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Erfahrung Hyposensibilisierung - Hundeallergie?

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Ich hatte auch lange Jahre sehr starke Neurodermitis, habe Asthma und Allergien. Kenne also Deine Problematik sehr gut... :-(.

Ich mache gerade eine Desensibilisierung gegen Gräser. Hier in der Schweiz in (ich war zum Testen in einer grossen Klinik) werden gar keine Desens gegen Tierhaare gemacht, ausser in absoluten Ausnahmefällen, wie z.B. bei Tierärzten, die sonst ihren Job aufgeben müssen. Scheinbar ist das Risiko eines allergischen Schocks zu hoch.

Zu den Allergien kann ich Dir keine Tipps geben, ausser penibel darauf zu achten, dass Dein Schlafbereich möglichste Allergen- Staub- Woll - und und Daunenfrei ist.

Zu Deiner Neurodermits: Kurzfristige, sehr starke Linderung hat mir die TOMESA-Klinik in Bad Salzschlirf gebracht. Dort ging es mir dann deutlich besser. Den endgültigen Umbruch habe ich mit einer zeitgleichen Behandlung mit Symbioflor (Tropfen für die Darmflora) und Akupunktur erreicht. Ich bin jetzt seit ca. 12 Jahren Neurodermitisfrei. Gut, Allergiker bin ich immer noch und eine empfindliche Haut ist geblieben. Aber kein Vergleich zu früher.

Wenn Du möchtest, kann ich mal schauen, ob ich den Behandlungsrythmus von dem Symbioflor noch habe. Und falls Frankfurt eine Option wäre, könnte ich Dir den Akupunkteur nennen, falls es ihn noch gibt.

Ansonsten bade ich seit meinem Aufenthalt in Bad Salzschlirf ausschliesslich in Meersalz. Und als Creme nutze ich die Avene Cold Creme und creme so wenig wie möglich.

Inzwischen habe ich übrigens zwei eigene Hunde und jeweils einen Pflegehund. Gegen die Pflegehunde bin ich je nach Rasse und Indviduum ich mal mehr, mal weniger allergisch.

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Frau Mücke, ich werde nachher mal im Internet schauen was NAET genau ist. Dass sagt mir nämlich gar nichts.

Ging mir auch so :D . Bei der ersten Behandlung dachte ich: "ähm, DAS soll was bringen???"

Ich hab das bei meinem Sohn eigentlich aus purer Verzweiflung gemacht, weil ich mir keinen anderen Rat mehr wußte. Hätte mir mein Cousin nicht so davon vorgeschwärmt, hätte ich das nie gemacht.

Der hatte übrigens früher auch mit Bioresonanz gearbeitet. Das hat ihm zwar ganz gut geholfen, aber immer nur für einen kurzen Zeitraum. Während die NAET-Behandlung jetzt schon lang anhält. So alle 2 Jahre mal macht er ein paar Auffrischungs-Sitzungen und dann passt das wieder.

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Einen speziellen Staubsauger habe ich schon.

Medikamente bringen bei mir etwas wenn es um juckende Augen, eine laufende Nase oder sowas geht, aber nicht was die Neurodermitis angeht.

Werde mich aber trotzdem noch über "Allerpet" informieren.

Zu den Allergien kann ich Dir keine Tipps geben, ausser penibel darauf zu achten, dass Dein Schlafbereich möglichste Allergen- Staub- Woll - und und Daunenfrei ist.

Ja, darauf zu achten ist wichtig und eigentlich sollten die Hunde auch nicht mit im Schlafzimmer schlafen, aber ich bringe es nicht über das Herz sie wo anders schlafen zu lassen. Allerdings kommen sie nicht mit ins Bett. Daunen und Wolle oder ähnliches befindet sich hier nicht. Habe ja auch extra meine Allergiebettwäsche.

Zu Deiner Neurodermits: Kurzfristige, sehr starke Linderung hat mir die TOMESA-Klinik in Bad Salzschlirf gebracht.

Meine Klinik wird in Bad Bentheim sein. Diese soll gut sein und ich bin auf jeden Fall mal gespannt. Da wird die Tierhaarallergie wohl auch noch Thema werden.

Wenn Du möchtest, kann ich mal schauen, ob ich den Behandlungsrythmus von dem Symbioflor noch habe.

Ich muss mir gleich erst einmal durchlesen was das ist.

Inzwischen habe ich übrigens zwei eigene Hunde und jeweils einen Pflegehund. Gegen die Pflegehunde bin ich je nach Rasse und Indviduum ich mal mehr, mal weniger allergisch.

Danke für deine Antwort. :)

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Frau Mücke, ich werde nachher mal im Internet schauen was NAET genau ist. Dass sagt mir nämlich gar nichts.

Ging mir auch so :D . Bei der ersten Behandlung dachte ich: "ähm, DAS soll was bringen???"

Ich hab das bei meinem Sohn eigentlich aus purer Verzweiflung gemacht, weil ich mir keinen anderen Rat mehr wußte. Hätte mir mein Cousin nicht so davon vorgeschwärmt, hätte ich das nie gemacht.

Der hatte übrigens früher auch mit Bioresonanz gearbeitet. Das hat ihm zwar ganz gut geholfen, aber immer nur für einen kurzen Zeitraum. Während die NAET-Behandlung jetzt schon lang anhält. So alle 2 Jahre mal macht er ein paar Auffrischungs-Sitzungen und dann passt das wieder.

Vorhin habe ich mir dazu mal etwas durchgelesen und ich kann mir ehrlich auch nicht richtig vorstellen, dass es etwas bringt. Aber wenn dein Cousin und ihr davon begeistert seit, dann muss da ja wirklich etwas dran sein.

Auf jeden Fall werde ich mich noch näher darüber informieren und dann auch mal schauen ob es hier in der "Nähe" Möglichkeiten gibt sich so behandeln zu lassen.

Danke noch einmal für diese Idee.

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Allerpet ist kein Medikament für dich. Es bindet einfach die Allergene an das Tier. Und was nicht durch die Gegend schwebt, macht keine Probleme.

Es ist kein Wundermittel, aber es entlastet und die Inhaltsstoffe schaden dem Hund zum Glück nicht.

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Oh okay. Jetzt verstehe ich es. Sorry.

Habe es mir jetzt ach mal durchgelesen.

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Ich hatte früher, bis vor ca. 14 Jahren, auch immer wieder schlimme Neurodermitis-Schübe, wobei sämtliche Medikamente und Bestrahlungen und was weiß ich versagten. Bei Neurodermitis spielt auch immer die Seele eine Rolle. Da würde ich an deiner Stelle ansetzen und schauen, ob was zu ändern wäre (im Leben, im Alltag, im Beruf ...).

Dann habe ich auch eine ewig lange Liste mit Dingen, auf die ich allergisch reagiere, aber schon seit früher Kindheit. Desensibilisierung, so wurde mir vom Arzt gesagt, hilft nicht, wenn man gegen so viele Sachen allergisch ist. Wer "nur" auf bestimmte Pollen reagiert, fährt mit Desensibilisierung wohl ganz gut.

Zu den Tierhaaren: Wenn man gegen Hausstaub, Milben, Pollen allergisch ist, glaube ich eher, dass es nicht die Tierhaare als solches sind. Sondern das, was sich im Fell befindet. Wenn die Pollen fliegen und ich mir abends nicht die Haare wasche, habe ich morgens richtig dicke Augen und bekomme kaum Luft. Im Fell hängt das Zeugs ja nun auch. Dann gibts Hunde, bei denen bleibt Schmutz ewig im Fell und andere haben sozusagen ein schnell-reinigendes-Fell :) Ich konnte z.B. mit Kimba schmusen und machen, ohne zu reagieren. Unseren Lucky streichel ich nur. Schmusen hätte Konsequenzen.

Und noch was: Allergie und Darm - die beiden spielen zusammen. Vor einigen Jahren wurde angeblich meine Allergie viel schlimmer. Mir gings allgemein beschissen. Ein Arzt - und da hatte ich wohl Glück - kannte sich mit Candida albicans aus. Er sah meine Haut und schickte daraufhin eine Stuhlprobe ins Labor (allerdings sind diese Proben nicht immer sicher und manchmal erwischt man die Candida-Nester nicht). Sooo, Candida ist ein Hefepilz. Vermehrt der sich zu sehr, spÚrt man das am ganzen Körper. Der ernährt sich unter anderem von Zucker, Weißmehl, aber auch von Medikamenten wie Antibiotika und Cortison.

Ich habe dann eine langwierige und ja, auch nervige Behandlung gemacht, Ernährung umgestellt und die Allergie ist nun wesentlich besser.

Muss bei dir nicht alles so sein, wie bei mir, aber ich wollte Hinweise geben. Besonders was den Candida betrifft sind immer noch zu viele Schulmediziner der Ansicht, der könnte sich nicht krankhaft vermehren. Mein Arzt, der das untersuchen ließ, war Schulmedinier, Allergologe. Aber sonst ist es schwierig jemanden zu finden, der sich wirklich damit auskennt.

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Zu den Tierhaaren: Wenn man gegen Hausstaub, Milben, Pollen allergisch ist, glaube ich eher, dass es nicht die Tierhaare als solches sind. Sondern das, was sich im Fell befindet.

Das kommt sicher zusätzlich dazu. Aber hauptsächlich sind die Hautschuppen der Tiere mit den Eiweissstrukturen darin. Auch der Speichel ist ein Problem, unter anderem deswegen ist es bei Katzen meist noch schlimmer.

Und noch was: Allergie und Darm - die beiden spielen zusammen. Vor einigen Jahren wurde angeblich meine Allergie viel schlimmer. Mir gings allgemein beschissen. Ein Arzt - und da hatte ich wohl Glück - kannte sich mit Candida albicans aus.

Das denke ich auch. Zwischen Darm und Haut gibt es die allerwichtigsten Zusammenhänge. Da setzt auch das Symbioflor an. In der Zeit als meine Haut sehr schlecht war, war auch meine Verdauung nicht gut. Auf Candida wurde ich auch mal getestet und behandelt. Hat bei mir aber leider nichts gebracht (ausser, dass ich dann sehr schlank war, weil man kaum noch was essen darf ;-). Heute esse ich viel und regelmässig Zucker und es hat keine Auswirkungen auf meine Haut. Aber, wenn man schon krank ist, kann es natürlich trotzdem sein.

Für mich war wichtig, mir nichts oder möglichst nichts verbieten zu müssen. Die Seele spielt sicher auch eine grosse Rolle. Allerdings habe ich den Leuten auch oft geantwortet, wie soll es der Seele mit einer massiven Neurodermitis gut gehen? Das geht gar nicht.

Natürlich bekomme ich auch heute oft zu hören, warum ich Hunde halte, obwohl ich Asthma habe und und Allergien. Frührer hatte ich keine Hunde und stand röchelnd vor meiner Haustüre, als ich noch im dritten Stock gewohnt habe. Das dürfte heute besser sein :-).

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Diese Diskussion finde ich immer sooooo müssig!

Ich habe meinen Job aufgegeben, die Pferde verkauft, die Katzen vermittelt.

Aber einen Hund, auf den ich nicht reagiere, den gönne ich mir!

Bis der Arzt das geschluckt hat und jetzt erstaunlich zufrieden ist, das hat zehn Jahre gedauert. :motz:

Man kann doch nicht in einem Glaskasten leben. Die Hausstaubmilben und die Pollen werde ich nicht los. Und eine gute Lebensqualität verbessert die Symptome durchaus. Meine Lungenfunktion ist heute jedenfalls besser und der Verbrauch an Medis geringer, als in den zwei Jahren, in denen ich auf alles Verzichtet habe, weil ich ja nicht durfte!

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Wenn man als Allergiker trotz serologisch bestätigter Allergie nicht auf den Hund reagiert, dann sehe ich auch keinen Grund einen Hund abzugeben. Allerdings sollte das schon sicher sein. Ich bin auch leider Allergikerin und reagiere auf Pollen, Gräser und allerlei Tiere. Mein Traumberuf war immer Tierärtzin, den Traum habe ich allerdings aufgeben müssen wegen meinen Allergien. Interessant finde ich, dass ich schon als Kind einen Hund hatte, auf Hunde war ich noch nie allergisch. Ich vermute, dass das eine Art Desensibilisierung war.

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