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Hundeforum Der Hund
2013butterfly

Eine Frage zu Knochen

Empfohlene Beiträge

Weil es mir mit den Innereien keine Ruhe lässt habe ich mir nochmal Gedanken darüber macht.

Und dazu natürlich mal wieder einen neuen Plan erstellt.

Wobei ich dazu sagen muss, das ich den Plan eigentlich nur nutze,

um alles abzuwiegen.

Der Plan sieht so aus,

dass es 4 Tage in der Woche je 250g Fisch, Muskel, Lefzen und Kopffleisch gibt,

sowie an einem Tag je 250gPansen und an einem anderen Tag Blättermagen.

Und an einem Tag gibt es 250g Innereien (Herz, Lunge, Euter, Niere) + 12g Leber.

2 mal in der Woche gibt es eine Rindernase und einmal in der Woche ein Kalbsbrustbein.

Zudem gibt es täglich 60g Gemüsemix und Öl.

Ab und an Körnerkäse und ein Ei.

So müsste ich nur darauf achten, dass er Pansen, Innereien und Blättermagen bekommt und der Rest der Woche ist es Jack eh egal, ob er 2 mal Muskel bekommt oder so :)

-------------------------------------

Nun 2 Fragen :)

Reicht das an Innereien (Ich kaufe dann alles einzeln) oder fehlt da noch was?

Ist da noch was bei den Innereien wo ich drauf achten sollte? (wie zB bei der Leber)

Braucht man wirklich Zusätze?

Mir wollte eine Bekannte (Ihr Hund bekommt übrigens Trockenfutter) Zusätze mitbestellen,

denn die braucht der Hund-auch wenn man Barft.

Soll für Haut/Fell, Darm und Gelenke sein..

Ich meine, es sind ja eigentlich (so steht es ja auch dran) Nahrungsergänzungsmittel.

Aber gibt es wirklich was, was ich ergänzen muss oder sollte?

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hmmmm, ich wiege nichts ab, habe auch keinen festen Plan wann meine Hunde genau was bekommen, sie bekommen halt irgendwann in der Woche mal "alles".

Zusätze gibt es keine bei mir.

Aber ich BARFe auch nicht, ich füttere einfach nur roh ;)

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Wie schwer ist Dein Hund? Liegst Du zwischen 2-3% des Körpergewichtes?

Und mit den sogenannten Supplementen - da hatte ich auch mal Bedenken siehe hier: Sind Supplemente wirklich nötig

Notwendig sind sie nicht, wenn ausgewogen ernährt wird.

Und bedenke - Dein Hund bewegt sich mal mehr, mal weniger. Dementsprechend wird er auch fressen. Du kannst noch Schafsfett oder Kammfett als Energieträger füttern. Oder Gemüse etc. komplett durch Fett ersetzen - so fütter ich zum Bsp. und habe keinerlei Mangelerscheinungen.

Aber da ist jeder Hund anders.

Edith: Skita - mach ich auch :)

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Jacks Gewicht ist jetzt wieder auf 11 Kilo (Eigentlich hatte er 12 Kilo).

Sein Tagesbedarf ist (mit 2,5%) 300g.

Mangelerscheinung hat Jack wohl nicht.

Und ich selbst könnte mir auch nicht erklären,

wodurch ein Mangel bestehen könnte, da er alles bekommt.

Sie hatte auf meine Frage "Für was?" übrigens mit ihrer Antwort "weil man es nicht abdecken könnte" nicht überzeugt, aber etwas nachdenklich gemacht ;)

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Ich werf jetzt noch mal den gesunden Menschenverstand mit in den Topf :)

Wenn Du dass Gefühl hast, Deinem Hund geht es gut damit, dann ist es doch ok.

Und wenn der Hund sich selbst versorgen müsste, dann hätte er auch nicht an jedem Tag ALLES zu fressen.

Und ich würde die 12g Leber auf einmal füttern. Hier im Haus gibts gerade selbstgemachte, halbfeuchte Leberleckerlis (mit Dörrautomat gemacht). Die gibts die nächsten 3-4 Tage und dann vielleicht in 14 Tagen nochmal :).

Ich seh das nicht so eng. Ich als Mensch habe auch nicht immer alle Vitamine etc. tagtäglich zur Verfügung.

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:) Dafür mag ich das Forum.... find ich super das ihr das auch so locker seht :klatsch:

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Und ich würde die 12g Leber auf einmal füttern.

Ich seh das nicht so eng. Ich als Mensch habe auch nicht immer alle Vitamine etc. tagtäglich zur Verfügung.

Ich teile die 12g Leber nicht auf xD

Jetzt auch nicht, denn es gibt noch Innereienmix-noch ;)

Ja, ich denke mir immer, dass ich entscheiden kann, was ich esse,

ein Hund kann das nicht, deswegen möchte ich auch alles richtig machen ;)

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Finya bekommt zum Zähne putzen ab und an ganze Beinknochen vom Kalb mit den Gelenken dran.

Da hat sie lange ihren Spaß, weil sie erstmal das restliche Fleisch und Fett abnagen kann, danach den Knorpel abschabt und dann erst zum Knochen kommt. Wenn sie von dem ein Stück rausgeknabbert hat, kommt der Knochen weg.

Hühnerflügel, - und rücken und Kalbsbrustbein ist so schnell weg, dass da kaum ein Effekt für die Zähne da ist.

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Finde Deinen Plan vollkommen i.O. Und wenn er mal kurz "aus den Fugen" gerät zwecks zu später Nachbestellung/Beschaffung - so what?!

Ausserdem gibt es immer noch die alltäglichen Dinge bei der eigenen Essenszubereitung, die abfallen können: Fisch - und Fleichabschnitte, Kartoffel, Nudeln etc. Kann man auch weiterverwenden f.d. Hund.

Generell (falls man das so sagen kann) würde ich nur darauf achten, dass die Sache nicht zu fleischlastig wird. Also tendenziell auf eine ausreichende Calzium - Zufuhr achten. Für mich bedeutet das, dass Knochen auch gefressen und nicht nur abgelutscht werden, ansonsten zerkleinerte Eierschalen mitgeben oder BARF - Produkte, wo Knochenteile mit gewolft werden (oft bei Huhn erhältlich).

Nicht mehr Innereien als Du vorhast und Gemüse und Obst (prozessiert) je nachdem wie es Dein Hund überhaupt mag.

Ich halte mich auch nur grob tendenziell an ein paar Basisfakten - der Rest frei Schnauze und Vorlieben des Hundes.

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Eine der frustrierendsten Tatsachen bei Hunden und Katzen, die gebarft werden mit , teilweise auch mit Zufütterung von Hefe, Knochenmehl, Muskel- und Bindegewebe,, Hühnchenteilen wie Hals oder Hühnerkloake, die häufig gefüttert werden, ist die Entstehung von Verdauungsproblemen, die nach längerem Bestehen zu schwereren Erkrankungen wie etwa Allergien, Arthritis, Nieren-, Leber- und Schilddrüsen- Imbalancen führen. Aber auch andere Organe können erkranken, das Immunsystem schwächeln, eine Diabetis kann sich entwickeln.

Zu diesem Ergebnis kam jedenfalls Dr. Lisa S. Newman, ND ( Doktor der Naturopathie), Ph.D., und Dr. Lee Veith, D.V.M. , die die Barf- Fütterung anwandten.

Alle Barf- Diäten, die getestet wurden, waren nicht ausgewogen, entweder gab es zu wenig Nährstoffe oder einen Nährstoffüberfluss, der dann zu schweren gesundheitlichen Störungen führen kann, wenn die Diät über einen längeren Zeitraum gefüttert wird.

Roher Fisch enthält Thiaminase welches das Thiamin zerstört.

Ein 10kg schwerer Hund müßte täglich 700g Quark aufnehmen, um den Kalziumbedarf zu decken, andererseits wäre ein 20kg schwerer Hund mit 100g Knochen pro Tag deutlich überversorgt.

Überhöhtes Kalzium und Phosphor führen zu Harnstein, Kupfer- und Zinkmangel. Haut- und Muskelprobleme sind die Folge, durch den Kupfermangel kann es dann auch zu einer Unterproduktion von T4 in der Schilddrüse kommen.

Die Fütterung von Schlund kann zu einer erhöhten Aufnahme von Thyroidhormonen führen, der T4 Wert der Hunde steigt an und wirkt sich auf den Körper aus. 70% aller gebarften Hunde leiden an Jod-, Zink-, Kupfer- und Manganmangel. Vitamin D- Mangel und eine Überversorgung mit Vitamin A resultieren aus einer Fütterung mit zuviel Leber.

Die gleichen Zweifel hegt man gegen das Gesundheitsrisiko aus Bakterien im Rohfutter. Besonders E. coli kann sich sehr schnell ausbreiten. Dennoch behaupten Barfer gerne, durch die Rohfütterung würde ein Tier weniger anfällig gegen Bakterien. Die Doktoren Freeman and Michel publizierten dazu einen Bericht im März 2001 im AVMA Journal.

Barfer legen ihr Augenmerk auf die Zutaten und weniger auf die Nährstoffe. Oft genug weiss dann aber der Tierhalter auch nicht, welche Nährstoffe dem Hund aus welcher Zutat zur Verfügung steht und welcher Nährstoff nicht, denn der Hund kann nicht immer alles verwerten. Es ist nicht immer nur das Protein, sondern auch die Aminosäure aus dem Protein, die für eine biologische Funktion benötigt wird. Hier fehlt oft das Wissen beim Tierhalter und viel Halbwissen wird z.B. von einem Protein auf das andere Protein übertragen.

Super interessant dazu ist diese Doktorarbeit, die sich ausführlich mit BARF auseinandersetzt.

http://www.vetmeduni.ac.at/hochschulschriften/diplomarbeiten/AC10794119.pdf

Besonders bemerkenswert, dass gemäß einer Fragebogenauswertung KEIN Barfer die optimale Nährstoffversorgung erreichte! Meist wurde über- oder unterversorgt und gerade die Nährstoffe, die immer wieder heiss im Internet diskutiert werden wenn es um Fertigfutter oder Rohfütterung geht, waren nicht gut balanciert. So zum Beispiel Protein oder Vitamin A.

Barfer informieren sich mehr im Internet und orientieren sich dabei nicht an wissenschaftlichen Quellen. So wird zum Beipiel auch Kalzium meist zu wenig gefüttert, dafür dannn aber zuviel Vitamin D. Da die Barfer aber nur Gutes wollen für den Hund, werden dann allerhand Zusatzfutter für die Gelenke gefüttert.

Diese Arbeit gehört sicher nicht zum Standard der Wissensbildung im Barfer-Internet...wie schade!

mehr Kritisches findet man hier:http://www.tier-themen.de/hunde/fütterung/barf-mythologie/

...

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