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Hundeforum Der Hund
MansonsFrauchen

Ernährungsumstellung

Empfohlene Beiträge

Halli hallo ihr lieben Hundebesitzer,

ich brauchen mal euren Rat und da es eilt, habe ich ehrlich gesagt nicht die Zeit alle Threads zu lesen, ich bitte das zu entschuldigen.

Bis jetzt bekam Manson 13 Jahre, Jack-Russel-Rüde immer Trockenfutter.

Nun hatte er eine Magenentzündung aufgrund einiger Leckereien die er von der Familie bekommen hat.

Des Weiteren haben wir einen Mitralklappenfehler festgestellt und nun bekommt Manson Vetmedin zweimal am Tag.

Naja aufgrund der Magenentzündung habe ich eine Weile Schonkost gekocht und dabei entschlossen, dass ich gern weiter kochen würde.

Allerdings wird man im Internet mit Tipps, Infos etc überhäuft und ich weiß überhaupt nicht wo ich anfangen soll.

Ich bin ganz ehrlich, ich würde das Fleisch gern kochen, ich hab so selbst Probleme mit rohem Fleisch.

Ich dachte an Huhn, Pute, mageres Hack, auch mal Inneren wie Hühnerherzen etc.

Kartoffeln, Naturreis und Hirse gekocht und als Obst und Gemüse Äpfel, Karotten, Zucchini, Banane, Spinat teils gerieben teils blanchiert und unter gemischt. Hüttenkäse, Quark und Ei als Eiweißgabe.

Nun meine Frage an euch, wie geht es weiter?

Was kann ich wie oft geben, gerade bei den Hühnerherzen bin ich mir da nicht sicher.

Benötige ich bei meinem Vorgehen noch Mineralstoffe, die ich dem Futter zugeben muss (Calzium, andere wichtige Vitamine etc.)

Wie viel Futter bekommt er pro Tag bei einem Gewicht von 5 kg. Sollte noch ein wenig zunehmen.

Ihr seht ich bin wirklich total motiviert, brauche aber schon gewisse Hilfe.

Vielleicht möchte sich ja einer von euch mir annehmen.

Ich wäre euch auf jeden Fall sehr dankbar.

Liebe Grüße

MansonsFrauchen :winken:

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(bearbeitet)

Ich habe erstmal eine Verständnisfrage: Wenn du ein Problem mit rohem Fleisch hast, dann bringt dich das Kochen doch auch nicht weiter, oder? Dann musst du doch auch mit dem rohen Fleisch hantieren, bevor es gekocht ist. Auf jeden Fall ist es schneller weg, wenn der Hund es roh bekommt.

Ansonsten finde ich es auch gut, es ihm gekocht zu geben (mache ich auch meist), weil gekochtes Fleisch oft verträglicher ist bzw. besser aufgenommen wird.

Du solltest nicht zu sparsam mit Fett sein, es können gut 20% der Fleischration aus Fett bestehen. Möglicherweise reagiert dein Hund aus das Fett erstmal empfindlich, zumal er ja Magenprobleme hat. Ich würde also mit wenig anfangen und es ganz langsam steigern.

Dann würde ich so rangehen:

Ich würde erstmal den Energie- und Eiweißbedarf deine Hundes

Es gibt Tabellen, denen du den Proteinbedarf deines Hundes entnehmen kannst. Ich kann später auch mal im danach suchen, aber vielleicht findest du solche Tabellen auch selbst im Netz. Danach würde ich die Fleischmenge berechen, die er täglich bekommen soll. Vom Rest, also Gemüse und Reis, Nudeln etc. kannst du dann soviel hinzufügen, dass er nicht zunimmt bzw. nur soviel wie gewünscht.

Dann solltest du, wenn du keine Knochen fütterst, Calzium nach Bedarf hinzufügen. Da kann ich dir auch die Menge sagen, und ich würde mir Calziumcitrat besorgen.

Ich füttere die verschiedenen Fleischsorten grob gesagt in folgender Relation:

  • Bindegewebsreiches 20% (Pansen, Blättermagen, Kopffleisch, Knorpel, Schlund)
  • Innereien 15% (halb Herz, halb Leber)
  • Muskelfleisch 65%

Fisch wird auch gern gefressen.

Vermutlich wirst du Pansen etc. lieber weglassen. Das ist zwar schade, weil die meisten Hunde es gern fressen, aber er wird´s überleben.

Das mit den Mineralstoffen ist so eine Sache. Die einen geben sie hinzu, die anderen finden, dass ein Hund mit so abwechslungsreicher Nahrung von allem genug bekommt.

Auf jeden Fall solltest du Leber füttern, denn die enthält sehr viele Vitamine, vor allem Vitamin A.

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(bearbeitet)

Es gibt ein Buch von Jürgen Zentek, in dem das noch etwas genauer beschrieben ist. Ich weiß nicht, ob das der Weisheit letzter Schluss ist, und einige finden sämtliche Werte etwas zu hoch angesetzt.

Aber das Büchlein ist knapp geschrieben und verständlich und vielleicht nicht schlecht als Einstieg. Man kann sich dann ja noch weiter informieren.

Er unterscheidet allerding bei der Zusammenstellung zwischen Kochen und Barfen. Bei ersterem rät er, ein vitaminiertes Mineralfutter zuzufüttern, beim Barfen erfolgt die Versorgung über die Fütterung von Knochen und Leber. Verstehe ich nicht so ganz, aber vielleicht kann es mir ja hier jemand erklären. :D

http://www.amazon.de/Hunde-richtig-f%C3%BCttern-J%C3%BCrgen-Zentek/dp/3800159600/ref=pd_cp_b_0

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Hallo Fusselnase,

endlich jemand der helfen kann...

Ich habe mir das so gedacht:

Als Fleisch: Hühnerbrust, Putenhack, Rindfleisch

Bei Innereien bin ich mir nicht sicher wie oft und wie viel ich zB Hühnerherzen, Hühnermagen, Leber füttern kann.

Als Getreide: Naturreis, Hirse

Obst und Gemüse: Karotte und Apfel roh gerieben, Kürbis, Kartoffel, Süßkartoffel, Zucchini gekocht

Protein und Eiweiss: Ei, Joghurt, Quark, Hüttenkaese

Calzium: Ei inkl. Schale und Banane

Öle, Fette und Mineralien weiß ich ehrlich gesagt nicht genau.

Genauso wenig wie viel ich pro Tag füttern soll und darf.

Knochen gehen bei ihm gar nicht, er versteckt alles was er nicht direkt fressen kann und verbuddelt es.

Ich hoffe ich habe nix vergessen jetzt auf Anhieb.

Vielen, vielen Dank und Liebe Grüße

MansonsFrauchen

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Hallo Kerstin: ich ergänze?

http://www.barfers.de/barf.html viel Freude beim Lesen und Umsetzen.

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Les ich das richtig und dein Hund ist tatsächlich schon 13 Jahre? Dann würde ich mir bezüglich Calzium garkeine Gedanken machen. Auch im Fleisch ist Calzium enthalten, genau wie in manchen Gemüsen, meiner Meinung nach erhält er damit genug davon für sein Alter.

Hier wird auch gekocht, mein Hund ist 2,5 Jahre alt. Davor gabs schon gekochtes für 2 Hunde die auch im Alter keine Mangelerscheinungen hatten, laut Blutbild und Röntgen. Und ich hab nie was abgemessen oder abgewogen.

Wichtig ist wohl das du abwechslungsreich fütterst und nicht täglich Rind + Nudeln. Obwohl das deinen Hund nicht stören wird. Gib ihm einfach häufig was anderes und er sollte außer bei Unverträglichkeiten keine Problem haben. Magen und Herzen gibts hier mindestens 1x die Woche. Leber kriegt er eher nicht und wenn dann nur in Leckerchen eingebacken.

Mit der Menge kann ich dir leider nicht helfen, meiner wiegt 23 kg und bekommt ca. 250-300 g Fleisch + ca. 200g Gemüse und Reis o. Nudeln oder ähnliches. Ich würde mich einfach mal an der Barf-Fleisch Menge orientieren und schauen ob es zuviel oder zu wenig ist.

Öl gibts hier ein Teelöffelchen voll, also bei deinem Hund nur einige Tropfen.

Quark, Joghurt, Hüttenkäse gibts nur als Leckerchen, das hats auch noch nie als Malzeit gegeben, aber wenns der Hund mag, warum nicht. Ei gibts 1x die Woche gekocht.

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Das mit dem Calcium sehe ich anders.

Das Calcium im Fleisch reicht auch bei einem alten Hund nicht, ein Hund benötigt viel mehr Calcium als ein Mensch. Außerdem bleibt so das Calcium-Phosphor-Verhältnis extrem ungünstig und das macht noch mehr Probleme als nur ein zu geringer Calciumgehalt.

Aber das Ergänzen ist doch auch bei gekochter Nahrung sehr einfach.

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Originalbeitrag

Hallo Kerstin: ich ergänze?

Bitte, immer... ich bin absolut kein Ernährungsexperte. :)

Was das Kalzium angeht sehe ich es aber auch so - ich will jetzt nichts Falsches sagen, aber ist der Bedarf bei einem älteren Hund nicht sogar noch höher?

Das würde ich auf jeden Fall ergänzen, aber stimmt, mit Eierschale geht das natürlich auch.

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Seid ihr denn der Meinung, dass mein Plan so umsetzbar ist? Vom Fleisch, Fett, etc.?

Dann müsste ich nur noch herausfinden in welcher Zusammensetzung und Grammzahl ich die Mahlzeiten zusammenstellen muss und dann gehts los.

Knochen brauche ich ihm leider nicht anbieten. Da er sie aus Futterangst immer direkt vergräbt.

Und vielen, lieben Dank an alle die mir bei der Umstellung helfen. Ich will einfach nur das Beste für ihn, die Herzdiagnose war schon ein echter Schlag, trotz seines Alters. Mein Mäuschen ist eben der einzigst wirkliche Bestand in meinem Leben.

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Als Fleisch: Hühnerbrust, Putenhack, Rindfleisch

Das ist in der Regel aber zu mager, wenn du es im Supermarkt kaufst.

Bei Innereien bin ich mir nicht sicher wie oft und wie viel ich zB Hühnerherzen, Hühnermagen, Leber füttern kann.

Wie gesagt, du kannst dir 15% als grobe Faustregel merken.

Protein und Eiweiss: Ei, Joghurt, Quark, Hüttenkaese

Protein ist Eiweiß - und das wird hauptsächlich über das Fleisch bezogen. Du kannst Milchprodukte gut füttern, wenn deine Maus es mag und verträgt, aber du musst nicht.

Das Gemüse würde ich auch kochen (vor allem das).

Ich bin wie gesagt kein Experte, also wenn jemand bei irgendwas anderer Meinung ist, bin ich nicht beleidigt. :D

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