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polar-chat.de  Der Hund
Abey

Noch ein Hund in unserem Rudel

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Hallo,

Meine Familie und ich beschäftigen uns seit einiger Zeit mit der Anschaffung eines dritten Hundes - dies wird wohl erst in zwei, drei Jahren geschehen, doch ich möchte mich vorerst informieren.

Ich bin ja noch Schülerin und lebe logischerweise bei meiner Mutter und meiner Schwester, zudem habe ich drei Brüder, die allerdings in einer WG leben. Wir haben Erfahrung mit Hunden, meine Mutter hat auf einem Bauernhof mit einem Tierarzt als Vater gelebt, sprich sie hat so einige Tiere aufgenommen und ich bin mit einem wundervollen Spitz-Neufundländer-Mischling aufgewachsen, der leider vor kurzem verstorben ist. Wir leben in einer sehr großen Wohnung in Berlin, allerdings eher weiter ländlicher, und haben noch eine Katze sowie zwei große Hunde (Neufundländer-Mischling und einen Spanier). Bärli, der Neufi, ist jetzt eben fünf Jahre alt geworden, Pelle, der Spanier, zwei, und so langsam tut sich der Wunsch nach einem kleineren Hund auf. Da wir allerdings erst vor wenigen Monaten umgezogen sind und die Hunde nicht stressen wollen (uns im Übrigen auch nicht ;) ) , würden wir lieber noch ein paar Jahre warten. Und trotzdem möchte ich mich informieren.

Ich bin jeden Tag bis um halb drei in der Schule, doch meine Mutter ist eben Zuhause und geht morgens zwei Stunden lang mit den Hunden, mittags lassen wir sie kurz in den Garten, nachmittags kommen sie für eine Viertelstunde raus und am Abend gehen wir meist auch noch über eine Stunde, wenn nicht noch länger. Also, an Auslauf genügt es den beiden wirklich, und da meine Mutter nicht berufstätig ist (das erledigt mein Vater), ist jeden Tag bis um halb drei jemand Zuhause. Ansonsten käme ein weiterer Hund, oder überhaupt unsere, gar nicht infrage. Um halb drei bin ich eben da und würde mich dann gerne mit dem Welpen beschäftigen.

So ist unsere jetzige Situation, vielleicht wird sie sich in den Jahren ändern, vermutlich aber nicht. :) Gehen wir vom Idealfall aus.

Oh, und ideal wäre natürlich ein aktiver Hund, nicht zuu aktiv, so wie ein Border, denn Pelle bräuchte einen Spielgefährten.

Und jetzt zum eigentlichen Thema: Wie ihr vielleicht schon gelesen habt, suchen wir möglichst einen kleinen Hund, es kommt aber nur ein Welpe infrage. Warum? Gerne würden wir die Erziehung selbst übernehmen, ihn an all das heranführen, was wir mit ihm vorhaben (Agility, möglicherweise noch Wasserrettung).

Wir suchen auch eine Hündin. Eine kleinere Hündin, so um die 30-40cm vielleicht, wäre natürlich ideal. Doch dann kommen so einige Fragen auf, die ich gerne geklärt hätte:

1. Würde es mit einer Hündin und zwei Rüden Probleme geben?

Bärli ist ein wahnsinnig seriöser Rüde, auch sehr gemütlich. Allerdings war er mir zwei Wochen lang beleidigt, hat mich keines Blickes gewürdigt (das übrigens nur mich), als Pelle bei uns ankam. Das war sehr unangenehm und ich würde mir das gerne ersparen, was wohl nicht möglich sein wird ... Na ja, jedenfalls kämpfen die beiden gerade um die Rangordnung, bzw. Pelle, der dann auch ganz schön zupackt, obwohl er gegen Bärli keien Chance hat, und würde so etwas auch bei einer Hündin passieren? Also, dass sie um die eifern? Sie sind beide kastriert.

2. Ist ein kleiner Hund "gefährdet"?

Ja, das hört sich jetzt sehr dumm an, ich weiß - aber würde ein kleiner Hund unter den Riesen "zertrampelt" werden, sprich würde er sich in Rangeleien mit Pelle (Bärli ist viel zu faul) wehren können, oder würde er einfach überrollt werden? Vermutlich schon, aber ich wollte das einfach mal wissen. :D Denn Pelle ist ein ziemlich wilder Spieler.

3. Welche Rasse?

Wir sind keine großen Fans von Dobermännern, Rottweilern, überzüchteten Hunden, Bulldoggen, Windhunden oder Collies - obwohl wir Aussies gerne mögen. :)

Und dazu noch eine sehr wichtige Frage: Ich habe mich intensiv mit Labradoodles beschäftigt und wir alle haben uns in die Rasse verliebt. Am liebsten würden wir einen Mini Labradoodle nehmen, natürlich nur von einem seriösen Züchter, da müsste man tiefer in die Tasche greifen, dafür wird einem ja auch ein guter Freund geschenkt. Wäre ein Labradoodle für uns geeignet, oder würden wir ihn unterfordern bzw. würde ein anderes Problem auftreten?

Hut ab, wer den ganzen Text durchgelesen hat, ich hoffe, ihr habt Antworten. Bitte keine Angriffe ;) Danke im Voraus!

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1. Es kann Keiner eine Garantie geben dass sich die Rüden nicht um die Hündin streiten. Man kann so etwas durchaus managen, aber es ist immer ein mögliches Risiko das die Jungs sich spätestens dann anfangen zu streoiten wenn die Hündin das erste Mal läufig wird. Warum also nicht einen weiteren kastrierten Tierschutzrüden dazu holen? Da seht ihr was ihr habt und wie sich die drei Jungs vertragen kann man ausprobieren.

2. Seit meine Rosi ( 27cm;4kg ) und Ziska ( 68cm; 40 kg ) unglücklicherweise so zusammengestossen sind dass Rosis Kopf in Ziskas zufällig geöffntem Fang landete und ein riesiger Dreiangel der Kopfhaut entstand( im Verhältnis zu Rosis kleinem Kopf ) sehe ich das Rosiko auch bei bestsozialisierten und aneinander gewöhnten so unterschiedlich grossen Hunden immer für gegeben. Damit muss man leben können - oder nur Hunde einer Gewichtsklasse halten.

3. Labradoodle sind keine Rasse sondern eine Kreuzung. Oftmals werden dazu Elterntiere genommen die in ihrer Rasse nicht zuchttauglich sind. Erkundige Dich nach den verbreiteten Erbkrankheiten und Problemen in beiden Ausgangsrassen und achte auf entsprechende Vorsorgeuntersuchungen die für beide Eltern bei reinrassigem Zuchteinsatz notwendig wären. Sind diese als einwandfrei gegeben und habt ihr einen "Züchter" mit Wissen, Zeit und Herz für die Welpen gefunden, der beste Aufzuchtbedingungen bietet, dann könnt ihr dort auf den Welpen hoffen, der in Gesundheit und Wesen sicher keinem Rassehund nachsteht.

LG Heike

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Originalbeitrag

(...)sehe ich das Rosiko auch bei bestsozialisierten und aneinander gewöhnten so unterschiedlich grossen Hunden immer für gegeben.

Ich kann zwar nichts zum Thema beitragen - finde Deinen Freudschen Verschreiber aber absolut hitverdächtig, Heike =)=) !!!

LG,

Gundi

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So ein Mist! Das entsteht wenn man schnell schreibt und ohne nachzulesen abschickt.

LG Heike

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zu 1.) Es kann Streß geben, muss es aber nicht. Da ich deine Hunde nicht kenne, kann ich dazu nichts sagen.

zu 2.) Unser kleiner Charly hatte ein gebrochenes Beinchen, weil Cheyenne (Labby) sich draufgesetzt hatte. Das war absolut nicht böse gemeint aber es ist passiert. Ich denke wieder mal es kann gut gehen, muss es aber nicht.

zu 3.) Wie bereits geschrieben wurde, Labradoodle sind keine Rasse und somit gibt es keine seriösen Züchter, nur Vermehrer. Da denke ich (wenn du denn wie geschrieben einen Rassehund haben magst) gibt es einige geeignete Rassen.

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Schließe mich an: Größenunterschiede können einfach aufgrund der Tatsache dass die kleineren auch dünnere Knochen haben, ins Auge gehen. Kann, muß nicht.

Und stimmt, Labradoodle sind keine Rasse, auch verzwergte nicht, sie sind in der Regel F1-Hybriden aus 2 Rassen = Mischlinge.

Welche Voraussetzungen dazu geführt haben, weshalb der "Züchter" der Meinung war, dass ausgerechnet DIESE BEIDEN Elterntiere optimal zusammen passen, ist mir in den allermeisten Fällen ein Geheimnis geblieben.

Und Krankheiten können sie von beiden Rassen mitbekommen.....

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Huhu,

ich schließe mich in Bezug auf die Größe den allgemeinen Aussagen hier an.

Ich hab einen 25 kg Hund der auch gerne sehr temperamentvoll spielt. Einer seiner besten Freunde ist ein 3 kg Yorki.

Die beiden lieben sich heiß und innig, aber ich muss meinen immer bremsen wenn sie miteinander spielen. Sonst besteht einfach die Gefahr, dass dem Zwerg die Knochen brechen, denn da reicht schon ein Tritt des Großen, oder die üblichen "Bäume" die meiner so mit sich rumzutragen pflegt. Wenn dem Zwerg so einer auf den Kopf fällt, isses aus...

Als sie noch Junghunde waren, hat meiner dem Kleinen aus Versehen die Schwanzwirbel angebrochen, beim Spiel.

Und da war er nichtmal sehr wild.

Ich denke, damit die Hunde gut miteinander spielen können, sollte der Gewichtsunterschied nicht größer als 10 kg sein.

In diesen gleichen Klassen können die Hunde auch von der Beweglichkeit, Kraft und Masse am meisten miteinander anfangen.

Unfug z.B. kann mit Doggen und Berner Sennenhunden auch nicht so viel anfangen, da diese einfach zu "schwerfällig" sind. (das ist nicht abwertend gemeint!!!! :) )

Am liebsten zum Spielen sind ihm Hütehunde (und Mixe daraus, so wie er einer ist)

Darauf würde ich bei der Anschaffung achten.

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So jetzt hab ich meinen Text gelöscht ,ich versuchs anders

Warum einen teuren Mix ?

Ihr habt noch Zeit informier Dich

Wieso ist dieses "RUMGEDOODLE" grad so in Mode ?vielleicht wg.Geld?

Bitte stell nicht nur das "Contra" in Frage sondern versuch die "andere" Meinung auch zu verstehen

von Menschen die viel Erfahrung mit Hunden haben.Warum gibt es "Moderassen"? Oder ich misch zwei Rassen und verlang 1600 Euro für einen Welpen.Frei nach dem Motto was viel kostet muss viel wert sein.

Wenn ihr einen Mix wollt ,schau im TS da wirst du bestimmt fündig.

lg BJ

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Danke für die Antworten, ich geh mal auf alle einzeln ein :)

schnauzis: Darüber habe ich natürlich auch nachgedacht, vor allem, da unser Bärli erst mit vier kastriert wurde, und dementsprechend noch ein bisschen "vollwertiger" Rüde in ihm steckt. Empfiehlt sich dann bei zwei älteren Hunden ein Junghund, ein älterer oder ein Welpe?

Auch über Labradoodles habe ich mich ausreichend informiert, eine Klassenkameradin von mir hält einen Mini aus einer sehr guten, seriösen Zucht (was ihnen persönlich wichtig war) und uns eben auch. Ich weiß, dass zwischen Kreuzung eines Labradors und eines Pudels keinesfalls ein Hund mit dem Charakter oder des Fells (allergikerfreundlich) entsteht. Vielen Dank für deine Antwort ;)

BarneySt: Bärli ist sehr seriös, allerdings ziemlich sensibel, und Pelle eher vorsichtig, wird aber recht schnell eifersüchtig. Er versteht sich aber sehr gut mit allen Hunden, aber man merkt schon, dass er gerne einen Spielgefährten hätte, mit 'nem 65-Kilo-Berner-Neufi-Mix kann er halt nichts anfangen :Oo

Ich habe mich mal informiert und wenigstens zwei sehr seriöse Züchter der Australian Labradoodle gefunden. Und, ach ja, der australische Labradoodle wurde vom US-amerikanischen Continental Cennel-Club anerkannt ;) Und die Behauptung, dass es nur Vermehrer gibt, ist in meinen Augen ziemlich falsch.

Skita: In der Regel. Doch es gibt durchaus Züchter dieser Hybridenhunde, die eben (wie ein seriöser Dackel- oder was-weiß-ich-nicht-Züchter auch) ihre besten Hunde verpaaren, und nicht die schönsten oder süßesten, da wären wir gleich bei Punkt zwei. Krankheiten können auch bei einem schlechten Labbi-Züchter vorkommen.

black jack: Also, bitte, warum ein teurer Border Collie? Warum ein teurer Berner Sennenhund? Natürlich, wenn man einen Tierschutz-Hund wählt, tut man etwas Gutes, man kann dem Hund ein schönes Leben ermöglichen, das haben wir durchaus schon bei mehreren Tieren erlebt. Doch würdest du etwas "rumgecollie" nennen? Nein, das würdest du nicht, denn Collies sind erstens reinrassig und zweitens sind sie nicht in Mode und drittens stammen sie nicht vom Vermehrer. Doch alle drei Punkte können zutreffen, und die Frage mit dem Geld ist doch absurd!

Danke nochmal an alle (;

Und würdet ihr mir dann vielleicht eine andere, aktive, mittelgroße (bis kleine) Rasse empfehlen? Ich möchte mich einfach informieren :)

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Ich würde Dir/Euch ganz klar einen (großen) Zwergpudel oder einen Kleinpudel empfehlen. Da ist nix "Gedoodelt" und die beiden Größen sind auch recht robust, sprich sie sind nicht zu klein(besonders der Kleinpudel).

Ich selber habe ja einen Großpudel und eine Toyhündin und DER Größenunterschied ist schon immens und auch nicht wirklich zu empfehlen. Olivia durften auch erstmal am Knie operieren lassen, als sie zu wild mit Louis getobt hat. :Oo

Pudel sind sportlich, ausdauernd, anpassungsfähig und bei guter Erziehung sehr freundlich!

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