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Hundeforum Der Hund
Juline

Komische Schilddrüsenwerte

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen :)

hab mal wieder eine Frage.

Tschuli ist 5, Briard-Aussie-Mix. Im Sommer habe ich ein geriatrisches Blutbild erstellen lassen (einfach so aus Neugier, ob beim Hund nach 3 Jahren Frischfütterung innen drin alles im grünen Bereich ist) und einzig der T4 war recht niedrig, im untersten Drittel des Referenzbereichs.

Ich muss dazu sagen, dass ihre Mutter mit 4 Jahren schwer an SDU erkrankte und seither Thyroxin bekommt. Bin also etwas hellhörig bei dem Thema.

So hab ich im September die Schilddrüsenwerte testen lassen, obwohl sie keine deutlichen Symptome zeigt, und das Ergebnis ist dieses (in Klammern die Referenzbereiche)

TSH 0.15 ng/ml (< 0.60)

T4 2.0 µg/dl (1.3-4.5)

fT4 12.0 pmol/l (7.7-47.6)

T3 40.2 ng/dl (20-206)

fT3 2.8 pmol/l (3.7-9.2)

Warum ist bei solch niedrigen Werten der TSH so niedrig, der müsste doch hoch sein, um die SD anzuregen?

Die TÄ meint übrigens, dass wir im Moment noch nicht substitutionieren sollten, weil sonst die Gefahr besteht, dass die SD ihre Arbeit noch mehr drosselt oder gar irgendwann einstellt.

Es geht ihr ja gut, sie zeigt keine der typischen körperlichen SDU-Symptome, außer -vielleicht- im Verhalten (?)

Kennt sich damit jemand aus?

Ich bin etwas verunsichert.

LG Antonia

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Bei uns ist das ähnlich, Robbie (8 Jahre) hatte ja gar kein nachweisbares T4, der TSH-Wert war aber normal. Laika (12 Jahre) hatte einen sehr niedrigen T4-Wert (ich glaube, es war 1,2) und auch bei ihr war der TSH-Wert unauffällig. Beide bekommen jetzt Forthyron.

Bei Robbie hat es sehr lange gedauert, bis die Werte stabil im oberen Drittel waren. Bei ihm merke ich aber sofort am Verhalten, ob mit den Werten noch alles stimmt. Auch sein Fell hat sich sehr verändert, es ist jetzt viel dichter und glänzt richtig schön.

Bei Laika sind wir aufgrund eines sehr starken Fellverlustes auf die Schilddrüse

gestossen. Nachdem sie jetzt ca. 2 Monate die Tabletten nimmt, ist ihr Fell wieder sehr dicht und so wie wir es von ihr gewohnt sind.

Wenn Dein Hund keine physischen oder psychischen Probleme hat und es ihm offensichtlich gut geht, dann würde ich allerdings mit der Gabe von Thyroxin auch noch warten, weil auch mein Tierarzt sagte, dass die Schilddrüse dann irgendwann ihre Arbeit vollständig aufgibt. Deshalb war es bei Robbie vermutlich am Anfang auch so ein Auf und Ab mit den Werten.

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(bearbeitet)

Danke für die Antwort!

Bei ihm merke ich aber sofort am Verhalten, ob mit den Werten noch alles stimmt.

Darf ich fragen, wie es sich verändert?

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Er ist dann deutlich unkonzentrierter, sehr nervös, man kann kaum mit ihm Arbeiten. Das Leinenpöbeln wird dann auch wieder schlimmer, es ist zwar auch so nicht ganz weg, aber er macht eigentlich meist keinen Lärm mehr, sondern schnaubt nur noch. Und er ist vor allem nach der Begegnung schnell wieder im "Normalmodus". Anfangs hat es immer sehr lange gedauert, bis er wieder runterkam und normal geatmet hat bzw. ansprechbar war, selbst wenn der Hund schon längst vorbei war.

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Hier mal eine ganz gute Infoseite aus dem Yorkie - Forum, welches von einer Schilddrüsen Spezialistin betreut wird u. die Werte erklärt.

Ich habe einen Thread zu meiner Hündin - vielleicht findest Du dort auch ein paar Dinge, die Dich interessieren da .

Ich denke, ob und wann Tschuli substituiert werden muss, sollte ein Spezialist entscheiden.

Adressen könnte Anja Bärenkind haben, oder ich gebe Dir per PN gerne die weiter, die ich habe.

Ist Tschulis VH besonders auffällig? Irgendwelche Entzündungen? Ich habe jetzt nur noch im Kopf, dass sie ziemlich pöbelt...

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@Fangmich Danke fürs Einstellen, das Verständlichste was ich beim Hund bis jetzt zur SDU gelesen habe. Lebe selbst ohne SD.

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Oje, das tut mir leid! Auch wenn es sich schizophren anhört: aber manchmal geht es "ohne" besser als mit kranker SD. Ich hoffe, dass ist bei Dir auch so.

Ich habe den link selbst hier bekommen und auch ansonsten sehr viel liebe Hilfe und Infos durch´s Forum.

Aber es muss bei Tschuli ja nicht sein...

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Danke euch für die Antworten!

Der Link ist wirklich gut :)

Besonders dies hier ist für uns interessant:

T4 erniedrigt und TSH normal:

Wahrscheinlich hypothyreotisch; da ca. 15% der hypothyreoten Hunde ebenfalls keinen erhöhten TSHSpiegel aufweisen, sollten Thyreoglobulin-Antikörper zusätzlich bestimmt werden (Nachweis der Entzündung, die bei Hypothyreose fast immer vorliegt). Alternativ könnte ein TRH- oder auch TSH-Stimulationstest erwogen werden.

Darauf werde ich meine TÄ ansprechen: Thyreoglobulin-Antikörper bestimmen.

Sie zeigt einige Verhaltensweisen, die im Zusammenhang stehen könnten: Aggressivität bei manchen Hundebegegnungen, Reizbarkeit, an manchen Tagen schlechte Konzentration. Phasenweise schläft sie mehr und wirkt gedämpft -dann aber ist sie wieder fröhlich und fit.

Fell ist z.Z. sehr stumpf und ratzig, kann aber am Fellwechsel liegen. Entzündungen nein, aber sie hatte dieses Jahr zum ersten Mal Zwingerhusten, was ja auch für einen schlechten Immunstatus spricht.

Epileptiforme Anfälle seit 3 Jahren.

Seufz. Alles nicht besonders besorgniserregend, aber in der Summe doch der Nachforschung wert.

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...und gibt es auch etwas in Richtung Epilepsie?...

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Da kann ich Dir nur das Epihundeforum mit Herz empfehlen!

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