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Hundeforum Der Hund
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Welches ist das richtige Verhalten von Welpen gegenüber anderen Hunden?

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Hallo ihr Lieben,

Da ich in diesem Forum ganz tolle und freundliche Reaktionen bekomme, traue ich mich mal ganz dreist eine weitere Frage zu stellen :winken:

Wie würdet ihr sagen, sollte das Verhalten eines Welpen gegenüber anderen Hunden sein? Mein Logan ist in den ersten Tagen an denen er hier war (ist seit ca 4 Wochen hier, war aber ca 1 Woche davon sehr krank und teilweise auch in der Tierklinik, Weitere 1 1/2 Wochen haben wir dann noch Kontakt zu anderen Hunden vermieden) sehr stürmisch und selbstbewusst auf jeden zu gegangen, war aber nicht unfreundlich oder gar aggressiv oder sowas. Er hat auch Abstand gehalten oder hergestellt, wenn er gemerkt hat, dass der andere Hund nicht spielen wollte oder nicht begeistert war.

Inzwischen beobachten wir öfter, dass er eher sehr demütig zu den Hunden hingeht. Besonders zu größeren. Geduckt, Kopf zur Seite gedreht, Schwanz eingeklemmt. Wenn der Hund dann etwas geschnuppert hat und scheinbar positiv reagiert, ist er aber auch zum Spielen bereit.

Logan ist waaahhhnsinnig menschenbezogen und will zu JEDEM Menschen, der einem entgegen kommt hin (Thema Leinenführigkeit :Oo ). Dem entsprechend findet er auch bei Menschen mit Hunden den Menschen am anderen Ende der Leine meist interessanter als den Hund, bzw. begrüßt diesen viel freudiger. Hunde, die er kennt begrüßt er aber genauso freudig wie Menschen :)

Findet ihr das Verhalten normal oder entwickelt sich da schon eine Art von Angst, die später vllt zu brenzligen Situationen führen könnte?

Daaanke und liebe Grüße!

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Das "korrekte" Verhalten deines Hundes hängt immer auch davon ab, wie der andere Hund ihn beurteilt.

Sprich ein Hund der Respekt wünscht und wenig Knutschen möchte wird etwas anderes für korrekt halten als ein Hund der alles super findet und Welpen entzückt zum Spielen animiert.

So wie es sich hier jetzt liest klingt es eigentlich sehr richtig, was Logan macht. Lieber vorsichtig dem anderen nähern und erstmal sehen, wie dieser so drauf ist.

Mein Hund zB findet Welpen sehr nutzlos - und so ein Welpchen wie Logan wäre genau das richtige für ihn. Solche Wonneproppen-Welpen die ihn am liebsten abknutschen bekommen immer einen Rüffel - aber ein andere Hund würde vielleicht mit einem Wonneproppen mehr Spaß haben.

Andererseits kann es auch sein, dass Logan sich jetzt so demütig verhält weil er eigentlich gar nicht zum anderen Hund hin will. Du kannst ja mal versuchen, mit ihm einfach auf Abstand zu gehen zu dem fremden Hund (so 10 m bestimmt) und sehen, was er tut. Bleibt er sitzen und beobachtet? Will er weg? Zeig ihm durch deine Akzeptanz seines Verhaltens ruhig, dass er immer auch andere Optionen hat als Kontakt aufzunehmen, und dass es auch völlig ok ist, mal einfach nur zu gucken.

Viele Hunde werden durch Unwissenheit und gutem Willen ihrer Halter immer wieder zu irgendwelchen anderen Hunden hin "gezwungen" (also nicht körperlich, aber man geht gerade auf den Hund zu und sucht direkt nach Kontakt um den Hund zu "sozialisieren" etc ), ohne zu schauen ob der Welpe das eigentlich will. "Geh doch mal spielen" oder "Schau mal, der ist doch total lieb" kommt dann, und ich hab schon so manchen Welpen gesehen, der dann fast in die Hose pullerte weil er so eine Angst hatte.

Probier es mal einfach aus, zeig ihm (vielleicht eventuell auch mit Leine) dass die Option "Ausweichen" ebenso existiert wie "auf ihn mit Gespiel" ;)

Bei den Menschen-Begegnungen würde ich an deiner Stelle etwas aufpassen, da es immer wieder Hunde gibt, die solch eine Begrüßung von IHREM Menschen nicht witzig finden. Normal ist es aber dennoch :yes:

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also ich denke schon, dass es normal ist. Ich kenne einige Welpen: einige, die eher vorsichtig und demütig auf die Großen zugehen und einige rotzfreche, die die Großen immer ärgern und früher oder später einen auf den Deckel kriegen ;)

Ich glaube, die zunächst etwas Vorsichtige Variante ist gar nicht so schlecht. Vor allem lernt er so herauszufinden, welche Hunde ihm freundlich gesinnt sind undwelche nicht.

Meine Hündin hat das zB so perfektioniert, dass sie einige entgegenkommende Hunde gar nicht beschnuppern will, bei anderen sehr unterwürfig ist und bei anderen freundlich und schwanzwedelnd drauf zu geht. Bisher hat sie immer richtig gelegen und die richtige Variante beim richtigen Hund angewendet ;)

Als Welpe war sie eher die "hier-komm-ich-Kandidatin" und musste erstmal lernen, dass nicht jeder Hund Welpen toll findet.

Ich find das Verhalten deines Hundes daher normal. Er weiß, dass er der Schwächere ist und entspannt sich erst, wenn er merkt der Gegenüber ist freundlich. Mit der Zeit wird er lernen,die Hunde schon aus größerer Entfernung zu "lesen"

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(bearbeitet)
Er hat auch Abstand gehalten oder hergestellt, wenn er gemerkt hat, dass der andere Hund nicht spielen wollte oder nicht begeistert war.

Inzwischen beobachten wir öfter, dass er eher sehr demütig zu den Hunden hingeht. Besonders zu größeren. Geduckt, Kopf zur Seite gedreht, Schwanz eingeklemmt. Wenn der Hund dann etwas geschnuppert hat und scheinbar positiv reagiert, ist er aber auch zum Spielen bereit.

Völlig gesundes Verhalten.

Das ist nicht unbedingt Ängstlichkeit, sondern dient in erster Linie seiner eigenen Sicherheit.

Solange er nicht weiß, wie der andere drauf ist, hält er hübsch den Ball flach (Demutsgesten, Beschwichtigung) -das schützt ihn, wenn der andere Hund klar im Kopf ist, vor Zurechtweisungen oder Schlimmerem.

Die meisten Welpen scheinen zu wissen, dass von jedem fremden erwachsenen Hund potentiell eine Gefahr ausgeht / ausgehen kann.

Ich finde das eher unnormal und gefährlich, wenn ich sehe wie sich so mancher Welpe fremden Hunden nähert, tollpatschig, respekt- und distanzlos. Erst mal auf den Kopp springen :zunge:

Da frag ich mich wirklich, ob da wohl Instinkte fehlen.

Nein, so wie du das beschreibst, klingt das völlig ok.

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ich denke das ist auch normal. Meine Amélie geht auch immer etwas "demütiger" auf die Großen zu und wenn sie mal zu dolle wird und nen Rüffel bekommt, dann trollt sie sich ganz schnell. Lediglich wenn die Großen mitspielen oder sie zum spielen auffordern wuselt sie absolut aktiv mit. Sie geht immer von unten her und leicht geduckt und stupst ertmal bzw. leckt Lefze bevor sie weiter agiert. Sprich antesten, daher denke ich, macht dein Hundi das völlig normal und richtig.

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Völlig gesundes Verhalten.

Das ist nicht unbedingt Ängstlichkeit, sondern dient in erster Linie seiner eigenen Sicherheit.

Solange er nicht weiß, wie der andere drauf ist, hält er hübsch den Ball flach (Demutsgesten, Beschwichtigung) -das schützt ihn, wenn der andere Hund klar im Kopf ist, vor Zurechtweisungen oder Schlimmerem.

Ganz genauso ist es. Das ist Beschwichtigungsverhalten.

Der Welpe wäre lebensmüde, wenn er das nicht machen würde.

Ich würde allerdings einen Welpen nur zu Hunden hinlassen, von denen ich weiss, dass sie ein gutes Sozialverhalten haben.

Man sollte einem Welpen schlechte Erfahrungen ersparen.

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Man sollte einem Welpen schlechte Erfahrungen ersparen.

.... so lange es geht.

Irgendwann wird jeder Welpe merken, das nicht alle Hunde lieb und nett sind.

Es ist immer gut, wenn ein Welpe auch mit erwachsenen Hunden Umgang hat, die ihm klare Grenzen zeigen, ohne böse dabei zu sein.

Finde ich ganz wichtig.

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Man sollte Welpen unangemessene schlechte Erfahrungen ersparen, meine Meinung. Auch ein Welpe muß lernen, daß die Welt kein rosaroter Ponyhof ist, und daß er sich Stärkeren/Fremden mit Respekt zu nähern hat. Oder auch gar nicht, auch diese Signale muß er lesen können, was nach maßvoller Zurechtweisung am besten gelernt wird.

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Originalbeitrag

Man sollte einem Welpen schlechte Erfahrungen ersparen.

.... so lange es geht.

Irgendwann wird jeder Welpe merken, das nicht alle Hunde lieb und nett sind.

Es ist immer gut, wenn ein Welpe auch mit erwachsenen Hunden Umgang hat, die ihm klare Grenzen zeigen, ohne böse dabei zu sein.

Finde ich ganz wichtig.

Du solltest meinen Beitrag nicht zerfleddern.

Dies habe ich geschrieben:

Ich würde allerdings einen Welpen nur zu Hunden hinlassen, von denen ich weiss, dass sie ein gutes Sozialverhalten haben.

Man sollte einem Welpen schlechte Erfahrungen ersparen.

Ein souveräner erwachsener Hund kann einen Welpen durchaus mal zurechtweisen. Wichtig ist aber, dass der Hund wirklich gut sozialisiert ist. Dann schadet eine Zurechtweisung nicht.

Bei fremden Hunden weiss man aber nicht, ob sie ein gutes Sozialverhalten haben. Einen Welpenschutz gibt es nicht, darum kann ein fremder Hund auch gefährlich für einen Welpen werden. Dann macht dieser schlechte Erfahrungen.

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Viiielen Dank für eure Antworten! Das beruhigt mich und nun hab ich wieder was gelernt :)

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