Jump to content
polar-chat.de  Der Hund
gast

Erfahrung Hyposensibilisierung - Hundeallergie?

Empfohlene Beiträge

Hat jemand von euch Erfahrung mit der Hyposensibilisierung bei einer "Hundeallergie"?

Vielleicht selber schon gemacht oder bei Verwandten mitbekommen?

Ich habe die Ergebnisse von meinem neuen Allergietest bekommen (ich habe viele sehr starke Allergien) und diese zeigten auch, dass meine Hundeallergie schlimmer geworden ist. (Liegt jetzt bei 88.9 ku/l. Milben und Inhalations-Allergene z.B liegen bei >100).

Natürlich will jetzt eigentlich wieder jeder, dass ich die Hunde nicht halte. (Früher haben meine Eltern die Familienhunde schon mal abgegeben wegen meiner Allergie - Charly kam nach einem halben Jahr aber wieder und seit dem blieb er auch.) Aber es kommt für mich überhaupt nicht in Frage sie abzugeben!

Vor ein paar Jahren habe ich schon eine Hyposensibilisierung gegen die Milbenallergie gemacht und sie hat mir schon ein wenig geholfen. Früher konnte ich mich z.B keine 5 Minuten in einem Raum mit Teppich aufhalten ohne das Gefühl zu haben gleich zu ersticken. Mittlerweile kann ich mich relativ gut (nicht mehr ganz so starke Symtome) in sauberen Räumen mit Teppich aufhalten. Ich habe die Behandlung allerdings nie ganz zu ende gemacht.

Jetzt frage ich mich ob es vielleicht sinnvoll wäre auch eine Hyposensibilisierung für die Hundeallergie zu machen. Im Internet liest man nur leider, dass die Erfolgschancen da nicht ganz so hoch sind.

Und darum die Frage ob ihr Erfahrungen damit gemacht habt.

Ich habe sehr starke Neurodermitis, so, dass ich mich gerade zur Zeit teilweise gar nicht wirklich bewegen kann.

Am 21.11. gehe ich wieder in eine Hautklinik.

Außerdem habe ich vor meine vegetarische Ernährung auf eine vegane Ernährung umzustellen (Allergie auch z.B gegen Hühnereiweis und Milcheeiweis).

Ach man... :( ich hasse diese ganzen Allergien. :(

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Bist du denn gegen Deinen Hund allergisch oder reagierst du auf die Testflüssigkeit?

Das ist ein riesiger Unterschied. Ohne eine Test mit dem eigenen Hund ist es nahezu unmöglich eine Hundehaarallergie nachzuweisen. Denn Hunde haben in Speichel und Hautschuppen extrem unterschiedliche Proteinstrukturen.

Nur weil man auf einen Hund oder eben die Flüssigkeit stark reagiert, heißt das nicht, dass man gegen alle Hunde allergisch ist.

Ich habe bei den Allergien hier geschrien, trotzdem war ich noch nie gegen einen unserer Hunde allergisch. Seit ich weiß, dass das Risiko besteht (und ich kenne auch Hunde, auf die reagiere), lasse ich jeden Hund, der bei uns wohnen soll, einfach testen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

So würde ich es auch machen - auf den Hund direkt testen lassen. Eine Desensibilisierung auf Hunde wurde bei uns in der Praxis nicht gemacht. Ich weiß auch nicht ob die Kosten von der Krankenkasse übernommen wird.

Dann muss noch überlegt werden ob man das als Spritzen- oder als Tablettentherapie macht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Nur weil man auf einen Hund oder eben die Flüssigkeit stark reagiert, heißt das nicht, dass man gegen alle Hunde allergisch ist.

So ist es, kommt seltenst vom eigenen Tier ob Hund oder Katze, habe den Link leider nicht mehr.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Bei der Testflüssigkeit erziele ich höchste Werte, auch im IgE-Antikörpertest (RAST) bin ich ganz weit vorne dabei gewesen.

Aus Erfahrung weiß ich, dass bei z.B. Rauhhaardackel schlecht sind, auch Rottweiler und Bearded Collies vertrage ich meist nicht.

Und deshalb wäre eine Hyposensibilisierung bei einer Allergie gegen Hunde eher sinnlos. Ein Fertigpräparat würde in etwa der Testflüssigkeit entsprechen. Aber diese Allergene stellen nur einen Bruchteil der möglichen Allergene vom Hund dar.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich kann zum Thema Allergie auf Hund nichts sagen. Meine Tochter bekommt als Tiermedizinerin eine Desensibilisierung auf Katze. Die Allergie ist sehr viel weniger geworden. Die Desensibilisierung wird aber auch nur bezahlt, weil sie Tiermedizin studiert.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass in deinem Fall die Kosten übernommen werden.

Frag doch in der Klinik nach, zum Thema Desensibilisierung könne die dich sicher sehr gut beraten.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Katzenallergene sind "einheitlicher", das hat viel mehr Aussicht auf Erfolg. ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Von einer Desensibilisierung auf Hunde hätte ich bislang auch noch nichts gehört.

Ich habe aber mit Alternativ-Medizin sehr gute Erfahrung gemacht, konkret mit NAET. Mein Cousin war schwer allergisch auf Hunde und Pferde, hat massive Asthma-Anfälle bekommen. Nun haben sie einen eigenen Hund und 2 Pferde.

Mein Sohn hatte massive Pollenallergien, Medikamente haben ihm fast gar nicht mehr geholfen, Cortison wollte ich ihm nicht antun und Desensibilisierung war aufgrund der Vielzahl der Allergien eher aussichtslos. Auch ihm hat die NAET-Behandlung super geholfen. Er reagiert zwar auf Gräser immer noch ein wenig, aber kein Vergleich zu vorher.

Aaaaber: die Behandlung hat 2 jahre gedauert, wir mußten wöchentlich, anfangs sogar 2x wöchentlich hinfahren, und natürlich ist das alles privat zu bezahlen, insgesamt haben wir - glaube ich - um die 800,- ausgegeben.

Bei dieser Behandlung kann auch konkret auf den eigenen Hund getestet und behandelt werden.

Wenn das für dich einen Option wäre, kannst du das ja mal googeln. Es finden sich sicher einige Infos im Netz.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Danke für eure Antworten.

Mir ist bewusst, dass das Ergebnis beim Allergietest nicht wirklich sagt, dass ich auch auf meine eigenen Hunde allergisch bin, aber ich weiß/spüre körperlich ja, dass es so ist. Wahrscheinlich nicht so stark wie das Ergebnis bei dem Allergietest (ich habe mich ja auch schon lange an meine Hunde gewöhnt) aber die Allergie ist da.

Dass es mit der Desensibilisierung auf Katzen besser geht (weil es "einheitlicher ist) habe ich auch gelesen.

Frau Mücke, ich werde nachher mal im Internet schauen was NAET genau ist. Dass sagt mir nämlich gar nichts. Aber das Geld ist mir relativ egal wenn es mir dabei hilft, das es mir besser geht.

Als Kind habe ich lange Zeit eine Bioresonanztherapie gemacht und die half mir damals auch.

Also besser über andere Methoden informieren anstatt über eine Hyposensibilisierung nachzudenken.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Versuchs mit Allerpet und einer entsprechenden, regelmäßige Reinigung der Umgebung. Ein Staubsauger, der den Vorgaben vom Allergie- und Asthmabund entspricht, viel Wischen und Lüften etc., dann geht das bei mäßigen Allergien durchaus.

Allerdings dauert es eine Weile, bis man eine Verbesserung bemerkt. Die ganzen allergieauslösenden Stoffe sind noch lange Im Haus vorhanden und müssen erst alle deutlich weniger werden.

Mit Allerpet kann ich einige Wochen die Katze von Bekannten sitten. Ohne das Zeug habe ich nach 10 Minuten einen schweren Asthmaanfall. Allerdings fangen die Leute 3 Wochen bevor ich die Katze nehme mit der Behandlung an.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.