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Hundeforum Der Hund
Freddi

Das leidige Thema Auto fahren

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Hallo zusammen,

ich habe mir über die Suchfunktion schon einige Threads zum Thema heraus gesucht und wir sind nun schon Monate lang am üben, aber es wird nicht besser.

Wir haben seit Anfang April einen Terriermischling aus Griechenland. Unser Matze ist knapp 2 Jahre alt, hat sich hier inzwischen gut eingelebt .

Wir haben ein großes Problem und das ist das Auto fahren.

Es geht schon damit los, das er nicht ins Auto einsteigen will, er bleibt schon Meter vor dem Auto stehen und wehrt sich, wenn man ihn auffordert einzusteigen. Vom sabbern und bei etwas längeren Strecken auch brechen, rede ich mal gar nicht.

Wir waren schon mal so weit, das er alleine ins Auto gestiegen ist. Mit ganz viel Ausdauer und wochenlangen schön-füttern. Sind natürlich auch nicht gefahren, sondern haben ganz entspannt im Auto gesessen und ihn so langsam an die ungewohnte Umgebung gewöhnt.

Außerdem haben zuhause eine Transportbox aufgestellt, an die wir ihn gewöhnen wollten, wochenlang probiert, drinn gefüttert, Kong gegeben, nichts, er nimmt die Box nicht an. Sie stand und steht unbenutzt im Raum.

Irgendwann haben wir angefangen ganz kleine Strecken mit dem Auto zu fahren. Immer mit einem Spaziergang in den Wald verbunden, so das er es positiv verknüpft. Trotzdem dauerte es nur kurz, dass er freiwillig ins Auto sprang, nun stehen wir wieder am Anfang.

Ich gebe ihm Rescue-Tropfen und Globuli gegen Übelkeit. Aber ich habe den Eindruck, das es nur die ersten Tage ein wenig half, nun ist alles wie immer. Er sabbert wie ein Wasserfall und wehrt sich schon gegen das einsteigen.

Wir hatten vor unserem Matze schon 10 Jahre einen Hund, unseren Freddi, ein Yorkshire Terrier. Der fuhr gern Auto und wir waren immer gerne unterwegs. Nicht nur Urlaub, auch so am Wochenende mal längere Touren. Nun schränkt uns unser kleiner Fahrverweigerer natürlich in unseren Aktivitäten total ein. Im Moment fahren wir nur ganz kurze Strecken zu Übungszwecken, ansonsten verzichten wir so gut wie es geht auf`s Auto fahren.

Nur Tierarzt und Hundefriseur sind nun mal nur mit dem Auto zu erreichen und die Hundeschule die wir demnächst besuchen wollen, ebenso.

Unsere Familie wohnt leider auch nicht um die Ecke.

Wie machen wir es richtig, Hund ins Auto und nun muss er durch? Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, das es davon besser wird. Nur weiß ich mir langsam keinen Rat mehr.

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Wo sitzt er denn im Auto, oder hab ich das überlesen?

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Angefangen haben wir im Kofferraum/Combi und jetzt seit einiger Zeit auf dem Rücksitz, weil wir die Hoffnung hatten, das er sich dort wohler fühlen würde.

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Ich habe genau das gleiche Problem, sie bekommt schon Schaum vor dem Maul wenn ich den Autoschlüssel nehme. Bus und Bahn gehen gut.

Ich habe auch mal 2 Mt Autopause gemacht und neu aufgebaut... hat auch nicht lang genützt.

Sonst ist sie wirklich fast problemlos und nicht ängstlich.

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Hmm.. Vielleicht könnt ihr es ja mal im Fußraum vom Beifahrer probieren. Könnte sein, dass er gelassener bleibt, wenn ihr ihm nahe seid. Unser früherer Hund war auch relativ klein und der hat immer gern auf dem Schoß vom Beifahrer gesessen und rausgeguckt. Bei längeren Strecken und auf der Autobahn hat er sich dann in den Fußraum zurückgezogen, da fühlte er sich sicher. Er hatte allerdings nie richtig Angst vorm Autofahren. nur am Anfang ist er ungern gefahren, weil er´s nicht kannte. Er hat sich dann auch manchmal übergeben und wollte ungern ins Auto. Als wir dann eine längere Urlaubsreise gemacht haben, haben wir vom Tierarzt eine Tablette bekommen, die ihn etwas ruhig stellen sollte. Er wirkte auch wirklich etwas betäubt, aber die fahrt hat er prima gemeistert und danach ist ihm nie wieder im Auto übel geworden und er ist gerne mitgefahren. Vielleicht könntet ihr sowas mit Absprache mit eurem Tierarzt auch mal probieren..

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(bearbeitet)

ich habe exakt dasselbe problem. mein letzter hund war begeisterter autofahrer, ich bin nicht im traum auf die idee gekommen, das dieser punkt so heikel werden könnte..

hund ist ca. 9 monate alt, ich kann mir vorstellen, das das drama damit zusammenhängt, das die ersten fahrten seines lebens traumatisch waren---> überführung aus RU nach D..

ich habe (seit jetzt 4 wochen) alles versucht, was ich hier und woanders dazu gelesen habe:

*vorher kein essen geben. der hund kotzt irgendwann

*fahrersitz- rückbank- laderaum vom kombi. der hund kotzt irgendwann

*globuli, rescuetropfen, reisetabletten. der hund kotzt irgendwann

(von der 1/4 reisetablette ist er noch stunden ausge"knockt"---gefällt mir nicht, einen hund so zu "sedieren")

*leckerlis während der fahrt geben= loben. der hund nimmt die leckerlis (oh, dachte ich, das ist toll) ----- und kotzt irgendwann

*im auto sitzen, auto aus lassen und "nix tun"

*nur noch im auto füttern (hund frisst dann panisch ein paar brocken und will dringend raus, damit unpraktikabel, weil er sowieso viel zu dürr ist)

*auch kürzeste strecken fahren und danach immer "toll rausgehen"... (dann kein kotzen, aber "wasserfälle sabbern")

ihm ist ganz offensichtlich wirklich schlecht (ich kenn das noch soo gut von mir selbst als kind)..

box (einfang-trauma??) oder körbchen nimmt er (ums verrecken) nicht an. nicht im haus und nicht im auto.

fussraum beifahrerseite will er nicht.

sobald es richtung auto geht, zieht er in die entgegengesetzte richtung und versucht, einen maximalen bogen ums auto zu machen, wenns näher ans auto ran geht, sperrt er komplett.

inzwischen ist er zwar einige male freiwillig ins auto reingesprungen- nach dem nächsten kotzen war auch das wieder vorbei.... ich muss ihn wieder reinhieven..

es wird für mich allmählich eine echte belastung, weil ich wirklich häufig strecken von ca. 50km fahren MUSS.

momentan denke ich drüber nach, ihn "einfach" zwei stunden allein zuhause zu lassen (das wäre dann allerdings ohne jede gewöhnung daran, gefällt mir nicht), anstatt ihm -und mir- den stress weiter anzutun..

wäre über weitere vorschläge und erfahrungswerte auch sehr sehr froh..

und ps: ja, ich weiß, das 4 wochen noch nicht lang sind, mein problem SIND die regelmäßig erforderlichen fahrten---- mit jeweiligem kotzen....

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Genau die gleichen Probleme hatten wir mit unserem Hund.

Kam aus Spanien, kannte das Autofahren vor der langen Fahrt von Spanien nach Deutschland anscheinend nicht.

Ich kann nur so viel sagen: Wir haben alles durch - verschiedene Orte der "Aufbewahrung" im Auto, monatelanges Training, usw. usw., ich muss jetzt nicht alles aufzählen, du warst da schon sehr gründlich.

Fazit: Unser Hund mag nicht mit dem Auto fahren, und das seit jetzt über 5 Jahren.

ABER - es ist besser geworden.

Vor langen Urlaubsfahrten wird er nicht gefüttert. Dann muss er sich auch nicht mehr übergeben.

Autofahren gehört einfach dazu, zum Tierarzt genauso wie zum Gassi.

Ich nehme keine Rücksicht mehr - er muss mit.

Auch wenn er immer noch demonstrativ vor dem Auto stehen bleibt, mich mit diesem speziellen Blick ansieht so nach dem Motto:" Muss ich da jetzt wirklich rein?"

Ich gebe das Kommando "Auto" und rucke leicht an der Leine, dann ergibt er sich in sein Schicksal und springt hinein. Während der Fahrt kommen diverse Unmutslaute, jammern, jaulen, grummeln, er hat da einiges zur Auswahl.

Wir ignorieren ihn dann komplett, alles andere ermuntert ihn nur weiterzumachen!

Manches kann man einfach nicht weg bekommen.

Wir haben es akzeptiert, dass unserer nie mehr ein begeisterter Autofahrer werden wird.

Das ist auch ok. Er hat gelernt, dass er das einfach erdulden muss in unserer Familie und das ist auch für ihn ok.

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Erst mal bin ich ein wenig beruhigt, dass ich nicht so alleine da steh mir meinem Problem. Danke für die Tipps, an den Tierarzt werde ich mich auch noch mal wenden, vielleicht hat er nch eine Idee.

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Hmm.. Vielleicht könnt ihr es ja mal im Fußraum vom Beifahrer probieren. Könnte sein, dass er gelassener bleibt, wenn ihr ihm nahe seid.

Probiert habe ich auch das, nur das Problem dabei ist , er ist eben nicht so klein wie sein Vorgänger und da haben wir ein Platzproblem ;)

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Genau die gleichen Probleme hatten wir mit unserem Hund.

Kam aus Spanien, kannte das Autofahren vor der langen Fahrt von Spanien nach Deutschland anscheinend nicht.

Ich nehme keine Rücksicht mehr - er muss mit.

Auch wenn er immer noch demonstrativ vor dem Auto stehen bleibt, mich mit diesem speziellen Blick ansieht so nach dem Motto:" Muss ich da jetzt wirklich rein?"

Manches kann man einfach nicht weg bekommen.

Wir haben es akzeptiert, dass unserer nie mehr ein begeisterter Autofahrer werden wird.

Das ist auch ok. Er hat gelernt, dass er das einfach erdulden muss in unserer Familie und das ist auch für ihn ok.zitieren

Ok, dann werden wir das einfach weiter durchziehen und uns damit abfinden, das er vielleicht nie gerne Auto fahren wird. Da muss er dann durch. Ist zwar schade, wenn er jedes mal schon vor den Fahrten Panik schiebt, aber deshalb auf Unternehmungen verzichten und unser ganzes Leben umkrempeln, geht auch nicht.

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Wir haben dieses Thema so gelöst bekommen: Autositz für Hunde

www.tiierisch.de/produkt/autositz-fuer-kleine-hunde

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(bearbeitet)

@ms.libs-- bedauerlicherweise ist das für "kleine hunde"- was meiner nicht ist.

und wäre vom annahmeverhalten her wahrscheinlich nix anderes, als die box--- also gar nicht..

ich habe allmählich den eindruck, das ich es wie @poldischatz machen muss:

da muss er durch. und wir hoffen, das es wenigstens irgendwann ohne kotzen abgeht.

eine idee, die mir grade vorhin beim "zum gassigehen-fahren" kam, war, ob eine dicke schaumstoffmatte die vibrationen des autos evtl ausgleichen/abfedern würde??

was denkt ihr dazu??

und noch ein edit zu meinen ersten beitrag:

*fahrersitz- rückbank- laderaum vom kombi. der hund kotzt irgendwann

da muss es natürlich heißen: beifahrersitz ;)

auf dem fahrersitz sitze immer noch ich......

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