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Hundeforum Der Hund
Frau Wuffington

Wieviel Beschäftigung braucht ein Hund?

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Mein Hund kann alles - muss aber nix. Es gibt keine HS, keinen Zwang oder Tagesprogramme. Alles wird dem Zufall überlassen, denn ich bin der Ansicht, dass ein zuviel unter Umständen (je nach Rasse) nur Probleme macht.

Der Aussie, der Lilly gestern gebissen hat, ist auch so ein Kandidat mit täglichem Programm und hat das runterkommen und ausruhen nie gelernt.

Hund unterwegs - Wieviel Beschäftigung braucht ein Hund

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(bearbeitet)

Extreme sind wohl immer ungünstig... es ist individuell zu sehen, aber ich glaube auch, dass ein Hund oft die Bedürfnisse des Menschen ausbaden muss.

Ich habe hier (?) mal einen (sicherlich auch diskussionswürdigen) Artikel gelesen, in dem ein Hund vor allem sein Revier ablaufen und ausgiebig schnuppern will (und Beute zerlegen etc.). Auf meine Hunde trifft das auf alle Fälle zu, aber es gibt sicherlich andere, denen das nicht reichen würde. Aber trotzdem ist es auch für die ein Grundbedürfnis.

Meine Setterine Berta z. B. wollte wirklich laufen und Kilometer machen. Und das noch im hohen Alter. Allerdings auch in ihrem eigenen Tempo (d.h. wechselndes Tempo), am Fahrrad mitlaufen hätte ihr überhaupt nichts gebracht.

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Ich glaube das lässt sich nicht pauschal sagen.

Sicher ist für mich, manche Hunde müsse als Jungspund lernen Ruhe zu halten.

Vieles hängt vom persönlichen Tagesrythmus ab und was der Hund alles mitmachen darf und muss.

Ein Hund der immer zu Haus ist, eine Langweilige Umgebung hat und nur 3mal am Tag kurz die selben Runden Gassi geht, kommt schnell auf dumme Ideen. Besonders wenn es sich um Arbeitsrassen handelt.

Läuft mein Hund den ganzen Tag mit, in der Stadt, auf Arbeit, hat viele Reize zu verarbeiten. Diese Hunde brauchen in der Regel keinen Job wie Agi und Co.

Die meisten Sporthunde die ich kenne fallen in die erste Gruppe. Dabei wird dann gerne vergessen dem Hund ein wenig die Welt zu zeigen. Die Hunde stehen zwischen nix tun und Volldampf auf dem Platz sind nicht ausgeglichen. Zumindest wenn das miteinander sich fast nur auf dem Platz beschränkt.

Ich hoffe ich konnte es einigermaßen erklären.

Insofern ist eine vernünftige Auslastung sinnvoll wenn der Hund und Halter Spaß dran haben und der Rest nicht zu kurz kommt. Aber man muss auf das Gesamtpaket achten.

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Wir gesalten unser Tagesprogramm auch Individuell.

Ich hatte bis zu Miras 1. Lebensjahr nie etwas regelmäßig gemacht. Wir sind auch eher selten in eine Hundeschule.

Nun mit zwei fangen wir an etwas regelmäßig zu betreiben, bei ihr momentan die Rettungshundearbeit zwei mal die woche.

Ich habe früher wie Mira ca. 1 Jahr alt war, einen Mann mit einem 8Monate alten Viszlar im Wald getroffen. Die beiden liefen mir am Rad entgegen.

Nicht das der kleine total überfordert war erzählte mir der besitzer ganz offen das der kleine ja überhaupt noch nicht Müde wäre nach einer Stunde Hundetraining und zwei Stunden Fahrrad fahren (UND DAS ANGELEINT) ich dachte nur... ein gruß an die Gelenke...

Ich würde mal behaupten das die meisten Probleme Hausgemacht sind und sicher auch wieder Individuell von Hund zu Hund abgängig gemacht werden müssen.

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Ich denke wie bei allem im Leben macht es das gesunde Mittelmaß!

Und für mich ist es unglaublich wichtig, dass mein Hund an den Tagen an denen ich z.B. einfach keinen Bock habe ein großes Programm zu fahren, trotzdem entspannt mit mir im Bett kuscheln kann und sich auf seine Pinkel Runden zu beschränken.

Das hat bei meinen zwei Hunden die ich bisher hatte auch wunderbar funktioniert.

Ich kann schon durch meinen Schichtdienst keine festen Zeiten planen, somit fallen Hundesportverein, Rettungshundearbeit etc. einfach weg und ich muss selbst sehen, wie und wie oft ich meinen Hund beschäftige und wann einfach mal Ruhe angesagt ist.

Manchmal habe ich den Eindruck, genau das nimmt auch ein bisschen den Druck raus.

Mit Sicherheit gibt es Hunde die ihr tägliches Programm "brauchen", solch ein Hund wäre aber in meinem Leben völlig aufgeschmissen :D

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Interessant!

Ich bin ehrlich, ich mache viel nach MEINER Lust und Laune. Nach einem anstrengendem Arbeitstag schlürfe ich oft bloss mit Krümel durch den Wald, sie darf schnüffeln, wird ein paar mal abgerufen, das war´s.

Dummytraining in unterschiedlicher Länge (aber nie mehr als 20 min) ist auch jede Woche so ca. 2x dabei.

Gestern war mir seit langem Mal wieder nach Ball spielen, also mache ich es, teils auch einfach mal hinterherlaufen, aber es endet immer mit der Übung, dass ich sie erst auf Kommando losschicke und sie den Ball in meine Hand apportieren muss.

Bei schlechtem Wetter werden bei mir auch die Runden kürzer (ja Asche auf mein Haupt ;) ) dafür gibt es drin dann ein Suchspiel und einen Kauknochen z.B. .

Generell glaube ich es ist sehr unterschiedlich, was Hunde brauchen (Krümels Aussiefreundin würde bei unserem "Programm" die Bude zerlegen), aber OHNE jegliche längere Ruhephasen kann es in die andere Richtung los gehen.

Mir war und ist es wichtig, dass mein Hund (auch mein alter Mischling schon) auch mit weniger zufrieden ist, dass ich auch "nur" spazierengehen kann und mich z.B. mit einer Freundin unterhalten kann etc.

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Meine Beiden wollen und wollten gerne viel laufen und dem bin ich gerne nachgekommen, da es meinem Wunsch entsprach bzw.entspricht.

Ich glaube auch, dass da ein Zusammenhang besteht. Ich habe mir eine Rasse ausgesucht, die MEINEN Vorstellungen von Freizeitgestaltung sehr entgegen kommt.

Olivia kann jetzt nicht mehr so viel, will aber wenigstens am Nachmittag noch dabei sein, also habe ich ihr einen Wagen gekauft.

Ich kann meinem und Louis seinem Bedürfniss nachkommen, OHNE Olivia zu überfordern.

Im Haus möchte ich, dass Die Hunde Ruhe geben und sich entspannen und sie tun dies seit Jahren, da sie es nicht anders kennen.

Im Urlaub, wo im allgemeinen ein anderer Rythmus herrscht, ist für mich gegeseitige Rücksichtnahme geboten.

Machen wir einen Tagesausflug, versuche ich natürlich auch dort sowohl mir, als auch den Hunden gerecht zu werden.

Wir haben mit beiden Hunden schon immer so gelebt und deswegen denke ich, dass sie mittlerweile ähnliche Bedürfnisse haben wie ich, da sie nichts anderes kennen und ich meine Hunde gut beobachte und sie mich! :D

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Originalbeitrag

...und ich meine Hunde gut beobachte und sie mich! :D

Gerade das zweite trifft denke ich öfter zu, als wir alle denken :D

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Für mich sind die Hunde mein Haupthobby, trotzdem achte ich darauf, dass wir nicht zuviel machen. Ich habe einen Jack-Russell und zwei Gebrauchshunde. Der ältere Malinoisrüde (jetzt 3) kam als Welpe zu mir. Wir haben im ersten Jahr Ruhe geübt und ich habe ihm die Welt gezeigt. Er kennt alles, könnte überall hin mit - doch ein Gefallen wäre es für ihn nicht.

Der zweite Rüde, der den größten Teil seines bisherigen Lebens im Zwinger und mit schlechten Erfahrungen verbracht hat, wird erst langsam an die Welt gewöhnt.

Die Jack-Russell-Hündin kann alles, mag alles und wenn es streichelnde Hände oder was zu essen gibt, ist ihre Welt rundum perfekt. Obwohl in einem Bauernhofrudel aufgewachsen (bis zu einem Alter von fast einem Jahr) hatte sie nie irgendein Problem mit der Welt.

Ausgedehnte Spaziergänge von zwei bis drei Stunden im Wald mit Übungen und genug Muße zum Stehenbleiben, Gucken und Schnüffeln gibt es pro Hund etwa zwei bis drei Mal pro Woche. Ich bin ziemlich wetterunabhängig dabei, manchmal genieße ich auch die Leere im Wald bei strömendem Regen. Pro Hund deshalb, weil die Rüden getrennt leben, die Hündin geht mal mit dem einen, mal mit dem anderen zusammen spazieren.

Organisierten Sport macht momentan nur Mathis, der einmal pro Woche mit mir zum Agi geht. Letzte Woche war ich zum ersten Mal schnuppern in einer offenen Longiergruppe (longieren mache ich zuhause im Garten eigentlich, aber in der Gruppe ist es einfach nett). Da werde ich dann demnächst mit allen dreien hinfahren und irgendwann in ein paar Wochen startet für Maja ein Kurs in Rally Obedience, da die kleine Maus sonst oft mehr "nebenher" läuft, weil sie so unkompliziert ist.

Dazwischen gibt es aber auch Tage, wo wir einfach mal rumgammeln, nur im Garten ein paar Bälle schmeißen, privat longieren oder Suchspiele machen oder nur drei kleine Pipirunden gehen. Oder wie gestern, auf einer Pferdeveranstaltung helfen und die Hunde doch mal den ganzen Tag "dabei" sind.

Besonders für den Mali ist ein ausgeglichenes Programm wichtig. Der muss zwischendurch Dampf ablassen können, damit er ausgeglichen ist. Wir haben damals in der Welpengruppe auch einen gleichaltrigen Border getroffen, der im zarten Alter von 4,5 Monaten 4 x pro Woche fixe Termine hatte (Welpengruppe, Agi, Anfänger-Erziehungskurs, Erziehungsspaziergang). Dieser Hund tat mir so unendlich leid, der Kurze war völlig fertig. Aber die Rasse muss ja ausgelastet werden...

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Ich hatte/habe bislang 3 Hunde - alle 3 haben das gemacht (oder auch nicht), was gerade so anlag: Action oder eben auch nicht.

Bei Jacki ist es so, daß sie vehement zum Spiel auffordert, sollte sie mal nicht ausreichend Bewegung gehabt haben. Kommt ja nun auch mal vor. Ist ja auch ein junger, gesunder Hund... :D

Ich selber bekomme das auch gar nicht hin, dem Hund 24x7 Programm zu bieten, ich möchte gerne einen Hund, der einfach so mitläuft. Und Jacki ist da perfekt. :klatsch:

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