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Hundeforum Der Hund
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Bellprobleme und mehr

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Das beantwortet immer noch nicht die Frage nach der Aufzucht....?

Wenn es wirklich ein Ergebnis von fehlenden Reizen in der Aufzucht ist, dann braucht ihr viel Geduld.

Geht mit ihm an Orte, an denen er neue Dinge sehen und erleben kann und führt ihn dort ran. Ohne Worte, ohne Leckerchen, einfach souverän ran bringen, vorbei führen.

Seid ihr in einer Hundeschule? Habt ihr professionelle Hilfe? Hunde, die ihr zum Tainieren nutzen könntet?

Was die ersten 8 Wochen angeht bevor er zu uns kam so weiß ich das er immer zusammen mit seinen Geschwistern und seiner Mutter war. Gelebt haben sie alle zusammen in der Wohnung der Besitzer bzw als sie etwas älter waren kamen sie auch zusammen raus. Das Haus von ihnen war in einer Waldregion also fernab von lauten Geräuschen und viel Tamtam. ( Deshalb haben wir ihn langsam an unsere "laute" Welt rangeführt).

Wir sind bestrebt ihm des öfteren neue Orte zu zeigen, Spaziergang im Wald, Auf dem Gehweg an der Strasse, am Bach herumtollen lassen, Im Weiher schwimmen lassen etc. Allerdings alles gering dosiert.

Hundeschule gehen wir bisher nicht sind aber momentan am Überlegen da es wohl unausweichlich ist.

Profesionelle Hilfe haben wir nicht, da es aber nicht unser erster Hund ist und wir viel im Internet lesen was man bei Problemen machen kann sind wir wohl nicht total "Hilflos".

Was andere Hunde betrifft so ist es wie bereits erwähnt, fremde Hunde eher weniger da uns viele meiden durch das dauergebelle von Barney. Die Hunde in unserer Verwandtschaft allerdings sieht er öfters und die spielen auch oft, auch wenn unser barney beide Kontitionel überfordert ( Kira ( 7 Jahre), Charlie ( 3 Monate).

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Hier was zum Lesen für dich

Deprivationssyndrom (Hospitalismus) bei Hunden

Muss nicht ganz so schlimm sein bei euch, aber ich befürchte, seine Probleme mit der belebten Umwelt kommen genau da her.

Du hast uns noch nicht gesagt, wie er seine ersten 8 Wochen gelebt hat. Mit Mutter und Geschwistern, klar. Aber sonst: wo? Im Garten? Im Zwinger? Im Haus der Vermehrer? Menschenkontakt? Wie oft? Mal rausgekommen?

Das ist ziemlich wichtig, um sein Verhalten heute bzw. die Ursache dafür einschätzen zu können.

EDIT Beiträge haben sich überschnitten

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Deprivationssyndrom (Hospitalismus) bei Hunden

Muss nicht ganz so schlimm sein bei euch, aber ich befürchte, seine Probleme mit der belebten Umwelt kommen genau da her.

Du hast uns noch nicht gesagt, wie er seine ersten 8 Wochen gelebt hat. Mit Mutter und Geschwistern, klar. Aber sonst: wo? Im Garten? Im Zwinger? Im Haus der Vermehrer? Menschenkontakt? Wie oft? Mal rausgekommen?

Das ist ziemlich wichtig, um sein Verhalten heute bzw. die Ursache dafür einschätzen zu können.

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Sie waren nicht im Zwinger, sie haben im Haus gelebt in einem Kreisförmigen abgesperrten Bereich. Da es das Familienhaus war und auch die Familie Hunde hatt, war er Menschen und andere Hunde von kleinauf gewohnt.

Genauer ins Detail kann ich da nicht gehen da ich nicht jeden Tag dort war, allerdings kam es mir nicht so vor das sie nicht Artgerecht gehalten wurden.

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das Problem beim I-Netz ist halt, viele Infos und oft weiß man nicht welche die richtige Methode für den eigenen Hund ist. Mit Abstand sieht auch eine dritte Person häufig eigene Fehler die man selbst nicht merkt.

Auch wenn mein Welpe nicht mein erster Hund ist und "die Vierte" im Rudel ist, gehe ich mit ihr in die Welpenschule einfach das sie Kontakt zu gleichaltrigen Hunden hat und man auch als Hundehalter selbst Dinge im Laufe der Jahre manchmal schleifen lässt oder gar bei seinen anderen Hunden, weil sie anders sind, anders gemacht hat usw.. man sieht sich selbst ja nie.. Ich halte es für wichtig für euch und den Hund, das ihr euch Hilfe holt.

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Also, in völliger Isolation ist der Hund ja offensichtlich nicht groß geworden. Hausaufzucht, ab 8 Wochen in der Familie, in Haus und Garten, Ausfluege inklusive.

Manchmal liegt's halt am unsicheren Wesen, nutzt alles nix, warum auch immer er so unsicher ist - er braucht das Gefuehl, mit euch zusammen ist alles gut. Das hat er noch nicht. Seine Taktik, sich alles gruselige vom Hals zu halten, ist eben bellen. Funktioniert ja auch (bei Muelltonnen weniger, aber bei anderen Hundehaltern ja offensichtlich schon mal gut).

Ich würde versuchen, ihm auf Abstand die Gelegenheit zu geben, sich vieles mit Euch gemeinsam anzuschauen. Ohne dabei auf ihn einzuquatschen, ohne am Halsband zu zerren. Auf die Wiese setzen und mit Abstand schauen, was da so alles passiert. Wenn das mit 30 Metern nicht geht, eben mit 50 oder 100.

Nicht auch noch aufregen, sondern runterkommen und entspannen, auch wenn es schwer fällt. Fuß gehen nur ganz kurz in Momenten ohne Ablenkung. Ansonsten den Hund erstmal Hund sein lassen und seine Unwelt begreifen lernen, er kann sich nicht auf Kommandos konzentrieren, wenn er gestresst ist. Und er kann sich nicht entspannen, wenn ihr entnervt seid.

Das ist nicht einfach, aber nur mit Ruhe von eurer Seite hat das ganze eine Chance. Hoffentlich findet ihr eine gute Schule. Ich würde sie mir erstmal ohne Hund anschauen, dann seid ihr entspannter und könnt gucken, ob sie euch zusagt. Und könnt fragen, so viel ihr mögt. Ohne dass da einer am anderen Ende der Leine ausflippt :)

Viel Erfolg und Durchhaltevermoegen wuensche ich Euch !

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Ich bekomme im nächsten Jahr meinen 4. Hund. 3 davon habe ich zu Rettungshunden ausgebildet und ich gehe trotzdem mit jedem neuen Hund zur Hundeschule.

Jeder Hund ist anders und es ist immer wieder eine Aufgabe, sich darauf einzustellen. Und wenn dabei jemand einen Blick von außen drauf wirft, geht es umso besser.

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Was das ziehen an der Leine angeht, ich benutze eine einziehbare Leine die 8 meter Auslauf bietet.

Es ist nun egal ob ich ihn kurz halte oder die Leine bis zum ende rauslasse, er zieht auch dann immernoch. Da ich ihm ja das Fuss gehen beibringen will und er natürlich 8 Meter vor mir nich hört was ich von ihm will, habe ich angefangen ihn kurz zu halten damit er merkt das Fuss bedeutet das er neben mir laufen soll.

Gibt es ein Patentmittel für das beibringen von Fuss das auch bewährt ist ?

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ja klar Leckerchen, erstmal Sitz machen lassen, mit dem Fuß loslaufen an dessen Seite der Hund sitzt (immer die Gleiche) Leckerchen in die Hand, Leine in die Andere. mit Kommando loslaufen und das Leckerlie immer vor die Nase halten.. Fuß ca. gefühlte 5Mio sagen im Laufe der nächsten Jahre und dauerhafte Konsequenz.

Beim Ziehen stehen bleiben oder Richtung wechseln, wenn die Leine wieder entspannt ist, Hund wieder zurückholen, ins Sitz nehmen und das Ganze von vorne.. ;)

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Dann schonmal Danke für all eure Tips, wir werden natürlich alle beherzigen und auch die Hundeschule in Angriff nehmen sobald wir eine passende gefunden haben.

An Auslauf fehlt es im durch die vorher genannten Probleme schon etwas da wir ihn ja nicht von der Leine lassen können, jedoch versuchen wir das zu Kompensieren indem wir ihn zuhause mit Denkspielen beschäftigen oder einfach ausgiebig mit ihm spielen.

Auch werden neue Kommandos gelernt, jedoch fällt mir auf das er noch schnell Ungeduldig wird und er mich sogar schon angebellt hatt wenn ihm etwas "zu viel" wurde.

Sollte man das Ignorieren und somit dem Hund klarmachen das es nicht nach seinem Kopf geht oder sollte man ihn dann besser in Ruhe lassen um ihm eine Pause zu gönnen ?

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