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Hundeforum Der Hund
Fusselnase

Strategien, um eine Situation zu beenden

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Ylvi hat offensichtlich eine bestimmte Strategie, aus Situationen herauszukommen, aus denen sie heraus will.

Und zwar schreit sie laut auf, als würde ihr etwas fürchterlich weh tun.

Anfangs dachte ich, ihr tut wirklich was weh, aber dem scheint nicht so zu sein. Zumal sie es auch nicht bei mir oder meinem Freund macht, sondern nur bei anderen. Außer beim Krallenschneiden, da macht sie es auch bei mir.

Außerdem sehe ich ihr inzwischen deutlich an, dass sie erst nachdenkt und dann aufschreit.

Naja, und meine Tierärztin konnte auch nichts feststellen.

Beispiel 1: Ein Mann auf der Straße findet sie süß (wie alle) und streichelt sie ziemlich doll. Ihr ist das sichtlich unangenehm (also für mich sichtlich :Oo ), sie lässt es einen Moment geschehen, denkt nach und - ein herzzerreißender Schrei, er hört natürlich sofort auf und reißt die Hände hoch ("Ich habe nichts gemacht, ehrlich"), sie geht ihres Weges.

Beispiel 2: Ein Freund schnappt sie sich und sie bei sich auf den Schoß. Sie findet es gut (wir saßen draußen und ihr war kalt), sie kuschelt sich ein und macht die Augen zu. Irgendwann wollte sie aber wieder runter, weil seine Frau mit Stofftieren hantierte und sie da hinwollte. Auch da wirkte sie so, als würde sie nicht so recht wissen, wie sie jetzt aus der Situation herauskommt und einen Moment nachdenken. Dann macht sie wieder völlig unvermittelt - auuauuwau - er lässt sie erschrocken los, sie springt ganz gelassen runter und fertig.

Ich vermute, dass sie irgendwann als kleines Hündchen gelernt hat, dass man von ihr ablässt, wenn sie das macht.

Mich würde jetzt einfach mal interessieren, ob ihr das auch von euren Hunden kennt!

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P.S.: Nehmt das mit dem "Nachdenken" nicht so wörtlich. Es wirkt eben so auf mich.

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:D

Schlaues kleines Teilchen.....! :respekt:

Und nein, dieses Verhalten, um eine unangenehme Situation zu beenden, kenne ich nicht!

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Kannte ich bisher auch nicht! :D

Aber es passt zu ihr.

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Macht Sunny auch

Den Leuten tuts immer voll leid, aber ich beruhig sie dann das es nur show ist.

Sie macht das auch mal bei Hunden rennt 1m kommt zurück und macht ne spielaufforderung

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(bearbeitet)

Mir fällt dazu aber etwas ein, was mich mal tief beeindruckt hat:

Wir waren mit einer Bekannten und deren Hund spazieren, der nicht gerne Auto fährt.

Auf dem Rückweg zum Auto, vielleicht noch 30 m entfernt, fällt ihr Hund plötzlich wie vom Blitz gefällt zur Seite und liegt platt auf dem Boden.

Da es ziemlich warm war, dachten wir sofort an Kreislaufprobleme oder Schlimmeres.

Schleimhäute waren aber ganz normal durchblutet, Atmung und Herzschlag auch vollkommen o.k.

Wir haben versucht, den Hund irgendwie zum Aufstehen zu bewegen, aber der ließ sich immer wieder umfallen.

Irgendwann kam mir dann die Idee, einfach wieder in die andere Richtung zu gehen und siehe da, Hund sprang auf und hüpfte fröhlich um uns rum! :D

Sobald wir wieder umdrehten, gleiches Spiel von vorne!

Was mich dabei so beeindruckt hat, war die Tatsache, dass dieser Hund vorher nie zufällig die Erfahrung gemacht hatte, dass er dadurch, dass es ihm "schlecht" ging, eine Autofahrt hätte verhindern können!

Und er hat sich nicht einfach bockig hingelegt, nein, der hat echt den sterbenden Schwan markiert! :D

Dabei fällt mir ein, heute Abend kommt auf WDR (glaub`ich) :

"Können Tiere denken?"

Das hätte ich jetzt fast vergessen und bei diesem Thema ist es mir wieder eingefallen! :)

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Dieses Verhalten habe ich schon mehrfach bei verschiedenen Hunden beobachtet.

Deren HalterInnen sind auch der Ansicht, es ist eine probate (Überlebens-)Strategie aus dem "Vorleben", mit welcher sie Ärger vermeiden.

Aus diesem Grunde finde ich das auch liebenswert :D

Du scheinst sie sehr gut zu kennen und zu beobachten, denn sonst würdest du diese Phase des "Nachdenkens" ja nicht mitbekommen ;)

Hilf ihr in dem Moment, vielleicht gelingt das ja, indem du sie während des "Nachdenkens" ansprichst (und damit evtl. den Moment des "Aufschreiens" kurz hinauszögern kannst?) und dann für sie die Situation beendest.

In beiden von dir geschilderten Fällen hättest du Ylvi z. B. bitten können, zu dir zu kommen - damit hätten die beiden Männer ihre Aktion sofort beendet, und ihnen kannst du im Nachhinein erklären, warum du Ylvi gerufen hast.

Vielleicht lernt sie so, dass sie bestimmte Situationen beenden darf, ohne dazu diesen Aufschrei benutzen zu müssen

:think:

Ehrlich gesagt finde ich diese Reaktion zum Schmunzeln - zumal du ja liebenswerter - und sorfältigerweise schon hast abchecken lassen, ob sie nicht doch Schmerzen haben könnte :)

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(bearbeitet)

Ich finde das ehrlich gesagt auch süß. Beim ersten Mal dachte ich, ihr habe wirklich was weh getan, da reicht ja ein ausgerissenes Haar. Aber bei unserem Freund wurde ich stutzig.

Sie macht das übrigens auch nicht oft. Drei-, viermal bisher.

Nur beim Krallenschneiden nervt es. Ich muss es wohl den Tierarzt machen lassen, weil ich nie sicher sein kann, ob es wirklich weh tut oder ob es Theater ist.

Originalbeitrag

Was mich dabei so beeindruckt hat, war die Tatsache, dass dieser Hund vorher nie zufällig die Erfahrung gemacht hatte, dass er dadurch, dass es ihm "schlecht" ging, eine Autofahrt hätte verhindern können!

Und er hat sich nicht einfach bockig hingelegt, nein, der hat echt den sterbenden Schwan markiert! :D

Das ist wirklich bemerkenswert.

Zur WDR-Sendung: War das nicht gestern? :think: Na, kann man ja rausfinden.

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Ich schneide die Krallen nicht, sondern Feile mit ner (elektrischen) Feile. Vielleicht auch was fuer Euch? Zumindest kannst Du da sicher sein, dass nix weh tut (naja, es sei denn, Du feilst und feilst und feilst ...)

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Ich glaube, das wäre ihr noch unheimlicher.

Ich kann sie ja nicht mal fotografieren. :Oo

Ich wundere mich auch, dass die beiden sie sich nicht ablaufen. Wir laufen eigentlich viel auf Asphalt bez. Bürgersteig.

Aber danke trotzdem für den Tipp! :)

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Entgegen vieler Propaganda Maschen sind viele Rumänen ausserordentlich tierlieb. Aber Rumänien ist ein armes und korruptes Land. Viele Leute sind verzweifelt und ein "auflehnen" gegen die Obrigkeit ist dort noch nicht so stark in den Köpfen der Menschen verwurzelt. Tierquäler werden dort auch nicht von irgendeinem Gesetz geschützt. Im Gegenteil meistens.. Im September 2013 passierten parallel 2 Dinge in Rumänien: 1. eine Goldmine die schon seit einigen Jahren in Planung war, sollte endlich "aktiviert" werden. Das Gold dort sollte mit hochgiftigem Zyanid herausgelöst werden. Natürlich eine Katastrophe für die dort lebenden Menschen und Tiere. Und es begann etwas, dass es in diesem Land so noch nicht gegeben hat: es gingen hunderttausende auf die Strassen und machten ihrem Ärger darüber Luft! Aufnahmen oder Bilder der Proteste haben ausländische und inländische Medien allerdings so gut wie nicht gezeigt!! 2. Ein kleiner Junge wird (eventuell) von Strassenhunden totgebissen. Die Story: Eine Großmutter geht mit ihrem beiden Enkelkindern (4 und 6 Jahre alt) auf einen Spielplatz. Für einige Minuten verliert sie sie aus den Augen und findet dann von dem ältesten Enkel (Andrei) alarmiert den 4jährigen Ionut im Gebüsch. Totgebissen von Strassenhunden. Die Realität: Ein kleiner Junge ist gestorben oder getötet worden. Zwar gab es in letzter Zeit angebliche Beweise, dass der Kleine noch lebt, doch ich denke, dass dies Humbug ist.. Jedoch hier ein paar Fakten: -Ionut wurde ungefähr 4!! km weit weg von dem Spielplatz gefunden. Um dorthin zu gelangen musste er einen Weg beschreiten, der selbst für einen Erwachsenen beschwerlich ist. -es gibt eine Überwachungskamera aus einem Park. Dort sind die beiden Brüder zu sehen, wie sie innerhalb von 2 Stunden an den Händen verschiedener Männer ALLEINE (ohne Großmutter) immer wieder durch das Bild laufen. Irgendwann kommt nur noch Andrei von unten ins Kamerablickfeld, wird von einem Mann zu seiner Großmutter gebracht UND (das halte ich für sehr wichtig) auf dem Weg dahin streichelt er einen dort im Park lebenden Strassenhund. -Andrei wurde direkt in eine Kinderpsychiatrie gebracht und durfte mit keinem Reporter etc reden. Die Gerüchte: - Ionut wäre von Kinderschändern getötet und dann Hunden vorgeworfen worden - Ionut lief auf ein Gelände, welches von scharfen Wachhunden bewacht wurde. - der tote Ionut wurde auf eben dieses Gelände geworfen damit die Hunde ihn zerfleischen.. Wie der arme Junge ums Leben gekommen ist, wird der Öffentlichkeit wohl nie zugänglich gemacht werden. Auffallend für mich ist, dass: 1.auf einmal so ein Theater gemacht wird um ein totes Kind (dies bitte nicht falsch verstehen, aber in Rumänien sterben jeden Tag viele Kinder -vergewaltigt, überfahren etc- und es interessiert, ausser die Eltern, keinen. 2. ein großes Medienecho erfolgt, gerade zu dem Zeitpunkt als die Demonstrationen gegen die Goldmine enorme Ausmaße annehmen. 3.auch deutsche Fernsehsender (Spiegel TV) von dem Fall berichten und ganz gezielt falsche Tatsachen und Videos in den Bericht einpflegen (zB wird eine Frau gezeigt, die von Hunden angefallen wird. Das Video stammt allerdings aus Russland 2010. Die Frau hatte Fleisch in den Tüten und die Hunden rissen die Tüten weg. Der Frau passierte nicht.) Tierschützer die dagegen protestieren, werden öffentlich von Spiegel TV auf deren Facebook Seite verhöhnt. Ich gehöre nicht zu den Leuten die der Ansicht sind, dass alle Hunde die in Rumänien oder sonstwo leben brave Kuschelhunde sind. Das ist schlichtweg falsch! Dort gibt es mit Sicherheit einige Hunde die beissen. Manche vielleicht nicht nur aus Angst, sondern einfach "nur so". Jedoch sind die meisten Hunde dort sehr zurückhaltend und ängstlich, da sie von vielen Menschen weggetreten oder gequält werden. Nach dem Tod des kleinen Jungen wurden Säuberungsaktionen gestartet. Alle Strassenhunde sollen eingefangen und nach 14 Tagen ohne Adoption getötet werden. Viele überleben allerdings die Fahrt in die Shelter oder die 14 Tage dort schon nicht. Man könnte meinen, dass alles ein Ende mit Schrecken haben könnte, aber dies ist leider auch nicht der Fall :-( Das Geschäft mit den Strassenhunden ist lukrativ (und damit meine ich nicht die, die von Tierschützern vermittelt werden). Pro Hund erhalten die Fänger einen Betrag zw. 20 und 50€. Das ist dort eine ganze Menge Geld und es gibt eine Menge "Firmen" die sich auf solche Säuberungen spezialisiert haben. Ausserdem gibt es Zuschüsse an die Shelter. Jetzt stelle man sich mal vor, es gäbe auf einmal keine Strassenhunde mehr... Dürfte jedem klar sein, dass dieser Wirtschaftszweig daran kein Interesse hat. Also wird es so NIEMALS ein Ende der Problematik geben. Denn diese "Menschen" werden dafür sorgen, dass es immer Nachschub gibt. Im übrigen starben seit dem Tod von Ionut 4 Kinder an ausgelegtem Gift. Darüber findet man aber nicht großartiges. Randnotizen halt. Viele Leute dort haben Strassenhunde die ihnen "gehören". Sie füttern sie und kümmern sich um sie. Obwohl sie selbst nichts zu leben haben. Ältere Frauen haben sich den Hundefängern in den Weg geworfen und weinend darum gebeten ihren Hund nicht mitzunehmen. Viele Familienhunde wurden aus Gärten gestohlen oder einfach beim Spaziergang entwendet. Geld gibts ja pro Hund. Daher bitte ich jeden sich selbst ein Bild zu machen und nicht irgendwelchen Idioten zu glauben, die behaupten, dass alle Rumänen die Tiermorde befürworten etc. Es ist nur ein kleiner, aber leider sehr lauter Teil :-( Ich habe in den letzten 2 Jahren über 40 Hunde von dort geholt. Natürlich wird mit Sorgfalt gearbeitet. Kein Hund kommt ohne med. Check, Tollwutimpfung und Kastration hier her. So gut wie alle Hunde waren älter als 1 Jahr und kannten das Leben in einem Haus nicht. Aber jeder hat sich seinem Tempo angemessen (jedoch trotzdem für mein Empfinden rasant) an dieses Leben gewöhnt. Es sind nette, unkomplizierte Hunde. Hohe Sozialkompetenz, wie Strassenhunde es haben müssen um zu überleben. Natürlich auch mal der ein oder andere Macho dabei :-D Wer sich für die Situation dort interessiert und gerne Ansprechparten für SERIÖSE Organisationen haben möchte, kann sich gerne an mich wenden. Denn leider ist Tierschutz nicht gleich Tierschutz!! Egal in welchem Land. Es gibt viele Vermehrer, die Hunde im Hinterhof züchten und dann als arme Hunde die sie gerettet haben hier anbieten. Meist haben diese armen Tiere eine sehr kurze Lebensdauer.. So, ich hoffe, ich habe euch nicht zu sehr gelangweilt.

      in Tierschutz- & Pflegehunde


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