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Hundeforum Der Hund
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Lauern, anschleichen und fixieren - wie unterbinden

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Zur Zeit läuft ja noch ein Thread hier im Forum in dem es auch um Jagdverhalten (mit Tötungsabsicht) geht. Hätte dies auch mit reinpacken können, aber irgendwie passt es doch nicht so ganz da rein.

Cuby ist heute genau 9 Wochen bei uns und zeigt so langsam *ihr wahres Gesicht*! :Oo;)

Sie ist auf der letzten Runde, die zwischen 18 und 19 Uhr stattfindet (manchmal aber auch zu anderen Uhrzeiten) an manchen Stellen sehr angespannt da sie dort schon einige Kaninchen rumhüpfen gesehen hat. Sie legt einige Meter vor besagten Stellen schon einen bordercollie-ähnlichen Schleich- und *Tiefgang* ein.

Ich bleibe dann stehen oder gehe wieder in die Richtung aus der wir gekommen sind zurück. Sie lässt sich auch auf Suchspielchen ein (die ich schon anfange BEVOR sie *soweit* ist), aber wenn nichts mehr zum suchen da ist wird wieder gelauert.

Manchmal hole ich sie auch durch (mal mehr und mal weniger deutliches) Antippen aus ihrer angespannten Haltung raus, dreht sie sich dann zu mir um lobe ich sie und wir gehen weiter.

Es ist bei ihr so daß sie die Stellen an denen sie was gesehen hat extrem abspeichert. Shari war vor einigen Jahren bzgl. Jagdtrieb auch nicht so ohne, aber wenn sie irgendwo Häschen und Co. gesehen hat und wir gingen 10 Minuten später wieder dort her, war das für sie Vergangenheit.

Sollte ich vielleicht gar nicht auf Cuby´s Verhalten eingehen, sie an der Leine einfach mitziehen, die Situation dadurch irgendwie unwichtig machen? Oder soll ich ihr (wie?) klar machen daß ich dieses Verhalten nicht will?

LG Elke :)

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Ich denke nicht, dass Ablenkungsspiele (Suchspiele) auf Dauer etwas bringen.

Tito ließ sich immer nur kurz davon beeindrucken. Schnelle Suchspiele (hinter dem rollenden Leckechen zur Ablenkung herlaufen) pushten ihn erst recht hoch.

Ich habe gezielt den Wildkontakt gesucht (z.B. am Wildgehege). Zunächst war ich abgeschrieben und er stand kreischend auf den Hinterbeinen. :kaffee:

Also den Abstand zum Gehege so gewählt, dass er ansprechbar war.

Dann habe ich einfach mit ihm die Tiere beobachtet. War er ruhig und entspannt gab es Lob und es ging ein Stück näher ans Gehege.

Auch unterwegs darf er gucken und wenn er ruhig ist als Belohnung so zusagen an der Stelle schnuppern, wo das Wild war.

Ich denke wir sind damit auf einem ganz guten Weg.

Ich würde Cuby wirklich gucken lassen. Warten, bis sie ansprechbar ist, dann Augenkontakt, Lob und dann evtl. ein Sitz / Platz.

Einfaches Weiterzerren wird meiner Meinung nach auch zu keinem Lernerfolg führen.

Bei uns hat die Reizangel übrigens auch viel gebracht. Inzwischen ist er aber "leider" zu schlau und kommt schon von sich aus aus der Hatz in den Vorsitz, ohne dass es eine Befehl gab.

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Gemma ließ sich gut umkonditionieren. Ein Ball und das Tragen dessen ist für sie das größte Geschenk und so konnte ich ihr beibringen: Bei Wildkontakt kurz stehenbleiben, es fliegt dann ein Ball.

Mein Hund hat dies dann auch gern für sich genutzt und blieb einfach mal so stehen... :Oo;)

Cubys Fähigkeiten, sich Orte zu merken, nennt man in der Dummyarbeit "markieren". Apportiert sie? Vielleicht kannst Du dies auch für euch nutzbar in spielerisches Apportieren einbauen?

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Ablenken wird dir auf Dauer nichts nutzen

Ich würde auch schauen was ihr gut liegt wie Tanja schon schreibt und ihr dann die Alternative bieten

Das hinter dir her ziehen wird dir da nicht viel helfen wenn sie das Wild gesichtet hat

Lg Birgit

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Stimmt, das sehe ich auch so. Die Idee von Anja mit dem Wildgehege

finde ich auch gut, gibt es eins in eurer Nähe?

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Du kannst auch das Vorstehen mit ihr üben!

Wobei ich nicht weiß, wie weit man da mit einem Nicht-Vorsteh-Hund kommt. Aber sie zeigt ja diese Tendenzen, also wäre es einen Versuch wert.

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Danke für eure Tipps! :)

Wildgehege hatten wir schon vor etwa 3 Wochen. Das war auch alles sehr aufregend, habe Cuby gucken lassen und wenn sie Kontakt zu mir aufnahm hab ich gelobt und Leckerlies gegeben. Allerdings ist das nicht vergleichbar mit der Anspannung die sie auf unserer letzten Runde zeigt (und zum Teil natürlich auch beim großen Spaziergang). Da ist sie viel angespannter, dauerangespannt sozusagen.

Vorhin auf unserer Runde hat sie wohl zwischen den eingezäunten Weihnachtsbaum-Kulturen irgendwas gesehen. Es wurde gequietscht und gefiept, bin einfach stehen geblieben und habe sie links liegen lassen. Nach einigen Minuten wurde sie ruhiger, aber Kontakt zu mir kam nur nachdem ich sie angesprochen habe, eine Millisekunde.

Gemma ließ sich gut umkonditionieren. Ein Ball und das Tragen dessen ist für sie das größte Geschenk und so konnte ich ihr beibringen: Bei Wildkontakt kurz stehenbleiben, es fliegt dann ein Ball.

Mein Hund hat dies dann auch gern für sich genutzt und blieb einfach mal so stehen...

Cubys Fähigkeiten, sich Orte zu merken, nennt man in der Dummyarbeit "markieren". Apportiert sie? Vielleicht kannst Du dies auch für euch nutzbar in spielerisches Apportieren einbauen?

Mit Shari konnte/kann ich so arbeiten, sie apportiert gerne, spielt gerne mit ihrem Ball oder anderen Dingen und trägt diese auch gerne. Lasse ihn auch immer mal wieder zwischendurch fallen und schicke sie zum Suchen, findet sie klasse! Aber Cuby - hier im Haus und im Garten trägt sie alles durch die Gegend, bringt mir auch ihre Spielzeuge, aber draussen ist alles interessanter.

Sie lässt sich zwar mal kurz auf ein Zerrspielchen ein, aber so richtig *dabei* ist sie nicht. Werde wohl mit dem Ball / Dummy erst `ne Weile hier im Garten üben müssen bevor es draussen klappt. Finde es so wichtig daß *Hund* sich auch beim Spaziergang für Spielchen begeistern lässt.

LG Elke :)

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