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Hundeforum Der Hund
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Silvester - Fragen zum Umgang bei Panik / Vorbereitungen

Empfohlene Beiträge

Gruppenkuscheln mit vielen Hunden, dann spart man die Heizung :klatsch:

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Originalbeitrag

eiskaltes Händchen, ich hab noch eine Frage an dich, wie machst du das in der Zeit mit dem Spazieren?

In der Zeit mache ich bei uns direkt nur kurze Runden und zu Hause dann ganz viel Kopfarbeit.

Ansonsten fahre ich halt etwas weiter weg mit ihr, also in Gegenden wo wir seltener sind und wo garantiert keine Knaller rumliegen (z.B. im Wald) und mache dann mit ihr die ganze Zeit z.B. Dummytraining. So das sie also erst garnicht an die Knaller denkt.

Emy reicht es nämlich schon wenn irgendwo ein alter Knaller rumliegt.

Gegenden wo wir sonst öfter und sehr gerne sind, meide ich eher, weil ich da halt auch Bedenken habe, dass sie diese halt mit etwas Negativem verbindet und dort dann erstmal keinen Spaß mehr hat. Ist vlt übertrieben, aber ich weiß es halt nicht genau und habe ehrlich gesagt auch keine Lust es auszuprobieren.

Ist alles aber auch wie gesagt erst durch die Medi´s möglich. Vorher konnte sie sich auf nichts konzentrieren und ist nur zitternd und mit eingeklemmten Schwanz rumgelaufen. Da hat sie sich dann auch nicht gelöst

.

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Hallo

also das mit der Geräusch-CD kannst Du echt knicken - die Hunde sind nicht doof und merken ganz genau, ob es "echt" ist oder irgendwo aus der Blechbüchse "Radio" kommt.

Das hab ich nämlich auch probiert.

Voriges Jahr hab ich es mit Zylkene probiert, erfolg gleich Null, Rescue, Bachblüten, wir haben alles durch.

In diesem Jahr bin ich das erste Mal soweit, mir vom Tierarzt Tabletten geben zu lassen, es gibt da ein Mittel, welches den Hund nicht lahm legt, so dass er sich nicht mehr rühren kann. Hab jetzt nur grad den Namen nicht im Kopf.

LG

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Wir haben Buca das ganze Jahr über immer wieder mit Knallerbsen (erst sehr weit weg und dann immer dichter) desensiblisiert. Das klappt gut, wenn er sieht das die Geräusche von seinen Menschen kommen (bestimmt aber nicht für jeden Hund geeignet)

Sylvester geht es dann richtig in die Felder zum Laufen und ab 18.00 nur noch Pipimachen vor dem Haus. Nur an der Leine und doppelt gesichert.

Hier sind ja immer wieder Feuerwerke in der Stadt und die Geräusche kennt er. Nur die Blitze machen Panik

Und dagegen helfen auch keine Vorhänge bei ihm

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Ich wohn ja hier mitten im Pott, da ist nicht viel mit Fluchtmöglichkeiten.

Ich habe letztes Jahr so ziemlich jeden Wald und Park angefahren, in der Hoffnung das sie sich irgendwo in Ruhe Lösen kann, ohne das es knallt. Ende vom Lied war, es hat immer geknallt....Also war jeder Ort ganz schlecht für sie gespeichert :(.

Vielleicht wird es ja besser gehen mir ordentlicher Medikation.

Aber der Gedanke an wochenlang nur um den Block gehen gefällt mir natürlich garnicht! (Vorallem braucht sie auch so ewigkeiten, bis sie ihre großes Geschäft verrichtet, wenn ich Pech habe, ist danach wohl die Ganze nachbarschaft "Gefährlich".

Aber ich freue mich, das sich doch so viele an dem Thema hier beteiligen, hört sich vielleicht komisch an, aber es ist "schön" zu sehen das ich nicht "alleine" bin.

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Wir sollten uns einen alten Hof mieten und dort die Tage verbringen.

Ganz ohne Geknalle.

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Selbst mal rümböllern, da hab ich auch schon drüber nachgedacht, habe ich aber doch zu viel Respekt vor das es nach hinten losgeht. ..

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Bei solch einer Aktion wäre ich wirklich dabei, koste es, was es wolle ;)

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Ich habe einen Hund, der bei Sylvesterknallern und auch bei Gewittern absolut panisch reagiert(e), sie ist dann überhaupt nicht ansprechbar und völlig kopflos. Futter wird nicht angenommen (sonst absolut verfressen) und sie will eigentlich einfach nur wegrennen. Sie ist dann so weggetreten, dass sie nichtmal mitbekommt, wenn man ihr versehentlich auf die Pfoten tritt o.ä.

2008 hab ich sie im Sommer bekommen, da war sie vierjährig. Dass sie bei Gewitter Angst hat, wusste ich, aber diesen Sommer war sie eh noch an der Schleppleine. Dass Sylvester so schlimm werden würde, damit hatte ich allerdings nicht gerechnet. Wir waren da auch leider mitten in Frankfurt, also nun wirklich nicht der ideale Ort fürs erste Sylvester mit Ersthund, der auch noch Angst hat. Es war die Hölle, Hund hat den Tag zitternd unterm Bett verbracht, an draußen lösen war über 2 Tage nicht zu denken und ich war fertig mit den Nerven.

2009 waren wir in irgendeinem Kaff, das war deutlich besser, weil da einfach nichts los war. 1 Stunde Angst im Vergleich zu 48 Stunden dauerhafte Panik.

2010 war der Sommer, wo wir extreme Probleme mit der Gewitterangst hatten. Zum Gassigehen musste ich den Hund unter dem Bett hervorziehen, sie hatte vormittags schon Angst vor dem Gewitter, das abends kam. Im Wasser planschen wollte sie nicht, obwohl sie sonst eine Wasserratte ist, spielen wollte sie nicht, herumschnüffeln wollte sie nicht, Futter wollte sie nicht, sie wollte einfach nur nach Hause und unter dem Bett verschwinden. Den ganzen Sommer lang war mit dem Hund nichts anzufangen.

Auch diesen Sommer haben wir irgendwie überstanden und Sylvester waren wir in Münster, diesmal mit Medikament. Es hat geholfen, sie war etwas entspannter. Als wir zum Pinkeln irgendwann rausgehen wollten, hatte es schon nachgelassen und leider knallte es dann auch noch ganz nahe bei uns. Wenn sie gekonnt hätte, wäre sie die Hauswand hochgegangen.

2011 waren wir im Frühjahr auf einem Wochenseminar und haben einiges gelernt. Der Sommer war mit wenig Gewittern gesegnet und Sylvester waren wir in Hamburg, im Keller. War nicht perfekt, aber erträglich und Lösen im Garten war möglich.

Die Tage vor und nach Sylvester gab es dann halt auch immer wieder Stress, weil sie draußen Angst hatte und von Spazierengehen eigentlich so gar nichts wissen wollte.

2012 waren wir Sylvester wieder in Hamburg, diesmal nicht im Keller. Endlich, endlich waren wir soweit, dass sie bis um Mitternacht einfach in ihrer Box schlafen konnte. Ab Mitternacht wars vorbei mit der Ruhe, ich hab mich dann zu ihr gesetzt und nach ungefähr zwei Stunden wars auch gut und drinnen war sie wieder ziemlich entspannt. Draußen hatte sie Angst, aber sie war ansprechbar, Lösen war möglich.

Während dieser Zeit habe ich mich halt auch über einiges informiert und viel nachgelesen. Rescuetropfen bzw. Globuli brachten keine Veränderung, ein anderes Homöopathikum auch nicht. Zylkene und diese Stecker, deren Name mir gerade nicht einfällt, habe ich nie probiert, weil ich oft gelesen hatte, dass es auch nichts hilft. Mit Konditionierung kann ich persönlich wenig anfangen. Eine Geräusch-CD hatte ich erwogen, aber auch hier überwiegen die Negativberichte und auf Gewitter/Feuerwerk im Fernsehen bzw. aus dem PC reagiert mein Hund absolut gar nicht.

Das Medikament wie in 2010 wäre natürlich eine Option, aber ich möchte den Hund nicht jedes Jahr mit sowas versorgen, zumal wir das Problem ja auch im Sommer mit Gewitter haben.

Was letztendlich ausschlaggebend war, weiß ich gar nicht so genau. Sicher, ich bin wesentlich entspannter geworden und das Vertrauensverhältnis ist insgesamt in der Zeit enorm gewachsen. Wir haben ein wenig T-Touch gemacht, aber auch das liegt mir nicht so. Die Körperbandagen hatten wir allerdings eine Zeitlang im Einsatz und kurzzeitig ein Thundershirt.

Longieren war auch noch ein Ansatz, der uns insgesamt weitergebracht hatte, auch wenn wir es nicht mehr regelmäßig machen.

Luftballons hatte ich auch, ich habe Leckerlis reingefüllt und sie durfte dann die Ballons kaputtmachen um daran zu kommen. Das war nach kürzester Zeit gar kein Problem mehr.

Dann bin ich eine Zeitlang mit Knallerbsen spazierengegangen, aber auch davon war ich nicht so ganz überzeugt.

Für sie ist das Laufen in solchen Angstsituationen sehr wichtig. Was ich heute bei Gewitter bzw. danach ganz gerne mache, ist, den Hund eine Runde am Fahrrad richtig rennen zu lassen, so kann sie ihren Stress ablaufen und ist hinterher deutlich ruhiger. Allerdings ist es mir im Dezember/Januar auf dem Rad einfach zu kalt.

Ich versuche auch immer den ersten Impuls = Wegrennen zu unterbrechen, indem ich einfach kurz stehenbleibe. Wenn sie dann ihren Kopf so halbwegs wiedergefunden hat, können wir gerne den Rückweg antreten, aber ich lasse mich nicht mehr nach Hause zerren. Das geht so allerdings nur in Nicht-Akut-Situationen, aber es wird weiterhin besser.

Im Freilauf muss ich halt rechtzeitig reagieren und wenn sie Angst bekommt, sicherheitshalber anleinen. Um Sylvester rum bleibt die Leine eh dran.

Wenn es deinem Hund über Monate so schlecht geht, würde ich wirklich versuchen Sylvester ganz zu vermeiden, sprich irgendwo hinfahren, wo nicht geknallt wird. Und sonst, finde heraus, was für deinen Hund in solchen Situationen wichtig ist. Bei meiner war es das Laufen, bei dir kann es wieder anders sein.

TTouch und therapeutisches Longieren wären auch noch Ansatzpunkte.

In der Anfangszeit würde ich aber auch einen vernünftigen Medikamenteneinsatz nicht verteufeln. Ansonsten mit gaaaaaaaaanz viel Ruhe und Geduld arbeiten (das fiel mir furchtbar schwer, ich bin in der Hinsicht kein geduldiger und ruhiger Mensch).

Abgesehen davon warte ich darauf, dass sie im Alter taub wird, denn ganz ablegen wird sie diese Angst wohl nie. :)

Herrje, jetzt habe ich aber einen ganz schönen Roman getippt, aber ich könnte soviel über Buxi und Angst erzählen. :Oo Was hab ich mir in den ersten Jahren Gedanken gemacht. Mir wesentlich weniger Gedanken darüber zu machen, war wohl auch ein wichtiger Schritt in der ganzen Geschichte.

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Ich glaub ich frag deswegen auch noch mal im Angsthundforum nach - mal gucken ob es da noch einen Geheimtipp gibt ;)

Ich will meine INSEL - aber zu Sylvester ist die, die ich gefunden hab, evtl nicht gut erreichbar :D

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