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Hundeforum Der Hund
Schwarzertee

"Kampfhund" und Baby?

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Auf jedenfall hast Du einen Job, den ich niemals machen könnte. Meine Bewunderung dafür. Es ist bestimmt nicht immer leicht...

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@darbain: nee, ich denke das Umrennen reicht tatsächlich nicht. meine Jala hat auch mal meinen Sohn umgerannt: das kann mit einem Jungen Hund und einem Kind schon mal passieren.

Die Frage wird nun sein wie wird damit umgegangen:

- Wird dem Kind altersgemäß erklärt, wie es mit dem Hund umgehen muss.

- Wird darauf geachtet, dass solche Situationen vermieden werden usw.

Das wird jetzt meine Arbeit sein für die nächsten Wochen. Falls das NICHT funktioniert, dann geht es weiter.....

(Aber das ist meine Einschätzung und ich bin nicht das Jugendamt: dort werden wir in 2 Wochen zusammensitzen und wenn das die Kollegin anders sieht! kann es auch sein der Hund ist schneller weg)

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@Chrystal: Danke, das ist lieb! ja es ist manchmal echt Sch....., aber ich habe auch ganz viele tolle Momente, und die entschädigen dann sehr :)

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@Schwarzertee: Ich wollte dich auf jeden Fall nicht persönlich angreifen oder so. Sollte dies rüber gekommen sein. Ich arbeite selbst für den Staat und stehe immer wieder vor, aus meiner Sicht, verborten Gesetzen und darf nicht so handeln wie ich gerne möchte/sollte.

Drücke dir auf jeden Fall die Daumen, dass es ein gutes Ende nimmt! Ich kann dich sehr gut verstehen wie schwer es manchmal ist ;) .

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@darbain: nein, nein dass kam garnicht so rüber. Ich finde das Thema auch schwierig...ich kann Haltung schon verstehen :)

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Das mit dem Schreien kenn' ich - und ich kann sehr gut nachvollziehen, dass es für dich oftmals wirklich eine Gradwanderung ist.

Wie gut, dass du aus den schönen Momenten dann deine Kraft ziehen kannst :kuss:

Ich habe da auch zugegebenermaßen Kopfkino, weil ich in den letzten 16 Jahren eben auch mit Kindern "gearbeitet" habe, die eben auch nicht so günstige Lebensumstände hatten, wie wir Alle es uns für Kinder wünschen :( ...

Oftmals hatte ich da schon den Gedanken, dass es bei einigen Familien besser wäre, wenn ihnen durch Außenstehende gänzlich die Aufgaben der Elternerziehung abgenommen würde, OHNE dass die Kinder dem Elternhaus entzogen werden; quasi eine 1:1 Betreuung der Kinder durch "Familienhelfer" ...

Ich habe den Eindruck, das Klientel an Eltern, welche nicht mehr in der Lage sind, die Elternaufgaben zu übernehmen, wird immer größer in dieser Gesellschaft :(

Oftmals sind die Eltern schon überfordert mit der Aufgabe, ihr eigenes Leben zu regeln - wie sollen sie da noch die Fürsorge für ihre Kinder tragen können?

Dabei haben auch diese Eltern eine eigene (Vor-)Geschichte, waren auch mal Kinder, die unter Vernachlässigung gelitten haben und so niemals lernen konnten, auf eigenen Füßen zu stehen und Verantwortung zu übernehmen.

Eigentlich könnte gerade für solche Familien sehr viel getan werden - nur leider stehen dafür nicht ausreichend Gelder zur Verfügung :(

Erst vor Kurzem hat mir eine Freundin gesagt: Du kannst dich nur mit solchen Menschen auf der Ebene der Einsicht bewegen, wenn diese Menschen deiner Argumentation folgen können!

Das ist aber nicht bei allen Menschen möglich - ich verliere diesen Aspekt auch manchmal aus den Augen, da ich selber auch lieber auf die Einsichtsfähigkeit der Menschen baue.

In deinem Fall mache ich eine ganz einfache Rechnung: Im März kommt das Kind, die Frau ist also Ende des 4., Anfang des 5. Monats und sollte schon bei der Anschaffung des Hundes gewusst haben, dass sie schwanger ist.

Mit ihren Vorerfahrungen sollte sie also auch gelernt haben, dass hier unterschiedliche Aufgaben auf sie zukommen ... denen sie schon in der Vergangenheit nicht gewachsen war.

Ich sehe aufgrund dessen einfach keine Basis für Einsicht, woraus meine "harte" Einstellung resultiert ... ABER du hast einen deutlich besseren und umfangreicheren Einblick in diese Familie, weshalb dein Bild und deine Motivation für deine Vorgehensweise eine völlig andere Basis hat, als meine subjektiv gefärbte Meinung.

Ich denke, du wirst das auch so rausfiltern und berücksichtigen können - tauschen möchte ich allerdings auch nicht mit dir :kuss:

Ich wünsche dir viel Erfolg mit dieser Familie :kuss:

... aber eine Anmerkung kann ich mir nicht verkneifen: Mich gruselt es bei der Vorstellung, der Hund könne problemlos im Umfeld der Familie unterkommen - gruseln tut mich dabei die Vorstellung, welches Umfeld das wohl sein mag, ob der Hund da tatsächlich in "bessere" Hände kommt *schüttel* ... aber auch das ist natürlich mein persönliches Kopfkino, sorry, ich bin da aufgrund von Erfahrungen echt voreingenommen :redface

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@marcolino: das hast Du nett geschrieben.

:klatsch:

Ich bin auch immer mal wieder überrascht wie wenig weit die "Einsicht" geht. Aber das liegt oft auch daran, dass extrem im hier und jetzt gelebt wird: "das ist doch ein ganz Lieber" ;), die machen sich einfach auch 1000x weniger Kopf um die Zukunft.

Manchmal ist das ganz gut: wenn man mehr denkt würde man mit der Lebensrealität, die da zum Teil gewuppt werden muss, wahrscheinlich verrückt werden ABER bei so einer Hundegeschichte ist das natürlich eher schlecht.

Es ist halt so das Klischee:

- Jung Mutter geworden.

- selbst Heimerfahrung

- eher Bildungsfern

- Niedriglohnsektor

Usw. Usw.

(Und über die Ersatzfamilie für den Hund will ich auch nicht nachdenken. :( )

Aber zur Ehrenrettung dieser Familie : Sowohl Kinder als auch Hund werden sehr geliebt.

(Das wiederum ist dann manchmal einfacher zum Umgang, als die Akademikerfamilie mit Leistungszwang und Emotionaler Kälte...)

Aber da könnten wir jetzt noch lange lange drüber schreiben...... :Oo

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Danke :kuss:

Ich hatte dich so verstanden, dass du diese Frage hier deshalb stellst, um Meinungen zu hören und vielleicht dabei auch Aspekte zu bekommen, die du - als Involvierte - evtl. nicht auf dem Plan hast. Dabei geht es nicht darum, ob ich mit meiner Meinung Recht habe oder nicht, sondern einfach um eine Erweiterung der Sichtweise, die nötig ist um den "richtigen" Weg zu beschreiten.

Es ist einfach eine schwierige Entscheidung ...

Gut finde ich z. B. den Einsatz des Trainers - nicht nur, weil er/sie die Familie unterstützen kann, sondern eben auch weil er noch einmal aus einem anderen Blickwinkel (und mit anderer, hundebezogener Kompetenz) Tendenzen sehen kann, die auf eine spätere Problematik hinweisen könnten; ein "Frühwarnsystem" quasi, weißt' wie ich's mein? ;)

Verantwortung zu übernehmen setzt erst einmal voraus, dass man diese Verantwortung überhaupt sieht; dann ist zwischen dem Wollen und Können oft auch noch ein großer Unterschied, hier können aber sicher Hilfestellungen geleistet werden.

Mir stellt sich hier die Frage, welchen Nutzen-Effekt ein solches Gesamtpaket hat - und das ist sicherlich eine Sichtweise, die ein Ausschalten jeglicher Emotionalität erfordert :(

Es ist tatsächlich sehr hart, eine Entscheidung zu treffen bei der man weiß, dass diese Entscheidung eine große emotionale Härte beeinhaltet, für die Betroffenen genauso wie für einen selbst.

Hm - ich würde wirklich sehr darauf schauen, ob bei der Familie die Basis für Verantwortung gegeben ist, und dann, welche Möglichkeiten du hast, der Familie beim Tragen dieser Verantwortung zu helfen.

Dass du mit dieser Familie mit-leidest, dass du ihnen das, was sie lieben, nicht wegnehmen möchtest, ist ein nicht nur liebenswerter Aspekt an dir, sondern auch (aus meiner Sicht) eine unabdingbare Fähigkeit für deinen Job.

Ich sehe allerdings auch die Möglichkeit, dass du dich "dabei selber vergißt", dich selber nicht genug schützt.

Verliere auch das nicht aus den Augen! :kuss:

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Ich denke auch, wie schon "gesagt" wurde, das muß man nicht an einer

bestimmten Rasse festmachen!

..natürlich läßt man Kinder und Hunde nicht unbeaufsichtigt!

**der Beitrag von pesu spricht mir aus dem Herzen! Familienbetreuer & Hundeversteher!!!

Kinder und auch Hunde sind von den "großen Menschen" abhängig!

Wenn man sich Kinder & Hunde "anschafft" < (blödes Wort!), dann muß man auch die Verantwortung übernehmen!

Wenn ich von Familien lese, wie die in deinem Beitrag beschrieben, vibrieren meine

Nackenhaare!

Ein Baby wurde herausgenommen, ein Welpe wurde schon abgegeben!

Dann ein neues Baby, ein neuer Hund! Gedankenlos!!! Wenn jeder so denken würde???

"och, das eine weg, Hund auch.. gibt's halt was neues!

Denke mal, das jeder weiß, was ich sagen damit will!

Ich würde es so machen, wie pesu! So ist keiner im Nachteil!

Auch Hunde sterben manchmal aus Kummer und Sehnsucht nach *Herr & Frauchen*!

Ich spreche da leider aus Erfahrung!

Kinder sowie auch Hunde können sich ihr Zuhause nicht aussuchen und sind,

wenn Eltern & Hundehalter das nicht gebacken kriegen, auf Hilfe und Unterstützung

von Aussen angewiesen!

Durch deinen Beitrag denke ich, das dir auch der Hund am Herzen liegt und ich find's

super, das du dir Gedanken machst!

Schlußwort..*Hund wird nicht als Kampfhund geboren,

das wird er nur, wenn er vom Menschen dazu

gemacht wird*!

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UPDATE:

Der Hund kommt weg.

Ich hatte für diese Woche einen Termin mit meinem Trainer vermittelt (für sehr wenig Geld). Der kam aber nicht mehr zustande.

Die Klientin kam nun zum Schluss, dass sie mit Kind, und Baby und 2 Zimmerwohnung mitten in der Stadt einen Junghund- Kraftpaket nicht schafft.

ARGH....(ist ja nicht so dass ich das nicht gesagt hätte und dass man schonmal einen Welpen hatte, den man dann als Junghund abgegeben hat..... :wall: ) .

Es lief wie ich erwartet hatte. Vorwegdenken ist schwierig, es braucht die direkte eigene Erfahrung.

Ich denke aber insgesamt ist es für den Hund (wenn er einen guten Platz bekommt) und auch für die Familie besser.

Der Hund ist übrigens super lustig und nett. Stürmisch aber freundlich. Langsam fängt er an bei Artgenossen zu bellen. Pubertät, denk ich mal.

Er sieht aus wie ein schwarzer Labbi mit einem dickeren Kopf.

Wenn ich einen 2. Hund wollte hätte ich es mir tatsächlich überlegt.

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