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Hundeforum Der Hund
Kreacher

Jagdtrieb in Tötungsabsicht "wegerziehen"

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Meine Phantasie reicht nicht aus, um glauben zu können, dass dies hier:

Auch wenn ihr euch gleich Kaputt lacht, als Paul Entspannt im Sitz war bin ich neben ihm in die Hocke gegangen. Habe ihn über den Rücken in den Arm genommen und die Brust gestreichelt. Dabei habe ich mit ihm mit RUHIGER STIMME gesprochen. Ich denke ich konnte ihm mit meiner Stimmlage davon überzeugen das es etwas ganz schönes ist das wir sehen.Ich habe Paul mit allem möglichen Blödsin zu getextet : Die Wohnen hier. Die haben eine große Angst. Wir dürfen nur Guggen. Die müssen sich ihr Futter selber suchen.

als Antijagdtraining ausreichend ist.

Wär irgendwie zu schön ... :)

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Ist das nicht ein GPS-Halsband?

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;-)

Nur hab ich auf die Frechheit der Tiere dort gesetzt und (Gott-sei-Dank) gewonnen. Da wurde fleissig von den "Beute-Tieren" gegen den Zaun getreten + gerammt - boahhh war das Döggelchen geschockt!

Das würde nicht funktionieren......einem Kuhbullen, welcher sie daran hindern möchte, näher zu kommen und Kuhschei....zu fressen, bietet sie die Stirn und schickt ihn nur durch Luftschnappen und Präsens weg!

Wir könnten mal zusammen in den Opel-Zoo *g*

Die "Beute" ist dort echt *räusper** ... anders ...

Und im Zweifel ist zum Schutz für beide Seiten ein Zaun dazwischen. Selbst wenn man "nur" den Hund im Lauf von Stunden gut ansprechbar bekommt, trotz Anblick von lecker Reh - wär doch auch schon was.

lg Yvonne

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Da komm ich mit...

Hier klappt es mittlerweile mit dem Absitzen richtig gut.

Sobald ein Eichhörnchen aufspringt, sitzt der Hund auf dem Hintern.

Letztens sogar in einem Bachlauf..

Aber eben nur, wenn sie an der Leine ist. Ist die ab, klettert sie auf den Baum hinterher. :wall:

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*g* oooooooooooooook!

Wir waren schon mit etlichen Hundeschule dort. Vielleicht machen wir ein Forentreffen draus?

;-)

edit: könnte bitte Dein Hund mal vorbeikommen und die Hörnchen vertreiben? Die klauen unsere ganzen Nüsse *seufz

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Bei der Nachbarskatze hat es gewirkt.

Die wurde aus der Wohnung vertrieben und traut sich seitdem auch nicht mehr bei mir rein..

Die kam immer beim Lüften durch das Fenster.

Mittlerweile können die beiden sich auch in Ruhe lassen, aber Kaninchen sind mein Horror. Die laufen hier in Massen herum.

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Das, was da mit Paulchen beschrieben wurde, mit ruhigem Zutexten und streicheln, habe ich ähnlich und erfolgreich mit meiner Hündin gemacht und mache ich auch mit dem Terrierkrümel. Aber nicht als "Antijagdtraining" und in etwas abgewandelter Form.

Nicht, weil ich mir denke, dass ich sie dadurch "beruhigen" oder von irgendwas überzeugen kann, sondern damit das "quiekende, mit aller Kraft in die Leine preschen und weiter reinsteigern" unterbrochen/gestoppt wurde/wird.

Der Terrorkrümel wand sich anfangs aus allem raus und konnte da noch nicht festgehalten werden, weil der dann wild um sich biss, aber als wir das Thema abgearbeitet hatten, probierte ich es bei ihm in der höchsten Reizlage, wo er auch vollkommen gaga unansprechbar, quietschend in der Leine hing aus.

Ging in die Hocke, holte ihn mir zwischen die Beine und hielt ihn um die Brust fest, dass er nicht nach vorne weg konnte und gleichzeitig möglichst viel von mir an Berührung auf der Haut spürte.......keine Ahnung, ob man da ne Oxytocinausschüttung erreichen kann, in der Situation, aber egal, schaden kanns ja nicht. Kraulte ihn an einer Stelle unterhalb des Brustbeines, die ihn immer schnell entspannen läßt. Gesprochen hab ich aber erstmal gar nicht, solange noch unansprechbar.

Und ob mans glauben will oder nicht: Dieses Vorgehen hat die Unansprechbarkeitsphasen sofort verkürzt und zwar beträchtlich.

So "behandelt" kamen die Hunde nach nicht mal einem Viertel der Zeit wieder runter, im Vergleich zu einfach nur in der Leine weiter geifern, wo auch ein massiver Aversivreiz nicht mehr oder kaum (vielleicht Teletak, ja) wahrgenommen wird.

Erst wenn wieder deutlich ansprechbar, rede ich dann mit den Hunden und lobe sie. Man kann sich fragen wofür - hat ja "nix richtig gemacht der Hund" .

Ich bestätige damit ganz einfach, die nahe Anwesenheit des Hundes bei mir - auch wenn sie nicht freiwillig geschah, aber in dieser hohen Reizlage, wenn sie wieder anfangen den Focus vom Jagdobjekt zu lösen, möchte ICH so schnell und intensiv wie möglich focussiert werden, mit dem Ziel, den Focuss des Hundes beim "Antijagdtraining" immer schneller und konsequenter umlenken zu können auf das gemeinsame Jagen mit mir.

Damit bin ich sehr gut gefahren, aber es war bei uns eine Massnahme um erstmal überhaupt eine Arbeitsbasis zu erreichen, worauf dann das weitere Antijagdtraining aufgebaut werden konnte.

Beim Krümel arbeite ich jetzt an den Anfängen und er macht Fortschritte.

Beispiel von vorgestern, was ich damit bei der Hündin, die wirklich extrem war, zweieinhalb Jahre ihres Lebens Jagderfolge inclusive Tötung und Verspeisen der Beute hatte, erreicht habe:

Spätnachmittags in wildreichem Gebiet. Rehe in 30 Metern Distanz werden registriert, Jagdtriebmodus: Ein

Es reicht inzwischen , wenn ich mich wortlos schnell in die andere Richtung wende, ein ganz kurzes zwischen den Zähnen "Zischpfeiffen" abgebe, was der Hinweis ist "in meine Richtung gibts Futterbeutel hetzen und lecker Beute!....und der Focus ist bei mir und bleibt auch ne Zeit da. Nach ugf. 20 Metern weiter auf dem Spaziergang, sah ich einen Hasen im Gras verharren. Die Hunde waren wieder vor mir, ca 10 Meter voraus, hatten den schon gerochen, nicht gesehen, das zeigte deutlich das Ohrenspiel und die Haltung der Hündin. Der Hase noch ca. 10 Meter vor ihnen entfernt im Gras.

Sofort von mir Kommando "zu mir", Platzanweisung, Belohnung. Platz heißt Platz, egal, was dann passiert. Das ist trainiert!

Ich ging auf den Hasen zu und scheuchte ihn hoch.

Hunde auf Hochspannung im Platz. Ich so schnell und flink, wie es mir möglich war, in Richtung meine Hunde und an ihnen vorbei, mit "unserem Zischpfeiffjagdsignal" und einer ganzen handvoll Platinumbrocken, die ich soweit warf wie möglich. Futterbeutel war leider noch nicht wieder geladen.

Jeahhhhh, hat gefunzt, sie hatten ihren Spaß, ich auch und dann dauerte es höchstens 5 Minuten, als wir weiter gingen, bis Jagdtriebmodus wieder auf "off" war.

................und dahin möchte ich mit dem Terrorkrümel auch noch kommen....

Aber WEG ist der Jagdtrieb absolut NICHT. Bei der Hündin ist der zu ausgeprögt - jedoch auf diese Weise händelbar.

Den Rüden kann ich sogar aus dem Hetzen hinter Hasen oder Rehen abpfeiffen.

Ist mir bisher (in 9 Jahren) leider zweimal passiert, dass ich zu unaufmerksam war und die Hündin einem Hasen, der direkt unter ihrer Nase hochhüpfte, nachhetzte und sich nicht zurückpfeiffen liess. Aber, obwohl auch der Rüde durchgestartet war, reagierte der sofort auf den Pfiff, kam zurück und bleib, die Hündin und den Hasen beobachtend bei mir - ohne Kommando, sich zu setzen oder zu legen.

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Ich nehme euch beim Wort was den OPEL-Zoo angeht !!!!!!

:klatsch:

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@Kreacher:

Wann gibts denn die Ergebnisse, die Du im Eingangspost angekündigt hast?

........oder wenigstens mal ne Runde Leckerlie zur Belohnung, weil wir so schön mitmachen...

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Die Ergebnisse waren das was die Experten mir zu meinem Hund sagten und was sich selbst wie erreicht hab. Das hab ich auch einem Beitrag geschrieben.

Aber c&b habt ihr euch auf jeden Fall verdient :)

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