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caronna

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wie machst Du es dann? Leinenknast?

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Zur Zeit ja.

Ich suche mir Orte, wo kein Wild ist.

Wenn sie dann mal einen Maulwurfshaufen auseinander nimmt, kann ich damit leben.

Aber dort, wo sie weg wäre, bleibt sie an der Schlepp.

Geht zur Zeit einfach nicht anders.

Statt freilaufen mache ich dann gezielt mit ihr etwas.

Vor ein paar Tagen hat sie ihre erste Gegenstandsfährte gemacht, danach war sie fertig. Richtig fertig. Für den Rest des Tages nur noch müde. :D

Und müden Hunden fehlt die Energie...

Bei ihr steigert es sich, wenn sie nicht ausgelastet ist. Dann sucht sie sich selber eine aufgabe

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Chrystal, das Wort Leinenknast klingt ja schon negativ :) Ich war nie ein Freund davon, Hunde an der Leine zu halten. Freilauf fand und finde ich immer total gut.

Meine vorige Hündin Kimba war Jagdhund durch und durch und es hat Jahre gebraucht, bis sie problemlos freilaufen konnte.

Das wollte ich nun mit Emma nicht wiederholen. Emma will nicht, wie Kimba, jagen und töten, sondern sie rennt einfach allem was sich bewegt hinterher. Ich wollte eine andere Methode ausprobieren, also nciht im Freilauf trainieren, und entschied mich für die lange Leine. Zuerst waren es 5 Meter, dann 10 Meter.

Ich kann dir wirklich sagen, dass es sehr viel bringt. Emma ging nun monatelang nur an der langen Leine und wir übten einige Dinge ein, z.B. stehen bleiben, wenn Hase und Co, in Sicht ist. Seit einigen Wochen lasse ich sie hin und wieder freilaufen, immer dann, wenn mein Bauchgefühl sagt: Yes we can :D Und ich sehe die Erfolge. Sie ist z.B. heute von sich aus, ohne Kommando, stehengeblieben, also neben ihr Rebhühner hochflogen. Und das ohne Leine.

Deshalb kann ich dir empfehlen, mit deinem Hund längere Zeit an der langen Leine zu üben.

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Orte, an denen kein Wild ist ... das dachte ich bis vor 3 Wochen auch, bis an völlig verquerer Stelle ein verletztes Reh auftauchte - prompt hat sie es erwischt.

Es gibt bei uns einfach keine sicheren wildfreien Stellen. mit lebenslangem Leinenknast mag ich mich momentan so gar nicht anfreunden, aber mangels Alternative... total doof. Ich hadere wirklich seit Wochen schon schwer mit mir und der Situation.

Ablenken mit Fährten, Dummies usw. würde nichts helfen. Jagdtrieb ist stärker. Selbst halbtot vor Erschöpfung würde sie noch jagen gehen.

Edit: Du hast recht, Knast klingt negativ. Ist es auch für uns. ich habe das Gefühl, ich bekomme sie nicht ausgelastet, sie ist unzufrieden, verfällt wieder in alte Verhaltensmuster was andere Hunde angeht... Jetzt habe ich eine 15 m Biothaneleine gekauft. Eine Plage dieses Teil...

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Bei uns gibts auch keine wildfreie Gegend. Ich finde das zum Trainieren aber ganz gut. Ohne Wild hätte Emma ja nicht lernen können, wie sie sich verhalten soll.

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Das ist natürlich eine ganz andere Hausnummer.

Bei Jule habe ich angefangen, dass sie sich bei Wild hinsetzen musste.

Das ist wohl bei den Hütern einfacher, als bei anderen Hunden.

Mittlerweile klappt das richtig gut.

Wir laufen gerade immer wieder mit Schleppleine (bzw. im Feld die Flexi) und ich arbeite mit ihr.

Aber komplett freilaufen wird sie nicht mehr. Das habe ich mir abgeschminkt.

Glücklich ist sie trotzdem, solange sie ihre Energie los werden kann.

Verletztes Reh hatten wir vor 3 Wochen.

Das wurde vom Jagdpächter getötet, daran hatte sie kein Interesse.

Nur an der Blutspur, die er hinterließ, aber nach ein paar mal Schnüffeln war es erledigt.

Bei ihr geht es mehr ums Hetzen.

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