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polar-chat.de  Der Hund
Dobi23

Pigmentverlust an Nase, Lefzen, Augen

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Guten Morgen,

Im September habe ich ein Blutbild meiner Hündin erstellen lassen.

Sie bekam unvorhersehbar in ihr bekannten Situationen Panikattacken, wurde sehr hibbelig und unkonzentriert.

Beispiel: Panische Angst vor einem Briefkasten der sie die letzten zwei Jahre nicht gestört hat, plötzliche Angst wenn fremde hinter uns gehen (mit Abstand) dann springt sie vor Schreck in den nächsten Busch und rührt sich nicht bis diese an uns vorbei sind, ect.

All dies Passiert nicht täglich deswegen kann ich auch nicht sagen wieso weshalb und warum jetzt auf einmal.

Sie war schon immer sehr unsicher, aber mit Geduld und einer Menge arbeit haben wir beide gelernt uns darauf einzustellen und in bestimmten Situationen zu reagieren.

Zurück zum Thema:

Obwohl einige Blutwerte nicht in Ordnung waren ist meine TÄ nicht weiter drauf eingegangen. Gestern hatte ich einen Termin bei einem anderen Tierarzt um mir eine zweite Meinung zu holen, auch er meinte alles wäre ok. Das Blutbild lade ich gleich hoch.

In den letzten acht Wochen verlor meine Maus die Pigmente an der Nase, an den Lefzen und hat Haarausfall um die Augen rum. Auf dem Kopf hat sie auf einmal eine Münzgroß ergraute Stelle

Auch hierauf konnte mir der Tierarzt keine erklärung geben und "vermutet einfach mal" einen Pilz. Sie hat aber keinen Juckreiz oder dazu passende Symptome. Als nächste Aussage kam dann " Das kommt vom Fährten" (ich fährte gar nicht), bzw. Das haben alte Hunde manchmal (mein Hund ist 2 Jahre alt)

Ich bin zurzeit ziemlich enttäuscht von den Tierärzten und dachte mir, vielleicht habt ihr ähnliche "Erkrankungen? " / auffälligkeiten schon einmal miterlebt und könnt mir einen Rat geben. Vorallem bezüglich des Pigmentverlustes.

Ich hoffe es klappt mit dem Bilder hochladen damit ihr es selbst einmal sehen könnt.

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Guten Morgen!

Ich habe Dir hier mal ein paar Gründe für Pigmentverlust auf die Schnelle rausgesucht.

Warum Deine TÄ nicht näher auf das Blutbild eingegangen sind, kann ich Dir nicht sagen. Ich finde da als Laie schon einige Werte einer Überlegung wert (für einen jungen Hund ist das T 4 recht niedrig, die Eos sind erhöht=könnte Richtung Allergien zeigen, Leberwerte auch aus der Referenz).

Ich hoffe, es guckt noch jemand mit mehr Ahnung als ich drüber, aber zusammen mit den klinischen Symptomen finde ich das definitiv diagnose - und behandlungswert.

Wie sieht die Fütterung von Frau Dober aus?

LG einstweilen,

Gundi

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Hallo! :)

Bei einem so jungen Hund sollten eigentlich die Schilddrüsenwerte eher im oberen Drittel liegen.

Für mich könnten auch diese Verhaltensänderungen für Probleme mit der Schilddrüse sprechen, ebenso die erhöhten Leberwerte und die erhöhten Eos (die z.B. auch bei Autoimmunerkrankungen erhöht sind und die wiederum könnten sowohl die Fellprobleme auslösen als auch die Schilddrüse betreffen!)

Viele TÄ kennen sich mit einer Schilddrüsenproblematik nicht wirklich aus, lassen z.B. nicht alle relevanten Werte überprüfen und denken, solange T4 im Referenzbereich liegt, ist alles o.k.

An Deiner Stelle würde ich mir einen Tierarzt suchen, der auf Endokrinologie spezialisiert ist.

http://www.dghunde.de/pdf/subklisdu.pdf

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Pigmentverlust hast du auch bei Leishmaniose und das wird im normalen Blutbild nicht getestet, da sind die Erys erhöht.

Da sollte man ggf. auch mal drüber gucken, denn den Test muss man anordnen und wird gerne vergessen. Die LM kommt halt mittlerweile auch in D vor, nicht nur im Mittelmeer

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Zieh einen Endokrinologen dazu.

Es gibt Autoimmunerkrankungen beim Hund wie DLE, PF und PE, die sich zuerst durch Pigmentverlust zeigen. Gerade auch, wenn das Verhalten und die Blutwerte nicht ok sind, solltest du das unbedingt abklaeren lassen.

Meine Huendin hatte durch die letzte Laeufigkeit auch diesen Pigmentverlust, aber es war GsD keine Autoimmunerkrankung.

Sie hatte lediglich Eiweissmangel durch die erhoehte koerperliche Belastung, den wir aber innerhalb von 4 Wochen ueber eine Ernaehrungsanpassung ausgeglichen haben.

Auch war sie im Verhalten ueberhaupt nicht anders.

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Hallo,

mein Bauchgefühl sagte mir von anfang an dass es etwas mit der Schilddrüse zu tun haben könnte, ich selbst habe hashimoto und es wurde damals auch nicht sofort erkannt, das thema mit den subklinischen Symptomen habe ich bei meiner TÄ schon angesprochen und sie hat das ganze abgestritten sowas gäbe es nicht, zum schluss ist daraus ein streit entstanden nach dem motto " sie trägt den dr. titel und nicht ich von daher weiß sie es besser" .......

Ich habe mir gerade den Link von Ninchen durchgelesen, schon bei den Einleitungssätzen musste ich an meine Hündin denken und irgendwie passt alles...

Ärgerlich ist nur dass mich der ganze spaß, zwei Tierarzt besuche, nun schon knapp 200 euro gekostet hat für eigentlich nichts und wieder nichts... Aber naja man kann es nicht ändern und ich werde auf jedenfall am Ball bleiben und auf mein Bauchgefühl hören.

@Fangmich Ich füttere Trocken, Bozita ist bislang das einzige Futter was sie vertragen hat und bin dann auch bei dem geblieben. Zudem ersetze ich mehrmals die Woche eine Portion durch Beinscheiben, Blättermagen, Pansen oder gewolftes Muskelfleisch. Ich arbeite im Lebensmitteleinzelhandel, dort nehmen wir Fleisch einen Tag vor dem Verfallsdatum raus, da kann ich mir auch gerne mal nen schönen Rinderbraten für die Hundis Preisgünstiger mitnehmen:)

LG

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Danke für den Link, werde mich dort mal durchlesen.

Kann mir jemand einen geeigneten Tierarzt in der Leipziger Region empfehlen der auf Endokrinologie spezialisiert ist? Ich möchte nur ungern noch mal an den falschen geraten. Bei dr. google finde ich nichts oO

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(bearbeitet)

Hallo,

meine Hündin färbt(e) auch aus.

Es begann an der Nase, die erst hell wurde, dann hellgrau und zum Schluss auch schorfig und blutig. Das alles über 2 Jahre hinweg.

Die AI-Erkrankung PE und PF click konnte nicht ausgeschlossen werden, die aber nur mit einer Hautstanzung an der Nase eindeutig diagnostiziert werden kann.

Hier schon die fast hellgraue Nase, die heute wieder komplett schwarz ist.

schbazl_DSC_1388_11.jpg

schbazl_DSC_1626_11.jpg

Mittlerweile ist die Nase wieder schwarz, nun färbt sich das Fell aus. Aber immer heftiger.

Im März diesen Jahres sahen ihre Ohren so aus.

schbazl_13-DSC_0603.jpg

Heute, 6 Monate später, so.

schbazl_smilla_ohren.jpg

Das Fell oberhalb der Nase wird nun schneeweiß und am linken Vorderbein hat sie den nächsten weißen Fellfleck, der größer wird.

Ich lasse immer wieder auf die Nase mit drauf schauen. So lange es in diesem Rahmen ist/bleibt unternehme ich (mit Absprache der TÄ) nichts.

Ich würde wegen dem Blutbild noch mal einen Doc. drauf schauen lassen. Ansonsten ... wenn es deinem Hund sonst gut geht würde ich noch ein bisschen zu warten, wenn er fit und gesund ist.

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(bearbeitet)

Einen Spezialisten in Deiner Gegend kenne ich leider nicht.

Vielleicht kann Dir diese Spezialistin dahingehend Infos geben. Ich würde dort mal anrufen und fragen, ob sie Kollegen in Deiner Nähe kennt.

Es ist auch möglich, eine (kostenpflichtige) Telefonsprechzeit mit ihr zu vereinbaren, in der Du die Symptomatik und die Werte schildern kannst und sich ihre Meinung dazu anzuhören. So hatte ich es damals gemacht, als ich mir nicht sicher war, ob ich die Dosis erhöhen sollte. Da ich vergleichbare Werte in regelmässigen Abständen hatte, klappte das gut (ich habe nämlich leider auch keinen Spezialisten in der Nähe). Sag ihr am besten auch gleich, welche SD - Werte Du bisher machen hast lassen (ich glaube, das war nur T4, oder?!). Sie wird Dir evtl. dazu raten, vor einer Telefonsprechstunde nochmal die anderen nötigen Werte machen zu lassen (T3, TSH, TAK).

Die Pigmentstörung steht evtl. gar nicht i. Zusammenhang mit der SD, zumindest habe ich im Zusammenhang mit SDU nur von einer Hautdunkelfärbung gehört. Aber a.j.F. mit erwähnen!

Die Geschichte mit der "nicht - existierenden subklinischen SDU" kenne ich zu gut - ich musste 3 TÄ in ihrem Glauben lassen, bis uns ein vierter (Spezialist) dann helfen konnte.

Lass Dich nicht entmutigen davon, sondern bleib dran.

Zur Fütterung kann ich erstmal nichts sagen ohne Diagnose. Schildis sollten dann glutenfrei (od. zumindest -arm) ernährt werden und auch eher proteinarm.

Wenn dem so ist, würde sich in Eurem Fall eine Futterumstellung also anbieten (da Bozita z.B. Weizen enthält). Ist aber erstmal nicht so wichtig.

Dass Du selber Hashimoto hast, ist besch....ich kriege das immer hautnah seit 10 J. bei meiner besten Freundin mit u. weiss, was es bedeutet.

LG,

Gundi

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