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Hundeforum Der Hund
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Silvester - Fragen zum Umgang bei Panik / Vorbereitungen

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Ich versuche auch immer den ersten Impuls = Wegrennen zu unterbrechen, indem ich einfach kurz stehenbleibe. Wenn sie dann ihren Kopf so halbwegs wiedergefunden hat, können wir gerne den Rückweg antreten, aber ich lasse mich nicht mehr nach Hause zerren. Das geht so allerdings nur in Nicht-Akut-Situationen, aber es wird weiterhin besser.

Im Freilauf muss ich halt rechtzeitig reagieren und wenn sie Angst bekommt, sicherheitshalber anleinen. Um Sylvester rum bleibt die Leine eh dran.

Wenn es deinem Hund über Monate so schlecht geht, würde ich wirklich versuchen Sylvester ganz zu vermeiden, sprich irgendwo hinfahren, wo nicht geknallt wird. Und sonst, finde heraus, was für deinen Hund in solchen Situationen wichtig ist. Bei meiner war es das Laufen, bei dir kann es wieder anders sein.

Hallo Moony, ganz schön viele Informationen für meinen müden Kopf!

Aber ich bin erstaunt, es ist wirklich so, als hättest du Pötyi beschrieben. Ich erkenne sie in deinen Zeilen zu 100 % wieder. Nur das die Zeit der Panik bei ihr wohl noch länger anhält.

Du hast das Thundershirt getestet? Das ist noch etwas, was ich mir auchnoch vorstellen könnte zu testen. Wie sind deine Erfahrungen damit?

Nochmal zu dem Thema Sylvester vermeiden/ woanders hinfahren.

Die Panik fängt schon in den Wochen vorher an, wo hier einfach ständig rumgeböllert wird. Überall, ich kann mich dem einfach nicht entziehen. Nicht für so lange Zeit :(. Ich würde es soooo gerne.

Den wegrenn Impuls Unterbrechen, mh ja, darüber mache ich mir schon lange Gedanken. Sie will flüchten, rennt in die Leine wie Irre aber sie beruhigt sich nicht. Da habe ich schon einiges Probiert und komme auch immer in so einen Zwiespalt.

Versuchen weiterzulaufen, um dem Hund (extrem Rückwärtsziehend) zu zeigen es passiert nichts?

Nach Hause/ zum Auto gehen mit nem hecktisch nach vorn ziehendem Hund?

Wenn ich stehen bleibe versteift sie sich noch mehr in diese Panik habe ich immer den Eindruck. Eine Art Entspannung konnte ich da noch nicht feststellen

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Joss bekommt ( wird bekommen ) Relaxan, das hat schon einmal sehr gut geholfen bei einem Feuerwerk in der Nähe :)

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Danke, Medi-Tipps schreibe ich mir auf und werde sie mit meiner TÄ besprechen wenn sie aus dem Urlaub ist :)

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Ich schubs an der Stelle einfach mal das Thema hoch, freue mich auf weiteren Austausch!

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Das Thundershirt hat schon ein bisschen was gebracht. Wenn sie drinnen unruhig war wegen eines Gewitters und ich habe es ihr angezogen, hat sie sich hingelegt, noch eine Weile besorgt geschaut, aber irgendwann ist sie eingeschlafen.

Man muss es halt konsequent (daran hapert es bei mir ein bisschen :Oo und mittlerweile liegt es nur rum, diesen Sommer gab es ja auch wenig Gewitter) und auch über einen längeren Zeitraum einsetzen. Ich würde es in deiner Situation bestimmt auch austesten. :)

Beim Stehenbleiben ist es hier auch nicht so, dass sie dann entspannt. Das ist ihr in solchen Situationen einfach unmöglich. Aber sie besinnt sich wenigstens so ein bisschen darauf, dass ich auch noch am anderen Ende der Leine hänge und wir versuchen können, halbwegs gesittet nach Hause zu gehen.

Wenn sie wirklich panisch auf etwas reagiert springt sie halt erstmal mit aller Kraft nach vorn. Und genau da bleibe ich stehen. Ich versuche halt, ihr zu signalisieren, "Ok, du hast jetzt viel Angst, aber wir müssen jetzt nicht völlig kopflos weglaufen. Wir können nach Hause gehen, damit du dort sicher bist."

Wobei sie eigentlich nicht kopflos wegläuft, sondern sehr gezielt nach Hause flüchtet bzw. zu einem nahe gelegenen Versteck...

Das mit dem Unterbrechen ist halt etwas schwer zu beschreiben, hier ist es definitiv auch nicht so dass Stehenbleiben = Entspannung ist, wenn dann nur wirklich ganz ganz minimal.

Und das funktioniert auch nur bis zu einem gewissen Erregungslevel. Das ist bei Buxi immer eine schmale Gratwanderung, ob ich von ihr jetzt noch etwas verlangen kann oder wir doch einfach nur schnellstmöglichst (und dann auch zerrend...) nach Hause gehen. Z.B. wenn das Gewitter direkt über uns ist.

Aber der Grat hat sich in den vergangenen Jahren definitiv zum Positiven verschoben.

Nach rückwärts gezogen hat sie nie so wirklich, sie versucht manchmal, sich umzudrehen. Aber sie ist eher der Typ für Flucht direkt nach vorne.

Was ich auch noch manchmal gemacht habe beim panisch nach vorne ziehendem Hund mich kurz danebenzuhocken, Hand am Brustbein und einfach nur festhalten bzw. leicht zurückschieben. Alles betont ruhig, langsam und geduldig. Das wurde dann auch gern mal alle paar Schritte auf dem Heimweg wiederholt. Dass man vieeeeeel Geduld und Ruhe braucht, hab ich schon erwähnt, oder? :D

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Schön das du noch antwortest. :winken:

Geduld habe ich unendlich wenn es sein muss, daran soll es bestimmt nicht liegen.

Wenn ich jetzt davon ausgeh..es knallt und sie gerät sofort in diese Panik, dann versuche ich meist mit ihr langsam zum Auto zu laufen.

Ich frage mich dann immer, ob ich ihre Angst nicht bestätige, wenn wir nach einem Knall abdrehen und zum Auto´gehen?

Meist sehe ich ihr an, wann es extem ist und wann nicht, und wenn sie so richtig in der Panik steckt, bekomme ich sie da auch nicht raus.

Trotzdem will ich ihr nicht vermitteln das sie mit der Angst vollkommen recht hat aber andererseits will ich sie auch nicht unnötig Quälen da sie dann eh nicht entspannt. :(

Wenn ich eine Chance sehe das sie lockerer wird, versuche ich mit ihr weiterzulaufen, lockere die Situation indem ich mit ihr versuche zu Spielen etc., manchmal funktioniert das auch!

(Vielleicht ist auch mein Problem, das sie manchmal so kleine zick-phasen hat in denen sie bestimmen will wann und wohin gelaufen wird...deshalb tue ich mich wohl auch schwer damit, in solchen Situationen einfach den Heimweg einzuschlagen)

Ich werde mal schauen, vielleicht bekomme ich ja irgendwo ein Thundershirt gebraucht oder ich lese mich in das Thema Bandagen ein, vielleicht ist auch das einen Versuch werd. Bin eigentlich zu fast allem bereit...Ich möchte so gern das sie die Situation verbessert!

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Ich dachte, ich mache mal ein mini -update!

Nachdem mir Ninchen noch etwas beratend zur Seite stand

(danke dafür :kuss: ),war ich mit Pötyi beim Tierarzt. Sie hat sich eine gefühlte Ewigkeit Zeit genommen und mir tausende Fragen gestellt.

Im Endeffekt sagte mir sie auch, wie schon vermutet, dass ein Beruhigungsmittel das schläfrig macht für Pötyi die falsche Wahl wäre. Also haben wir uns für etwas entschieden das ihr eventuell über diesen ganzen "Knallerei-Zeitraum" hinweghelfen soll.

Zum einen ein D.A.P. Halsband das ca 4 Wochen getragen werden kann und für die akute Zeit, ein Medikament das gezielt gegen die Angst wirken soll und nicht einfach Betäubt.

Ich hoffe sehr, dass die Sache zumindest ein wenig Linderung bringen. Auch wenn ich noch vor einem Jahr total gegen Medikamente war, bin ich nur etwas beruhigt und habe Hoffnung das es besser wird.

Ansonsten spielen wir derzeit öfter mit Lufballons, der Knall macht ihr schon keine Angst mehr, aber mir ist durchaus bewusst das dies kein Vergleich zur Silvester-Knallerei ist. Eine Geräusche CD habe ich auch, ich muss aber sagen das mir das üben damit fast eher Kopfschmerzen bereitet....

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Ich wünsche Euch, dass es mit der guten Vorbereitung dieses Jahr etwas stressfreier abläuft!

Bin auch gespannt, wie Pötyi mit dem Medikament klar kommt.

Vielleicht hast Du im nächsten Jahr die Möglichkeit, Sylvester abgeschiedener zu verbringen. Wobei ja schon 1,2 Knaller ausreichen für Panik bei dahingehend empfindlichen Hunden... :(

Alles Gute Euch also - ich hatte bisher mit den Hunden einfach Glück und sie haben sich nie etwas aus der Knallerei gemacht.

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Danke :kuss: , wenn ich nicht wüsste, das ich die Arme jeden Tag mehrmals in die "Hölle" schicken müsste (habe leider keinen Garten), wär ich wohl nicht so besorgt.

Wenn sie nur halb so schlimm drauf ist wie letzes Jahr, würde ich das aber schon als Erfolg verbuchen!

Ich werde sicherlich auch in der Silvesterzeit hier ab und an berichten wie es läuft!

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Gern geschehen! :)

Und ich bin gespannt, wie es bei euch wirkt!

(Und bei uns, denn Sylvester ist ja bei uns auch das erste Mal "Mit"!)

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