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Hundeforum Der Hund
pesu

Befreiung von der Schleppleine

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Ich würde gerne Eure Erfahrungen und Meinungen wissen.

Lucie , meine kleine griechische Straßenhündin, läuft mit einer 20 m Schleppleine.

Und natürlich, nach Eurem Rat, mit einem Sicherheitsgeschirr.

Inzwischen hört sie auf den Rückruf.

Aber sie ist noch sehr Eigenwillig, eben ein Griffon-Mix.

Sie hört anders als ein Schäferhund, sie bleibt stehen, denkt nach und kommt dann erst.

Wann sollte ich sie von der Leine lassen?

Ich selber finde diese Schleppleine toll, muss mir keine Sorgen machen.

Gerade heute sind mir wieder zwei Hunde in meine Zwei gelaufen, die Besitzer weit nicht zu sehen.

Yerom ist sofort zu mir , an meiner Seite.

Lucie konnte ich an der Schlepp mit den Fremden laufen lassen, Yerom blieb an meiner Seite.

(böser Schäfer!!!)

Aber so richtig finde ich all das nicht.

Lucie ist noch so unsicher, so ganz anders als ein Schäferhund.

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Sie überdenkt den Rückruf und ist unscher ... klares nein.

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Naja, aber seblst mein Schäfer über denkt seinen Rückruf, vor allem, je weiter er entfernt ist und um so größer der Reiz ist.

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So lange sie unsicher ist, würde ich sie nicht abmachen. Was denkst du macht sie wenn sie vielleicht Panik kriegt? Hier ist erst vor kurzem ein unsicherer Hund abgehauen. Die stehen dann 5 m vor dir und du hast keine Chance an ihn ran zu kommen.

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Ja, meine Tochter sagte mir auch, dass ich Lucie wohl ihr Leben lang an der Leine haben müsste.

Aber ich denke das nicht.

Wann habt ihr entschieden, Euch auf Eure Hunde zu verlassen.

All meine Hunde waren bisher ohne Schleppleine, entweder sie kamen oder ihr Pech!!

(sehr böööse ausgedrückt)

Ich habe mir noch nie so die Sorgen gemacht. all meine Hunde kamen auch zurück.

Und Lucie schaut mich an und überlegt, ob es sich lohnt, zurück zu kommen.

Sie denkt einfach anders, ich denke, der Straßenhund kommt da durch.

Aber sie ist bisher immer gekommen, egal ob Leckerli oder nicht, nur sie kommt nicht sofort.

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Ich glaube, das hat weniger etwas mit "Strassenhund" oder nicht zu tun, sondern einfach mit der Rasse und dem Wesen des Hundes.

Ob jetzt Hund vom Züchter, von der Strasse, aus deutschem oder ausländische TH, es gibt solche und solche in jeder Beziehung.

Ich merke, du bist irgendwie fasziniert davon, dass du doch unerwartet gut mit einem "solchen" Hund klar kommst und der mit seinem Leben hier, aber vielleicht solltest du dich mal ein wenig davon lösen, ihn immer als "Strassenhund" zu betrachten.

Für manches kann natürlich durchaus das Vorleben des Hundes eine Erklärung sein und es macht manches vielleicht verständlicher.

Alles in allem sind es aber einfach Hunde, einer anders als der andere und oft (nicht immer natürlich) weniger von ihrem Leben "vor uns" geprägt als wir vermuten.

Das ist natürlich jetzt keine Antwort auf deine Frage....!

Ich persönlich finde es jetzt nicht so schlimm, wenn ein Hund einen Moment lang überlegt, bevor er kommt, wenn ich ihn rufe, Hauptsache er trifft dann die richtige Entscheidung! :D

Falls du aber befürchtest, dass Lucie dann womöglich tatsächlich eigene Wege gehen würde oder auch noch wirklich unsicher ist (wie äußert sich das denn?) würde ich mich nicht trauen, sie wirklich los zu lassen.

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Christiane, ich betrachte meine Hunde eigentlich immer sehr losgelöst von ihrer vorherigen Lebensgeschichte.

Aber Lucie ist für mich so ein Problem.

Sie ist so anders als all meine Hunde bisher.

Ich hatte mal einen Griffon-Korthals-Mix gefunden, der war so ähnlich wie Lucie.

Er ist irgend wann mal in den Bus gestiegen und nie wieder gefunden worden-

Lucie entscheidet nicht so wie ein Schäferhund, sie denkt nach.

Ein Schäfer will alles zum Gefallen machen, der dreht sich dreimal um, ehe er sich entfernt.

LUCIE RENNT LOS; GUCKT NACH ; OB ES INTERESSANT IST und denkt dann nach, ob sie

zurück kommen soll.

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Originalbeitrag

Ich merke, du bist irgendwie fasziniert davon, dass du doch unerwartet gut mit einem "solchen" Hund klar kommst und der mit seinem Leben hier, aber vielleicht solltest du dich mal ein wenig davon lösen, ihn immer als "Strassenhund" zu betrachten.

Das sehe ich auch so.

Ich würde so einen Hund an der Schlepp lassen, denn trotz Deiner Beteuerungen, dass alles optimal ist, lese ich bei Dir deutliche Zweifel raus. (Wobei ich "rassetypischen Trotz" eher für ein Gerücht halte) Solange Du diese Zweifel selber hast: Lass sie an der Leine!!!

Hättest Du diese Zweifel nicht, würdest Du hier nicht nachfragen, sondern es einfach tun!

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Erst wenn sie richtig gut abrufbar ist.

Gerade bei Hunden mit unklarer Vergangenheit.

Und die Idee, sie wie einen normalen Hund zu behandeln unterstütze ich vollkommen.

Egal was gewesen ist. Sie denkt nicht mehr daran, also tu Du es auch nicht.

Das nützt nichts.

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Zweifel gibt es immer - gerade beim Rückruf gibt es doch zigtausend Situationen, in denen der Hund dann auf einmal doch nicht hört.

Ich denke, wenn du sie jemals ohne Leinen laufen lassen willst (und dann auch bereit bist, mit den Konsequenzen zu leben, so wie ich das herauslese), dann würde ich sie laufen lassen. Es gibt nicht 'den' Zeitpunkt, an dem man seinen Hund gewissenhaft ohne Leine laufen kann, meiner Meinung nach.

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