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Hundeforum Der Hund
mayyya

Verstehe meinen Rüden nicht! Hilfe, bitte!

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Wobei der Mensch mal wieder festlegt, was ein "normales" Verhalten und "ausgeglichen, sozial verträglich" ist.

Stimmt. Da wir in einer von Menschen gefromten Gesellschaft leben, bestimmen wir, was darf und was nicht.

Dieses Verhalten spricht weniger für Aggression als für Unsicherheit.

Also regelt er es eben selbst.

Das sehe ich (soweit von hier aus beurteilbar) genauso wie Du.

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Dieses Verhalten spricht weniger für Aggression als für Unsicherheit.

Also regelt er es eben selbst.

Das sehe ich (soweit von hier aus beurteilbar) genauso wie Du.

Dann frage ich mich allerdings wie du zu deiner Aussage eines unsozialen Hundes kommst. :kaffee:

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:???

der sich anderen Hunden gegenüber unsozial benimmt

...wo findet dies statt ?

Das findet überall statt, wo sich Hunde begegenen. Und in diesem Fall, da, wo ....

2.Er "hasst" Hunde,die größer sind als er.... Dann parallel dazu prollt er IMMER superliebe Rassen an.Auch jüngere.

Er baut sich dann vor ihnen auf und gibt eine Mischung aus Bellen und

Heulen von sich.

Unsicheres Verhalten und unsoziales Verhalten sind... zumindest nach meiner Auffassung... 2 Paar Stiefel

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Hallo Helena!

ich finde es immer wieder erstaunlich, dass erwartet wird, dass alle Hunde rosa Schmertterlinge pupsen...

Darum geht es ja nicht. Ich mache es mal noch deutlicher: Wenn sich zwei Hunde einander respektvoll nähern, kurz "kennenlernen" und dann einer der beiden dem anderen klar macht "mach Dich vom Acker", dann ist das alles im grünen Bereich. Verwechseln wir bitte nicht, angebrachte Kommunikation und Reaktion (auch wenn wir uns vielleicht eine andere wünschten) mit dem durch offensichtliche Unsicherheit des Schäferhundmixes gezeigten Verhalten. Sonst fahren wir uns an Stellen fest, wo wir gar nicht hin wollten.

grade die angeblich "netten" verhalten sich in meinen Augen und in denen meiner Hunde, oft eher respektlos... da wird nicht höflich ein bisschen geschnuppert, da wird die Nase mit Karacho und ohne Abzubremsen volle Kanone in den Hintern gerammt!

Wie oft meine wirklich super, super nette Rottihündin sich verzweifelt nur noch auf ihren Hintern setzen konnte, weil sie es nicht hinbekam sich bei solchen übergriffen zu verteidigen kann ich gar nicht sagen...

Aber Du bist doch nicht der Meinung, dass das alles so ok ist und sie da halt verzweifelt "durch" muss, weil Hunde nun mal das Recht haben volle Kanone zack anderen Hunden in den Hintern zu rammen, wenn es ihnen danach ist oder? Mal ganz von den Folgen abgesehen, wenn der mal an den falschen gerät.

Wie soll ein Hund denn bitte klar machen, dass sowas nicht geht?

Dafür gibt es eben Trainer.

Grade meinen Schäfermix halte ich für sehr sozial kompetent und der sagt anderen Hunden schon auch sehr deutlich, wenn er was doof findet...

Wäre ja auch beunruhigend, wenn er das nicht täte. Schließlich ist er (ich vermute mal) ein gesunder selbstsicherer Hund, der sagen darf und soll, was ihm passt und was nicht. Wie schon oben gesagt: auf die Details kommt es an.

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Unsicheres Verhalten und unsoziales Verhalten sind... zumindest nach meiner Auffassung... 2 Paar Stiefel

Da haben wir den Punkt: Für mich (auf diese Situation bezogen) nicht. Verhalten gegenüber anderen ist per se etwas soziales. Soziale Kommunikation. Es zeigt, wie ich mit meinem sozialen Umfeld umgehe. Wenn ich unsicher bin, wirkt sich das natürlich auf mein soziales Verhalten aus. Bei dem Fall so, dass er zu bellen anfängt und (sicherlich) unnötig aufgeregt ist.

Wir meinen also das selbe, haben nur ein anderes Begriffsverständnis.

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DIESE Anspruchshaltung gegenüber einem hochsozialen Lebewesen ,

worin findet dies seine Rechtfertigung....?

Ich habe Dich um etwas gebeten Blindman. Wenn Du nicht magst, dann eben nicht. Aber erwarte nicht, dass ich mich auf dieses Spiel immer wieder einlasse.

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Nun ,

ich lese von einem Hund , welcher mit Artgenossen hündisch kommuniziert.

Daher : Was oder wo ist die Stelle , welche dich zu dieser Bewertung:

Hast Recht. Zwei Hunde begegnen einander. Dem einen passt etwas ganz und gar nicht. Sie fangen mit einer Keilerei an. Es wird bissig. Sehr bissig. Am Ende ist einer der beiden Hunde schwer verletzt. Auf dem Weg zum VET stirbt er.

Der Mensch hätte eingreifen können. Aber man muss das natürliche Verhalten ja nicht unterbrechen.

Hey, war alles total hündisch. Wie Elephanten haben sich die beiden ja nicht verhalten. Kommt übrigens in der Natur durchaus vor (s. z.B. die Studie der Pizza-Hunde von Bloch), dass solche Kämpfe schon mal tödlich enden. War also durchaus natürlich. Nicht erwünscht, aber absolut hündisch.

:respekt:

Vielleicht geht Dir irgendein Licht auf. :think:

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Da haben wir den Punkt: Für mich (auf diese Situation bezogen) nicht. Verhalten gegenüber anderen ist per se etwas soziales. Soziale Kommunikation. Es zeigt, wie ich mit meinem sozialen Umfeld umgehe. Wenn ich unsicher bin, wirkt sich das natürlich auf mein soziales Verhalten aus. Bei dem Fall so, dass er zu bellen anfängt und (sicherlich) unnötig aufgeregt ist.

Wir meinen also das selbe, haben nur ein anderes Begriffsverständnis.

Nein Peter, nur du pauschalierst den Begriff "sozial" oder "unsozial" zu sehr.

Mein Hund z.B. ist gegenüber Huskys und Schäferhunden absolut unsozial. Ich kenne auch die Gründe hierfür und weiss, dass ich im Falle von Begegnungen mit diesen Rassen absolut konzentriert sein muss.

Ist mein Hund deshalb insgesamt als unsozial zu beschreiben?

Hmmmm... da spricht dann wiederum dagegen, dass er sonst mit fast keinem anderen Hund/anderer Rasse ein Problem hat und sich im Umgang mit diesen "anderen" Hunden vollständig sozial verhält.

Du siehst also, es liegt nicht am Begriffsverständnis sondern vielmehr an der Pauschalierung des Begriffes an sich.

In bestimmten Situationen unsozial = unsozialer Hund

:no: :no: :no:

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In bestimmten Situationen unsozial = unsozialer Hund

:no: :no: :no:

Du hast jetzt aber nichts anderes gesagt als ich vorher. Ich habe den Begriff anders gemeint als Du. Und das mag durchaus nicht präzise genug gewesen sein.

Ich bin hier aber nicht, um über Begriffe lange zu diskutieren. Sondern möchte optimaler Weise helfen. Effizient. Wenn ich auf jedes Wort achten muss, kostet mich das zu viel Zeit. Ob der Hund unsozial oder nur in einer bestimmten Situation sozial unsicher (= unsozial) ist mir zu pingelig und hilft Mayyya auch nicht weiter. Der Leser dürfte wissen, worauf das "unsozial" bezogen war.

Warten wir doch jetzt mal ab, bis sich Mayyya wieder zu Wort meldet. Und fokussieren uns wieder auf das Thema an sich.

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Hallo ihr :)

Tut mir leid,dass ich mich erst jetzt wieder melde.

Ich habe gar nicht mitbekommen,dass hier mittlerweile so eine Disskusion läuft!

Ich würde meinen Hund nicht als agressiv bezeichnen,sondern als-in manchen situationen-verdammt unsicher.

Was das Vor-dem-Laden anbinden betrifft,werde ich das nun erstmal nur machen,nachdem wir spatzieren waren.

Vielleicht war das der Unterschied,dass er entweder entspannt nach dem Gassi gehen war oder eben noch hibbelig und unausgelastet.

Ich hab heute einen Termin mit einer Hundetrainerin vereinbart,

weil ich weiß,dass ich das alleine nicht hinbekomme.

Er ist mein erster Hund,und viele Signale kann ich nicht erkennen.

Also ist das die beste Lösung,und ich bin hoch motiviert,an der Erziehung zu arbeiten!

Ich werde euch gerne auf dem Laufenden halten!

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Das ist eine gute Entscheidung! Halt uns auf dem Laufenden, nur Mut!

Gruß Gaby

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