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Hundeforum Der Hund
Tania

Zweithund gegen Einsamkeit

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Originalbeitrag

Ich weiß, daß ich dann mit beiden Hunden einzeln arbeiten müsste. Das wäre aber nicht das Problem. Dann muß der andere halt mal ne halbe Std. oder Stunde im Auto warten.

Oder die alte Hündin darf vor sich hin laufen und mit dem Zweithund könnte ich nebenher Tricktraining machen, oder Frisbee...

Dann geht es wohl doch eher darum dass du einen Hund haben möchtest mit dem du dann irgendwas machen kannst. :kaffee:

Der "andere" wäre dann wohl aber auch mal die alte Hündin die dann zusätzlich nochmal ne halbe und Stunde allein ist.

Wenn du der Meinung bist dass deine Hündin zu lange alleine ist, dann solltest du diesen Zustand ändern und nicht noch einen 2. Hund in die selbe Situation bringen und deiner Hündin zusätzlich noch mehr Alleinsein zumuten.

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meine Überlegungen haben verschiedene Aspekte.

Zum einen hätte ich schon gerne wieder einen Hund, der mich fordert und mit dem ich wieder richtig arbeiten muß.

Dann hätte ich auch gerne einen zweiten Hund, der jünger ist.

Rüdelhaltung wäre auch eine Erfahrung wert...

Daß es mehr arbeit ist und kein Hund einfach so nebenher läuft das weiß ich. Ich hatte Probehalber einen Dobirüden (weil der dringend ein zu Hause gesucht hat). Musste mich aus verschiedenen Gründen gegen ihn entscheiden.

Natürlich überlege ich in alle Richtungen. Und eine Frage, die ich mir eben gestellt hatte war, ob es meiner Hündin eigentlich etwas bringen würde, wenn in meiner Abwesenheit ein anderer Hund da ist.

Das bedeutet nicht, daß ich an der Situation daß sie so viele Stunden am Stück alleine ist nichts ändern möchte. (Tagesbetreuung, Gassigeher, etc. sind auch meine Überlegungen)

Vielleicht hätte meine Frage heißen müssen: Kann jemand aus eigener Erfahrung sagen, ob sich zwei Hunde etwas geben/ es hilfreich ist, wenn der Mensch nicht anwesend ist.

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ja, es ist so, daß Hundi Vier Tage in der Woche zw. 6 und 8 Std alleine (bzw. mit dem Katzen) zu Hause ist. Die restlichen drei Tage in der Woche sind "Hundetage", an denen sie fast gar nicht alleine sein muß und ich viel mit ihr mache.

Nachts ist sie auch nicht alleine.

Gut, du willst also von uns hören, dass sei eigentlich doch gar nicht so viel alleine bleiben muss, z. B. nachts

( :Oo ).

Dann frage ich mich, weshalb du von "viel zu viel" und von "Einsamkeit" sprichst. Also entweder, du empfindest es als zu lange, dann solltest du dir nicht auch noch einen zweiten Hund anschaffen. Oder aber du empfindest es als nicht zu lange, dann braucht sie auch keinen Zweithund gegen die Einsamkeit.

Denn deine fettgedruckte Frage haben wir dir ja beantwortet: Bisher sagen 5 eher nein und 2 eher ja. ;)

Ich persönlich würde diese Überlegungen vertiefen:

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Tagesbetreuung, Gassigeher, etc. sind auch meine Überlegungen

Dann spricht auch nichts gegen einen zweiten, jüngeren Hund.

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Ich glaube auch nicht, dass ein zweiter Hund das Alleinsein erträglicher macht. Zumal ist ja nicht gesagt, dass sich die beiden gut verstehen oder sich einfach nur respektieren.

Und ich kann nicht behaupten, dass zwei Hunde mehr Arbeit machen. Klar, wenn ein "neuer" Hund ins Haus kommt, ist das erstmal mehr Arbeit. Hat er sich eingelebt, finde ich persönlich nicht, dass man dann mehr Arbeit hat, als mit einem Hund.

Nur, einen Hund kann ich fast überall mit hinnehmen. Mit zwei Hunden wird das schon schwieriger.

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Danke an diejenigen, die etwas zu meiner Frage geschrieben haben.

Nein, ich wollte nicht hören, daß die Zeit des alleine seins nicht lang ist, das mit der Erwähnung der Nacht diente nur der zeitlichen Erklärung.

(...ich werde sämtliche Unterstellungen nun einfach überlesen :so )

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Ich für meinen Teil bin nur auf das eingegangen, was du geschrieben hast. Ich habe weder behauptet, dass du die Unwahrheit sagst noch habe ich die Zeiten des Alleinbleibens bewertet.

O.K., dass du hören willst, dass es nicht zu lange ist, ist eine Unterstellung. Dafür bitte ich um Entschuldigung, das kam daher, dass ich das "nachts ist sie nicht alleine" so gewertet habe, als seist du eingeschnappt.

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also ich denke schon, dass ein zweiter Hund das Alleinsein erleichtern KANN. Bei meiner Hündin wäre es so. Sie wäre froh über einen Partner während ich arbeiten muss. Aber: jeder hund ist anders. Ggfs ist es für deine ältere Hündin mehr Stress als Bereicherung oder es ändert einfach gar nichts. Das kann man so pauschal nicht beantworten.

Ich würde versuchen einen Gassigänger zu beauftragen, zumindest für die Tage wo sie 8 Std alleine sein müsste und dann spricht ja auch nichts gegen einen zweiten Hund

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Gerade wenn man zu einem älteren Hund Eigenheiten jungen Hund holt, bedeutet es ganz oft mehr Arbeit. Denn ansonsten schleift man den Alten viel zu lange Runden mit die er evtl. gar nicht mehr gehen kann oder der junge Hund muss kürzer treten. Kurzum bedeutet ein zweiter Hund mehr arbeit, besonders wenn er noch lernen muss.

Und wieder wenn der alter eine besondere Behandlung braucht.

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Hallo!

Aus eigener Erfahrung kann ich folgendes berichten:

Ich habe zwei Hunde, die vor meinen Arbeitszeiten reichlich Spaziergang bekommen, sie sind dann gemeinsam für ca. 3-4 Stunden alleine. Ich arbeite 4 Tage die Woche.

Für einen Zeitraum von wenigen Wochen war ich 5-6 Tage die Woche am arbeiten mit dem Ergebnis dass mein Aussie so darunter litt, dass er anfing, sich die Pfoten zu belecken.

Die Situation hat sich nun dahingehend verbessert, dass mein Mann erst nachmittags um 14.00 Uhr zum Arbeiten geht, somit da ist, wenn ich beim Arbeiten bin und er übernimmt auch 1 Gassirunde während ich beim Arbeiten bin. Die Hunde sind zufrieden und glücklich und ich brauche auch kein schlechtes Gewissen zu haben, da sie gut versorgt sind.

Auch mit einem Zweithund als Gesellschaft kann man nicht immer davon ausgehen, dass alles einfacher läuft. Es ist wesentlich mehr Arbeit, Du hast doppelte Kosten und im schlechtesten Fall, kann es schlimmer sein als vorher :(

Das Geld, das Du für einen zweiten Hund aufwenden mußt, könntest Du auch dafür investieren, dass ein Gassigeher Deinen Hund während Deiner Arbeit beschäftigt.

Darüber sollte man sich wirklich Gedanken machen, bevor man sich auf das Abenteuer "Zweithund" einlässt. :kaffee:

Liebe Grüße

Cony

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ja, es ist so, daß Hundi Vier Tage in der Woche zw. 6 und 8 Std alleine (bzw. mit dem Katzen) zu Hause ist. Die restlichen drei Tage in der Woche sind "Hundetage", an denen sie fast gar nicht alleine sein muß und ich viel mit ihr mache.

Nachts ist sie auch nicht alleine.

Viermal die Woche diese für mich lange Zeit. Was ist wenn du nach Hause kommst ??

Hast du nach einem Arbeitstag noch viel Zeit dich mit den Hunden zu beschäftigen ?? Evtl. einzeln zu gehen ??

Ich weiss von mir das ich da nach einem langen Arbeitstag nicht habe und bin froh das das dann mein Mann oder Sohn machen.

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