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Hundeforum Der Hund
osyrya

Kastration erforderlich

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Mein Hund ist ein richtiger kleiner Pechvogel. Nun sind die Probleme mit der Sauberkeit weitestgehend gelöst,Erziehung funktioniert prima, der Kleine lernt mit Begeisterung, nun kommt schon das nächste Problem.

Seine Hoden kommen nicht runter und die Ärztin sagt, dass das operiert werden muss, damit daraus keine bösartige Krankheit entsteht. Es sollte allerdings frühestens mit einem halben Jahr gemacht werden und per Endoskopie, da es beidseitig ist, damit der kleine Bauch nicht zuviele Schnitte hat. Meine Frage: Kann mir jemand sagen wie schlimm das für den Hund ist und in welcher Weise er sich hinterher verändert? Das das schnellstens gemacht wird wenn das sein muss ist selbstverständlich. Ich möchte nur wissen welche Erfahrungen andere Hundebesitzer damit gemacht haben und was da auf uns zukommt, damit ich ihn besser verstehe falls er sich dann nicht gut fühlt.

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Mit einem halben Jahr finde ich persönlich zu früh ... Auch im Bauchraum bilden sie (zumindest eingeschränkt) Hormone, die wichtig sind zum Ausreifen des Hundes.

Wir hatten unseren Kryptorchiden (= Hoden im Bauchraum) mit 2,5 kastrieren lassen. Er hat sich nicht wirklich verändert dadurch ;-)

vlg

Yvonne

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bei einem früheren Rüden von mir waren die Hoden erst auch nicht da und ich dachte uns stände eine OP bevor.

Doch die Hoden sind im Alter von 8 Monaten doch noch an ihre richtige Position gewandert.

Also wartet ersteinmal ab

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Oje, da hat der kleine wirklich Pech. Aber du scheinst einen guten Tierarzt an deiner Seite zu haben. Kryptorchismus ist nämlich keine Lappalie! Das Entartungsrisiko ist um ein 14faches erhöht, in 2/3 der Fälle kommt es zu Sertolizelltumoren und davon entwickeln sich bei 25 - 50 % dann Östrogene in den Tumoren - bei einem Rüden ist das nicht so optimal. Abgesehen davon kann es dazu kommen, dass sich die Hoden im Bauchraum um sich selbst verdrehen (sich damit selbst die Durchblutung abdrücken und dadurch auch wieder Probleme entstehen, die sehr schnell operativ behandelt werden müssen), es kann dazu führen, dass andere Gefässe gestaut werden... Die Liste ist endlos und ich denke, die OP macht sehr viel Sinn.

Auch dass der Eingriff so früh (mit 6 Monaten) durchgeführt wird, ist kein Fehler. Eine Professorin, deren berufliches Schwergewicht die Fortpflanzungsorgane der Hunde ist, hat erzählt, dass sie schon mehrfach sehr junge Hunde auf dem OP-Tisch hatte, weil es eben zu diesen Rotationen der Hoden im Bauchraum gekommen ist. Ihr letzter solcher Patient sei ein 11 Monate alter Neufundländer gewesen, der wegen Bauchschmerzen und wiederholtem Erbrechen notfallmässig auf den OP-Tisch kam...

Ja, und was ändert sich dadurch, dass dein Wauzi keine Hoden mehr hat? Da gibt es viele Dinge, die sein können, aber nicht sein müssen.

Nach einer frühen Kastration kann:

- eine "Kindlichkeit" beim Hund zurückbleiben. Manche Hunde stellen ihre geistige Entwicklung etwas zurück und bleiben halt verspielte Hunde. Das muss aber nicht so sein. Vielleicht dauert die Entwicklung auch ein bitzeli länger - was auch nicht schlimm sein wird.

- für andere Hunde - Rüden wie die Mädels - wird ein kastrierter Hund immer so ein "Ding" sein. Rüden erkennen Rüden und wenn da die Hormone hochgehen - was bei einer Kastration eher nicht mehr so sehr der Fall sein wird - gibt es manchmal einen schöne Balgerei. Ein kastrierter Hund ist nun nicht zwingend ein Unschuldslamm, aber ein kastrierter Rüde wird wahrscheinlich etwas weniger von anderen Rüden angepöbelt als Vollrüden.

- der Hund wächst angeblich etwas "länger" als nicht kastrierte Rüden. Weil das Wachstum etwas mehr Zeit braucht, sind die Rüden auch etwas später komplett bemuskelt. Bemuskelt sind sie ev. auch ein kleines bisschen weniger als nicht kastrierte Rüden - was sich bei einem Hund, der eh schon Haltungsprobleme hat, nicht unbedingt positiv auswirken würde. Für einen sonst gesunden Hund mit guter Winkelung und Gelenken sollte die etwas verspätete Bemuskelung kein Problem sein.

- ev. "lernt" der Rüde nie, das Bein zu heben. Ich kenne allerdings auch einen Vollrüden (SH), der auch mit 2 Jahren noch wie ein Mädchen pinkelt.

Was noch? Mir fällt spontan nix mehr ein. Übrigens gibt's auch gute Seiten an einer Kastration. Es wird bei deinem Hund kaum zu Erkrankungen kommen, die durch Testosteron, resp. DHT verursacht werden. Im Moment, wo er noch so klein ist, ist das ja kein Thema. Aber ältere Hunde neigen gerne mal zu Prostataproblemen - mit einer Kastration dürfte dieses Thema für dich mit grosser Wahrscheinlichkeit erledigt sein.

Deinem Wauzi drücke ich für die OP die Daumen!

:)

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Danke, ich glaub jetzt bin ich schon optimistischer. Wenn er sich langsamer zum Erwachsenen entwickelt ist das für mich kein Problem. Er ist ein äußerst liebenswerter und verspielter kleiner Schmuser, das darf er gerne noch lange bleiben. Das Beinchen hebt er schon seit einigen Wochen, ist also von aussen ein " richtiger" Junge. :) .Muskel- und Haltungssituation scheinen gut zu sein, soweit man das in diesem Alter und bei einem Hund der schon durch seine dichten Haare etwas "moppelig" aussieht, sagen kann. Er hat seit einiger Zeit auch ein etwas frühreifes Verhalten entwickelt. Soll heissen, er versucht sich in Sachen Sex und "beglückt" seine Stofftiere, meine Schuhe und geklaute Plastikverpackungen mit typischem Fortpflanzungsverhalten. Neulich hat der das mitten auf der Strasse mit einem gelben Sack veranstaltet :D . Auch eine zum Glück schon sehr alte Bernhardinerhündin hatte bereits das Vergnügen. Die hat sich sogar noch hingelegt. Wenn er das nach der Kastration nicht mehr macht würde ich nichts vermissen. Ich habe eher befürchtet, dass er sehr faul und sehr dick werden würde, und möglicherweise vor der Zeit altern würde. Aber davon hab ich hier nicht gelesen. Ist also wahrscheinlich nicht der Fall

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Ich würde solche Operation nicht überstürzen . Es gibt auf jeden Fall homöop. Mittel die gut wirken . Auch in der Humanmedizin wird für kleine Jungen ein Nasenspray angewand was die Hoden an Ort und Stelle befördert . Wenn alles ausgeschöpft ist und der Hund wirklich erwachsen , ist es noch früh genug für eine OP. Nimm Dir Zeit für die Entscheidung und laß Dich nicht bedrängen . L.G. Catrin

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Du scheinst da einen guten Tierarzt an der Hand zu haben, ich würde vor einer Frühkastration eine Ultraschall-Untersuchung der Bauchhöhle machen lassen, dann kann man sehen, wo die Hoden liegen. Liegen sie direkt am Leistenspalt, würde ich noch warten, vielleicht kommen sie dann doch noch, wenn sie noch weit abdominal liegen, würde ich dann kastrieren.

Ein Hund wird nicht nur durch seine Hormone (die nach der Kastra ja auch nicht auf 0 gehen) erwachsen, sondern v.a. durch seine Erfahrungen.

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Ultraschall wird in 2 Wochen gemacht, Termin steht schon. Der Tastbefund ergibt, dass einer der beiden Hoden unsicher in der Leistengegend tastbar ist, der andere garnicht.

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Das klingt doch so, als wärst Du da in allerbesten Händen :)

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Glaub schon. Ist eine Praxis mit einem jungen Tierärzteteam. Die drei sind sehr sorgfältig und wenn es nötig ist, dann sagt auch mehr als einer der Ärzte seine Meinung zu einem Befund. Ich glaub da habe ich wirklich das Richtige für uns ausgesucht.

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