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Hundeforum Der Hund
2013butterfly

Eine Frage zu Knochen

Empfohlene Beiträge

Naja, die Tatsache daß die Vetmed Wien von einem bedeutenden Futtermittelhersteller gesponsert wird, könnte eventuell unter Umständen einen geringgradigen Einfluß auf die dort Auszubildenden haben :Oo

Sobald ich mir über MEINE Ernährung derart viel Gedanken mache, und MEINEN Nährstoffbedarf im Detail kenne, berechne und mich danach ernähre, werde ich erwägen, dies auch für meinen Hund zu tun. :so

Bis dahin wird er weiter möglichst abwechslungsreich teilgebarft :D und lebt damit vermutlich deutlich gesünder als ich :zunge:

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Da dürfte die Orientierung am natürlichen Futtertier wohl 10x gescheiter sein als solche zweifelhaften Schriften . Alle hochgepriesenen Kinderlebensmittel sind auch eher schädlich als nützlich für unsere Kinder . Auch wenn uns die Reklame was anderes einreden will . L.G. Catrin

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Super interessant dazu ist diese Doktorarbeit, die sich ausführlich mit BARF auseinandersetzt.

http://www.vetmeduni.ac.at/hochschulschriften/diplomarbeiten/AC10794119.pdf

Danke für den Link Jumanji!

Ich lese ja bei solchen Diplomarbeiten gern zuerst die Zusammenfassung :)

(zur Überblickverschaffung und aus Faulheit)

Da heißt es u.a.

Außerdem wurden die gefütterten Rationen mit dem Programm Diet Check Munich© ausgewertet und die Nährstoffzufuhr mit den aktuell bekannten Bedarfszahlen vergleichen.

[...]

Die Rohfütterung wurde von den meisten Hundebesitzern aus Überzeugung gewählt, da sie ihrem Hund eine gesunde Ernährung zukommen lassen möchten, oder weil sie sich eine Verbesserung einer eventuellen gesundheitlichen Problematik versprechen. Ihre Informationen zum Thema beziehen 47,2 % der Befragten hauptsächlich aus dem Internet. Eine professionelle Diätberatung durch fachkundiges Personal ließen lediglich 5 % der Hundebesitzer durchführen.

Bei keinem Einzigen der Ernährungspläne war die Zufuhr aller Nährstoffe den Empfehlungen entsprechend. Die Mehrheit der ausgewerteten Ernährungspläne wies eine Überversorgung mit Rohprotein auf. Kalzium und Phosphor zeigten überwiegend eine Unterversorgung, allerdings lag das Kalzium-Phosphor-Verhältnis bei 62 % im empfohlenen Bereich zwischen 1:1 und 1:2. Bei den Mengenelementen Magnesium und Natrium wies die Mehrheit der Ernährungspläne eine optimale Versorgung auf, bei Kalium und Chlorid eine Unterversorgung. Bei den Spurenelementen Eisen, Jod, Mangan, Zink und Kupfer zeigte die Mehrheit der Ernährungspläne eine Unterversorgung. Vitamin A und Vitamin D zeigten überwiegend eine Überversorgung, Vitamin E eine Unterversorgung. Vitamin B1 und Vitamin B12 zeigten in den meisten Ernährungsplänen eine Unterversorgung. „Gesunde Ernährung“ ist HundebesitzerInnen ein großes Anliegen. Die gefütterten Rationen liefern keine bedarfsdeckende Nährstoffzufuhr.

Vor allem die Kalziumversorgung stellte sich insgesamt 73 % der Ernährungspläne als nicht optimal heraus [...]

Hm-

was mir dabei immer zuerst in den Sinn kommt, das ist die Tatsache, dass kein Mensch die genauen Bedarfswerte wirklich zu kennen scheint. Man schaue nur, wie sich Meyer/Zentek und NRC in ihren Bedarfswerten unterscheiden.

Allein ihre Entstehung!

Entstanden als Schlussfolgerungen /Ableitungen aus der Masttierzucht und zudem aus haarsträubenden Versuchen an Laborbeaglen.

Aber in einem Punkt gebe ich dir gern recht Jumanji, nämlich dass zu oft einfach fröhlich und unbedacht in den Hund reingefüttert wird, weil`s ja roh und Fleisch und soooo gesund ist, ohne Hintergrundwissen, ach manchmal ohne den Unterschied zwischen Protein und Kohlenhydrat zu kennen.

Bissel Infos sollte man schon haben, finde ich, es aber mit Bedarfszahlen auch nicht übertreiben.

Nur die Wichtigen, über die die Ernährungswissenschaftler ganz gut Bescheid wissen, Calcium zB oder die ungefähre Menge vom Rohprotein, die sollten pi mal Daumen stimmen.

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Klar, man kann dass ganze auch akribisch betreiben. Interessant wird es aber, wenn man sich tatsächlich mal informiert, um wieviel häufiger in Hundeforen über Schilddrüsenwerte geschrieben wird oder über Nierenprobleme. Und dann wird es interessant, wenn man feststellt, dass dort sehr oft Barf oder ähnlich gefüttert wird. Nach einiger Zeit kann man gewisse Gesundheitsstörungen tatsächlich zuordnen.

Für mich habe ich herausgefunden, dass bei Fertigfutter tatsächlich Gluten ein bemerkenswerter Knackpunkt ist und bei Barf-Hunden die Nährstoffversorgung.

Obendrein wird jede gesundheitliche Störung, die in Foren diskutiert wird in panikmachender Weise immer dem schlimmst möglichen Krankheitsfall zugeordnet und unter dem Strich hilft es nicht weiter und schafft nur weiteres Unbehagen.

Nach meinen Erfahrungen werden dann die Nährstoffe und die Fütterung interessant. Sobald gesundheitliche Störungen auftreten, sollte man auch die Fütterung unter die Lupe nehmen und die wahrscheinlichsten Ursachen zuerst prüfen. Da eignet sich auch ein vernünftiges BB. Das ist natürlich aufwendiger, nach meinem Denken aber "sauberer", weil man dann die Ursache abstellen kann und sie nicht übertüncht, weil Symptome unterdrückt werden.

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Interessant wird es aber, wenn man sich tatsächlich mal informiert, um wieviel häufiger in Hundeforen über Schilddrüsenwerte geschrieben wird oder über Nierenprobleme.

Häufiger als wo?

Bedenke, dass die meisten Leute, die einen Hund halten, nicht in Hundeforen unterwegs sind. Und wenn dieser gesund, nett und unauffällig ist, noch weniger.

Es "tummelt" sich schon vorwiegend ein Konzentrat aus Leuten mit kranken, verhaltensauffälligen oder sonstwie ungewöhnlichen Hunden, einfach will sie Rat und Austausch suchen.

Gibt es eine Untersuchung zum Zusammenhang Fütterung -Schilddrüsenprobleme / Fütterung - Nierenprobleme?

Für mich habe ich herausgefunden, dass bei Fertigfutter tatsächlich Gluten ein bemerkenswerter Knackpunkt ist

Erzählst du?

Wir sind jetzt hier voll OT ich hoffe das ist okay für dich 2013butterfly?

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Ich finde immer häufiger das Thema "Schilddrüse" in den Hundeforen. Die Zahl dieser Probleme scheint zuzunehmen. Es ist also einfach meine eigene Feststellung.

Das Mikro- und Makronährstoffe Einfluß auf den Körper haben ist allgemein bekannt und auch, dass durch Imbalancen die Körperfunktionen beeinflusst werden.

Die Ernährung kann immer ein Auslöser für Schilddrüsen- oder Nierenerkrankungen sein und das sollte auch geprüft werden.

Wenn ich im Forum lese, dass ein Hund Haarveränderungen zeigt, sein Verhalten nach ruhelos, ungeduldig oder in Richtung aggressiv wandelt und dann auch noch die Schilddrüsenwerte nicht passen, dann würde ich die Kupferversorgung checken. Üblicherweise hatten Hunde in der Vergangenheit eher weniger Probleme mit der Schilddrüse und wenn, dann war es ein Tumor.

Natürlich kann ein Körper zeitweilig Nährstoffungleichgewichte tolerieren, bestehen diese aber für einen längeren Zeitraum, dann hat das Konsequenzen auf den Körper. Das ist nichts Neues sondern allgemein bekannt.

Ich möchte daher nur empfehlen, sich hin und wieder mal Gedanken zu machen, ob alles korrekt verläuft und wenn es hakelt, einen kritischen Blick auch auf die Fütterung zu werfen. Der Blick lohnt in vielen Fällen...so jedenfalls meine Erfahrungen.

Ich berechne meine eigene Ernährung auch nicht, aber bei mir besteht ein Huhn zum Beispiel nicht nur aus Hals und Flügeln, ein Rind nicht nur aus Schlund und Pansen. Wenn ich merke, dass zum Beispiel meine Fingernägel nicht in Ordnung sind, weil sie zum Splittern neigen, dann ändere ich das. Meinen Körper nehme ich natürlich sehr viel bewusster wahr und reagiere entsprechend.

Ich mochte meine Beobachtungen einfach nur als Anregung geben, selbst einmal etwas aufmerksamer zu werden und sich das ein oder andere Mal vielleicht auch etwas intensiver mit den Bedürfnissen des Stoffwechsels auseinander zu setzen ;)

Zum Beispiel hier mal ein simpler Beitrag zum Thema:

http://www.tierklinik.de/ratgeber/experten-tips/professor-dr-med-vet-juergen-zentek

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Wer sich sehr unsicher ist , kann doch auch eine gute Fertigflocke mit Fleisch vermischen . Mich stört die recht hohe Fleischportion der Barfer . Die Menge sollte nach meiner Meinung mehr der Leistung und dem alter des Hundes angepast werden . Ja und der gute Herr Zentek , begreift nicht gerade alles . Ein Hund der roh frißt , hat eine andere Magensäure Zusammensetzung als seine Fertigfutterkumpels . Da werden viele Keime und Viren ganz anderst abgetötet und auch Knochen besser verdaut .L.G. Catrin

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Originalbeitrag

Ein Hund der roh frißt , hat eine andere Magensäure Zusammensetzung als seine Fertigfutterkumpels . Da werden viele Keime und Viren ganz anderst abgetötet und auch Knochen besser verdaut .L.G. Catrin

Naja, das möchte ich mal bezweifeln, Magensäure ist Magensäure. Aber Unterschiede beim Blut hat man festgestellt:

Gebarfte Hunde haben einen höheren BUN.

( study conducted by Dr. Joe Bartges, Dr. Jean Dodds and Dr. Susan Wynn)

Man hat BB von 200 Barf- Hunden untersucht und mit denen von 75 normal gefütterten Hunden verglichen. Der BUN (blood urea nitrogen) war bei den Barf- Hunden höher. Und der BUN ist der Wert für die Nieren...

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Ich klinke mich mal kurz ein:

Viele Barfer füttern entweder wild drauflos ("Hauptsache "artgerecht") und viele füttern viel zu viel Fleisch (immer nach dem Motto: "Der Wolf hat ja auch nicht.....")

Dadurch, vor allem, weil mir keiner erzählen kann, dass er nur reines Muskelfleisch ohne Blutgefäße, Bindegewebe..... füttert (was wieder zu anderen Problemen führen würde, denn auch diese "minderwertigen" Produkte enthalten wertvolle Stoffe (Kollagen z.B.)

Es wird also auch ein überhöhter Anteil Bindegewebs-Protein verfüttert, der im Körper in der Leber in andere Stoffe umgewandelt wird und als "Schrott" der Ammoniak als Harnstoff die Nieren übermäßig belastet. (Auch Pansen / Blättermagen sollte nicht unbedingt täglich gegeben werden ;) )

Leider kann man über Blutbilder erst ziemlich Zeitverzögert Mängel sehen (Überschüsse schon eher) da der Körper bestrebt ist, im Blut sein Gleichgewicht aufrecht zu halten. Fehlt ein Nährstoff (z.B. calcium) im Blut, so wird es an anderer Stelle "geholt" Skelett" und der Blutwert bleibt über lange Zeit konstant (verändert sich aber z.B abhängig von Albumin.....)

Ein gesunder Organismus kann meiner Meinung nach über einen langen Zeitraum, sich aus seiner Nahrung holen, was er braucht (ganz ohne Pülverchen und Zusätze, die dem Körper lediglich einen hohen Anteil vorgaukeln). Das geht ganz toll über ABWECHELSUNGSREICHE Nahrung.

Nicht jeden Tag von allem ein bisschen, sondern über ca eine Woche immer von allem etwas. (Das kann man bei reiner Trockenfutter-Fütterung nicht, ein Nachteil, wie ich finde, aber kein schwerwiegender ;) ) Da kann man (bei Hunden, die das vertragen) sogar auch mal Weizen oder Mais oder Hafer... mit füttern :)

Ich glaube ganz bestimmt, dass mit ein bisschen gesundem Menschenverstand, einer guter Beobachtungsgabe und ein bisschen Kreativität in der Rations-Zusammenstellung ein ganz ungezwungenes, unverkrampftes Roh Füttern gut möglich ist. Und das Tier bleibt dabei sogar gesund :)

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Ja, das geht bestens. :D

Und besonders, wenn man mit herkömmlichen Futtermitteln an seine Grenzen stößt, dann fährt man mit selbst zusammengestellten Rationen besser. ;)

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