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Hundeforum Der Hund
Tecles

Siberian Husky-Welpe sehr scheu?

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Hallo ihr lieben,

seit 3 Wochen dürfen wir jetzt unseren Jack, einen siberian Husky bei uns Wilkommen heißen.

Leider ergibt sich folgendes Problem:

Jack hat starke Angst vor Menschen.

Er erschreckt sich immer wieder und läuft vor ihnen weg.

Er ist 5 Monate alt und ich wollte fragen ob das normal ist?

Kann man die Angst irgendwie ablernen?

Das komische daran ist, wenn er einen kleineren hund sieht, stürmt er sofort auf ihn!

Dann interessieren ihn die Menschen nicht.

Und im Garten spielt er auch mit den Nachbarn und mit uns.

Vielen Dank im voraus.

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Der Hund ist seit 3 Wochen bei euch und 5 Monate alt? Wo kommt der Hund her? Wo war der Hund denn vorher? Gibt es einen Vorbesitzer oder war er so lange beim Züchter?

In welchen Situationen hat der Hund Angst? Wenn Besuch kommt? Wenn ihr unterwegs seit? Wenn er Leute sieht oder wenn sie ihn ansprechen? Ist es egal wer es ist? Mehr bei Männern oder Frauen? Was ist mit Kindern?

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Wir haben den Hund privat gekauft.

Eigendlich wollten sie ihn granicht verkaufen, aber weil die verkäufer in eine kleine wohnung ohne garten ziehen mussten, mussten sie leidergottes ihr hunde abgeben.

Wir haben die Elterntiere auch live gesehen und vor dem kauf hatte er auch noch garkeine angst vor menschen.

Er hat vor allen Angst, die sich ihm nähern, außer von uns.

"Uns" sind mein Bruder, meine Mutter, Vater und ich.

Wenn sich die Menschen ihm jedoch langsam nähern ,bleibt er mit dem körper erstmal stehen und tut seinen kopf nur nach vorne um zu schnüffeln.

Nach dem schnüffeln läuft er meist weg.( wenn er davor nicht schon weggelaufen ist)

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Schließe mich Arachnes Fragen an! Das ist immer wichtig zu wissen. Meine Hündin hatte als Welpe auch Angst vor vor Menschen. Bei ihr kam es dazu, dass ihre Mutter Angst vor Menschen hatte. Sie hat es mit den Wochen aber gelernt und ist jetzt absoluter Menschenfreund. Sie hat einfach selbst viele gute Erfahrungen gemacht und hat so ihre von der Mutter anerzogene Scheu verloren. Aber es kommt einfach auf die Vorgeschichte deines Huskys an. Normalerweise sind Welpen Menschen ggü aufgeschlossen, wenn sie nicht schlechte Erfahrungen gemacht haben

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Die Vorbesitzer des Hundes hatte also auch die Elterntiere?

Nun ich denke der Hund muss erstmal bei euch richtig ankommen. Er hat vor 3 Wochen seine Heimat, seine Menschen und seine Eltern "verloren", dass geht nicht an jedem Hundchen spurlos vorbei.

Ich würde es erstmal sehr ruhig angehen lassen. Nicht viel Aufregung. Spaziergänge die eher einsam sind. Zusammen mit dem Hund ganz ruhig die Umgebung erkunden.

Besuch sollte man einteilen, auch wenn Familie und Freunde einem am liebsten "die Bude einrennen" würden, denn es sind ja alle neugierig auf einen neuen Hund. Besuch bitten sich ruhig zu verhalten und den Hund nicht zu bedrängen.

Dem Hund die Möglichkeit geben von allein Kontakt aufzunehmen.

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Danke für deine Tipps :)

Hab jetzt noch eine Frage :D

Undzwar:

Wie kann man dem Hund selber die Möglichkeit geben Kontakt aufzunehmen?

Uns wurd mal gesagt dass man ihn am Anfang aus der hand füttern soll, deswegen hat er wohl auch viel vertrauen zu uns, aber wie soll man das mit fremden machen?

Ah, er hat auch immer viel vertrauen zu uns, jedoch hält er sich auch aber sehr selten etwas zurück.(z.b. wenn mein bruder und ioch um ihn herum sind, wir haben das gefühl dass er etwas überfordert ist)

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Also ich hab es damals so gemacht, dass ich alle Bekannten und Freunde und Nachbarn gebeten habe sich klein zu machen und sie mit Leckerchen zu locken. Sie haben sich hingekniet und ein Leckerchen in der Hand gehabt. Selbst so, hatte Nala sich am Anfang nicht hingetraut. sie ist immer ausgewichen oder hat die Leute angebellt. Sie hat sich nur von mir anfassen und knuddeln lassen.

Ich hatte mir auch Sorgen gemacht, ob sie diese Angst wohl nie ablegt, aber nach einigen Wochen war sie wie ausgewechselt. Erst hat sie dann all unsere Nachbarn, Bekannten usw akzeptiert und mittlerweile liebt sie alle Leute da draußen ;) Das wichtige ist einfach, dass dein Hund lernt, dass Menschen gut sind. Bei mir war es so, dass sie es lernen musste, da sie von ihrer Mutter gelernt hatte, das Menschen böse sind. Mit den Wochen hat sie aber ihre eigenen erfahrungen gemacht und die Scheu abgelegt.

Sie ist nur noch etwas misstrauisch bei Kindern, da ich keine habe und keine kenne ;) Vor denen weicht sie noch aus. Wenn Kinder mich fragen, ob sie sie streicheln dürfen, sag ich ihnen immer sie sollen sich klein machen und geb ihnen ein Leckerli und so tasten wir uns langsam heran ;)

Wenn du nicht möchtest, dass dein Welpe lernt Leckerchen von anderen Leuten anzunehmen, würde ich es einfach so machen, dass die Leute sich klein machen und ihn locken und wenn er darauf nicht anspringt einfach ignorieren. Wenn ihr zB Besuch habt, wenn der einfach auf dem Sofa sitzt und ganz ruhig ist, dann siegt bestimmt irgendwann die Neugier und dein Husky nähert sich vorsichtig. Bei meiner war es wichtig, dass die Leute keine schnellen Bwegungen machten und sie nicht direkt ansprachen. So hat sie selbst entschieden wann sie sich traute.

Dass er dann lernt, dass die fremden Leute auf der Straße auch nett sind kommt dann von alleine. Gebt ihm mehr Zeit und übt es erstmal nur mit Bekannten und Freunden. Ich denke, die Angst wird sich schnell legen. Vor allem wenn er selbst noch nie so schlechte Erfahrungen gemacht hat

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(bearbeitet)

Wir haben zwar eine Husky-mix Hündin, merken aber immer wieder das vom Wesen her der Husky die Überhand hat.

Ich kann in deine Situation wirklich nur empfehlen Geduldig zu sein, kleine Schritte zu machen und auf Jack zu hören wenn ihr sehen möchtet was man ihm zumuten kann und was nicht. Wenn ihr das Gefühl habt das er überfordert ist biete ihm eine Decke oder Körbchen an wo er sich zurückziehen kann. Manche Husky´s sind recht schnell überfordert und brauchen eben was länger bis sie auflockern.

Unsere Holly hat erstmal 2 Wochen gebraucht bis sie bei uns angekommen war, dann noch mal 2 Wochen bis sie in ihr neues Zuhause angekommen war und dann hat´s noch fast einen Monat gedauert bis sie das Viertel in das sie jetzt wohnte locker durchquerte ohne auf jede Ecke zu zucken.

Na ja, und dann kam die Schisser-Phase. Genau den Moment in dem Jack umgezogen ist, so etwa mit 4-5 Monate. Wichtig ist ihm eine souveräne Alltagsroutine zu bieten bis er auflockert. Geht Gassi, besucht aber oft die gleichen Stellen und lass die Runden lieber etwas zu klein als etwas zu gross ausfallen. Er wird von sich aus schon angeben wann er mehr möchte. Wichtig ist auch selber souverän zu sein. Wenn er angst hat, nicht ignorieren aber auch kein Trost schenken sondern zeig ihm einfach das es kein Grund gibt Angst zu haben vor das was er da gerade so fürchtet. Wen ihr aber auf einen Spaziergang direkt 10 solche Momente erlebt ist das wieder recht viel und wird zu Reizüberflutung führen. Ein oder Zwei ungeheure "Begegnungen" werden ihm schon reichen, und wenn es keine gibt, um so besser.

Das er aktuell mal an fremden schnüffelt und dann wegläuft ist gut. Er gibt ja klar zu kennen das er wahrgenomen hat das da jemand ist, aber das er kein Interesse hat mehr über diesen jemand zu erfahren. Wen ihr ein Band zu Jack aufgebaut habt kann es durchaus passieren das er sich nach eine solche Kontaktaufnahme erstmal hinter euch stellt.

Huskys sind Autodidact. Die lernen von zuschauen und vom ausprobieren. Gib ihm dazu die Zeit, auch wenn er sich mal am Strassenrand hinsetzt und sitzen bleibt. Gerade in der Anfangszeit wird er so seine Umgebung abtasten und kennenlernen, und um so mehr Zeit er dafür bekommt des to schneller wird er diesen Prozess durchlaufen.

Ruhe, Geduld, Souveränität, Bauchgefühl. Und viel Kaffee. Das Kontakt aufnehmen wird Jack dann von sich aus machen wenn er soweit ist, und er wird es so machen das ihr es nicht übersehen wird. :kaffee:

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Vielen lieben Dank für eure Antworten :)

Ihr habt mir echt geholfen.

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Originalbeitrag

Wie kann man dem Hund selber die Möglichkeit geben Kontakt aufzunehmen?

Darauf achten dass keine Leute auf ihn "zustürmen" ist schon mal ganz wichtig.

Dann sollte Besuch der kommt, kein riesen Fass aufmachen wie "jaaa wooo isser denn? Jaaa komm doch mal her, feiiiner Hund, ....feeeiner Hund", sondern die Wohnung betreten und den Hund erstmal nicht großartig beachten.

Der Hund soll von sich aus auf diese Menschen zugehen und Kontakt aufnehmen. Kontakt aufnehmen heißt auch nicht dass der Hund sich dann durch knuddeln lässt, sondern dass er bewusst den Besuch wahrnimmt, vielleicht mal kurz schnuppert.

Fremde Menschen sollten nicht frontal auf den Hund zugehen, eher in einem kleinen Bogen, so wie es gut sozialisierte Hunde machen. Sich nicht über den Hund beugen, lieber einfach in die Hocke gehen und sich "klein" machen.

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