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Hundeforum Der Hund
Schwarzertee

"Kampfhund" und Baby?

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Daran musste ich auch denken, Jossthedog.

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er sieht auch definitiv aus wie ein Schwarzer Labbi ;)

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In solch einen Haushalt gehört meiner Meinung nach gar kein Hund, und nicht ganz zufällig haben die sich auch keinen Zwerg-Pudel geholt. Letztlich kannst Du nur nach bestem Wissen und Gewissen entscheiden. Ob eine konkrete Gefaehrdung vorliegt, weiß man in der Hund-Kind-Konstellation allerdings meist erst, wenn es zu spät ist. Aber einfach die Hundehaltung verbieten, ist vielleicht auch nicht richtig. Ich würde eher auf Gespraeche setzen (warum wollen sie einen Hund, wieviel Zeit und Geld sind sie bereit zu investieren, wieviel Zeit und Geld ist fuer die Kinder da ... ). Wenn sie selbs einsehen, dass die Idee "Hund" zum jetzigen Zeitpunkt nicht ideal ist, dann ist es besser fuer alle. Aber vielleicht stellt sich ja auch raus, dass die junge Mutter den Hund braucht, als Begleiter und Troester und unvoreingenommener Kamerad? Klingt jetzt bisher nicht so, aber wer weiß.

Fällt mir gerade ein:

Der Tochter der Nachbarn meiner Mutter wurde vom Betreuer mal ein Hund empfohlen (es wurde ein AmStaff, im Impfausweis natuerlich "Mischling"), weil sie (die minderjährige Tochter) ständig schwanger wurde. Sie solle ihr Verantwortungsbewusstsein erstmal am Hund üben ... Das Experiment ging fuer den Hund nicht gut aus, fuer die Kinder nicht und fuer die junge Mutter auch nicht. Sie hat sich einfach weder um den Hund noch um die Kinder gekümmert und wurde natuerlich wieder schwanger.

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So UPDATE:

1. hab ich den Kameraden heute mal getroffen....er sieht doch Rottweilermäßig aus und ist ein ziemlicher Turbo, aber auch irgendwie süß. Allerdings zieht er wie Bolle und zerrt das Frauchen fast jetzt schon hinter sich her :( . Die kleine Tochter (4 Jahre) hat er dann auch gleich mal umgerannt.

2. wir haben uns geeinigt, dass wir bis März, wenn das Baby kommt mal schauen, wie er sich entwickelt. Für den Notfall würden Bekannten der Familie ihn nehmen.

3. Mein Trainer hat sich breit erklärt mal einen Hausbesuch mit mir zusammen zu machen ( für einen kleinen Beitrag) und sich den Kerl mal anzusehen und eventuell auch einige Tipps zur weiteren Erziehung zu geben.

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Ich geh stark davon aus, der Hund wird dort nicht lange bleiben. Ein Kind schon in Obhut des JA, zweites Kind steht vermutlich kurz davor und es wird noch ein Baby erwartet. Das wird nie was.

Wenn die nichtmal in der Lage sind für die eigenen Kinder an den Strukturen ihrer Familie zu arbeiten, dann werden sie es für einen Hund ganz sicher nicht schaffen (daher halte ich auch den Trainer für eher sinnlos).

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Ja Heike das kann gut sein. Aber ich finde es wichtig das eine Auseinandersetzung mit dem Thema stattfindet...und dafür ist der Trainer mal gut. Dass das mit den Kids klappt, dafür bin ja dann ich da....

Aber ehrlich, den Hund wollte ich auch nicht mit einem kleinen Kind und einem Baby haben, als Junghund.....der Kerl hat einfach zu viel Power, auch wenn er super nett ist....Ich nehme mal an, dass die Familie das auch noch demnächst merken wird....

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Ja, aber wenn sie selbst drauf kommen, erreicht man viel mehr, als wenn man Zwang ausübt. Immerhin haben sie schon einen Plan B, das ist ja schon mal gut. Und der Trainer öffnet vielleicht auch noch die eine oder andere Tür zur Erkenntnis :)

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Hi,

ich habe jetzt eigentlich nur den Eingangspost gelesen - und bin eindeutig der Meinung: Der Hund muss weg, natürlich in gute Hände!

Bei der Vorgeschichte und der Tatsache, dass im März ein Kind zur Welt kommt, welches jetzt schon die denkbar ungünstigsten Vorraussetzungen hat, um eine gute Kindheit zu verbringen ... dann wäre dort aus meiner Sicht in keinem Fall ein Platz für einen Hund.

Sorry, aber hier gebe ich dem Baby eindeutig den Vorrang - zumal bei deiner Schilderung (Hund kann jetzt schon nicht reguliert werden und rennt die 4-jährige um) bei mir große Zweifel existieren, wie diese Familie es bewerkstelligen will, dem Hund positiv zu vermitteln, dass ein Umgang mit dem Baby nur auf MENSCHLICHE - also behutsame, kontrollierte - Art erlaubt ist.

Ich stelle gerade fest, dass ich absolut fassungslos bin angesichts der Tatsache, dass eine Familie, der von Amts wegen schon einmal bescheinigt wurde dass sie nicht in der Lage sind für ein eigenes Kind zu sorgen (denn nur aus diesem Grund KONNTE man überhaupt das andere Baby in die Obhut einer anderen Familie geben!), nun die Verantwortung für ein anderes Lebewesen obliegt (...und auch das zum 2. Mal ... ).

Ich bin der Auffassung, dass sie zunächst einmal den Beweis erbringen müssen, nun überhaupt in der Lage zu sein, eine solche Verantwortung tatsächlich tragen zu können - und diese Verantwortung sollte dem eigenen Kind gegenüber erbracht werden, und nicht einem Hund gegenüber.

Ich weiß, das sind harte Worte :( - aber die positive Tendenz sollte jetzt meiner Ansicht nach zunächst einmal ausschließlich für das Baby "ausgenutzt" und auch gefestigt und ausgebaut werden, bevor diese Familie sich eine weitere Verantwortung zumutet.

Wenn es schief geht, so bleibt für das Baby zumindest noch die Chance auf eine behütetere Kindheit in einer anderen Familie - aber für den Hund (und dann auch noch dieser Rassemix? ... hier wage ich es gar nicht, meiner Phantasie den freien Lauf zu lassen :( ) ? ...

Edit: Cartolina, gerade erst gelesen: Zwang ausüben - hätte ich hier absolut keine Skrupel, denn gibt es einen größeren Zwang, als einer Familie ein Kind zu nehmen? DAS wird ja nicht ohne Grund so gekommen sein - und MEIN Gewissen schreit hier förmlich: Chancen für das Baby - nicht für den Hund (in dieser Familie; der Hund ist mit SICHERHEIT woanders auch besser aufgehoben).

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Es muss erst was passieren, bis gehandelt wird. Das Umrennen des Kleinkindes reicht noch nicht. Bei einem Baby und dem Powerpaket mag ich mir gar nicht vorstellen was noch passieren kann, auch bei dem Kleinkind.

Aber so sind wohl unsere Gesetze...

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@marcolino: Ich kann deine Meinung sehr gut verstehen. und ich sehe es auch so: im Zweifel muss der Hund weg, und wenn es ins Tierheim ist. Da gehen das Kind und das Baby eindeutig vor.

Aber meine Arbeit ist oft ein sehr schmaler Grad. Ich weiß, dass ich im Sinne des Kindeswohls wesentlich mehr erreichen kann wenn ich die Eltern im Boot habe. Deshalb ist es oft ein (hoffentlich sensibles) Abwägen zwischen Vorgeben und mitgehen.

Mein Ziel ist ja schlussendlich, dass auch ein Lernen stattfindet so dass ich irgendwann überflüssig bin. Deshalb möchte ich jetzt auch, dass die Familie sich selbst mit dem Thema Hund und Kinder auseinandersetzt. Zum Glück Haben wir bis zum Geburtstermin noch Zeit.

Aber manchmal ist es auch ein schmaler Grad zwischen meiner fachlichen Haltung und meinen unfachlichen Gedanken (und da möchte ich manchmal einfach nur Schreien ;):wall: )

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