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Jagdtrieb in Tötungsabsicht "wegerziehen"

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aber WELCHER HUND ist denn noch so "urtümlich", dass der komplette Regelkreis der Jagd (Auslöser: Hunger; Jagdverhalten: Auswahl, wer vom Rudel zur Jagd eingesetzt wird, welche Aufgaben wer übernimmt, welche Beute ausgewählt wird, welche Jagdstrategie verwendet wird, wer übernimmt das "kampfunfähig machen" der Beute, wie wird die Beute aufgeteilt, evtl. noch Aufteilen und Versorgen der Nachzucht) noch in einem Hund in dieser Form veranlagt ist?

Ein Hund, den man zB aus Spanien oder Italien nach Deutschland gebracht hat, nachdem er sich mehrere Monate/Jahre komplett selbst versorgen musste.

Eine sehr romantische Vorstellung vom jagenden und sich damit selbstversorgenden "Straßenhund" - nur leider falsch. Straßenhunde ernähren sich überwiegend von den Abfällen der menschlichen Zivilisation (Bradshaw 2006). Diese Domestikationserscheinung (= Versorgung durch den Menschen, auch wenn diese hier nur indirekt erfolgt) ist über die Jahrtausende hinweg tief verankert in Hunden; sie erklärt aber auch, warum selbst ein von uns als menschenscheu bezeichneter "Straßenhund" sich in deutlich größerer Nähe zum Menschen aufhält, als es ein ohne menschliche Beeinflussung aufgewachsener Wolf freiwillig je tun würde.

Diese Veranlagung des Hundes ist auch die Erklärung dafür, warum so viele ehemalige Straßenhunde sich nahezu (die Erklärung, warum "nahezu" erspare ich mir hier ;) ) problemlos wieder auf ein Leben in Gemeinschaft mit dem Menschen umstellen können.

Und solche Hunde werden eben durch die vielen Tierschutzhunde immer häufiger.

Wobei natürlich die Auswahl der Aufgaben nicht bei jedem Hund anfallen, aber die fallen auch nicht bei jedem Wolf an, weswegen ich dies guten Gewissens aus dem "Regelkreis" ausklammern würde. Zumal ich sicher bin, dass die Wölfe/Hunde nicht so bewusst Auswahl betreiben, sondern dass jedes Tier nach seinen Fähigkeiten arbeitet, und sich ein System erst mit der Zeit einspielt.

Hier berücksichtigst du anscheinend die Anpassungsfähigkeit der Wölfe an ihr natürliches Umfeld zu wenig. Ansonsten würde, nach deinen Worten, durch den zeitweise (Verletzung) oder gänzlichen (Tod) Wegfall eines Rudelmitglieds auch das gesamte System zusammenfallen; die Gemeinschaft wäre damit zum Tode verurteilt. Tatsächlich werden in solchen Zeiten "Aufgaben" umverteilt - und zwar unverzüglich, damit das Rudel überleben KANN.

Dies liegt dann aber daran, dass es dem Halter zu diesem Zeitpunkt nicht gelungen ist, diese Selbstbelohnung zu verhindern und über Alternativangebote eine Motivation anzubieten, welche diese Jagdmotivation übersteigt

Sofern ein Halter vorhanden ist.

Ein "Halter" ist ab dem Moment vorhanden, wo ein Hund sich in der Obhut/der Aufsicht/dem Besitz eines Menschen befindet. Macht ein Hund die Erfahrung, dass eine Verhaltensstrategie aus seinem Vorleben auch in diesem "neuen" Leben von Vorteil oder auch nur durchführbar ist, so wird er keine Veranlassung haben, dieses Verhalten zu ändern.

Natürlich kann man hier auch aversiv vorgehen - aber man kann sich auch vorsorglich auf bestimmte Verhaltensweisen einstellen und langfristig auf die Lernfähigkeit des Hundes bauen.

Und deine Strategie ist an sich genau richtig für einen Hund, der nicht jagen soll - nur kann man zB bei einem Hund der zur Jagd eingesetzt wird eben nicht so agieren, denn der SOLL ja irgendwann mal arbeiten :)

Öhm - Hallo??? Meine Hunde JAGEN - nur eben Dummies.Es wäre ein Leichtes für mich, sie auf andere Beute umzustellen, gerade WEIL ich auf die derzeitigen Grundlagen der Impulskontrolle und Steadieness aufbauen kann :kaffee:

Nun ist aber Herrchen-Jäger tot und Hundehund kommt in neue Hände - ohne Jagd. Und nun?

Hm - also bisher bin ich noch nirgendwo auf Anzeigen gestoßen, wo der fantastisch ausgebildete Hund eines Jägers ein neues Zuhause sucht ... :kaffee:

Oder aber, ich habe keine Rasse, die generell auf Zusammenarbeit gezüchtet wurde, also keinen Setter, Retriever, Vorstehhund, sondern eine Bracke oder einen Terrier, die viel solo jagen sollen (und entsprechend gezüchtet wurden)

Also ich weiß ja schon, was du mit "solo jagen" oder "Solitärjäger" meinst - ich bin mir aber ziemlich sicher, dass du hier mehrere Sachinhalte miteinander vermengst, die einen falschen Eindruck über diese Rassen vermitteln. Mit SOLITÄR jagen meinst du ein größeres Aufgabenfeld/Arbeitsbereich dieser Hunde, als es z. B. andere Spezialisten wie Apportierhunde haben.

Dieses Aufgabenfeld umfasst dann das Spurensuchen, Spuren aufnehmen und verfolgen, aufstöbern/hetzen bis hin zum Stellen/Erlegen des Wildes. Dazu gehört aber auch das Anzeigen des gestellten/erlegten Wildtieres oder auch das Apportieren der erlegten Beute ZUM Jäger, in keinem Fall jedoch das Verspeisen der Beute.

Zumindest die vom FCI anerkannten Rassen werden als JagdPARTNER des Menschen gezogen, wozu eben auch die Eigenschaft der Führigkeit durch den Menschen gehört.

Ein Jagdhund, der wirklich SOLITÄR jagen würde, also ohne durch den Menschen beeinflussbar selber entscheidet, was wann wo wie gejagt wird ... wäre bei einem passionierten Jäger schneller weg ... als wir Hunde aus dem Ausland holen könn(t)en ... :kaffee:

Auch diese Hunde sind KEINE Solitärjäger! Allerdings verfügen sie aufgrund ihrer Spezialisierung oftmals über einen großen Hang zur Eigenständigkeit und entsprechender Wildschärfe ... was sie nicht unbedingt zu "leichtführigen" Hunden für den Normalverbraucher/Nichtjäger macht.

Es ist schwer, einem Hund für den Jagen ALLES ist eine Alternative zu bieten, die ihm mehr bedeutet. Sicher gibt es das, sicher kann man es so versuchen. Aber es funktioniert wirklich eben nicht bei jedem Hund.

Lemmy zB ist zwar ein jagdlich passionierter Hund, ich denke aber, er würde sich bei ordentlichem (aversiven) Training abrufbar bekommen lassen.

Nun war ich nicht motiviert genug :zunge: und drum hab ich mich für ne Leine am Hund entschieden, und wir leben gut damit.

Meine Hunde sind durch ordentliches (nicht-aversives) Training abrufbar und kontrollierbar geworden

Also echt ey, boah ey ... "ordentliches" Training = aversives Training? Tststs ...Friederike, diese Einstellung hast du nicht wirklich, oder? ;)

Wir waren schon mehrmals mit der Trailgruppe im Wald unterwegs. Einmal sprang ein Reh direkt vor uns weg - ein Stück den Trail entlang (natürlich :Oo ) und Lemmy war seeeehr erregt. ABER er ließ sich mit einem scharfen "Arbeiten" wieder zu Sinnen rufen und wir haben gut und erfolgreich den Trail gemeistert.

Das ist eine Beschäftigung, die ihm in dem Moment tatsächlich mehr bedeutete als die weglaufende Beute.

Nur kann ich nicht mit meinem Hund nur noch Trails gehen im Wald :D

Marlowe, oder auch Butch zB waren dagegen mit einem scharfen "Nein" sofort zu stoppen - die gingen auch mal zwei drei Sprünge hinterher, aber deren Motivation MIR zu gehorchen war einfach größer als die, einem Tier nach zu hetzen. Hach, was waren (sind) das für angenehme Hunde :zunge:

Angenehm = bequem, nicht so aufwändig?

Ich bin der Auffassung, dass dies eine Ermessenssache ist, abhängig von dem Willen, Können und äußeren Umständen eines Hu-Ha-Gespannes.

Es ist doch immer wichtig, was an Lebensqualität für diese Gemeinschaft und die daran Beteiligten bei rauskommt: Wenn ich als Mensch so viele und große Kompromisse eingehen muss, dass ich dabei erheblich zu kurz komme - dann ist das dem Wohlbefinden einer Gemeinschaft genauso wenig zuträglich wie einHund, der sich zu sehr den Ansprüchen seines Menschen beugen muss.

Mit anderen Worten: Wenn du und dein Hund mit diesem Kompromiss des zeitweiligen Anleinens zufrieden sind - dann ist doch Alles im grünen Bereich ;)

Lieber Gruß

Moni

P.S.: An das Mod-Team: Sorry für dieses "großflächige" Zitieren ... aber ich habe hier keine andere Möglichkeit gesehen, um die Bezugnahme des Zitierten auf Zitiertes nicht aus dem Zusammenhang zu reißen ... :)

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Eine sehr romantische Vorstellung vom jagenden und sich damit selbstversorgenden "Straßenhund" - nur leider falsch.

Ich sprach nicht von einem Straßenhund. Und natürlich sind die meisten Straßenhunde Abfallfresser - das wären auch die meisten Straßen-Wölfe, ist ja viel einfacher - aber es GIBT Hunde, die noch jagen können und es auch tun - um zu überleben, nicht nur aus Spaß. Ich habe das nur als Beispiel aufgerufen, da du ja danach fragtest. Als besonders häufig sehe ich so etwas auch nicht an - aber das gibt es.

Romantisch kann ich daran übrigens nichts finden.

Hier berücksichtigst du anscheinend die Anpassungsfähigkeit der Wölfe an ihr natürliches Umfeld zu wenig. Ansonsten würde, nach deinen Worten, durch den zeitweise (Verletzung) oder gänzlichen (Tod) Wegfall eines Rudelmitglieds auch das gesamte System zusammenfallen; die Gemeinschaft wäre damit zum Tode verurteilt. Tatsächlich werden in solchen Zeiten "Aufgaben" umverteilt - und zwar unverzüglich, damit das Rudel überleben KANN.

Wieso?

Wo steht, dass es immer nur EINEN Wolf gibt, der eine bestimmte Aufgabe gut kann? Beim Fußball (plattes Beispiel) gibt es auch immer mehr als einen Stürmer. Ein großes Rudel, das große Tiere jagt arbeitet "im Schichtdienst", heißt erst hetzen die einen, dann hetzen die anderen dann kommen welche von der Flanke und dann wird immer munter durch gewechselt, so das

Vermutlich meinen wir schon ungefähr das gleiche, nur stört ich die Vorstellung, dass Wölfe sich vor einer Jagd absprechen und einen Plan festlegen. Das hat schon ein wenig zu viel von Disney :)

Bei der Hatz wird dann "entschieden", welches der Tiere den größten Jagderfolg liefern wird. Also verletzte, junge, alte oder irgendwie auffällig gemusterte. Aber das ist kein Absprechen, sondern ein Fokussieren der einzelnen Tiere auf die beste Beute. Ich kann mir vorstellen (kenne aber derzeit keinen Beleg), dass der Wolf mit dem besten Einschätzungsvermögen das "Signal" gibt, welches Tier die Beute werden soll - aber es kann durchaus auch sein, dass es sich im Laufe der Jagd einfach ergibt, dass ein Tier aus der Gruppe abgesprengt wird und dann von allen anderen sofort als Ziel angenommen wird.

Ein "Halter" ist ab dem Moment vorhanden, wo ein Hund sich in der Obhut/der Aufsicht/dem Besitz eines Menschen befindet. Macht ein Hund die Erfahrung, dass eine Verhaltensstrategie aus seinem Vorleben auch in diesem "neuen" Leben von Vorteil oder auch nur durchführbar ist, so wird er keine Veranlassung haben, dieses Verhalten zu ändern.

Natürlich kann man hier auch aversiv vorgehen - aber man kann sich auch vorsorglich auf bestimmte Verhaltensweisen einstellen und langfristig auf die Lernfähigkeit des Hundes bauen.

Das ist natürlich richtig. "Vorsorglich" wäre dann natürlich in meinen Augen IMMER eine Leine, bis sicher ist dass kein Interesse an Jagd vorhanden ist.

Öhm - Hallo??? Meine Hunde JAGEN - nur eben Dummies.Es wäre ein Leichtes für mich, sie auf andere Beute umzustellen, gerade WEIL ich auf die derzeitigen Grundlagen der Impulskontrolle und Steadieness aufbauen kann :kaffee:

Wir reden hier aber doch nicht von Hunden, die tote/leblose Dinge im Wald finden und mitnehmen. Der Thread geht um Tötungsabsichten bei der Jagd - und ein Retriever oder Setter oder Pointer, der den apportierten Hasen totschüttelt ist jagdlich nicht zu gebrauchen.

Dummiesuchen ist natürlich Jagdverhalten, bzw eine Sequenz daraus. Ebenso wie das Hüten der Border-Collies eine Sequenz aus der Jagd ist, auf die selektiert wurde bei der Zucht.

Retriever und Pointer etc sind doch gerade deswegen so gut für die Enten/Niederwildjagd zu gebrauchen, weil in ihnen die Sequenzen des Jagdverhaltens so speziell ausgewählt wurden, dass sie eben NICHT losrennen und versuchen die Ente selber zu packen (oder sich anschleichen und die Ente packen - je nach Erfahrungsschatz :zunge: ), sondern sie warten, bis das Zeichen gegeben wurde um die Beute zu holen.

Beim Pointer/Vorstehhund kommt das Aufstöbern der Beute noch dazu (welches beim Retriever klassischerweise(!) nicht im Fokus steht, aber sicher auch manchmal genutzt wird - aber hier wurde bei dem Tier eine "Warte-Schleife" ein"gebaut", so dass hier der Besitzer gut ansetzen kann und dem Hund beibringt, erst auf Kommando (wenn die Flinte angesetzt wurde zB) das Wild aufzuschrecken.

Ja, diese Hunde sind mit auf der Jagd und jagen - aber wenn wir das jetzt mit dem hetzen und packen von (bis dahin) lebenden Tieren vergleichen, wird es albern.

Dass solche Hunderassen ebenso zu wild herumhetzenden Tieren werden können ist klar - ein Setter, den man mal eben lustig machen lässt was er will, wird sicher nicht stehen bleiben vor der Ente/dem Hasen, sondern sich selbst auf die Hatz machen.

Also ich weiß ja schon, was du mit "solo jagen" oder "Solitärjäger" meinst - ich bin mir aber ziemlich sicher, dass du hier mehrere Sachinhalte miteinander vermengst, die einen falschen Eindruck über diese Rassen vermitteln. Mit SOLITÄR jagen meinst du ein größeres Aufgabenfeld/Arbeitsbereich dieser Hunde, als es z. B. andere Spezialisten wie Apportierhunde haben.

Nein.

Ich meine Hunde, die von einer Position im Wald losgelassen werden und ALLEINE durch den Wald laufen und Wild aufschrecken - dabei NICHT auf Rufe von Jägern (seien es Besitzer oder nicht) hören - und dies auch nicht sollen.

Dieses Aufgabenfeld umfasst dann das Spurensuchen, Spuren aufnehmen und verfolgen, aufstöbern/hetzen bis hin zum Stellen/Erlegen des Wildes. Dazu gehört aber auch das Anzeigen des gestellten/erlegten Wildtieres oder auch das Apportieren der erlegten Beute ZUM Jäger, in keinem Fall jedoch das Verspeisen der Beute.

Richtig.

Zumindest die vom FCI anerkannten Rassen werden als JagdPARTNER des Menschen gezogen, wozu eben auch die Eigenschaft der Führigkeit durch den Menschen gehört.

Kommt darauf an, was du mit "Führigkeit" meinst. Ein Hund, der sein Tun immer unterbricht wenn Herrchen das will? Dann liegst du falsch, das ist bei einigen Hunderassen schlicht nicht von Interesse. Beispiel wären hier DJT oder Teckel.

Sie sind sicher erziehbar - sonst hätte das Zusammenleben wenig Sinn - aber frag mal die Teckelbesitzer (Rauhaardackel speziell), für wie führig sie ihre Hunde halten.

Oder einen Bloodhound, der zwar inzwischen nicht mehr zur Jagd eingesetzt wird, aber dennoch als Jagdhelfer seinen Ursprung hatte. Erziehung ist bei dieser Rasse unwichtig - die Nase muss funktionieren. Dazu haben sie aber ein nettes Wesen bekommen, so dass Erziehung eben auch Nebensache bleiben kann.

Ein Jagdhund, der wirklich SOLITÄR jagen würde, also ohne durch den Menschen beeinflussbar selber entscheidet, was wann wo wie gejagt wird ... wäre bei einem passionierten Jäger schneller weg ... als wir Hunde aus dem Ausland holen könn(t)en ... :kaffee:

Nö.

Das ist nicht wahr. "Beeinflussbar" wäre er natürlich immer an einer Leine - ich denke mal, das meinst du nicht.

Auch diese Hunde sind KEINE Solitärjäger!

Sondern?

Google mal den Begriff - genau so wie ich ihn verwendet habe wird er auch im Kreise ihrer Arbeitsaufgabe genannt.

Meine Hunde sind durch ordentliches (nicht-aversives) Training abrufbar und kontrollierbar geworden

Also echt ey, boah ey ... "ordentliches" Training = aversives Training? Tststs ...Friederike, diese Einstellung hast du nicht wirklich, oder? ;)

Nein, ich habe ein Fragezeichen vergessen, das hinter "aversiv" in die Klammer sollte. Sorry, my bad. Es bezog sich auch lediglich auf MEINEN Hund.

Angenehm = bequem, nicht so aufwändig?

Ja, in diesem Falle genau das. Ist das schlimm in deinen Augen, wenn man es angenehm findet, dass ein Hund wenig Erziehungsaufwand bedarf, dass er ohne Leine überall laufen kann weil er nichtstut und nichtjagt?

Mit anderen Worten: Wenn du und dein Hund mit diesem Kompromiss des zeitweiligen Anleinens zufrieden sind - dann ist doch Alles im grünen Bereich ;)

Da stimme ich dir uneingeschränkt zu. Dennoch ist es einfacher, wenn man es nicht muss weil Hund nicht jagt, und der Jagd-Wille auch ohne langes oder hartes (oder beides?) Training nicht so stark ist, dass der Hund abhaut.

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Ein Hund, den man zB aus Spanien oder Italien nach Deutschland gebracht hat, nachdem er sich mehrere Monate/Jahre komplett selbst versorgen musste.

Und solche Hunde werden eben durch die vielen Tierschutzhunde immer häufiger.

Damit sind nicht Straßenhunde gemeint?

Welche Hunde denn dann :???

Den Begriff Solitärjäger finde ich in der Fachliteratur leider nicht :( - nur auf den Seiten einiger Hundetrainer/Hundeschulen; woher diese Begriff stammt, inwieweit er tatsächlich wissenschaftlich belegt ist und auf Hunde zutrifft ... kann ich keine Infos zu finden.

Eine Spezialisierung auf das Apportieren auf tote/leblose Gegenstände gibt es nicht, wohl aber eine Veranlagung zum Apportieren an sich. WAS als Apport gewünscht wird, muss auch diesen Spezialisten erst gelehrt werden ;)

Auch der DJT kommt mit speziellen Veranlagungen auf die Welt, deren Anwendung ihn aber erst gelehrt werden muss. Sicher keine Aufgabe für Anfänger - aber ohne es gelernt zu haben, wird dieser Hund EIGENE Strategien entwickeln, die seine Bedürfnisse erfüllen ... wie jeder andere Hund eben auch.

Die Fähigkeiten eines DJT lassen sich zwar hervorragend für die Baujagd ausnutzen ... er KANN aber auch zu anderen Jagdaufgaben eingesetzt werden, kommt immer darauf an, welche Aufgaben der Jäger diesem Hund zugedacht hat.

Deine Darstellung "... der Hund wird an einer Stelle losgelassen und jagt dann alleine ..." ist mir zu simpel, weil sie den Gedanken aufkommen lässt, dass diese Hunde grundsätzlich unkontrolliert losjagen, sobald sie losgelassen werden.

Ich kenne Jäger, deren Hunde sehr genau unterscheiden können, wann sie sich einfach nur auf einem einfachen Spaziergang befinden, wo keine Jagdaufgaben auf den Hund warten, und wann es zur Jagd geht.

Ist Alles eine Sache der Ausbildung - wobei es da durchaus Jäger geben mag, die nur zu diesem Zweck die Hunde aus dem Zwinger holen, weshalb diese Hunde dann eben IMMER zur Jagd bereit sind, sobald sie den Zwinger verlassen.

Dieses Verhalten findest du aber in jeder "Sportart" bei ALLEN Hunden, denen ein solches "Leben" zugedacht ist.

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Damit sind nicht Straßenhunde gemeint?

Welche Hunde denn dann :???

Vielleicht war ich einfach zu undeutlich - natürlich werden meistens Straßenhunde nach Deutschland gebracht, da sie a) leicht zu finden sind, B) sich leicht an Menschen binden und c) auch das meiste "Problem" darstellen, weil sie eben ständig sichtbar im Stadtbild sind.

Ich bin aber sehr sicher, dass es Hunde gibt, die sich auch komplett alleine (also alleine = ohne Menschen) selbst versorgen können. In den Bergen von Russland oder Alaska oder so. Der Dingo wäre eventuell ein Beispiel - also nicht der Dingo wie er jetzt ist, sondern die ersten Dingo-Vorfahren, die eben als Hund geboren wurden, sich aber im Laufe der Zeit so verwildert haben, dass sie komplett alleine gut zurecht kommen.

Du hast ja schon recht dass die meisten Hunde eben nicht gut alleine klar kämen - aber es GIBT eben Hunde, die überleben würden, die jagen und fressen und die das ohne den Menschen schaffen. Darum ging es mir, weil du ja fragtest, welcher Hund denn so ursprünglich wäre. Meiner Ansicht nach gibt es viele Hunde, die das könnten - auch wenn es nicht alle tun.

Den Begriff Solitärjäger finde ich in der Fachliteratur leider nicht :( - nur auf den Seiten einiger Hundetrainer/Hundeschulen; woher diese Begriff stammt, inwieweit er tatsächlich wissenschaftlich belegt ist und auf Hunde zutrifft ... kann ich keine Infos zu finden.

Naja, nicht alle Begriffe sind wissenschaftlich belegt. Man nennt ja auch den Menschen immer mal wieder Rudelführer, obwohl wissenschaftlich nicht belegt ist, dass der Mensch ein Rudel anführen kann wie es ein Hund könnte.

Aber der Begriff "Solo-Jäger ("Solitärjäger" habe ich nicht geschrieben) wurde dennoch in meiner Anwesenheit mehrfach verwendet, wenn es um die Bracken und ihr Jagdverhalten ging, unter anderem in der Vorlesung zur Wildbiologie im Kapitel Jagdhunde/Jagen mit Jagdhunden, welches damals Helmuth Wölfel hielt, welcher auch ein Buch über Bewegungsjagden geschrieben hat.

Er erwähnte Solo-Jäger explizit im direkten Vergleich zu den Vorsteh-Hunden und Hunden, die auf Bewegungsjagden mit dem (durch den Wald gehenden und Lärm machenden) "Treibern" (Begriff stimmt nicht, aber das führt jetzt zu weit) mitgehen und als "Satellitenhunde" um den Treiber herum für Unruhe sorgen. Allerdings habe ich als Beleg dafür nur meine Aufzeichnungen, und es ist durchaus möglich, dass ich hier einen Begriff nicht ganz richtig in Erinnerung habe und eher die Hunde gemeint waren, die SOLO, also nicht mit anderen Hunden gemeinsam jagen. (in der Aufzeichnung steht das Wort "Solo-Jäger" neben den Bracken in einer Tabelle als Stichwort, und so ganz kann ich mir heute eben nicht mehr sicher sein, was genau ich damit meinte ;) )

Dennoch: auch wenn es um "solo" im Bezug auf andere Hunde handelt, so jagen diese Hunde doch ohne direkten Einfluss des Halters!

Die Fähigkeiten eines DJT lassen sich zwar hervorragend für die Baujagd ausnutzen ... er KANN aber auch zu anderen Jagdaufgaben eingesetzt werden, kommt immer darauf an, welche Aufgaben der Jäger diesem Hund zugedacht hat.

Habe ich etwas Gegenteiliges gesagt?

Natürlich kann man auch mit einem DJT Schweißarbeit machen oder apportieren. Man kann auch einen Labrador zum Brackieren schicken, aber in den seltensten Fällen wäre dieser dann wirklich genau so gut wie eine Bracke oder ein Wachtelhund. Sprich, wenn ich einen Hund zur Nachsuche haben will, dann wähle ich nicht unbedingt einen Terrier als Allround-Hund, sondern einen Spezialisten.

Und die Spezialitäten eines Terriers liegen nun mal im Aufstöbern, Verbellen und nerven von Wild (insbesondere Wildschweine), so dass diese sich aus der Dickung begeben.

Deine Darstellung "... der Hund wird an einer Stelle losgelassen und jagt dann alleine ..." ist mir zu simpel, weil sie den Gedanken aufkommen lässt, dass diese Hunde grundsätzlich unkontrolliert losjagen, sobald sie losgelassen werden.

Das ist nicht simpel! Eine Bewegungsjagd muss gut geplant werden, die Hunde müssen gut gewählt werden, die Jäger gut platziert werden. Das Ganze ist viel Aufwand und viel Arbeit (weswegen sie oft nicht korrekt durchgeführt werden :( ) und erfordert viel Wissen über das Wild, die Umgebung und die Hundeführer und Schützen, die man einlädt.

Dennoch werden in entsprechenden Revieren die Hunde losgelassen (geschnallt) und dann laufen sie los und sorgen für Unruhe im Wald.

Bracken und Wachtelhunde legen dabei Strecken von durchschnittlich 17 km zurück, dabei durchschnittlich in einem Umkreis von 550 m um den Hundehalter herum. (Quelle: Boris Schnittker – Aktivitätsanalyse von Stöberhunden auf Bewegungsjagden mittels moderner GPS-Technick (2009) Link )

Da ist wenig Einflussnahme eines Hundehalter möglich, und es wird auch nicht gewünscht, da der Hund auf einer Fährte arbeiten soll und diese sicher und lange verfolgen.

Sie sind in sofern "unkontrolliert", als dass keiner dem Hund sagt wo er hin soll und was er zu tun hat - das weiß der Hund, und er entscheidet ganz alleine, welche Spur er verfolgt.

Die Bindung an den Führer ist es, sowie ein innerer Kompass, die den Hund in einem gewissen Radius um seinen Halter hält.

Und nach der oben erwähnten Studie wird der Umkreis größer, je weiter die Jagdsaison fortgeschritten ist, sprich ein Hund der VIEL jagt, jagt auch weiter.

Ich kenne Jäger, deren Hunde sehr genau unterscheiden können, wann sie sich einfach nur auf einem einfachen Spaziergang befinden, wo keine Jagdaufgaben auf den Hund warten, und wann es zur Jagd geht.

Ja, kenne ich auch. Was nicht heißt, dass Wachtelhund Frodo nicht doch beim Spaziergang noch mal ne kleine Runde hinter einer Rehfährte laufen würde, wenn man ihn ließe (oder nicht aufpasst). "Kleine Runde" wären dann eben unter Umständen 17 km...

Niemals würde ich mich (in wildreicher Gegend) darauf verlassen, dass ein solcher Hund auf meinen Befehl stehen bleibt oder zurück kommt, sondern ich würde da schlicht und ergreifend die Leine dran lassen (es sei denn, es ist mir egal)

Darf ich fragen, was für Hunde deine Jägerbekannten führen?

Ist Alles eine Sache der Ausbildung - wobei es da durchaus Jäger geben mag, die nur zu diesem Zweck die Hunde aus dem Zwinger holen, weshalb diese Hunde dann eben IMMER zur Jagd bereit sind, sobald sie den Zwinger verlassen.

Dieses Verhalten findest du aber in jeder "Sportart" bei ALLEN Hunden, denen ein solches "Leben" zugedacht ist.

Gut, ich gebe dir Recht dass mit wirklich fester (sprich sehr konsequenter) Ausbildung auch ein Jagdterrier oder eine Bracke zum Abbruch des Jagens gebracht werden können (zumindest in der jagdfreien Saison, wo das Blut noch nicht so hoch kocht) - aber ich bin mir sehr sicher, dass dazu mehr gehört als reine positive Bestärkung.

Und habe ich einen Hund wie den von Kraecher, der wenig Interesse an anderen Dingen hat, dann wird es gleich doppelt schwer.

Ich schrieb es vorhin: mein Hund hat sehr viel Interesse an der Nasenarbeit - nicht aber daran, Kekse oder Dummies zu suchen, die irgendwo im Laub landen. Klar nimmt er die mal mit, aber das wäre kein Anreiz für ihn, sein Jagdfieber zu bremsen wenn er ein Reh sieht oder riecht.

Er hat auch kein Interesse an Bällen oder Frisbee oder sonstigem Spielzeug, was sehr praktisch wäre um eine solche Situation umzuleiten.

Welchen Reiz soll man ihm bieten, der den Reiz einer glückshormonfreisetzenden Hatz noch übertrumpft? Wie ich auch schrieb, ich kann meinen Hund nicht bei jedem Waldspaziergang auf einen Trail setzen.

Ich kann auch nicht mal eben einen Trail aus meiner Tasche ziehen, wie einen Ball oder einen Keks (leider).

Bleibt also bei einem Hund, der sein totales Glück in der Jagd/Hatz gefunden hat nur noch ein Vergrämen dieses Glücks, oder eben absolut sichere Abrichtung auf einen Befehl (Platz, Sitz, Stop etc), was aber eben je nach Reizlage auch nicht immer ohne "Vergrämmittel" (Strafe) funktioniert.

Oder eben ihn angeleint lassen, wenn man den Aufwand für sich selber als zu hoch, oder die Strafe als zu hart ansieht (in meinem Fall beides :zunge: )

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Ich habe jetzt nicht alles nachgelesen.

@marcolino

Es gibt noch Hunde, die jagen können.

Seht euch mal Videos vom Coursing bei Barsois oder Deerhounds an.

Ohne die Jagd jemals zu brauchen, wissen sie ganz genau was sie tun müssen, wie sie zusammenarbeiten müssen. Sie wissen, dass eine Aufgabentrennung zwischen Jäger und Absicherer am besten zum Ziel führt.

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Nicht nur Deers und Barsois sondern der größte teil der Windhunde sind in der Lage ohne Menschen zu überleben. Denn sie haben diese Fähigkeit die komplette Sequenz einer Jagd abzuspulen nie verlernt. Dabei ist es gleich ob sie zu mehreren oder alleine jagen.

In einigen Ursprungsländern Zentralasiens gibt es auch heute noch Menschen die als Nomaden leben und wo die Hunde die bei ihnen leben sich zum größten teil selbst versorgen durch das erlegen von Kleintieren, Hasen, Murmeltiere usw.auch meiner würde ich das ohne weiteres zutrauen.

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@Gerhard

Was könnte man denn für einen Zwang auf einen Jäger ausüben, der nicht tierschutzrelevant ist?

Mechanische Zwänge, wie früher auch. Moderne und bessere Hilfsmittel hat man ja verboten. Also back to the roots.

Jupp - Maulkorb

Das ist das einzige, was mir einfällt ohne meinem Hund gesundheitlich zu schaden.

Allerdings wird durch den Maulkorb die Ursache nicht beseitigt.

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@Gerhard

Was könnte man denn für einen Zwang auf einen Jäger ausüben, der nicht tierschutzrelevant ist?

Mechanische Zwänge, wie früher auch. Moderne und bessere Hilfsmittel hat man ja verboten. Also back to the roots.

Jupp - Maulkorb

Das ist das einzige, was mir einfällt ohne meinem Hund gesundheitlich zu schaden.

Allerdings wird durch den Maulkorb die Ursache nicht beseitigt.

Du weisst nicht wovon ich rede.

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Genau wegen des letzten Satzes kommt es zu den Irrtümern bei der Beurteilung und letztendlich Problembehandlung des "Jagdverhaltens" beim Hund.

Der URSPRUNG liegt zwar in den Genen der Urväter unserer Hunde, dem Wolf - aber WELCHER HUND ist denn noch so "urtümlich", dass der komplette Regelkreis der Jagd (Auslöser: Hunger; Jagdverhalten: Auswahl, wer vom Rudel zur Jagd eingesetzt wird, welche Aufgaben wer übernimmt, welche Beute ausgewählt wird, welche Jagdstrategie verwendet wird, wer übernimmt das "kampfunfähig machen" der Beute, wie wird die Beute aufgeteilt, evtl. noch Aufteilen und Versorgen der Nachzucht) noch in einem Hund in dieser Form veranlagt ist?

Sorry, aber du scheinst wenig Verständnis in die Triebe der Hunde zu haben, noch scheinst du den Regelkreis der Triebe innerhalb der Triebgruppen zu verstehen.

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@Gerhard

Was könnte man denn für einen Zwang auf einen Jäger ausüben, der nicht tierschutzrelevant ist?

Mechanische Zwänge, wie früher auch. Moderne und bessere Hilfsmittel hat man ja verboten. Also back to the roots.

Jupp - Maulkorb

Das ist das einzige, was mir einfällt ohne meinem Hund gesundheitlich zu schaden.

Allerdings wird durch den Maulkorb die Ursache nicht beseitigt.

Äh... sorry...

Befreit ein Maulkorb beim Hund das gejagte Reh von der Todesangst beim Gehetzt werden?

Weiß der Hirsch, der in Panik vor´s nächste Auto läuft, dass der Hund ihn nicht töten könnte???

Ist hier TIERschutzrelevant oder HUNDEschutzrelevant gemeint???

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