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Hundeforum Der Hund
mayyya

Verstehe meinen Rüden nicht! Hilfe, bitte!

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Yep ,

Originalbeitrag

Nur: Was wir ihnen alles beibringen und was oft als "Etikette" bei Hundebegegnungen für "normal" angesehen wird, was aus einem Hund einen gesellschaftsfähigen macht - DAS ist eher unnormal....

...sehr schön formulierter RESPEKT für

das Lebewesen Hund.

Der erste und wichtigste Schritt , zu einer partnerschaftlichen Beziehung .... :)

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Danke Lennart... super geschrieben und inhaltlich einfach klasse

:yes: :yes: :yes: :yes: :yes: :yes: :yes: :yes: :yes: :yes:

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Sorry, bin erst auf Seite 2....

Ich für meine Person bin immer AUSGESPROCHEN froh, wenn mir diese "Sozialisierten" Rammböcke nicht begegnen! :)

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Nun ,

ich lese von einem Hund , welcher mit Artgenossen hündisch kommuniziert.

Daher : Was oder wo ist die Stelle , welche dich zu dieser Bewertung:

Hast Recht. Zwei Hunde begegnen einander. Dem einen passt etwas ganz und gar nicht. Sie fangen mit einer Keilerei an. Es wird bissig. Sehr bissig. Am Ende ist einer der beiden Hunde schwer verletzt. Auf dem Weg zum VET stirbt er.

Der Mensch hätte eingreifen können. Aber man muss das natürliche Verhalten ja nicht unterbrechen.

Hey, war alles total hündisch. Wie Elephanten haben sich die beiden ja nicht verhalten. Kommt übrigens in der Natur durchaus vor (s. z.B. die Studie der Pizza-Hunde von Bloch), dass solche Kämpfe schon mal tödlich enden. War also durchaus natürlich. Nicht erwünscht, aber absolut hündisch.

:respekt:

Vielleicht geht Dir irgendein Licht auf. :think:

Bin auf Seite 3 angekommen...

Nein, DAS ist NICHT "absolut hündisch"!

Geht Dir auch mal ein Licht auf?

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Na ja, erstens kann territoriales Verhalten auch auf einem Spaziergang ein Thema sein - besonders vor der eigenen Haustür / auf den Wegen

Was richtig ist, worauf ich aber gar nicht erst eingehen wollte, weil es für den Fall wohl irrelevant ist. Und auf jede Möglichkeit und Eventualität einzugehen ist mir zu ineffizient. Deshalb lasse ich es gleich weg wohlwissend, dass man sich daran stören kann. Und es hier im Forum auch recht oft tut.

Die Reaktion, die dann vom Hund in Situationen wie der beschriebenen gezeigt wird ist VÖLLIG NORMAL und weder gestört, noch krankhaft, oder sonst was.

Ich halte es nicht für VÖLLIG NORMAL, dass ein Hund erst einmal jeden anderen Hund anbellt bzw. sich so wie es die Halterin beschrieben hat verhält.

Wenn es normal und gut ist, dann solltet Ihr alle, die ebenso denken, ihr nicht zu einem Trainer raten sondern direkt sagen: "Du, das ist doch super. Dein Hund verhält sich perfekt, hündisch durch und durch. Das Verhalten solltest Du am besten noch fördern. Denn es ist völlig normal (wie Du ja schreibst) und unsere Hunde verhalten sich alle so."

Nun kommt der Mensch daher und definiert aggressionslose Begegnungen als "normal"...mit welchem Recht??

Ich habe aggressionslose Begegnungen nicht als normal bezeichnet, sondern sprach davon, dass es für die meisten Hundehalter unerwünscht ist (zumindest meinte ich das so), dass deren Hund jeden anderen Hund erst einmal anbellt (was ja nicht aggressiv sein muss).

Sozialisierung ist nicht die Anpassung an die Erfordernisse unserer Gesellschaft, sondern das Kennenlernen von Menschen, Hunden und anderen Individuen, so wie das Kennenlernen von bestimmten Umgebungen und den vorkommenden Reizen.

Die Anpassung an die Erfordernisse unserer Gesellschaft ist auch später möglich und nie mit der Sozialisierung abgeschlossen. Ein sinnvoll sozialisierter Hund kann aber die Erfordernisse unserer Gesellschaft erlernen - auch wenn zwischen Sozialisierung und Beginn des Erlernens dieser Erfodernisse einige Zeit - auch Jahre - liegen.

Du hast das jetzt noch viel treffender ausgedrückt. Da habe ich während des Tages keine Zeit für. (tut ihr echt leid :yes:) Das muss schnell gehen, da wird es schon mal nicht ganz so präzise.

Im Endeffekt meinte ich genau dasselbe. Aber wenn ich noch genauer als Du werde, dann ist Sozialisierung nicht das pure Kennenlernen unserer Umwelt (egal wie) sondern ein möglichst positives bis halt neutrales Kennenlernen dieser Umwelt. Damit hast Du aber auch schon gewisse Erfordernisse unserer Gesellschaft mit drin. Wir gewöhnen unsere Hunde z.B. nicht an Dinge, die sie im Leben wahrscheinlich nicht kennenlernen werden wie Kutschen und Pferde. Dagegen an Straßenbahnen, Autos und runterkrachende Topfdeckel. Ein Chinese würde ggf. noch etwas hinzunehmen, woran wir gar nicht denken. Da fließt gesellschaftliches definitiv mit hinein.

Du siehst daran, dass man in der Beschreibung immer feiner werden kann. Und man macht sich sehr oft angreifbar ggü jemandem, der es halt noch genauer nimmt. Ich sage es immer wieder hier im Forum: es geht nicht darum, unangreifbare Erklärungen zu schreiben, sondern genügend gute, um zu helfen, in der Annahme, dass die anderen daraus keine Doktorarbeit machen. Schreibe ich dagegen ein Buch, sollte ich alles daran setzen, solche Ungenauigkeiten zu erkennen und zu verbessern.

Nochmal: Wenn sich zwei fremde Rüden begegnen ist evtl aufkommende Aggression hundlich gesehen VÖLLIG NORMAL.

Das entscheidende in Deiner Aussage, weshalb ich Dir gerne zustimme, ist das Wort evtl (im Gegensatz zu generell, wobei es hier sogar rassespezifische Ausnahmen gibt).

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Nein, DAS ist NICHT "absolut hündisch"!

Geht Dir auch mal ein Licht auf?

Leider nein. Aber vielleicht erklärst Du es mir einfach genauer.

Ich hingegen verweise (auch wenn das nicht die einzige belegende Quelle sein dürfte) auf die langjährige Studie von Bloch bei freilebenden Hunden in der Toskana. Da sagt er, dass es zwar recht selten vorkommt, aber zuweilen kämpfen die Hunde halt miteinander mit tödlichen Folgen. Ganz ohne jegliches menschliches Zutun. Und es geht nicth um das letzte Stück Futter, um den Winter zu überleben. Und dann zählt er auf. Und erinnert sich an noch einen tödlichen Kampf. Und noch einen.

Also wenn freilebende Hunde, die einander im Kampf schon mal töten können, sich nicht absolut hündisch verhalten... welche denn dann?

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Wenn es normal und gut ist, dann solltet Ihr alle, die ebenso denken, ihr nicht zu einem Trainer raten sondern direkt sagen: "Du, das ist doch super. Dein Hund verhält sich perfekt, hündisch durch und durch. Das Verhalten solltest Du am besten noch fördern. Denn es ist völlig normal (wie Du ja schreibst) und unsere Hunde verhalten sich alle so."

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Was natürlich klar ist: Wir können unsere Hunde, um sie gesellschaftsfähig zu machen, ihr normales, oftmals aggressives Verhalten natürlich nicht ausleben lassen. Wir müssen dafür Sorge tragen, dass andere Hunde und andere Menschen nicht zu Schaden kommen, oder belästigt werden. Doch DAS ist für einen Hund ganz oft im höchsten Maße UNNORMAL.

Nochmal: Wenn sich zwei fremde Rüden begegnen ist evtl aufkommende Aggression hundlich gesehen VÖLLIG NORMAL. Das heißt aber nicht, dass wir da nicht intervenieren sollten oder dürften. Einem in Begegnungen aggressiv agierenden Hund können wir beibringen, ass er nicht mehr aggressiv reagiert. Wir können - und müssen sogar - dafür sorgen, dass er nicht zur Gefahr des entgegenkommenden Hundes wird, der evtl. nicht aggressiv reagiert, weil er es nicht in die Wiege gelegt bekommen hat, oder es ihm aberzogen wurde oder was auch immer.

:kaffee:

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Wenn es normal und gut ist, dann solltet Ihr alle, die ebenso denken, ihr nicht zu einem Trainer raten sondern direkt sagen: "Du, das ist doch super. Dein Hund verhält sich perfekt, hündisch durch und durch. Das Verhalten solltest Du am besten noch fördern. Denn es ist völlig normal (wie Du ja schreibst) und unsere Hunde verhalten sich alle so."

Weils dem Hund eben nicht an Sozialverhalten mangelt, sondern an Erziehung.

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@Mayya: freut mich echt, dass du dir nen Trainer dazu holst. Ich wünsche euch viel Erfolg! Erzähl mal bei Gelegenheit, wie ihr voran kommt. :winken:

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Also wenn freilebende Hunde, die einander im Kampf schon mal töten können, sich nicht absolut hündisch verhalten... welche denn dann?

Wer sagt denn, das nicht genau das dass "normale" Verhalten (in einer bestimmten Situation) von Hunden ist? Wer kommt auf die Idee dass bei Hunden immer alles Friede Eierkuchen wäre?

Habe auch ein Problem mit dem Ausdruck "hündisches" Verhalten. Das ist sehr mehrdeutig ... wenn man mal den Ausdruck "menschliches" Verhalten dagegen hält.

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