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Hundeforum Der Hund
mayyya

Verstehe meinen Rüden nicht! Hilfe, bitte!

Empfohlene Beiträge

Ich hab heute einen Termin mit einer Hundetrainerin vereinbart,

weil ich weiß,dass ich das alleine nicht hinbekomme.

Sehr gut! Ich glaube wir würden uns alle freuen, wenn Du uns danach schreibst, was sie gesagt und wie sie vorgegangen ist. (ich hoffe es ist keine Klickerin).

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Originalbeitrag

Hast Recht. Zwei Hunde begegnen einander. Dem einen passt etwas ganz und gar nicht. Sie fangen mit einer Keilerei an. Es wird bissig. Sehr bissig. Am Ende ist einer der beiden Hunde schwer verletzt. Auf dem Weg zum VET stirbt er.

WO wurde durch die TE ein derartiger Situationsablauf dargestellt ....?

Originalbeitrag

Plötzlich is aus der Dunkelheit ein Typ mit nem Goldie aufgetaucht,und mein HUnd is hin und hat ihn angebellt.

Der Typ hat ihn weggetreten,worauf meiner nochmehr gebellt hat.

.

:???

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Ich bin ja im Grunde Verfechterin alter Ansichten ,ausser diesem Unterordnungskram haben sie auch praktische Vorteile.

-die Hunde gehen nicht zuerst raus-rennen niemand um ,Kinder zb

-die Hunde gehen nicht zuerst rein- erst wird zb getrocknet Dreck bleibt draussen..

-Hunde kriegen nichts vom Tisch -wichtige Regel für Kinder,Schwiegereltern..."aber er kuckt soooooo süüüs".

-Hunde schlafen nicht im Bett,Sofa -das reicht wenn die Kinder sich draufquetschen :)

mir viel jetzt noch ganz viel ein .Dieses Kategorische alles Blödsinn weil veraltet stimmt vielleicht auch nicht.

lg BJ

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Nö blindman, wie ich schon sagte, so nicht.

@Black Jack: Woran knüpfst Du mit dem Posting an?

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Danke euch :klatsch:

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Shirek ich hab mal deine Seite quergelesen.

Ich glaube viele Menschen kommen mit einer Struktur leichter klar als "entscheid es nach Gefühl" .

lg BJ

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Hi, bj! Das denke ich auch. Zum "Entscheiden nach Gefühl" gehört recht viel Erfahrung und Intuition, die neue Hundebesitzer und unsichere Menschen natürlich nicht haben.

Da das ja ganz OT ist, sollen wir das auf PN verlagern?

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Shirek :???

Ich habe zwar keine Ahnung, was vorher gewesen ist, aber ich glaube, Du WILLST Jörg missverstehen :???

Mich hätten die Antworten auf seine Fragen auch interessiert - aber naja, das scheint irgendwie nicht möglich zu sein *schulterzuck*

Ich bin übrigens der Meinung, dass ein Hund, der deutlich einem anderen Hund "sagt", dass er diesen nicht in seiner Nähe haben möchte, nicht unsozial ist *denk* Dein Beispiel, welches Du gebracht hast, ist auch weitab von dem, was Jörg meinte und irgendwie völlig am Thema vorbei, sei froh, dass es kein Deutschaufsatz ist :D

Gut finde ich allerdings, dass Du zu einem Trainer rätst - irgendwie scheinst Du, mayyya nicht so recht zu wissen, wie man in verschiedenen Situationen reagiert, wirkst unsicher - deshalb würde ich Dir auch raten, dass Du daran arbeitest, sicherer zu werden, hol Dir Hilfe :)

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luftkraft:

solche "Problemverhalten" sind nun mal deswegen welche, weil sie nicht in die menschliche Gesellschaft passen.

Hundlich gesehen ist das Verbellen oder das aggressive Angehen fremder Hunde, die auch noch plötzlich auftauchen ein völlig normales Verhalten.

Das sehe ich halt ein wenig anders. Wir sprechen hier nicht über territoriales Verhalten, sondern über einen Spaziergang. Wenn wir es als normal akzeptieren würden, dass sich dabei Hunde einander gegenüber aggressiv verhalten dürfen... bis wohin? (wenn das Verbellen nicht ausreicht, weil der andere genauso drauf ist, dann bis zur Beisserei?), wäre die Welt um ein Problem reicher und unsere Spaziergänge erheblich ungemütlicher.

Mit Sozialisierung eines Hundes ist doch seine Anpassung an die Erfordernisse unserer Gesellschaft gemeint. Dazu gehört, dass sich unsere Hunde bei Begegnungen mit anderen Hunden und Menschen grundsätzlich erst einmal freundlich verhalten. Das ist hier nicht der Fall.

Ob sie dabei freilaufend lieber einen Bogen machen, interessiert gucken oder schnüffeln wollen, bleibt ihnen überlassen. Aggressives Anbellen auf öffentlichem Terrain gehört nicht dazu.

Übrigens würde mein Hund freilaufend auch warnend anbellen, aber erst wenn sich eine solche Person ihm zuwendet, auf ihn unangemessen(!) zugeht, sich beugt. Und hier sehe ich den Punkt erreicht, wo die gewünschte gesellschaftliche Verträglichkeit und das natürliche Verhalten des Hundes kritisch aufeinander treffen. Hier sehe ich keinen Trainings-/Korrekturbedarf.zitieren

Na ja, erstens kann territoriales Verhalten auch auf einem Spaziergang ein Thema sein - besonders vor der eigenen Haustür / auf den Wegen, die man immer regelmässig geht und zweitens geht es in meinem Post nicht darum etwas zu akzeptieren oder bis zu einem gewissen Grad zuzulassen, sondern darum, dass wir Menschen Hundeverhalten, das völlig artgerecht ist zu Problemverhalten degradieren. Da gibt es nichts zu akzeptieren, es IST so.

Schau mal: Wir halten Hunde auf engstem Raum. Wir bestimmen, dass sie hier und jetzt genau diesen Weg gehen müssen, auch wenn dort andere Hunde sind, waren, oder plötzlich auftauchen. Die Reaktion, die dann vom Hund in Situationen wie der beschriebenen gezeigt wird ist VÖLLIG NORMAL und weder gestört, noch krankhaft, oder sonst was.

Wir zwingen den Hund dort hinein und er reagiert. Das ist nicht verhaltensgestört. Ich weiß nicht, woher die Annahme kommt, hündisches Verhalten sei "höflich" oder "unhöflich" - oder die Annahme, dass nur bestimmte Verhaltensweisen "normal" sind, die nichts mit Aggression gegenüber Artgenossen zu tun haben. Es sind nicht alle Hunde von Natur aus "lieb" und es gibt auch nicht "DAS" höfliche Hundeverhalten. Manche sind eben asl "sich mit anderen Versteher" geboren und haben dann noch diesen Charakter förderliche Erfahrungen gemacht. Andere wiederum kommen eben mit aggressiveren Anlagen zur Welt. Die werden bei Begegnungen mit Artgenossen aufgrund ihrer genetischen Disposition generell aggressiver reagieren. Wenn dann entsprechende Lernerfahrungen dies forcieren, wird sich die Aggression verfestigen und als Strategie öfter gezeigt werden.

Nun kommt der Mensch daher und definiert aggressionslose Begegnungen als "normal"...mit welchem Recht??

Normal ist es, wenn ein Hund lernt, was ihm Erfolg bringt öfter zu zeigen.

Und auch wenn es zur Beisserei kommt, ist das "normal" und nicht gestört.

Sozialisierung ist nicht die Anpassung an die Erfordernisse unserer Gesellschaft, sondern das Kennenlernen von Menschen, Hunden und anderen Individuen, so wie das Kennenlernen von bestimmten Umgebungen und den vorkommenden Reizen.

Die Anpassung an die Erfordernisse unserer Gesellschaft ist auch später möglich und nie mit der Sozialisierung abgeschlossen. Ein sinnvoll sozialisierter Hund kann aber die Erfordernisse unserer Gesellschaft erlernen - auch wenn zwischen Sozialisierung und Beginn des Erlernens dieser Erfodernisse einige Zeit - auch Jahre - liegen.

Was natürlich klar ist: Wir können unsere Hunde, um sie gesellschaftsfähig zu machen, ihr normales, oftmals aggressives Verhalten natürlich nicht ausleben lassen. Wir müssen dafür Sorge tragen, dass andere Hunde und andere Menschen nicht zu Schaden kommen, oder belästigt werden. Doch DAS ist für einen Hund ganz oft im höchsten Maße UNNORMAL.

Nochmal: Wenn sich zwei fremde Rüden begegnen ist evtl aufkommende Aggression hundlich gesehen VÖLLIG NORMAL. Das heißt aber nicht, dass wir da nicht intervenieren sollten oder dürften. Einem in Begegnungen aggressiv agierenden Hund können wir beibringen, dass er nicht mehr aggressiv reagiert. Wir können - und müssen sogar - dafür sorgen, dass er nicht zur Gefahr des entgegenkommenden Hundes wird, der evtl. nicht aggressiv reagiert, weil er es nicht in die Wiege gelegt bekommen hat, oder es ihm aberzogen wurde oder was auch immer.

Also: Fast alle sogenannten Problemverhalten sind deswegen solche, weil sie nicht in unsere menschliche Gesellschaft passen, für den Hund sind sie völlig normal, denn er reflektiert sie nicht. Er denkt nicht: Oh, da kommt ein Hund, den ich hier noch nie gesehen habe - eigentlich müsste ich ihn verjagen, aber die Nachbarn schauen gerade - da ist mir das zu peinlich...

Er sieht einen fermden Hund, checkt ihn ab, wenn er Zeit hat und handelt so, wie Gene und Lernerfahrungen es ihm vorgeben - völlig normal für ihn.

Ich möchte nochmal betonen, dass ich nicht der Ansicht bin, dass Hunde ihre völlig normalen Aggressionsverhalten ausleben sollten, alles "unter sich" ausmachen oder andere hundlich gesehen normale Verhaltensweisen ohne Einwirkung zeigen müssen.

Nur: Was wir ihnen alles beibringen und was oft als "Etikette" bei Hundebegegnungen für "normal" angesehen wird, was aus einem Hund einen gesellschaftsfähigen macht - DAS ist eher unnormal.... und muss trotzdem sein.

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Danke Lennart... super geschrieben und inhaltlich einfach klasse

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