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Hundeforum Der Hund
Flamelll

Lehrer im Vorbereitungsdienst: Zeitmanagement und Hundehaltung

Empfohlene Beiträge

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Hallo,

bei mir ist es bald soweit am 01.11.2013 trete ich in Hessen meine Stelle als LiV für berufsbildende Schulen an. Hier gibt es doch bestimmt Einige, die diesen Weg vor mir gegangen sind ;)

Momentan frage ich mich wie ich alles unter einen Hut bekommen soll? Wie habt ihr das gemeistert? Bleibt trotz Studienseminar, Schule und Unterrichtsvorbereitung ausreichend Zeit für die Vierbeiner? Oder ist es sinnvoll sich vorsichthalber um einen Gassigeher zu kümmern? Wenn ich lange in der Schule oder dem Seminar bin, kommt mein Freund in der Mittagspause und geht mit den Hunden. Ich werde aber weiterhin für die Bespaßung und Auslastung der Beiden zuständig sein.

Ist vielleicht einer gerade im Vorbereitungsdienst und hat sonst noch Tipps für mich?

Liebe Grüße :winken:

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Ich hatte für die Referendariatszeit jemanden, der die Hunde zum Teil zu sich genommen hat, oder zumindest zwischendurch mal mit ihnen gegangen ist.

Wie viel Zeit du haben wirst, hängt stark von deinem Stundenplan ab, vor allem in Verbindung mit den Seminaren.

Manchmal kann man nicht zwischendurch nach Hause fahren. Ich überlege gerade, wie es war... ich hatte 2x die Woche Fachseminare vormittags und einmal das Hautseminar nachmittags. Da war ich dann z. B. von morgens 7 Uhr bis abends 19 Uhr unterwegs.

Du musst eben eine gewisse Anzahl von Stunden unterrichten, aber die sind ja nicht immer beieinander, sondern schön verteilt. Ich hatte z. B. donnerstags die ersten beiden Stunden und dann noch die 6.

Oft hat man hinterher noch Konferenzen, oder Wandertage, Feiern etc.

Manche Schulleiter halten einen aus allem raus, weil sie wissen, wie viel Stress man in dieser Zeit hat, manche wollen es dir zeigen und verheizen dich (so war es bei mir).

Klar, die Unterrichtsvorbereitung und vor allem die Unterrichtsbesuche sind super zeitaufwändig, aber in dieser Zeit einen Hund zu haben ist Gold wert. Man ist gezwungen, auch mal was anderes zu machen. Wobei ich dermaßen gestresst war, dass mein Freund das meist übernommen hat. Aber sie sind gut für die Seele, denn im Vorbereitungsdienst muss man einiges einstecken.

Lange Rede, kurzer Sinn: Es ist sicher nicht verkehrt, sich nach einer Betreuung für "ab und zu" umzusehen.

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Ich setz mir mal ein Lesezeichen... bei mir ist es genau das gleiche nur entweder in Schleswig-Holstein ab Februar oder NRW ab Mai je nachdem wo ich hin gehe ;)

Interessiert mich somit auch sehr!

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Nachtrag: Es mag sein, dass das alles von Bundesland zu Bundesland völlig unterschiedlich ist, ebenso je nach Schulart. Ich war an einer Grundschule in Berlin (Klasse 1-6).

Fahrzeit etc. ist ja auch extrem unterschiedlich, logo. Ebenso wie der Auslastungsgrad der Hunde. ;)

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Ich frage mich allerdimngs auch manhmal, was jemand in zeitintensiver Berufsausbildung ( und das weiss man ja vorher ) überhaupt mit einem Hund will, geschweige denn mit mehreren?

Die Frage ist jetzt nicht böse gemeint. Ich verstehe es einfach nur nicht. Ist es nicht der bessere Weg, erstmal seine Ausbildung zu Ende zu machen, sich entsprechend häuslich einzurichten und dann an ein Haustier zu denken?

Bei Studenten z.B. kann ich das absolut nicht nachvollziehen.

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Gerhard, gerade in diesem Beruf arbeitet man viel zuhause. Wenn man es genau nimmt, arbeitet man als Lehrer teils in der Schule und teils zuhause. Insofern geht das sehr gut mit Hund.

Es ist viel Arbeit und viel Stress, den man im Vorbereitungsdienst hat. Aber man kann ja schlecht seine Hunde abschaffen, nur weil man stressige Phasen vor sich hat. Abgesehen davon ist ja nicht gesagt, dass man sich allein um den Hund/die Hunde kümmert.

Ich hatte nie mehr Zeit für einen Hund als in meiner Studienzeit. Es hängt viel davon ab, was man studiert und wer sonst noch für den Hund da ist. ;)

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Ich bin im juristischen Referendariat und weiß daher nicht genau wie es bei euch als Lehrer aussieht. Meines Wissens habt ihr aber mehr Präsenzstunden als wir. Ich habe für meinen Hund einen Gassigänger, der sie mittags mit zur Hundewiese nimmt. Ich denke, das solltest du auf jeden Fall auch organsieren. Gerade am Anfang ist vieles unüberschaubar u man braucht für die Vorbereitung ewig, die später mal Routine wird ;)

@ Gerhard: einfach weil wenn es danach ginge ich meinen Hund erst in 10 Jahren bekommen hätte?! Ich habe in der Referendarszeit nun mehr Zeit als im Berufsleben. Da ich niemals Hausfrau u Mutter werden möchte, werde ich immer Vollzeit arbeiten, ich also nie mehr Zeit haben als jetzt. Dennoch bleibt viel Zeit für meinen Hujd in der Freizeit und alles ist so organisiert, dass sie nie mehr als 3 Std alleine ist. Sie kann sich also nicht beschweren ;)

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Danke für eure Antworten!

Mittags geht wie gesagt mein Freund mit den Hunden raus. Die Frage bezog sich daher dann eher auf eine zusätzliche Gassigängerin nachmittags. Gelegentlich kann sie meine Freundin noch mitnehmen. Das wäre also auch noch eine Option. Meine Schule ist 25 Minuten entfernt. Also wenn ich die 1. und 2. unterricht hätte und dann erst wieder die 6. Könnte ich für eine Gassirunde sogar nochmal nach Hause düsen.

@Gerhard: bei deiner Antwort musste ich schmunzeln... Dann dürfte ja gar kein Berufstätiger Hunde halten ;) und ich habe extra den Lehrerberuf gewählt um ausreichend Zeit für die 4 Beiner zu haben. Klar wird das Ref stressiger wie das Studentenleben, aber da müssen wir alle eben durch und es ist ja ein überschaubarer Zeitraum.

:winken:

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Und Köpfchen anstrengen geht ja auch noch nach Feierabend, wenn es draußen schon dunkel ist :) Das machen meine Beiden eh am Liebsten

Ansonsten gehen die Beiden gerne mit ausreiten

Allerdings wird das in den Wintermonaten wohl nur noch am Wochenende gehen :(

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Also ich suche ja auch gerade eine Referendariatsstelle. Es kommt auch immer sehr drauf an wo man wohnt bzw. wo man arbeitet.

Da kenne ich Leute die wohnen in Marbug, haben in Marburg ihre Schule und haben in Marburg ihr Studienseminar.

Dass ist natürlich was anderes als wenn man sein Studienseminar in München-Nord hat, die Schule in München-Süd liegt und man selbst 30km von München entfernt wohnt, weil man sich in München selbst keine Wohnung leisten kann.

Dann gibt es natürlich noch die lustigen Bundesländer wo man alle 6 Monate an eine neue Schule kommt, die dann aber nicht unbedingt in Wohnortnähe liegt.

Und ob dann noch Geld für einen Gassigänger übrig bleibt weiss man ja auch nicht.

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