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Hundeforum Der Hund
Zombina

Silvester - Fragen zum Umgang bei Panik / Vorbereitungen

Empfohlene Beiträge

Wir versuchen seit gestern Rescue Tropfen.

 

Schießen auf Hundeplatz egal ob er allein im Auto ist oder ich mti ihn unterwegs bin ist ihn vollkommen egal aber die Böller mag er gar nicht.  Wir versuchen es dieses Jahr damit sonst gibt es nächstes Jahr mal stärkeres

 

Und es heißt nun wieder doppelt gesichert Gassi gehen

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Unsere Fellnasen sind zum Glück schussfest, weil wir in der Nähe eines Schießplatzes trainieren und zwangsläufig dort auch mal Gassi gehen. An Silvester gibt es bei jedem Knaller viel Gebell, aber zum Glück fürchten sie sich nicht, sondern schlagen "nur" an, ohne dabei hysterisch zu werden. Trotzdem bekommt zumindest die Kleine von mir ein paar Beruhigungstropfen, weil sie dann längst nicht so hochfährt. Ich hoffe auch für uns alle, dass die armen Hundis den Jahreswechsel angstfrei und ohne Hörschäden überstehen.

:winken:

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Noch läuft alles super.

Sogar die Rakete, die lange VOR Verkaufsstart vor dem Auto explodierte, hat Hundi zwar für kurze Zeit in helle Aufregung versetzt, aber bisher bleibt sie ganz ruhig, wenn in der Ferne etwas knallt.

 

Das mag selbstverständlich klingen. Aber für meine Hündin, die letztes Jahr am Neujahrstag im Tierheim landete, und die in der ersten Zeit bei mir bei jeder Böllerei anlässlich einer türkischen Hochzeit (ziemlich weit entfernt) sehr aufgeregt war, finde ich das Ruhigbleiben schon grandios. :)

 

Aber spätestens in der SIlvestenacht kann das völlig umschlagen. Und falls es bei einem Spaziergang eine unerwartete Knallerbegegnung gibt auch. :(

 

Trotzdem werde ich weiter versuchen Ruhe zu bewahren.

 

LG

Renate

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Hallo,

 

wir haben einen Hund, der extrem empfindlich reagiert und einen, bei dem ich aufpassen muss, dass er vor lauter Freude nicht unter Böller gerät :rolleyes: . Ich schwöre bei unserem Angsthund auf das (einfach gewickelte) Körperband. Das ist ein Tipp, den ich auch an meine Kunden weitergebe (ich bin ausgebildete APM- und Dorn-Therapeutin für Hunde und habe eine naturheilkundliche Weiterbildung besucht). Ich wähle dafür die Farben blau oder grün. Bei unserem Hund wirkt grün am besten. Grün beruhigt und auch wenn Hunde keine Farben sehen können: Die physikalisch nachgewiesenen Schwingungen und Wellen der Farben übertragen sich sehr wohl.

 

Was sicher auch gut funktioniert (habe ich bei meiner Schulhundausbildung gelernt), ist ein gut konditioniertes Entspannungsritual. Das kennt der Nicht-Angst-Hund und in Stresssituationen bekomme ich ihn damit wirklich gut "runter" (sollte ich mit dem Angsthund wohl auch mal üben... :redface )

 

Wir hatten bis vor den Sommerferien noch einen zweiten Angsthund - er ist mit 10 Jahren leider gestorben. Ich habe bezüglich Gewehrschüssen, Gewitter und Silvester auch alles durch und das Thundershirt gibt es ja auch noch nicht sooo lange... Ich habe Bachblüten, Buschblüten, etc. probiert. An Seditiva wollte ich nie ran, davon riet auch immer meine TÄ ab. Die Hunde sind bei den meisten Präparaten, wie bereits geschrieben wurde, wohl "in sich gefangen". D.h., sie spüren die Angst weiterhin, wissen aber nicht mehr, wo der Auslöser herkommt.

 

Was wir den Hunden auch immer anbieten, ist das Kontaktliegen. Dadurch habe ich auch den Eindruck, dass sie dadurch mehr Sicherheit haben und die Angst weniger wird.

 

Ich wünsche euch viel Erfolg!

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Der Krümel reagiert auf einzelne Kracher erst mal kaum, so weit sind wir inzwischen; aber die Menge machts, sein Stresslevel steigt mit jedem Kracher mehr. Und er wählt als Reaktion immer seinen Standardplan A: Schreien und hinrasen. Das war ursprünglich wirklich seine einzige Lösung für alles, inzwischen haben wir auch Alternativen erarbeitet - aber ab einem gewissen Punkt greift leider doch immer wieder nur seine Standardreaktion. Wie tief das sitzt habe ich damals gemerkt, als ich nach einer Narkose mit ihm in der Aufwachbox saß: Er konnte noch nicht mal stehen, den Blick noch nirgends richtig festhalten, aber wenn er was gehört hat, wollte er anfangen zu schreien und hinzurasen. Was SO tief sitzt, das bekommt man mit reiner Verhaltenstherapie einfach nicht völlig in den Griff.

 

Da bedeutet, dass er drinnen bei plötzlichen lauten Krachern und während der Hauptfeuerwerkszeit kreischend von der Balkontür zu allen Fenstern rennt, sich auf die Hinterbeine stellt und völlig gestresst und "abgeschaltet" wirkt. Natürlich nur, wenn ich ihn da einfach laufen lasse. Das schlimmste finde ich aber, dass dieser so gewachsene Stresslevel dann ewig braucht, um wieder zu sinken. Denn durch den hohen Stresspegel reagiert er natürlich auch empfindlicher auf Alltagsdinge, was dann wiederum den Stress oben hält; das kann ein echter Teufelskreis werden.

 

Inwzischen sind wir glücklicherweise so weit, dass er zumindest jetzt im Vorfeld noch einen Rest Gehirn zusammen behält. Ich kann dieses Jahr also zum ersten mal "richtig" gegenwirken, indem ich ihm bisher bei jedem Kracher draußen völlig kommentarlos einen kleinen Keks direkt neben mir auf dem Sofa hingelegt habe. Ohne groß was dazu zu sagen, danach lege ich oft noch die Hand eine Weile auf ihn. Das scheint bisher ganz gut zu funktionieren. Die Kekse hab ich deshalb auch immer in direkter Reichweite auf dem Sofa stehen, so dass ich einfach nur reingreifen muss. Unterstützend hat er seit Weihnachten ein Adaptil-Halsband an. Das wird die direkten Ausraster zwar nicht verhindern können, aber meine Hoffnung ist, dass es hilft, den allgemeinen Stresspegel nicht so ansteigen zu lassen.

 

Harren wir der Dinge, die da noch kommen...

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Ich bin auch gespannt.Bisher knallt hier noch nix.Aber das kommt ja noch...und alles,was den Hund nicht so heftig austicken läßt ,ist ein Erfolg.

Auf alle Fälle werde ich mich aber im neuen Jahr mit Therapien zur Angstbewältigung auseinandersetzen...schußfest isser natürlich auch nicht,und das knallt hier auf`m Dorf natürlich immer mal...

 

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Danke euch für die Berichte und Links :)

Christiane, u.a. die paradoxen Reaktionen sind es, die uns abschrecken.

 

@Marisa

wie ist das mit dem Abhängigkeitspotential, wenn du das Mittel über mehrere Wochen gibst? Es macht ja schnell und heftig abhängig. Ich kannte mal eine Frau, die versuchte, von Benzos zu entziehen ....Hölle. Schlimmer und schwieriger als Alkohol und Nikotin zusammen.

 

Ist Louis dann erst mal auf Entzug? (Ist nicht als Scherz gemeint, habe ich schon drüber gelesen, dass auch Hunde abhängig sind)

 

Da wir noch ziemlich weit von der Höchstdosis entfernt sind und diese auch nur Silvester vorbehalten ist, dürfte es für Louis keine Probleme geben.

100%ig wissen können wir es natürlich nicht, da er sich uns ja leider nicht mitteilen kann. Wir werden das Diazepam aber genauso langsam wieder auschleichen, wie wir es begonnen haben.

Um zu verhindern, dass er total panisch wird, müssen wir diesen Weg gehen, damit seine Grundstimmung schon etwas gedämpfter ist.

Heute Morgen haben wir auch in der Ferne die erste Böller-Batterie erleben dürfen und Louis ist zunächst wieder in alte Verhaltensweisen zurückgefallen.

Aaaaaber der Unterschied war, dass er nach ein paar Minuten wieder bei mir war, im Sinne von ansprechbar und ablenkbar. Der auffälligste Unterschied war aber, dass seine verkrampfte Körperhaltung ebenfalls nach ein paar Minuten verschwunden ist!!

 

Mir persönlich wäre es natürlich auch lieber, wenn wir ihm nicht diese Keule verabreichen müssten, aber sein Gesundheitszustand ist mittlerweile so kritisch, dass wir nur diesen Weg gehen können. Wichtig ist, dass wir einen Zustand erreichen, der ihm keine körperlichen Schmerzen verursacht. Da sind wir anscheinend auf dem richtigen Weg.

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Wie so oft muss man zwischen Pest und Cholera entscheiden...  :(  Den Weg finde ich gut, Marisa. Mit dem Ausschleichen ist ein Muss, ist bei Luminal auch so.

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Wir versuchen es diesmal halt noch mit Watterbäuschen und hoffen, dass es eine Besserung auf ein erträgliches Niveau bringt. Heftige Mittel möchte ich gerade auch in ihrem Alter vermeiden, zumindest solange es vertretbar ist. 

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Ich kann die Ängste was solche Tabletten betrifft sehr gut verstehen, ich hatte auch sooo viele Bedenken.

Zuvor hatten wir schon solche leichten Mittel wie z.B. rescue Tropfen getestet, aber ohne Wirkung.

 

Pötyi hat keine Probleme mit Nebenwirkungen oder auch paradoxen Reaktionen, wir geben die Tabletten nach Behandlungsplan d.h.

fangen auch ein paar Tage vor Silvester an und schlechen dann nach Silvester laaangsam aus.

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