits habe ich Angst das sie wieder alle Parks, Wälder usw. als "Gefährlich" einspeichert und ich dann Monatelang ein Problem habe.

Sorry, das war jetzt schon extrem lang. Ich hoffe trotzdem das ihr mir mit euren Erfahrungen weiterhelfen könnt.

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Ich habe das Glück, dass es hier nicht so schlimm ist.

Geböllert wird zwar wie blöde, und das auch über Wochen, aber der Hund findet das nur nervig.

Weil sie schlafen will.

Trotzdem wird hier weitgehend abgedunkelt, der Hund doppelt gesichert und alles eigentlich fast normal gemacht.

Damit sie gar nicht denkt,es lohnt sich.

Vor ein paar Tagen wurde hier geknallt, da hat sie nur ein Ächzen von sich gegeben, nach dem Motto, wieso macht ihr so einen Krach, ich will schlafen.

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Sei froh das sie dann doch so cool ist :)

Ich versuche wie gesagt auch so normal wie möglich zu bleiben, nur leider findet das keinen Anklang.

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Gibt es evtl. eine Möglichkeit über Sylvester in eine ruhige Gegend zu fahren bei Familie, Freunden, Bekannten...?

Ansonsten fällt mir auch nur Tierarzt ein... So heftig ist es bei uns nicht, Jacki hält das gut durch. Die Knallerei ist es weniger, eher der Geruch ist mein Eindruck.

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Ich habe mal gelesen, dass es CD"s mit Schuss-und Silvesterknallgeräuschen gibt, zur Desensibilisierung.

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Eine Flucht wäre natürlich Ideal, aber wie gesagt, es sind ja schon die Wochen vorher die die Probleme auslösen, und so lange kann ich einfach nciht verschwinden :(. Ich wüsste auch spontan nicht wohin, meine Fluchtpunkte wären alle innerhalb des Ruhrpotts oder München/ Hamburg...

Habe schon sehr viel über die Cds gelesen, vorallem, das es nicht bringen soll.

Ich mache schon derzeit mit ihr "Luftballon Training"

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Das ist natürlich echt übel. Das kenne ich bisher hier garnicht. Barney mag immer mit Lichter anschauen.

Wie es dieses Jahr wird weiß ich nicht. Hannah war letztes Jahr schwer krank und ich hoffe sie verbindet die Schmerzen nicht mit Sylvester.

So wirklich helfen kann ich dir nicht. Der Hund von meiner Mama zieht sich immer ins Bad zurück. Das ist recht leise und es ist dunkel...

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.....

Jetzt mache ich mir Gedanken was ich noch machen kann, ein Gespräch mit der Tierärztin wegen Medis ist schon geplant. ( Ich frage mich nur, ob es da etwas gibt, das sie über diese ganze "Knallerzeit" bekommen kann.)

Ich fühle mit dir :(

Emy zitterte mind. 1 1/2 Monate nach Silvetser noch, wenn ich mich nur angezogen habe.

Seitdem kriegt sie zu Silvetser noch Tabletten (habe leider den Namen vergessen :Oo ) durch die sie alles etwas entspannter sieht. Also kein Sedativum.

Es ist durch die Medi´s bedeutend besser als die Jahre zuvor, aber halt noch nicht gut.

Diese Tabletten gibt man schon eine Weile vorher und kann sie auch noch länger geben. Sie müssen halt nur "ausgeschlichen" werden. Also ja, es gibt auch Medi´s für die gesamte Knallerzeit.

Desweiteren versuche ich Emy noch dafür zu "trainieren"

Wir haben es schon mit einer Geräusche-CD probiert, die hat sie aber nicht die Bohne gejuckt.

Dieses Jahr kriegt sie bei jedem Knaller ein hammergeiles Leckerli, in der Hoffnung, dass sie mit dem Knaller halt etwas positives verbindet.

Ich wünsche dir auf alle Fälle ganz viel Glück!

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Danke, schön zu lesen, das ihr Fortschritte macht!

Auch wenn ich das eigentlich nicht wollte, werde ich dieses jahr auf jeden Fall zu Medis greifen...es nützt ja nix.

Schönfüttern geht leider nicht, sie frisst dann nicht. Das hatte ich vergessen zu erwähnen, auch Essen ist in der ganzen Zeit ein sehr schwieriges Thema.

Was ich derzeit mache, etwas fies vielleicht...Ich gebe hr luftballons zu spielen. Da ist der Jagdtrieb dann doch zu stark, sie jagd die Ballons und beisst rein, erschrickt kurz...mehr aber auch nicht. Ich hoffe das es sie etwas unempfindlicher macht :(.

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Puh, das klingt wirklich heftig mit deinem Hund.

Von Tierarzt würde ich mir nichts geben lassen, da es angeblich sein kann, dass der Hund nach außen hin ruhig wirkt, jedoch alles mitbekommt und sich nur nicht "rühren" kann..

Als mein Grieche das erste Silvester erleben musste, war er von der ersten Böller-Verkaufsminute an der langen Leine als Freilauf. Am Silvesterabend waren wir sogar noch außer Haus in einer JuHe.

Dort wurde natürlich gut geknallt.

Als es zu viel wurde (ich habe die Knallerei an der Türe zum Haus angesehen) sind wir in unseren Schlafraum gegangen und ich habe mich demonstrativ ins Bett gelegt und gedöst.

Das hat scheinbar bei meinem Hund geholfen.

Denn ist er noch vor Silvester beim Knall mir in die Leine gesprungen, so ging es an den darauf folgenden Wochen wesentlich besser...

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