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Hundeforum Der Hund
Zombina

Silvester - Fragen zum Umgang bei Panik / Vorbereitungen

Empfohlene Beiträge

Mirza bekommt jetzt schon knapp 2 Wochen Zylkene - es hat bis jetzt 2mal draußen geknallt und sie hat weniger panisch reagiert und war sehr schnell wieder entspannt ...

 

Unsere ängstlich-panische Mila bekommt dieses Jahr Zylkene in Absprache mit unserem Tierarzt seit 1. Dezember. Nach 2 Wochen haben wir bemerkt, dass sie insgesamt wesentlich besser entspannt und genau das, was Du schreibst, haben wir seither auch bemerkt. Sie ist weniger panisch und entspannt schneller. Ob das morgen auch so sein wird? Wir lassen und überraschen, werden den Hunden abends auf jeden Fall noch ein "Schleckerli" Eierlikör geben. Netterweise haben wir bislang erst eine handvoll Böller gehört *uff*.

Letztes Jahr haben wir Zylkene nur wenige Tage gegeben, da war Silvester einfach schrecklich. Adaptil (für die Steckdose) hatten wir unterm Jahr mal probiert, aber keine Veränderung festgestellt. Was ich nicht geben würde, ist ein Beruhigungsmittel, dass den Hund quasi bewegungsunfähig macht, aber bei (fast) klarem Verstand lässt.  Damit habe ich vor vielen Jahren schlechte Erfahrungen bei einer Fahrt in den Urlaub gemacht, obwohl eine Tierärztin das Mittel empfohlen hatte.

Es hilft Mila übrigens nichts, dass bei uns noch weitere 3 Hunde leben, die an sich recht cool sind. Zwei davon haben Silvester bislang keine Angst gezeigt, Nonna war letztes Jahr Silvester nicht bei uns, aber sie hat mit ihren 14 Jahren eh die Ruhe weg :-)

Viele Grüße

Doris

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Für meine Zwergin gibts dieses Jahr zum ersten Mal Alprazolam.

Wenn es draußen knallt, ist sie immer noch etwas unsicher, aber sie will nicht mehr panisch davon laufen =)

 

Ich bin mir nur mit der Dosierung etwas unsicher. Unser TA hat mir eine vollkommen andere Dosierung aufgeschrieben, als der TA einer Freundin für deren Hündin, obwohl die beiden annähernd gleich viel wiegen...irgendwie verwirrend.

 

Fini verträgt es bisher sehr gut. Sie ist lustiger, läuft mehr, hört besser, bettelt plötzlich und geht gelassener durch die Welt. Also durchwegs positiv, finde ich.

Es gibt ein bisschen voneinander abweichende Angaben, schau mal hier:

- 0,01 - 0,1 mg/kg für Panikzustände. Dabei sollten nicht mehr als 4 mg/Hund/Tag verabreicht werden (Overall 1997a; Morgan 2003; Boothe 2001f).

- 0,01 - 0,25 mg/kg 2 - 3 × täglich oder nach Bedarf. Eine Gesamttagesdosis von 4 mg soll nicht überschritten werden (Schöning 2002; Overall 2002b).

- 0,01 - 0,1 mg/kg (Overall 1997a), mindestens 1 Stunde vorher (Overall 2003a)

- 0,02 - 0,1 mg/kg 2 × täglich (Seksel 2002)

- 0,125 - 1 mg/kg 2 × täglich (Seksel 2002)

- 0,02 mg/kg, 1 Stunde vor dem Gewitter verabreichen (Crowell-Davis 2003)

- 0,25 - 2 mg/pro Hund 2 - 3 × täglich (Seksel 2002)

Verhaltensprobleme

- 0,022 mg/kg 3 × täglich für ängstliche oder agressive Hunde (Reisner 2000)

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Ich würde einem Hund nie Alkohol geben!

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Es gibt ein bisschen voneinander abweichende Angaben, schau mal hier:

- 0,01 - 0,1 mg/kg für Panikzustände. Dabei sollten nicht mehr als 4 mg/Hund/Tag verabreicht werden (Overall 1997a; Morgan 2003; Boothe 2001f).

- 0,01 - 0,25 mg/kg 2 - 3 × täglich oder nach Bedarf. Eine Gesamttagesdosis von 4 mg soll nicht überschritten werden (Schöning 2002; Overall 2002b).

- 0,01 - 0,1 mg/kg (Overall 1997a), mindestens 1 Stunde vorher (Overall 2003a)

- 0,02 - 0,1 mg/kg 2 × täglich (Seksel 2002)

- 0,125 - 1 mg/kg 2 × täglich (Seksel 2002)

- 0,02 mg/kg, 1 Stunde vor dem Gewitter verabreichen (Crowell-Davis 2003)

- 0,25 - 2 mg/pro Hund 2 - 3 × täglich (Seksel 2002)

Verhaltensprobleme

- 0,022 mg/kg 3 × täglich für ängstliche oder agressive Hunde (Reisner 2000)

 

 

 

 

Das habe ich auch gefunden...es sagt mir nur leider genau nichts :blink:

 

Naja sie ist ja jetzt schon ruhiger, also wirds schon so passen, hoffe ich.

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Huhu,

ich bin jedes Jahr aufs neue froh dieses Thema hier zu haben. Da weiß ich das ich nicht alleine bin, Jahr für Jahr tauscht man sich aus. :)

 

Lilli wurde ja leider von einer coolen Socke zu einer Angsthündin...irgend wann in ihrem bisher 8jährigen Hundeleben. Wir vermuten mit 3 Jahren als ein bekloppter Dorfbewohner irgend wann im Jahr wegen Geburtstag geböllert hat und, Lilli war alleine zum Pipi im Hof  :wall:

 

..und das ist jetzt hier total angesagt...böllern für nen Pups :wall: ...Leute die ich nicht kenne und die sich für sooo sehr wichtig halten...böllern,  für die gesamte Menschheit unwichtige Anlässe :angry:

 

Wir wohnen seeeehr!!! ländlich, es wird auch gejagt, es hallen Schüsse vom Wald durchs Dorf, fast jedes Wochenende :blink:

Das findet die Lilli seither auch nicht mehr so lustig jedoch läuft Lilli nicht weg. Sie geht einfach nicht mehr weiter, sie erstarrt :excl:

 

An Silvester pinkelt Lilli bis zu 30 Stunden nicht/ oder aber in die Ferienwohnung (letztes Jahr, war ein Versuch, niemals wieder in fremder Umgebung!!)

 

Nur soviel: Ich gebe der Lilli keine Drogen.

Wir bleiben zu Hause.

Lilli und Ich und Herrchen sind von unserer Tierärztin gestern Abend energetisch behandelt worden.

Lilli ist heute ohne *Meideverhalten* wieder ihre Wege gelaufen :knuddel

 

Ich hoffe das sich dieses Verhalten in der Silvesternacht fortsetzt.

Ich werde berichten...

 

 

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Ich habe ja 2 wirklich "schussfeste Hunde" (Bulldogge und Dackeltier), Kyra ist es draußen auch, in der Wohnung nicht immer.

Leider ist es eher so das sich die Unruhe von Butsch auf Kyra übeträgt, als die vollkommene Gelassenheit der Kleinen auf Butsch.

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Alprazolam ist keine Droge :(

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Silvi,

ich bin Krankenschwester und für mich sind Medikamente alle Drogen ;)

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Alprazolam wird vom Hund aber abgebaut

Alkohol kann er nicht gut abbauen. Ausserdem gibt es viel zu wenig Infos darüber, wie viel ein Hund darf, und ab wann es gefahrlich ist.

Und SegugiOspinone, Alprazolam löst nur die Angst und lähmt den Hund nicht.

Er wird dadurch entspannter, hemmungsloser und angstfrein, aber nicht körperlich gelähmt.

Das haben die Benzos gemacht, die heute nicht mehr das Mittel der Wahl sind.

Sorry, aber dann lieber ein Medikament statt Alkohol, der ja auch eine Droge ist.

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Ok, das macht es ein wenig nachvollziehbarer für mich, dennoch hat es einfach mit dieser Formulierung einen negativen Touch für mich bzw. diejenigen, die ihren Hunden helfen und sich für diese Art der Medikation entscheiden , weißt, wie ich meine?

Ich finde einfach, mit der Bezeichnung "Droge" darf ruhig vorsichtig umgegangen werden , auch in Hinblick auf die wirklich existierenden und schrecklichen Drogen, die immer wieder in Umlauf geraten und letztendlich sind wir ja alle hier in diesem Thema, um unseren Hunden zu helfen und nicht, um uns Gedanken zu machen, ob wir sie nun unter Drogen setzen ;)

Ist nicht böse oder negativ gegen Dich gemeint Anke *bussi* Wie gesagt, verstehe nun, wie Du es gemeint hast, es war mir jetzt einfach nur wichtig, das nochmal auszudrücken :)

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