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Hundeforum Der Hund
2013butterfly

Eine Frage zu Knochen

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Mir wird auch schlecht, wenn ich mitbekomme was manche Leute unter BARF verstehen und in diesen Fällen wäre ein einigermaßen hochwertiges Industriefutter vermutlich sinnvoller. :kaffee:

Aber warum muss andererseits eine solche Panikmache betrieben werden? :???

Ich sehe das wie Skita: ABWECHSLUNGSREICH und mit gesundem Menschenverstand betrieben, bleibt ein gebarfter Hund sogar gesund. :D

Meine Shari wurde mit angeblich hochwertigem Fertigzeugs ernährt – erst aus dem Hundeladen, später vom Tierarzt. Sie hatte Schilddrüsen, Darm- Leber- und Nierenprobleme. Mit 10 Jahren und 3 Monaten starb sie an Krebs und ihrem Leberleiden.

Meine Leila wurde ab ihrem 10. Lebensjahr gebarft. Sie war, bis auf einen angeborenen Herzfehler, der sie schließlich mit vierzehneinhalb umbrachte, kerngesund.

Meine Chica ist jetzt zwölfeinhalb, wird seit ihrem 8. Lebensjahr gebarft und ist, bis auf ihre operierte Kehlkopflähmung, ebenfalls kerngesund und wird immer viel jünger geschätzt. Aber wer weiß, vielleicht ist ja das Barfen dran schuld, dass sie diese Kehlkopflähmung hat. :think:

Und Garry wurde mit Fertigzeugs für Welpen gefüttert bis er mit ca. 11 Monaten zu mir kam. Da waren die Gelenke schon kaputt (ED / HD) und zwar, wie man mir erklärte auch aufgrund einer falschen Ernährung im ersten Lebensjahr. Jetzt wird er gebarft aber ich wette, dass ich im Verlaufe seines Hundelebens immer wieder werde hören müssen, dass das Barfen an seinen Problemen schuld sei. :Oo

Im Übrigen finde ich den Fragebogen, der dieser Doktorarbeit als Basis dient eher schluderig und nicht besonders aussagekräftig.

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Ich füttere Fertigfutter und habe auch Welpen mit Fertigfutter aufgezogen, eine Riesenrasse. Alle gleichmäßig gewachsen ohne Probleme und Leistungshunde. Die Lebenserwartung der Riesen war dabei meistens über dem Durchschnitt.Auch meine anderen sind frei von Gebrechen oder Problemen. Keine Diabetiker, keine Herzkranken, keine Fellprobleme und auch keine Verdauungsprobleme.

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Ich mache seit mehr als 30 Jahren das Gegenteil. Mein ältester "Riese" mit 77 cm Stockmaß wurde 18 Jahre alt. Und nu?

HD, ED, Spondylose hatten wir in den ganzen Jahren auch bei keinem Hund, den wir selbst ausgewählt und aufgezogen haben.

Aber was sagt das aus?

Gut füttern kann man seinen Hund auf vielen Wegen.

Mein aktueller Hund würde mit Fertigfutter verhungern, es gibt kein Produkt mit ausreichender Energiedichte für ihn. Das heißt jetzt aber nicht, dass Fertigfutter generell schlecht ist.

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Beides kann gut sein...enau so wie es beides schlecht sein kann. Da stimme ich Dir voll und ganz zu.

Aber wie geht ein Barfer mit seinen Rationen auf Nummer "sicher"?

Gibt es Roh- Fütterer, die eine ernsthafte Rationsberechnung machen?

Wenn man sich z.B. die unterschiedlichen Nährwerte von verschiedenen Hühnerteilen betrachtet, dann halte ich so etwas für überlegenswert...oder gibt es Supplemente?

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Beides kann gut sein...enau so wie es beides schlecht sein kann. Da stimme ich Dir voll und ganz zu.

Aber wie geht ein Barfer mit seinen Rationen auf Nummer "sicher"? Wie ist man in Bezug auf SEINE eigene Ernährung absolut sicher? Auch da gibt es sooo viele "Wahrheiten" ;)

Gibt es Roh- Fütterer, die eine ernsthafte Rationsberechnung machen? Ich fürchte, dass sind oft die, wo´s schief geht.....

Wenn man sich z.B. die unterschiedlichen Nährwerte von verschiedenen Hühnerteilen betrachtet, dann halte ich so etwas für überlegenswert...oder gibt es Supplemente? Man kann aus allem eine völlig verkorkste Wissenschaft machen.... Oder einfach leben!!!

Ich denke, es gibt genauso viele "BARFer" die völlig nach korrektem Plan füttern wie Fertigfutter - Fütterer, die Discounter- Futter füttern und viele von denen schwören, dass das DIE EINZIGE wahrhaftige Fütterung sei, weil sie schon mindestens 25 Hunde in 98 Jahren hatten, die alle über 20 wurden...... (weil das Futter ja das einzige ist, was die Lebenszeit reglementiert.... :Oo )

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Hallo Jumanji..., schön das Deine Tiere gesund sind . Nur spiegeln Deine Hunde nicht die breite Realität wieder . Magensäure ist nicht gleich Magensäure . Die Zusammensetzung ist bei Rohfutter anderst . Daher soll man Knochen erst füttern , wenn der Hund mehrere Tage an Rohfleisch gewöhnt ist .Ja und wie Du schreibst " normal gefüttert " . Kannst Du in vielen Foren lesen , zB bei Pferden , Kaninchen , Meerschweinchen , Katzen usw , daß von Fertigfuttermitteln sehr abgeraten wird . Die Hunde haben über viele jahrhunderte von Beutetieren und Reste der menschlichen Ernährung gelebt . Normal gefüttert mit hocherhitzten Pelletts der Futtermittelindustrie ???? Bei uns gibts auch mal Fertigfutter . Nur eben nicht ständig . Überlege immer , wie hätte ich denn dann meine Kinder groß ziehen müssen , wenn man so viel falsch machen kann beim selbst Zubereiten ? L.G. Catrin

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Ich denke bei den meisten, oder zumindest vielen - Barfern (Ich hasse das Wort und antworte wenn mich jemand fragt eigentlich immer "ich füttere frisch") ist / war es so wie bei mir ...

Man macht sich erst nen riesen Kopf - rechnet hin und her - wiegt möglichst Grammgenau ab ..... und denkt sich dann irgendwann ..."Was zum Henker tu ich hier ...?" und gestaltet das ganze lockerer ...

Mittlerweile kauf ich meist 28 kg so bunt gemischt das es vom Verhältniss Fleisch / Innerein in etwa hinkommt (Knochen gibt es nur als Leckerchen, sonst Knochenpulver) - Mische jeweils eine Tiersorte zusammen (Hähnchenherz zu Hähnchenhack, Rinderleber zu Rinderfleisch ..........) und teile das jeweils in Tüten auf - wobei eine Tüte bei mir mittlerweile sogar für beide Hunde ist - ergo ich mach mir nichtmal mehr die Mühe für jeden Hund seine eigene Portion zu machen - das mach ich dann nach m Auftauen ..

Auch wieg ich von einer Tiersorte immer nur die erste Portion "Zwei Händevoll" ist dann zum Beispiel die Angabe nach der ich für die restlichen Beutel der Tiersorte gehe ... :D

Und ob man's glaubt oder nicht - meine Hunde sind gesund :D - und das - ACHTUNG - ohne jegliche Zusätze ausser ab und an mal n bissken Öl übers Futter ;)

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n welche Richtung anders ist die Magensäure eines gebarften Hundes?

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Ich kann dir sagen, wie ich es mache. Aber das ist eben mein Weg, so wie der Frolic und der andere Acana füttert.

Ich versorge unsere Hunde bedarfsgerecht mit Protein, dazu nutze ich "mittelklassiges" Fleisch, also keine Hühnerbrust, aber auch keine Strosse oder Lunge. Eher Stichfleisch, Kronfleisch, ganzen Fisch, ganzes Geflügel, halt nicht zu bindegewebig.

Leber gibt es passend zum Vit. A Bedarf.

Knochen in etwa passend zum Calciumbedarf.

Dazu so viel tierisches Fett, dass das Gewicht passt. Muss es sehr viel Fett sein, dann wird der Proteingehalt angehoben.

Dann einfach noch alles, was die menschliche Küche so hergibt. Hier landen die Reste mit im Napf, das sind eh nur kleine Mengen. Hier mal Ei, da mal Milch, die übrig gebliebenen Kartoffeln. etc.

Es gibt einfach abwechlungsreich verschiedene Stücke von verschiedenen Tieren. Und so einfach und unübersichtlich das ganze klingt, der Hund wird bedarfsgerechter versorgt als mit Fertigfutter.

Die Futtermenge bleibt so sehr klein, die Hunde waren immer gut drauf und gesund. Kein einziges Fertigfutter hat alle nötigen Nährstoffe in optimaler Menge enthalten. Gerade bei den Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen hat man immer bei einigen eine Überversorgung, bei anderen eine Unterversorgung. Dazu kommt, dass es immer dann nicht mehr wirklich passt, wenn die Futtermenge besonders hoch oder niedrig ausfallen muss. Da macht man sich keine Gedanken drum, obwohl diese ungünstige Versorgung jeden Tag aufs Neue stattfindet.

Und die Praxis zeigt, Hunde gleichen das über ewige Zeiten völlig problemlos aus.

Da kann selber füttern gar nicht so schwer sein. Wenn das Grundgerüst steht, dann geht das sogar ziemlich einfach und ist viel flexibler als Fertigfutter. Und bei dem rechnet keiner nach, ob das für den Hund so passt. ;)

Ein einfaches Beispiel ist mein Wuselchen. Der verbraucht massig Energie und frisst nur eine sehr begrenzte Menge.

Mit einem Trockenfutter verhungert der, weil er auf keinen Fall mehr als 500 g aufnimmt. Er mäkelt nicht, er frisst zügig und gerne, aber er stoppt ab einer gewissen Menge.

Wenn man jetzt mal annimmt, dass er eine ausreichend große Portion fressen würde und wir legen Josera High Energy zugrunde, dann benötigte er 900 g am Tag. Dann bekäme er 270 g Protein pro Tag, da ist viel zu viel. Auch alle Vitamine, Mineralstoffe und Spurenlemente wären völlig überdosiert. Ok, er ist ein Extremfall. Aber an so einem Hund sieht man doch sehr gut, dass auch Fertigfutter nicht per se eine bedarfsgerechte und gute Versorgung gewährleistet.

Das heißt jetzt immer noch nicht, dass man nicht die Mehrzahl der Hunde mit Fertigfutter gut ernähren kann. Aber es ebenso leicht auch ohne. Und warum auch nicht? Es ist hochwertig, kostengünstig und sehr gut verdaulich. Fertigfutter ist halt einfach und bequem. Alles hat Vor- und Nachteile.

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Ich habe es nie selber kontrolliert, aber sie soll saurer sein ( ich meine pH 4 - 5 bei "vorverdautem " (=hocherhitzten) Futter und pH 2 - 3 bei frisch gefütterten)

Aber nagelt mich jetzt bitte nicht auf die Werte fest! :)

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