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Hundeforum Der Hund
Tröte

Aufreiten unterbinden?

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen,

mich würde mal eure Meinung interessieren.

Also, eben in der Hundeschule, war Capper von einer Hündin, die vor 3 Monaten läufig war und mittlerweile 10 Monate ist, sehr angetan.

Er hat immer wieder versucht bei ihr aufzureiten.

Capper ist jetzt 6 Monate alt.

So, für mich stellt sich die Frage, ist es sinnvoll, dieses Aufreiten zu unterbinden oder kapiert Capper es besser, wenn die Hündin ihm klar macht, das sie das nicht will?

Sie hat ihm das schon sehr toll klar gemacht, war aber selber auch an seinem Interesse interessiert.

Wie seht ihr das, sollte man Aufreiten grundsätzlich als Mensch unterbinden?

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Ich würde sagen: Ja, auch bzw. gerade der Mensch sollte das Aufreiten unterbinden.

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Ich unterbinde es, weil Oliver sich gerne reinsteigert.

Wenn eine Huendin ernsthaft Bescheid gibt, dann besinnt er sich eines besseren und ich brauche nicht einzugreifen - die kommunizieren da deutlicher als ich. Aber wenn sie nur quiekend im Kreis springen, scheint das seinen Ehrgeiz nur noch mehr anzuspornen.

*seufz*

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Ja, definitiv. Ich finde das ist ein extrem respektloses Verhalten und ich möchte weder meinen Hund mit gequältem Gesichtsausdruck unter einem solchen Aufreiter sehen noch möchte ich dass mein Hund auf die Idee kommt das mit anderen zu machen. Für mich ist es ein No go.

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Ich würde es auch unterbinden, auch wenn der Rüde oder die Hündin sehr souverän reagieren :)

Weißt Du, ich denke mir eben, dass es ja schön und gut ist, dass der andere Hund insofern Deinem Hund bescheid gibt, dass der eigene Hund sprich Capper merkt: Auweia, bei dem / der sollte ich es lieber lassen :o

Wenn ich aber jedes Aufreiten schon im Keim ersticke ( habe ich damals bei Joss gemacht ;) ), lernt mein Hund ja, dass ICH das nicht möchte EGAL bei welchem Hund, weißt ;)

Joss reitet wie Du ja gesehen hast, überhaupt nicht auf und ich schiebe das auch nicht nur auf seine Ader, sondern eben darauf, was ich gemacht habe :)

Im Gegenzug habe ich aber auch jedes fremde Aufreiten bei ihm sofort unterbunden, wenn ich gemerkt habe, der andere Besitzer reagiert nicht, bin dann immer zu Joss und habe ihm den Hund vom Rücken gepflückt - einfach, damit er merkt, ich stehe auch für ihn ein ;)

Du schaffst das schon :kuss: Bei Joss und mir hat es so viel gebracht, dass trotz läufiger Hündin ein normales Spazierengehen möglich war ( hatte da schonmal einen Thread dazu ;) ), nachdem ich ihm ein paar Minuten lang in Erinnerung rufen musste, dass er das bitte unterlassen soll, zu interessiert zu sein :D

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Okay, vielen Dank für eure Meinungen :kuss:

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Kann mich nur anschließen, ich würde es auch unterbinden

Lg Birgit

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Moinsen,

kommt drauf an. Ich unterbinde nicht jedes Aufreiten. Wenn die Hunde beide sozial kompetent und nicht überfordert sind (oder läufig) dürfen sie gerne mit einander kommunizieren.

Wenn ich sehe das einer der beiden oder drei Hunde überfordert ist, wird diesem Hund sofort Schutz gegeben und die Hunde über ihm abgeerntet.

gruss

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Lilly reitet bei der unkastrierten Hündin einer Hundefreundin auf. Es heisst, es soll Dominanzverhalten sein, da die Hündin auch jünger ist. Ich unterbinde das auch, da ich gemerkt habe, dass es zur Manie werden kann.

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Hi,

im Fall der TE ist es ja wohl trotz des jungen Alters sexuell motiviert..

Da sind Hunde mal wieder so verschieden veranlagt, dass von "Null" bis "extremem" Interesse alles drin ist.

Ich würde in diesem Fall - wenn also die Hündin ihn nicht oder nicht effizient genug abschüttelt dies dann unterbinden, wenn ersichtlich ist, dass sie das motivationslos macht, also eigentlich an ihm interessiert ist, aber das Aufreiten doof findet. Also dann, wenn sie nicht gestresst wirkt. Hätten angemessene Abbrüche keine Wirkung, würde ich ihn aus der Situation rausholen.

Wäre die Hündin echt gestresst, würde ich deren Halterin bitten, ihre Hündin zu "verteidigen" und dafür zu sorgen, dass der Rüde sie in Ruhe lässt.

Funktionierte das nicht, würde ichs dann selber versuchen. Hätte auch dies keine Wirkung, wieder rausholen, anleinen und wenn nötig gehen.

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