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Hundeforum Der Hund
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Wer hat Erfahrungen mit Parvovirose (insbesondere Nachwirkungen)?

Empfohlene Beiträge

Hallo ihr Lieben,

Seit 2 Wochen ist unser kleiner Rüde (14 Wochen) wieder aus der Tierklinik bei uns zu Hause. Er hatte Parvovirose, es war ein Alptraum. Jeder, der damit mal in Kontakt gekommen ist, wird wissen, wovon ich spreche...

Nun interessiert mich der Austausch mit anderen Herrchen und Frauchen, deren Hunde diese schlimme Krankheit überstanden haben.

Unser kleiner Logan ist wieder fit und agil, freut sich des Lebens und frisst auch ordentlich. Leider hat er aber noch mit Durchfall zu kämpfen. Er bekommt zur Zeit ein AB gegen die Entzündung im Darm und zum Darmaufbau Bactisel. Komisch finde ich, dass er schon feste Würstchen gemacht hat und nun wieder seit gestern Durchfall hat (und den Durchlauf gabs davor schon einmal). Heute war der Durchfall auch zum Ersten mal knallgelb :Oo

Der Durchfall ist so gut wie nie richtig flüssig und er macht auch nicht häufiger als seine üblichen 4 Häufchen am Tag. Aber nach diesen schrecklichen Erfahrungen von vor 2 Wochen, macht man sich natürlich trotzdem Sorgen.

Er hatte auch am Montagmorgen und Dienstagabend nochmal erbrochen, woraufhin die Tierärztin ihm Mittwoch nochmal ne Anti-Brech-Spritze verpasst hat. Er hat auch seitdem bis jetzt nicht mehr erbrochen (toi toi toi - mein persönliches Trauma).

Was sind eure Erfahrungen? Kann man die Symptome nach einer Parvo als "normal" betrachten und braucht einfach nur ein wenig Geduld? Oder sollte man doch noch sehr vorsichtig sein? Ich habe auch Angst davor, dass er sich nun wieder andere Dinge eingefangen hat oder einfängt, da sein Impfschutz nun ja auch hinüber ist (Er hatte die erste Imfung als er erkrankte, zur zweiten kam es nicht mehr).

Zu fressen bekommt er Reis mit Hühnchen (wobei seit gestern auch unverdauter Reis mit in den Häufchen ist). Trockenfutter hatten wir wieder angefangen einzuführen, nachdem es ein paar Tage gut war, lassen es nun aber wieder weg.

Sollte es nicht schlimmer werden oder wieder Erbrechen hinzukommen, würde ich vom Gefühl her bis Montag abwarten und dann nochmal unsere Tierärztin besuchen, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Ich hoffe, ihr könnt mir mit euren Erfahrungen ein weng Unsicherheit nehmen?

Vielen Dank und liebe Grüße!

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meine Bekannte hatte mal eine Welpen der die Parvo auch überlebt hat, der hat sein Leben lang ( nur 7 Jahre) mit Problemen des Magen-Darm Traktes gehabt.

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Habe so gar keine Ahnung von Parvovirose, bin ich auch ehrlichgesagt sehr froh drum, aber kann es evtl. von dem Antibiotikum kommen daß er immer noch (oder wieder) Durchfall hat?

Auf jeden Fall wünsche ich deinem Kleinen alles Gute, daß er sich schnell wieder erholt und keine gesundheitlichen Probleme mehr durch diese Erkrankung zurückbehält.

LG Elke :)

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Persönliche Erfahrung: Keine

Empfehle Dir aber deinen Hund einem klassisch arbeitenden Homöopathen/In vorzustellen. Findest Du in dieser Liste bei PLZ: www.elabi.de.

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In meiner Jugend kam Parvovirose schon mal häufiger als heute vor. Viele Welpen haben es nicht überlebt, der Anteil Überlebender hatte nicht selten Spätfolgen ( Gebiss ). Magen-/Darmprobleme zeigen eigentlich, dass der Körper immer noch mit dem Virus oder den Medikamenten beschäftigt ist.

Ich würde auf jeden Fall den behandelnden Tierarzt weiter auf dem laufenden halten ( never change a running system ).

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Men Kerry-Blue-Terrier hatte Parvovirose im Alter von 12 Wochen im Jahr 1985, als diese Erkrankung neu und nahezu unbehandelbar war. Mein Greyhoundwelpe war wenige Wochen davor mit 16 Wochen daran gestorben. Die TÄ probierten Medikamente aus und 14 Tage später hatte er die Erkrankung überstanden.

Er war nie wieder krank, es gab keine Nachwirkungen und er hatte nie Probleme mit dem Magen-Darm-Trakt. Es gibt also auch Beispiele, wo diese Erkrankung

ohne Nachwirkung geblieben ist und ich drücke Dir die Daumen, dass Dein Hundi auch dazu gehört.

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(bearbeitet)

Mein Welpe hatte 1993 auch mit 14 Wochen Parvovirose, nie werde ich diese Zeit vergessen, als ich zu Hause um sie gekämpft habe.

Neben Tierarzt hatte ich in meiner Verzweiflung eine Tierheilpraktikerin, das war ein Rettungsanker, weil der Hund eigentlich fast schon aufgegeben war.

Ich hab dann zu Hause allabendlich Infusionen nach Anweisung des Tierarztes verabreicht, der Bügeltisch war der Infusionsständer.

Die THP gab mir zusätzlich Globuli mit z. B. Schlangengift! Arnika und noch einer Substanz, die das Brechen minderte. In der akuten Phase nicht mehr 18 Mal in der Stunde, sondern nur noch 4 Mal, Du weißt, wovon ich rede.

Selbst mein Tierarzt schrieb sich diese Globuli auf, weil er erstaunt war, dass dieser kleine Hund das überlebt hat.

Kurzum: meine Erfahrung ist, ein Hund, der das überstanden hat, der ist hart im Nehmen, Du brauchst etwas Geduld, aber das wird! Das Schlimmste ist die permanente Sorge, die ich mir verbieten musste.

Danach( ca nach drei Monaten) habe ich keine langfristigen Auswirkungen gespürt, außer dass sie plötzlich zu gerne gekochtes Gemüse, auch Kartoffeln und Nudeln fraß, Sauerkraut geliebt hat, sozusagen das, was wir gegessen haben, allerdings ungesalzen.

Zur Erholung der Leber habe ich ihr lebenslang täglich etwas Magerquark gegeben, aber fang erst damit an, wenn Du keine Antibiotika mehr geben musst, sowie echten, stinkenden Lebertran zur Kräftigung.

Außerdem habe ich ihr in der Phase Fachinger gegeben, ein Heilwasser, das sie gerne getrunken hat. Dazu habe ich zwei Näpfe Wasser hingestellt, einen mit Fachinger, einen mit normalem Leitungswasser, irgendwann wollte sie dann wieder Leitungswasser, hat bei Magenproblemen aber gerne das Heilwasser genommen.

Sie ist nach einem wunderbaren Hundeleben (bis auf die normalen Alterswehwehchen ) 12,5 Jahre alt geworden, qietschfidel nach der Erholungsphase, und das wird bei Deinem Hund auch so sein!

Ich habe in ihrem weiteren Leben auch immer wieder auf Homöopathie zurückgegriffen, z. B. als sie alt wurde, aber nie nur ausschließlich, das hatte mir die THP mit auf den Weg gegeben.

Leider ist sie verstorben, die gute Fee.

Mein Rat, verbiete Dir die Angst! Leichter gesagt als getan, aber bei meiner hat es gewirkt, dass ich sie nicht mehr so sorgenvoll angucken musste.

Du wirst sehen, das macht auch Dir das Leben leichter.

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Wow, vielen Dank euch allen für eure Rückmeldungen! Es ist schonmal beruhigend zu hören, dass es auch Hunde gibt, die problemlos leben konnten, bzw. auch dass Magen-Darm-Probleme eine ganz übliche Folge der Erkrankung sein können :)

Ich höre so heraus, dass ihr eher sagen würdet, dass man einfach ein wenig Geduld braucht.

@Shari: Dass der Durchfall vielleicht auch vom Antibiotikum kommt, habe ich auch schon gedacht. Das AB muss er noch bis einschließlich Mittwoch nehmen.

Was ich nur komisch finde ist folgendes: Er kam am Samstag vor 2 Wochen wieder nach Hause, da hat er für 5 Tage noch das AB bekommen (bis einschließlich Mittwoch) und alles war ok. Fester Kot und kein Erbrechen. Am Montagmorgen und Dienstagabend danach hat er erbrochen und seit Montagmittag hatte er wieder Durchfall. Mittwochmorgen waren wir wieder bei der Tierärztin: Spritze gegen Erbrechen und erneut das AB. Noch Mittwoch bekam er wieder festen Kot bis einschließlich Donnerstag. Seit Freitag ist wieder Durchfall da (zum Glück bis jetzt kein Erbrechen). Der Durchfall ist jetzt zum ersten Mal gelb. Ich würde ihn aber nicht als richtig schlimm einschätzen (nicht wässrig, kein Blut, kein schlimmer Gestank, keine erhöhte Häufigkeit).

Ab und zu hat er auch zuerst Durchfall und am Ende kommt ein bisschen was Festes...

Ist das mit diesem Hin und her normal, wenn sich der Darm wieder erholt oder weist das darauf hin, dass er sich auch vllt wieder was anderes (Würmer o.ä.) eingefangen haben könnte? Ich werde das natürlich beim nächsten Besuch auch meine Tierärztin fragen, aber ihr habt ja auch einfach mehr Erfahrung.

@ Goofy: Wie toll zu hören, dass deine Hündin noch so ein schönes Leben hatte :)

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Danach( ca nach drei Monaten) habe ich keine langfristigen Auswirkungen gespürt,

Wie sind denn diese 3 Monate verlaufen? War sie 3 Monate lang richtig schlimm krank oder schließt du da auch eine Phase ein, in der sie dann "nur noch" z.B. Durchfall oder gelentliches Erbrechen hatte, es ihr aber eigtl wieder gut ging?

Ich kann mir vorstellen, was für eine schlimme Zeit es für dich war. Wir hatten zum Glück die Möglichkeit den Kleinen irgendwann in der Tierklinik zu lassen, als es gar nicht mehr ging. Aber bis zu dem Zeipunkt haben wir auch tage- und nächtelang damit zugebracht, ihm im Minutentakt die Unterlagen zu wechseln und beim Erbrechen "zuzusehen". Danke für deinen guten Zuspruch und du hast recht, das Schlimmste von allem sind die Sorgen und die Angst und gegen die sollte man sich entscheiden.

Ms. Libs: Danke sehr für den Link, auch wenn hier in der Nähe leider niemand auf der Liste steht. Ich werde mich dahingehend aber trotzdem informieren und auch mal meine Tierärztin auf die Möglichkeiten homöopatischer Unterstützung ansprechen. Das haben mir nun auch schon mehrere Leute empfohlen.

Liebe Grüße!!!

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Die drei Monate waren nicht schlimm, gesundheitlich ging es ihr immer besser, da musste ich sie nur wieder aufbauen, denn sie war so dünn wie eine Oblate. Allerdings habe ich darauf geachtet, dass sie gegen ihren Widerstand nur verhalten mit den Hunden zusammenkam, die sie schon kannte. Das war in Absprache mit den Hundebesitzern gut möglich. Sie durfte auch spielen, aber eben nur kurz und nicht so ausgiebig und nur mit gesunden Hunden.

Warte nur ab, es dauert ein bisschen, aber das wird!

Immerhin war der Darm des Hundes so angegriffen, dass er sich behutsam regenerieren muss.

Meine wollte nach der Erkrankung auch nicht so gut fressen, da habe ich so manches Mal Beefsteakhack (Tartar) als Appetitmacher gefüttert, bis ich dann merkte, dass sie eben so gerne Gemüse fraß.

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In meiner Jugend kam Parvovirose schon mal häufiger als heute vor. Viele Welpen haben es nicht überlebt, der Anteil Überlebender hatte nicht selten Spätfolgen ( Gebiss ).

:winken:

Kann es sein, dass Du das grad mit Staupe verwechselst?

Unser - mittlerweile 13-jähriger - hatte Parvo als Welpe, keinerlei Spätfolgen ;-)

WICHTIG: höllisch aufpassen, dass der Hund nie wieder dagegen geimpft wird! Er ist mit durchstehen immun.

Wir haben damals auch 2 Monate seeeeeeeeeeeehr für den schonenden Aufbau vom Magen-Darm-Trakt gearbeitet und barfen lebenslang schon.

Auch wichtig: Herz später mal untersuchen lassen von einem ausgebildeten Hunde-Kardiologen.

Wo hast Du den Kleinen denn her?

Selten mal kommt das ja in D noch in Massenhaltungen (TH, Vermehrer u.ä.) vor, Todesfälle sind bei sofortiger Behandlung (viel Flüssigkeit intravenös) selten geworden.

Alles GUTE!

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