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Hundeforum Der Hund
melissa6474

Lilli ist jetzt zahnlos

Empfohlene Beiträge

Hallo,

ich hab mal eine Frage. Letzte Woche Mittwoch musste meine Lilli leider ihre

letzten 6 Zähne lassen. Ich hab sie letztes Jahr mit katastrophalen Zähnen übernommen.

Die Op hat sie nach zwei Tagen relativ gut weggesteckt. Sie frisst auch gut, auch wenn es eine riesen Schweinerei ist, weil ne Menge Futter durch die Gegend fliegt ;-)

Ihr wurden alle 4 Eckzähne und zwei kleine Zähnchen vorne entfernt.

Die Wunde heilen auch gut zu, auch wenn ab und an ein bisschen Futter in den

Löchern hängt. Seit vorgestern hat sie angefangen nach dem Fressen wie wild

ihr Mäulchen zu reiben, was denke ich normal ist, weil sie ja ziemlich schmutzig am Maul

ist nach dem Fressen. Allerdings versucht sie auch mit der Pfote am Maul zu kratzen,

was ich ihr dann verbiete, weil ich Angst habe das sie sich die Wunden aufkratzt.

Hat vielleicht jemand von euch Erfahrung mit 'frisch' zahnlosen Hunden und weiss,

ob das normal ist?

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Autsch, das tut mir leid, arme kleine maus ;)

Allerdings hab ich mit Zahnlosen Hunden keine Erfahrung, ich würde mal beim Tierarzt anrufen und mich erkundigen.

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Das Ziehen der Fang-, also Eckzähne ist immer ein riesengroßer eingriff. Diese Zähne sind im Prinzip unterhalb des Zahnfleisches doppel so lang, wie der Teil, den man sieht. Auf diese Seite ist ein Röntgenbild, wo man es erahnen kann: http://www.kkkoe.de/Leistungen/Roentgen.shtml

Dass sie das jetzt drangeht, das ist relativ normal. Das juckt, zwickt und schmerzt während der Heilung.

Wenn die Wunden gut aussehen, am Kiefer keine Schwellungen sind und es auch nicht heiß ist, dann ist alles ok.

Und nach dem Abheilen ist dann auch alles gut. Besser so als Zahnschmerzen zu ertragen.

Du machst das schon ganz richtig. Beobachte sie gut und verbiete das Kratzen. Dann ist in spätestens 2 Wochen alles so weit abgeheilt, dass sie keine Probleme mehr hat.

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Danke für deine schnelle Antwort :-)

Und ja, die Zähne waren echt riesig.

Also die Wunden sehen recht gut aus, und wenn ich sie reinige, d.h. die Futterreste

entferne riecht es auch nicht streng oder eitrig. Geschwollen ist auch nichts.

Bis Dienstag bekommt sie auch noch Antibiotikum.

Mich hat nur gewundert das sie erst eine Woche nach der Op angefangen

hat mit der Pfote am Maul zu hantieren.

Ich hab auch schon endlos gegoogelt und da steht immer nur" ... Zähne raus

und danach war alles prima...." Darum war ich ein bisschen verunsichert.

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      Hallo! Wie vielleicht schon der ein oder andere im Tierschutz-Bereich gelesen hat, haben wir eine 1-jährige Hündin aus dem Tierheim adoptiert. Ich habe vorher viel gelesen, mich gut vorbereitet und mir über sehr viele Fragen im Vorfeld Gedanken gemacht. Ehrlich gesagt war ich überrascht, wie viele Situationen schon nach kurzer Zeit auf mich zukommen, bei denen ich trotz aller Vorbereitung keinen Schimmer habe, wie ich richtig reagiere oder was zutun ist. Ich wurde so nett und kompetent bei der Adoption beraten, dass ich meine offenen Fragen gerne hier stellen möchte.    1. Die Nähe: Lilli hat sich recht schnell auf mich fixiert. Das ist bestimmt gut, aber sie ist sehr unruhig, wenn ich den Raum verlasse. Sie kann sich nur ausruhen und entspannen, wenn ich in der Nähe bleibe und keine Anstalten mache, mich evtl. wegzubewegen. Sie wacht auch aus dem "Tiefschlaf" auf, wenn ich aufstehe. 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Normalerweise bekomme ich Lillis Aufmerksamkeit, wenn ich mich vor sie stelle - aber keine Chance. Sie ist total fixiert auf das Küchenfenster und will sich auch nicht den Weg abschneiden lassen. Ich weiß dann nicht weiter, denn ich will sie nicht körperlich maßregeln und sie auch nicht einschüchtern. Sie ignoriert mich dann aber und steigert sich immer weiter hinein. Die Gardinen zuziehen hat auch nichts gebracht. Ich habe sie dann durch meine.. ich sag mal.. "körperliche Präsenz" in ihr Körbchen gedrängt. Also mich vor sie gestellt, damit sie mich nicht ignorieren kann und ihr immer wieder den Weg abgeschnitten, wenn sie an mir vorbei zum (bodentiefen) Küchenfenster wollte. Sie wusste letztlich auch ziemlich sicher, dass ich wollte, dass sie ins Körbchen geht, und hat sich dann daneben (!) gesetzt. Ich habe ihr die Decke unter dem Po weg gezogen, dann ging sie erst ins Körbchen. Dort kam sie dann auch langsam zur Ruhe! Ich bin aber soooo unsicher, ob das die richtige Vorgehensweise ist. Ich hoffe auf ein bisschen Feedback zu der Situation, denn ich befürchte, wir bekommen heute Abend die Fortsetzung.   7. Der Kindergarten: Bitte bitte fragt mich nicht, warum wir das nicht bis zum Ende durchdacht haben - keine Ahnung - vielleicht haben wir diesen Part bei der Planung weggelassen, weil uns unterbewusst klar war, dass es schwierig ist. Ich weiß es nicht, jedenfalls haben wir nun folgendes (völlig unvorhersehbares, hust) Problem: Die Kinder müssen jeden Tag zu Kindergarten und Schule gebracht werden und nachmittags wieder abgeholt. Ein paar Tage lang wird mein Mann das nun übernehmen, aber auf Dauer würde er einfach zu wenig arbeiten, um die Bring- und Abholzeiten einzuhalten. Ich muss es also früher oder später (und hier gilt, je früher desto besser) selber machen. Der Kindergarten liegt an einer vielbefahrenen Straße. Bis in die Nähe habe ich es mit Lilli schon geschafft, aber die ganze Straße entlang ist für sie noch zu viel. Sie ist noch sehr auf Dinge fixiert, die ihr unheimlich sind und ich kann ihre Aufmerksamkeit nicht wieder einfangen (und ein interessantes Leckerli hab ich ja auch nicht...). Zu Fuß hingehen wird also noch eine Weile dauern, denke ich.  Wir haben außerdem ein heißbeliebtes Lastenfahrrad, in das vorn 4 Kinder hineinpassen. Das langfristige Ziel ist, Lilli mit zwei Kindern darin fahren zu lassen, und der dritte fährt mit seinem eigenen Rad daneben. Das ist aber auch ganz schön viel verlangt. In dem Lastend ruckelt und rubbelt es und die Eindrücke an der vielbefahrenen Straße sind vermutlich auch nicht weniger einschüchternd. Ich habe damit begonnen, sie jeden Tag mal hinein zu setzen und ihr darin Leckerlies zu geben (ha ha ha), damit sie sich dran gewöhnt. Mein Eindruck ist, dass das noch länger dauern wird, als zu Fuß hinzugehen. Ein Auto haben wir auch. Ich fahre total ungern damit, weil Schule und Kita nicht weit sind und ich die Kinder gern an der frischen Luft hab. Morgen kommt der bestellte Anschnallgurt für Lilli an und wir können mit ihr Autofahren. Eine Option wäre also auch, mit dem Auto zur Kita zu fahren. Dann müsste Lilli jedoch im Auto warten, wenn ich die Kinder rein bringe - aber möglicher Weise ist das gar angenehmer als draußen vor der Tür zu warten.  Hach, ich bin ratlos, merke aber auch, dass es meinen Mann arg belastet, den Goodwill seines Arbeitgebers so auf die Probe zu stellen.    Was würdet ihr vorschlagen?   Ich freue mich wirklich sehr über Tipps zu dem einen oder anderen aufgeführten Punkt. Ich versuche, alles richtig zu machen und ich spüre, dass ich mir mit meinem Perfektionismus eine große Last auferlegt habe. Im Umgang mit meinen Kindern wusste ich immer sicher, wie ich reagiere und was ich ihnen vermitteln will - irgendwie dachte ich, das wäre mit Hund auch so. 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