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Hundeforum Der Hund
ggmons

Senior aus Tierheim als Ersthund - viele Fragen vor Anschaffung

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Hallo allerseits,

wir überlegen uns einen Hund anzuschaffen. Da ich noch nie einen Hund hatte, möchte ich mir einen älteren Hund aus dem Tierheim anschaffen.

Nun war ich auch schon ein paar Mal da und die Wahl ist getroffen: ein 10-jähriger Rüde (Mix), dessen Herrchen verstorben ist. Sein Name ist Rex. Was im Mix drin ist, weiß ich nicht genau, ich vermute, dass schon etwas Hütehund mit drin steckt (was mich etwas beunruhigt, weil es immer heißt, dass die nichts für Anfänger sind, aber er ist ja schon ruhiger und ich habe kein Problem damit, mich mit ihm zu beschäftigen). Er läuft auf jeden Fall noch sehr gerne und lernt schnell und ich habe immer den Eindruck, dass er noch viel jünger / ativer wirkt. :)

Ein bisschen was, habe ich mich schon eingelesen, aber ich habe noch ein paar Fragen:

1. Der Hund hat leider im Tierheim fast immer Durchfall, wenn ich komme. Sie sagen, dass es daran liegt, dass das Tierheim von Futterspenden lebt und daher das Futter ständig wechselt. Ist das wirklich so ein Problem für den Hund? Gibt es ein Futter, was besonders gut verträglich ist oder: wie stelle ich den Hund denn ggf. beim Futter um, falls er etwas nicht verträgt (wenn die Umstellung an sich auch ein Problem ist)?

2. Der Hund kommt im Tireheim nicht gut zurecht. Je länger er dort ist, desto nervöser wird er (mein Eindruck). Es ist auch so, dass er - natürlich - noch nicht viel Vertrauen hat und auch generell etwas vorsichtig mit Fremden ist. Nun wäre es aber bei uns so, dass er tagsüber mit ins Büro kommen würde. Wie gehen wir damit um und wie können wir ihm da Sicherheit geben, wenn er uns auch noch nicht gut kennt/uns noch nicht vertraut? Erst mal an der Leine lassen? (Decke /Korb ist klar) Stelle ich ihm die Kollegen quasi vor oder sage ich besser allen, dass sie ihn ignorieren sollen?

3. Andere Hunde. Leider konnte ich im Tierheim auch beobachten, dass er andere Hunde aggressiv angeht, wenn er unausgelastet ist. Er hat sich wohl in der Gruppe auch schonmal in einen anderen Hund verbissen. Wir haben daher getestet, ob er sich mit dem katrierten Rüden, der auch bei uns im Büro ist, verträgt. Das war nun problemlos, allerdings war Rex da auch entspannt. Dann haben wir im Büro noch eine ängstliche Hündin im Büro, mit ihr konnten wir vorab nicht testen (sie kommt auch aus dem Tierheim und würde abdrehen, wenn sie in die Nähe käme und ist zudem ein Hund der sich aus der Leine entwindet und wegläuft - war uns zu heikel). Entspannter wäre das treffen sicherlich, wenn alle frei laufen würden, aber ich kann Rex nicht abrufen und er wird sicherlich am Anfang sehr nervös sein. Also lasse ich ihn an der Leine?

4. Wir haben ein paar Leute im Büro, die selbst Hunde haben (oder zumindest mögen) und ein paar Leute, die Angst vor Hunden haben. Letztere machen mir ein bisschen Sorgen, weil sie manchmal auch zusammenzucken wenn einer der anderen Hunde im Büro sie berühren (und die kenn sie schon - und mögen sie inzwischen auch). Was ist wenn die sich das erste Mal überwinden den Hund zu streicheln und er schnappt dann (siehe 5.)? Oder sollte er zum Anfang auch im Büro ein Maulkorb tragen?

5. Leider ist er im moment auch ängstlich, wenn man ihn an den Seiten, an den Beinen oder am hinteren Rücken berührt. Das lässt er nur kurz zu, dann schnappt/droht er. Gleichzeitig hat er aber langes Fell, dass ich täglich bürsten müsste. Muss ich da mit einem Maulkorb arbeiten oder gibt es eine andere Lösung? Könnte ihn der Maulkorb zusätzlich verunsichern?

6. Was kann ich bei dem Alter noch erwarten? Mir wurde z. B. gesagt, dass er bellt, wenn es klingelt. Kann ich da noch etwas umerziehen? Oder muss ich das so hinnehmen, weil er schon 10 ist? Kann man ungefähr sagen, wie alt er noch wird?

7. Im Tierheim wurde gesagt, dass er ansonsten gesund ist (laut deren Tierarzt). Kann ich mich darauf verlassen, oder muss ich damit rechnen, dass bald höhere Kosten auf mich zu kommen? (Zumal eine Hunde-OP-Versicherung o.ä. für Hunde diesen Alters nicht mehr möglich sind?)

Sorry für das lange Post. Ich würde mich über Antworten sehr freuen, auch wenn ihr z. B. nur zu einem Teil etwas sagen könnt: bitte trotzdem schreiben.

Danke + viele Grüße

ggmons

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Hallo und Willkommen!

Schön, dass Du Dir so viele Gedanken machst :)

Ich versuche mich mal an ein paar Antworten:

Zu 1. Der Wechsel vom Futter kann durchaus problematisch sein. Falls er jetzt noch einige Zeit dort bleiben muss, bring ihm doch was hin, dann kann er schon mal auf ein Futter eingestellt werden. Vielleicht verträgt er auch Bestandteile nicht...das müsstest du testen. Unter der Futterrubrik hier gibt es viele Themen dazu.

Zu 2. Wenn er ins Büro kommt, würde ich mit ihm einen Rundgang machen, ohne dass er angefasst wird. So hat er Zeit, sich alles anzusehen. Bei Kollegen mit Angst auch aus der Distanz.

Er sollte im Büro einen ruhigen Platz bekommen, der nicht im Durchgang oder mit Blick zur Tür liegt (in einer Ecke, unter dem Schreibtisch....meine hat eine Hundebox, die sie liebt). Dort darf niemand ran.

Ignoranz würde ihm sicher helfen, in Ruhe anzukommen.

Zu 3. Für den Hundekontakt, der draußen stattfinden sollte, würde ich eine Schleppleine nehmen.

Zu 4. Lass ihn an der Leine und bring ihn zu seinem Platz. Er muss ja nicht zu den ängstlichen Kollegen.

Zu 5. An einen Maulkorb muss der Hund gewöhnt werden. Ebenso an eine Bürste...lass es langsam angehen und baue erst einmal Vertrauen auf.

Zu 6. Ein Hund lernt immer, manch ein Verhalten, welches lange bestand hatte, ist nur schwierig aber nicht unmöglich zu verändern.

Zu 7. Nein...bei keinem Hund in diesem Alter kannst du dich darauf verlassen, wie auch bei keinem anderen Lebewesen ;) Du musst allerdings bei jedem Tier mit Kosten durch Tierarzt rechnen, bei einigen eben auch schon sehr früh.

Viele Spaß mit dem neuen Mitbewohner!

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Für mich wäre auch das A und O : Zeit lassen!

Kannst Du erstmal etwas Urlaub machen, wenn er kommt?

Er muß sich an alles komplett neu gewöhnen und bei Unsicherheit kann er schonmal komisch reagieren.

Also eines nach dem anderen - im Büro, wie schon geschrieben, erstmal einen Rundgang - Platz zuweisen und in Ruhe lassen!

Auf keinen Fall alle Leute an ihn ranlassen!

TA Kosten wird dir keiner beantworten können, was da kommt!

Aber auch ein junger Hund kann sehr kostenintensiv sein - das hängt vom jeweiligen Tier ab!

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Finde toll das DU einen Oldie aus dem Tierheim adoptieren willst!

Manchmal macht man sich einfach zu viele Gedanken, aber da hat CASSYA dich schon

aufgeklärt.

Kann selbst nur von positiven Erfahrungen mit Oldies aus dem TH/TS berichten, das Einleben war meist nach kurzer Zeit so als wäre HUND schon immer da gewesen.

Dein Herz scheint Du ja schon geöffnet zu haben, gib DIR einen schubs und öffne auch

deine Tür!

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Erstmal Urlaub nehmen und vielleicht schon ein paar mal im Büro vorbeischauen, so dass der Ort nicht fremd fuer ihn ist, wenn Du wieder arbeiten gehst. Einfach hin, 5 Minuten an Eurem Platz Pause machen und wieder gehen. Die Kollegen sollten ihn nicht anstarren und nicht anfassen, solange er nicht entspannt selbst zu ihnen hin geht.

Kosten ... Da würde ich von Anfang an was beiseite lege. Früher oder später kommen vermutlich Kosten auf Euch zu.

Fuer das Futter: ich würde auch schon welches ins Tierheim bringen, damit er die gleiche Sorte bekommt. Meiner verträgt Wechsel sehr gut, andere müssen langsam umgestellt werden, das muss man rausfinden. Wie lange muss er denn noch dort bleiben? Er wird dort immer unsicherer, sagst Du. Es wäre bestimmt gut, wenn er schnell in sein neues zu Hause käme.

Toll, dass ihr einem Senior ein zu Hause gebt.

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Hallo,

Ich denke auch ein Paar Wochen Urlaub nehmen um in langsam ein sein neues Leben zu gewöhnen ist besser.

Es könnte auch sein das er gar nicht empfindlich auf das Futter reagiert und der Durchfall vom Stress im Tierheim kommt, das wißt du aber erst wenn er bei dier wohnt.

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(bearbeitet)

Unser erster gemeinsamer Hund (Pudelchen) war schon 11 als er zu uns kam und auch durch den Wind. Durchfall hatte er auch, kaum noch Haare - in Summe eher desolat.

Haben wir alles hingekriegt - wichtig war für den Hund eine Beständigkeit, liebevolle Konsequenz, Bewegung, ordentliches Futter...

Wir waren oft beim Tierarzt wegen Analdrüse oder Ohren, aber das hielt sich im Rahmen. Der Hund war nach einer Weile nicht mehr wiederzuerkennen.

Unsere junge Hündin hat uns dagegen schon mehrere Hundert Euro gekostet, weil die im letzten Jahr fast lahm war - die war noch keine 2 als das los ging.

Man kann das also nicht verallgemeinern.

Jedenfalls finde ich es toll, daß du einem älteren Hund ein Zuhause geben möchtest und kann dir da nur Mut machen.

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meine eine Hündin war auch 11 als sie zu uns kam (auch noch aus der Tötung),

sie hat auch gedroht (und sogar gebissen) und echt schwere Marotten gehabt. 95% davon sind weg.. alles eine Frage von Zeit und Geduld. Urlaub nehmen und viel Zeit einplanen für solche Änderungen.

Vielmehr als bei den anderen 2 war ich bis vor Kurzem mit ihr auch nicht beim TA. Jetzt mit fast 15y kommen die Zipperleins aber das kann dir auch mit einem jüngeren Hund passieren, da steckt man nicht drinnen.

sonst, HUT AB, ich finde es immer gut, wenn auch die Senioren einfach noch eine zweite Chance bekommen

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Hallo ihr alle,

danke schon einmal für eure ersten Antworten. Das mit dem Futter ins Tierheim geben, damit sie dort erstmal nur noch eines bekommt, haben wir auch schon überlegt. Das werden wir, denke ich, machen - sofern denn alles klappt. Dazu gleich mehr.

Ansonsten kann ich mir vermutlich maximal einen Tag Arbeit von zu hause gönnen. Es ist bei uns Hochsaison und da kann ich (als Chefin) nicht lange fehlen. Aber andererseits ist das Büro fast mehr unser zu hause als unser zu hause, so dass er eh viel dort wäre und sich besonders dort auch wohlfühlen müsste. Gleichzeitig gibt es da aber auch die Möglichkeit, dass ich mir immer mal Zeit für ihn nehme, weil ich ja mein eigener Chef bin. Ich hoffe, das haut hin. Aber ich möchte da vorsichtig optimistisch sein ;)

Eigentlich war es bis heute morgen nur noch eine Frage der Zeit, denn wir mussten ein paar Mal vorab ins TH und Gassi gehen und Fragebogen ausfüllen, jetzt gibt es noch ein persönlichs Gespräch bei uns zu hause. Dann bin ich diese Woche 4 Tage weg - was blöd wäre - also dachte, hoffte ich insgeheim auf nächste Woche.

Gerade heute morgen, bekam ich dummerweise von unserem Vermieter die Ablehnung zur Hundehaltung. Obwohl es im Haus mehrere Hunde gab, und 3 wahre Riesen gerade mit ihren Besitzern ausgezogen sind, möchte er nun prinzipiell keine Hunde mehr erlauben. Laut unserem Mietvertrag darf er das nur, wenn ein besonderer Grund vorliegt. Ich habe heute nachmittag direkt einen Termin mit dem Mieterschutzbund vereinbart. Ich habe nur Angst, dass es sich zieht. Ich will ihn ja auch nicht einziehen lassen und dann wieder abgeben müssen. Ach so ein Mist. :wall: Damit hatte ich nicht gerechnet. Aber ich mag nun noch nicht aufgeben.

Viele Grüße

ggmons

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Ich möchte noch ergänzen:

In meinem Mietvertrag steht:

"Für die Haltung von Haustieren bedarf der Mieter der ERlaubnis des Vermieters. Die Erlaubnis ist zu erteilen, wenn Belästigungen der Hausbewohner und Nachbarn sowie Beeinträchtigungen der Mietsache und des Grundstücks nicht zu erwarten sind. Für die Haltung von Kleintieren ist eine Erlaubnis nicht erforderlich, soweit sich die Anzhal der Tiere in den üblichen Grenzen hält."

Da doch andere Nachbarn Hunde halten dürfen und durften kann man es uns doch nicht untersagen, oder? Zumal wir den Hund doch auch tagsüber mitnehmen würden und er ja auch stubenrein ist (und selbst wenn er mal irgendwo aus Versehen hinmacht - das würde ein Baby auch tun und da würde doch auch keiner was sagen) Es wurde auch gar kein Grund genannt, außer dass man die bisherigen Hunde noch dulde aber keine weiteren dulden möchte. Den habe ich nun auf Raten des Mieterschutzbundes nochmal schriftlich erfragt.

Ich komme mir gerade so dumm vor, dass ich einfach geglaubt habe, dass es wie bei allen anderen im Haus problemlos ginge :,(

... und vor allem: selbst wenn ich ein Recht darauf habe, wie lange wird das wohl dauern,bis das durch ist? Bis dahin ist Rex dann vermutlich (oder für ihn sogar hoffentlich) anderweitig untergebracht.:heul:

Hat jemand von euch Erfahrung damit, wie lange so eine Auseinandersetzung mit dem Vermieter dauern kann? Oder einen Tipp, was ich noch machen kann? (Leider habe ich gar keinen direkten Kontakt, sondern alle läuft über die Hausverwaltung... da ist es dann auch schwer Druck zu machen)

Viele Grüße

ggmons

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