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Hundeforum Der Hund
Maza

Zuwachs ... wen kastrieren?

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Hallo,

Ich bin seit einiger Zeit regelmäßig im Tierheim Hunde ausführen (...und Katzen kuscheln :-).

Nun war da immer eine Pensionshündin, welche gar nicht zur Vermittlung stand, die ich aber gleich ganz besonders ins Herz geschlossen habe.

Letzte Woche erfuhr ich dann, dass Ihre Besitzer nun beide verstorben sind (waren vermutliche ziemlich kaputte Drogenabhängige, Hündin ist auch sehr verwahrlost und noch ziemlich unerzogen) und da kam dann natürlich sofort der Gedanke einer Adoption bei mir auf :)

(...zumal ich schon seit Jahren davon träum einen weiteren Hund aufzunehmen, was ich allerdings bisher meinem alten, nun leider verstorbenen, Kater einfach nicht zumuten mochte.)

Das "Problem" an der ganzen Sache ist allerdings, dass die Hündin aus dem Tierheim unkastriert ist, ebenso wie mein Rüde und der meiner Schwester, welcher eigentlich täglich bei uns ein und ausgeht.

Dass da etwas gemacht werden muss ist mir völlig klar - die Frage ist nur wer unters Messer muss.

Eigentlich hätt ich vorgehabt sie zu kastrieren, anstatt die Beiden Rüde kastrieren zu müssen. Zumal ich eine Unfruchtbarmachung wenn schon dann bei einer Hündin sinnvoller fände, als bei Rüden.

Hinzu kommt auch noch, dass die Hündin grade Scheinschwanger geworden ist, was, wie ich gelesen habe, gesundheitlich wohl auch nicht ganz unbenklich ist.

Die Tierheimchefin ist aber blöderweise gegen eine Kastration der Hündin, und hat sie mir auch heute, weil ich ihr einfach nicht versprechen konnte unsere beiden Rüden anstatt dessen operieren zulassen, noch nicht aushändigen wollen.

Ich werde nachher auch noch meinen Tierarzt zu Rate ziehen und mal hören wie er dazu steht.

Da er allerdings erst ab 16uhr geöffnet hat und ich gedanklich aber grad sehr bei dieser Frage bin, würden mich weiter Einschätzungen brennend interessieren!

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Wie wäre es, den Rüden zu chippen?

Ich weiß von einigen, dass auch zwei intakte Hunde zusammen leben können, allerdings erfordert das immer ein gewisses Maß an Organisation. Wenn das zu viel wäre, oder sich einfach nicht gewährleisten lässt, dann würde ich deinen Rüden kastrieren, da dies ein viel kleinerer Eingriff ist. Wenn dein Rüde schon ein wenig älter ist, verändert sich in seinem Wesen auch nicht viel (in der Regel). Meiner wurde mit 6 kastriert, und er ist immer noch ein "Kerl".

Da der andere Hund deiner Schwester gehört, müsste sie natürlich entscheiden was mit ihm wäre.

Ganz generell würde ich dir raten, dich sehr gut auf Hündinnen-Biologie einzulesen, denn die sind einfach anders ;) Ich habe auch nur Rüden gehabt (und bin der Meinung, das bleibt auch so) und müsste bei einer Hündin fast bei Null anfangen.

Scheinschwangerschaft ist zB völlig normal, und nicht immer ist dies mit gesundheitlichen Problemen verbunden - das war mir auch neu :D

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(bearbeitet)

ja, erstmal alle intakt zulassen habe ich auch schon überlegt, traue mir das Management dafür auch voll zu - würds eigentlich gern erstmals so ausprobieren. aber da wird leider ganz sicher nicht die Tierheimtante mitspielen.

Die ist zimlich überbesorgt. Grundsätzlich find ichs ja absolut richtig die zukünftigen Besitzer gründlich zuchecken, aber was ihr so alles für Eventualitäten in den Sinn kamen ist wirklich absolut absurd. :Oo Leider habe ich auch schnell gemerkt, dass die absurderweise überhaupt keine Ahnung vom Wesen eines Hundes hat das macht die Sache noch etwas komlizierter :Oo

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Es muss gar keiner kastriert werden.

Mit viel Willen und Organisation geht es auch ohne.

Erfordert aber strikte Überwachung während der Läufigkeit und Trennen für die Zeit, wo man keine Aufsicht hat.

Ansonsten würde ich eher die Rüden chippen, denn eine Kastration ist für Hündinnen ein recht großer Eingriff.

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Wie :think:

Die Tierheim-Dame verlangt, dass du deinen Rüden kastrierst, egal wie es mit den beiden läuft? Aber die Hündin sollst du nicht kastrieren?

Das muss ich nicht verstehen, oder?

Hmmm, also ich wäre auch für die Option "erstmal testen". Wenn das nicht funktioniert (also nicht erst, wenn Welpen da sind, sondern wenn du merkst dass zB dein Rüde durchdreht oder die Hündin nur heult) könnte man ja immer noch was machen. Wie gesagt, vielleicht erstmal mit dem Chip, aber langfristig wäre dann eine Kastration sicher besser.

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Ich würde auch erst mal keinen kastrieren. Ich kenne viele Menschen, die mit intakten Pärchen zusammen leben und dann halt zwei Mal im Jahr trennen. Wenn man sich für die Paarhaltung entscheidet, dann auch in vollem Bewusstsein und eben auch ein paar Unannehmlichkeiten, finde ich. Vielleicht wird es ja auch gar nicht so tragisch werden.

Ich würde niemals meinen Rüden kastrieren, nur weil ich eine Hündin dazu nehme, denn schließlich hängt an den Hormonen auch sehr viel Verhalten. Da würde ich mich eher gegen die Hündin entscheiden, auch wenn es schwer fällt. Ich halte eine Gruppe mit drei Rüden und zwei Hündinnen. Da vier der Hunde aus dem Tierschutz kamen, waren die schon kastriert und ich persönlich mache es mir da sehr einfach und suche mir auch nur eine kastrierte Hündin aus, weil ich es für mich persönlich nicht verantworten könnte, einen meiner Hunde quasi ohne Grund zu kastrieren. Genau aus dem Grund kommt eine Hündin für mich sowieso nicht in Frage.

Einen Rüden würde ich nur kastrieren, wenn eine medizinische Indikation die OP dringend notwendig macht.

Den Hinweis mit dem Chippen lassen verstehe ich nicht? Zum einen würde ich dem Chip nie so trauen, dass tatsächlich nichts passieren kann. Der Zeitpunkt des Setzens des Chips muss genau passend zu der Läufigkeit der Hündin getimed werden (wie soll das gehen, der Chip braucht schließlich ein paar Wochen, bis er wirkt) und wie oft will ich den Rüden chippen lassen? Ein Leben lang? Da wäre mir das Risiko der Nebenwirkung echt zu heftig.

Und zum anderen geht es ja auch nicht ausschließlich darum, dass keine Welpen entstehen. Wenn es nur darum geht, könnte man den Rüden auch sterilisieren lassen. Oder eben die Hündin.

Aber auch ein kastrierter oder gechippter Rüde kann einen Deckakt bis zum Ende vollziehen und wird unter Umständen auch auf die Läufigkeit entsprechend reagieren. Die Nase funktioniert ja noch. Dann hat man ja eigentlich das gleiche Problem wie vorher und muss die Hunde eh trennen, denn einen Deckakt würde ich auch nicht zulassen, selbst wenn ich sicher bin, dass nichts passieren kann.

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Vom Tierheim müssen doch alle Kastriert werden? Ich kenne zumindest kein Tierheim das einen unkastrierten Hund abgibt (außer zu jung dann muss später kastriert werden)

Ich würde immer die Rüden kastrieren. Von diesen Hormonchips halte ich wenig...

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Im Tierheim MUSS nichts kastriert werden, die meisten machen es aber. Wie das gehandhabt wird, hat einfach mit der Einstellung eines Vereins zu tun.

Ich bin der Meinung, dass das eine Einzelfallentscheidung sein sollte und man nicht jeden Hund pauschal kastrieren sollte. Gerade bei ängstlichen/unsicheren Hunden macht man da oft vieles schlimmer. Ebenso bei zu früh kastrierten Hunden.

Man sollte zukünftigen Besitzern durchaus mehr Verantwortung zutrauen oder im Zweifel halt "nur" sterilisieren, aber dann auch erst ab einem bestimmten Alter.

Im Auslandstierschutz ist es aber leider auch oft so, dass für bestimmte, vielleicht seltene Rassehunde, Anfragen kommen, wo man dann schon merkt, dass jemand die eventuell zur Zucht einsetzen will. Wenn man dann sagt, dass der Hund vor Ausreise noch kastriert wird, springen diese Interessenten dann aber auch schnell ab. Somit könnte man die auch im Vorfeld gut aussortieren.

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Originalbeitrag

Dass da etwas gemacht werden muss ist mir völlig klar - die Frage ist nur wer unters Messer muss.

Wieso ist das klar????

Ich habe hier 9 intakte Hündinnen und 6 Deckrüden. Da gibt es null Probleme. Man muss halt ein wenig aufpassen, die Läufigkeiten (er-)kennen und in den Stehtagen trennen. So einfach geht das.

Alles andere ist auch Erziehung.

Was machst du wenn der Hund bellt? Die Stimmbänder weg?

Ich finde solche Sachen grundsätzlich mehr als egoistisch.

DU willst die Hündin, also MUSS einer der Hunde unter´s Messer.

Und dieser Kastrationsfanatismus im Tierschutz gehört auch mal so langsam bestraft.

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Danke Gerhard! :kuss:

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