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Hundeforum Der Hund
Margra

Läufige Hündin reißt aus

Empfohlene Beiträge

Hallo ihr lieben!

Ich hab mal eine Frage zu meiner 7jährigen Berner-Sennenhündin... Ich habe sie jetzt seit ca. 4 1/2 Monaten und eigentlich klappt alles super! Ich kann sie frei laufen lassen, sie hört gut und ist total lieb.

Momentan ist sie läufig. Ich kriege die Krise!!! Sie fiepst den ganzen Tag! Und wenns nur der Tag wäre, könnte ich auch noch damit Leben... Aber sie macht es auch Nachts, so dass ich kaum noch schlafen kann :( Kann ich irgendetwas dagegen tun? Wenn ich sie streichel, hilft es nicht und ich weiß auch dass es falsch ist, sie in dem Moment quasi dafür zu belohnen! Aber ignorieren bringt auch nix, genauso wie schimpfen. Eigentlich will ich auch nicht schimpfen, da sie bestimmt genug mit sich selbst zu tun hat, aber nach der 3. schlaflosen Nacht wird man irgendwann etwas aggro...

Dazu kommt, dass sie mir heute morgen weggelaufen ist! Natürlich hatte ich sie beim Spaziergang an der Leine! Vor der Haustür jedoch lass ich sie immer Sitz machen und leine sie ab. Sie saß dort ganz ruhig, also drehte ich mich um um die Tür aufzuschließen und als ich sie reinrufen wollte, war sie weg! Das waren keine 3 Sekunden, die ich mich weggedreht hatte! Auf jeden Fall hab ich sie dann nach ner guten halben Stunde wieder gefunden! Heute Mittag hab ich sie extra an der Leine gelassen beim Tür aufschließen und da rannte sie auf einmal so schnell los, dass ich die 36 Kilo nicht mehr halten konnte... :wall: Aber dieses Mal hatte ichs ja mitbekommen und bin hinterher gerannte und hatte sie nach ca. 300 Metern wieder!

Meine Frage: Ist das während der Läufigkeit normal? Und was kann ich dagegen tun, außer sie noch besser festhalten? Wie oben schon gesagt, hört sie eigentlich sehr gut und ich hatte da noch nie Probleme mit, auch während der letzten läufigkeit!

Über Antworten und Ratschläge wäre ich sehr dankbar!

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Ich finde das überhaupt nicht normal und würde sagen das sie extremen stress hat... hast du mal mit einem Tierheilpraktiker geredet? Wenn es nicht besser wird (die läufigkeit geht ja vorbei) und sie sich die nächste ähnlich verhält würde ich sie kastrieren lassen.

Aber vorher natürlich am besten von einer Tierheilpraktikerin beraten lassen.

Jede Hündin verhält sich anders aber meine Hündin ist in der Läufigkeit wie immer obwohl wir zwei unkastrierte Rüden in der direkten Nachbarschaft haben... natürlich markiert sie öfter aber das ist ja normal...

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(bearbeitet)

Hallo!

Die Hündin war innerhalb von 4,5 Monaten zweimal läufig. Korrekt?

Hast Du die Möglichkeit, bei den Vorbesitzern/Pflegestelle/Tierschutz zu erfahren, wie ihre Läufigkeiten dort verliefen (und auch wie oft sie läufig wurde)?

Zum Thema Sicherung hast Du ja schon selbst erkannt, dass Du sie nicht loslassen kannst od. unaufmerksam sein kannst.

LG

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Ich finde das gar nicht so ungewöhnlich. Sind ja nicht immer nur die Rüden, die wegen ihres Sexualverhaltens durch drehen, sondern auch Hündinnen wollen los und sich potentielle Väter suchen, um sich zu reproduzieren. Der eine mehr, der andere weniger.

Jeder, der mal ne rollige Kätzin gesehen hat, weiß, was ich meine.

Dass sie nicht mehr weg laufen kann, kannst Du ja sicher verhindern, dann nimmst Du sie halt mit Leine ran und machst sie erst ab, wenn die Tür zu ist und achtest drauf, dass sie immer gut gesichert ist.

Vielleicht hast Du drinnen ja die Möglichkeit, was Schönes mit ihr zu machen, das sie etwas von ihrem Liebeskummer etwas ablenkt. Oder Du gibst ihr einen Kong oder was Leckeres zu Kauen, was sie etwas beruhigt.

Um Beschwerden innerhalb der Läufigkeit etwas zu mindern, gibt es vielleicht auch ein Mittelchen vom Tierheilpraktiker.

Frisst sie denn? Ist sie in irgendeiner Form ansprechbar?

Eine Kastration sehe ich hier nicht dringend notwendig. Wie gesagt, ich halte das Verhalten nicht für unnormal.

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Hallo!

Was ist denn mit der halben Stunde, die weg war? Kann da schon ein Rüde dran gewesen sein (ist sie in den Stehtagen)? Kenn mich nicht damit aus, wie lange sowas dauert, aber nicht, dass da schon was passiert ist!?

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Danke schonmal für die schnellen Antworten... Sie ist seit Sonntag läufig, also wohl noch nicht in den Stehtagen! ;) Kastrieren lassen wollte ich sie eigentlich jetzt in kürze, aber da sie schon wieder läufig ist, muss ich noch 3 monate warten :(

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Ui ui, die Dame ist aber seeehr im Einfluss ihrer Hormone ;)

Ich wuerd sie immer nur drinnen an- und ableinen. Sicher ist sicher. Wenn ihr nen Garten habt, lasst sie nicht unbeaufsichtigt dort herumwuseln.

Nimm die Leine kuerzer, so dass sie dir nicht mit Anlauf reinspringen kann und halte sie mit beiden Haenden fest.

Kann sein, dass sie durch den Umzug zu dir ein bisschen durcheinander geraten ist, auch hormonell. Deshalb wuerd ich das Verhalten jetzt im Moment nicht ueberbewerten. Evt. sogar vor der Kastration nochmal ne Laeufigkeit abwarten. Und Ruecksprache mit Tierarzt und Tierheim nehmen.

Tierheilpraktiker koennen dir homoeopathisch zur Seite stehen, um den Stress der Huendin etwas zu lindern.

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Dazu kommt, dass sie mir heute morgen weggelaufen ist!

Genau aus dem Grund nennt man das "Läufigkeit". Eben weil die Weiber in der Zeit "laufen" um paarungswillige Rüden zu suchen.

Katzen ( weiblich ) machen das in der Zeit ebenso, obwohl sie sonst relativ eng begrenzte Territorien haben.

Nicht nur die Rüden reissen aus, bei einer Hündin in der Paarungszeit. Hündinnen sind da eigentlich schlimmer.

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Also als ich sie bekommen habe war sie ja auch läufig und fiepste auch etwas, aber nicht so schlimm wie jetzt!!! Auch hat sie dort etwas besser gehört. Und nie hat sie versucht abzuhauen! Das macht mich am meisten fertig... Hab schon überlegt ob ich sie nicht richtig behandelt habe oder so, aber eigentlich war ich wie immer!

Auch frisst sie momentan kaum, aber das hat sie bei der letzten Läufigkeit auch gehabt und da sie noch etwas stabiler ist, ist es auch nicht so dramatisch! ;)

Das ich sie an der Leine lasse und nur drinnen an und ableine, ist mir klar. Will sie ja nicht ständig suchen!

Die Kastration hatte mir unsere Tierärztin schonmal geraten, weil sie auch schon einen Tumor hatte, den ich entfernen lassen musste und nicht das noch was mit der Gebärmutter dazu kommt! Also das mach ich auf jeden fall! Und auf dieses Theater jetzt hab ich auch keine Lust mehr drauf :(

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Originalbeitrag

Und auf dieses Theater jetzt hab ich auch keine Lust mehr drauf :(

Damit bist du bei mir persönlich als Hundehalter unten durch.

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      Weiß nicht ob ich in der Kategorie richtig bin....notfalls verschieben. Und sorry wenn es vielleicht etwas wirr erscheint, aber ich kann schon kein klaren Gedanken mehr fassen...

      Hallo Ihr Lieben,
      ich hoffe Ihr könnt uns vielleicht helfen da Tierärzte und Tierklinik auch nicht weiter wissen und wir mit unserem „Latein“ am Ende sind.
      Unsere Patty fing vor ca. 5 (6 ?) Wochen an ihr Futter nicht mehr so zu fressen.
      Es handelt sich dabei im eingeweichtes Trofu mit Nassfutter gemischt, das haben wir so eingeführt, nachdem unsere Aura damals mal eine Magendrehung hatte und uns das von der TK so empfohlen wurde. Dann haben wir ihr nur Nassfutter gegeben, davon hatte sie etwas gefressen, beim nächsten Mal auch wieder verweigert.
      So ging das mit allem erst fraß sie dies und dann wieder nicht, etc.
      Was allerdings bisher IMMER ging ist Dörrfleisch.

      Wir waren dann also zum TA schauen was das sein könnte.
      Sie hatte etwas Zahnstein, eine sagt leicht entzündet und der andere sagt da wäre nichts,  aber wir haben es trotzdem wegmachen lassen, man weiß ja nie. Und direkt mal alle Blutuntersuchungen durchgezogen. Kleines und großes Blutbild, Mittelmeerkrankheiten, alle Zeckenkrankheiten, Bauchspeicheldrüse…alles ok
      Danach ging es 1-2 Tage gut mit dem Futter, das wir dachte das es das war.
      Aber danach wurde alles schlimmer, Hundefutter bekam man jetzt gar nicht mehr in sie rein, egal was.  Es sei denn sie hat der Katze ihr Futter geklaut, aber das kann es ja auch nicht sein.
      Also wieder zum TA, alles noch mal durch gecheckt, der wusste auch nicht weiter….also gab es Kortison Tabletten, die sollten den Hunger anregen und falls eine Entzündung „versteckt“ wäre, würde es da auch helfen.
      Da haben wir mal Rinderhack, Hühnerklein und Herzen geholt das ging dann etwas…
      Sie bekommt ja auch Hormone, die konnte man dann gut in die Geflügelherzen drücken und die Tabletten (Kortison und Pantropazol, damit der Magen nicht angegriffen wird) konnte man gut in dem Hack verstecken. Denn Tabletten in Patty reinzubekommen ist ein Akt.   Aber es wurde immer schlimmer, zuhause lag sie fast apathisch da war am Stöhnen wie eine Oma in den letzten Atemzügen, reagiert auf nichts…aber sobald man sich anzog oder man wollte weg, da sprang sie auf uns benahm sich wie ein junger Hund und wollte mit. Also hatte der TA immer ein anderes Bild von dem Hund, als das was wir so zuhause haben. Draußen ist sie aufgeweckt und munter.
      Zuhause sah es immer so aus als müsste man sie erlösen lassen und dann als wenn jemand ein Hebel umstellt, war sie wieder fit…aber fressen wollte sie trotzdem nicht. Sie bekam dann vom TA Breitbandantibiotikum um eventuelle Entzündungen oder so zu behandeln, nach einer Woche den Tabletten, fraß sie jetzt auch das Hack und alles nicht mehr, aber was immer ging war Dörrfleisch.
      Durch einen Blog bin ich dann auch Frostfutter P. gestoßen und habe da mal so ein Paket „Barf für Anfänger“ bestellt, damit Patty frisst hätten wir auch Futter umgestellt.
      Am Anfang nahm sie das Futter gut an, eine Woche lang….und jetzt sah sie es nur an und drehte sich weg.
      Hin und wieder, gerade beim Gassi gehen, geht mit viel Glück steinhartes Frolic noch, aber Dörrfleisch geht immer rein, nur alles andere nicht.
      Wir waren dann wieder beim TA, weil wir sie röntgen lassen wollten, vielleicht wäre da ja sowas wir Tumor oder so oder Probleme im Hals, Rückenschmerzen, etc.
      So sah alles ok aus, der TA meinte bei den Nebennieren sähe es für sein Geschmack komisch aus. Das könne man sonst in der TK nochmal per Ultraschal abklären lassen Nach dem TA-Besuch ging es Patty 3 Tage (?) lang gut, sie war fast die Alte…dann wieder der Rückschlag, sie schwankte hier zuhause rum wir dachen echt das war es jetzt…aber es konnt ja keiner von den TÄ zu einem nach Hause, dann hätten die das selber sehen können. Wir uns also fertig gemacht….und schwupp war Patty wieder fit….
      Wir haben dann ein Termin in der TK gemacht, da wurde sie untersucht, aber so konnten sie nichts erkennen, dort haben wir nur erfahren das ein altes Röntgenbild von der Patty schon mal da war (geschickt von unserem TA, im November), da hieß es die Milz wäre vergrößert gewesen und die Lungen gestaucht, als wäre sie da mal erkältet gewesen.
      Das hatte unser TA uns nie weiter gegeben, es wurde uns da nur gesagt „alles ok, nur blöd geröntgt.“
      Zur Info: Wir hatten sie nach dem Tod von unserem Benji mal röntgen lassen, weil sie da auch schon mal eine Phase hatte wo sie nicht fressen wollte…da schob man es dann aber auf die Trauer, den nach 2 Wochen war da alles wieder ok.
      Wir hatten dann noch einen Termin bekommen für Ultraschall.
      Die Milz war immer noch etwas vergrößert, aber sonst alles soweit ok…also Tumor hatte an jetzt da ausgeschlossen…man könnte natürlich noch eine Biopsie da machen.
      Die TÄ in der Klinik konnte die ganze Medikamentengabe nicht verstehen, sie meinte nur sie hätte erstmal ein Mittel gegeben gegen Übelkeit und nicht etwas was alles schlimmer machen könnte…Wir haben jetzt ein Mittel bekommen gegen Übelkeit was Patty bekommen soll, vor dem Fressen.
      Es ging damit ein paar Tage gut, ihr rohes Futter nahm sie wieder an, Hundefutter geht immer noch nicht, aber Dörrfleisch geht immer.
      Jetzt hat sie wieder seit fast 3 Tagen nicht gefressen
      Kein rohes Futter, kein gekochtes, etc. aber Dörrfleisch würde gehen…das bekommt sie von uns dann auch, wenn uns es zulange dauert bis sie was frisst…
      Alles was sie sonst gerne gefressen hatte wird verschmäht (außer Dörrfleisch, hin und wieder steinhartes Frolic)
      Es ist ein auf und ab hier, wir sind total verzweifelt und wissen nicht weiter…und das geht seit Wochen so…sie kann das eine mal Hühnerklein mögen und das andere Mal dreht sie sich angewidert weg, etc…
      Sie geht jetzt auch seltener raus in den Garten, sonst war sie immer sehr viel draußen und hat sich in der Sonne braten lassen, etc. oder gebuddelt…
      Sie frisst für unseren Geschmack auch zu viel Gras…..
      Es ist soweit alles untersucht, und angeblich alles ok, einige Blutwerte wurden in der TK nachgeschaut, die waren sogar besser als die beim TA…
      Was die TK empfohlen hatte war eine Ernährungsberatung, die nehmen wir noch mit, aber ich denke mal nicht das es uns was bringt. Denn Patty muss ja erstmal was fressen, dann könnte man ja was ändern.
      aus lauter Verzweiflung haben wir jetzt das mal bestellt:  RECONVALES Tonikum für Hunde
      Hat einer von Euch sowas schon gehabt oder vielleicht Ideen ?
      Wir gehen hier echt auf dem Zahnfleisch, wir können doch nicht zusehen wie eine angeblich gesunde Hündin verhungert….

      Schon mal danke für`s lesen und eventuelle Tipps
      Eure Sabine

      in Hundekrankheiten


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